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Die Letzten Dinge im Leben des Menschen. Theol o- …

- 2 - hrsg. von Johannes St hr Internationales Theologisches Symposium an der Universit t Bamberg 11. 1992 Die Letzten Dinge im Leben des Menschen. Theolo-gische berlegungen zur Eschatologie - 3 - Inhalt Einf hrung 5 Alfred Sonnenfeld, Auf Leben und Tod. Grenzsituationen in der rztlichen Praxis 7 Joseph Schuhmacher, Was die nat rliche Vernunft zum Ph nomen des To-des zu sagen hat 19 Ferdinand Holb ck, Die Letzten Dinge im Leben der Heiligen 34 Leo J. Elders, Die Eschatologie des hl.

- 2 - hrsg. von Johannes Stöhr Internationales Theologisches Symposium an der Universität Bamberg 12./13. 11. 1992 Die Letzten Dinge im Leben des Menschen.

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1 - 2 - hrsg. von Johannes St hr Internationales Theologisches Symposium an der Universit t Bamberg 11. 1992 Die Letzten Dinge im Leben des Menschen. Theolo-gische berlegungen zur Eschatologie - 3 - Inhalt Einf hrung 5 Alfred Sonnenfeld, Auf Leben und Tod. Grenzsituationen in der rztlichen Praxis 7 Joseph Schuhmacher, Was die nat rliche Vernunft zum Ph nomen des To-des zu sagen hat 19 Ferdinand Holb ck, Die Letzten Dinge im Leben der Heiligen 34 Leo J. Elders, Die Eschatologie des hl.

2 Thomas von Aquin 45 Johannes St hr, Die leidende Kirche im Jenseits und unsere Beziehungen zu den Armen Seelen 59 Leo Scheffczyk, Der Irrweg der Allvers hnungslehre 97 Lucas Mateo-Seco, Der bernat rliche Heilswille Gottes und die Vollen-dung des Menschen 109 Johannes St hr, Jenseits des Todes: Die Auferstehung des Leibes und die Eigenschaften des Auferstehungsleibes 126 Richard Niedermeier, Die Auslegung der Geheimen Offenbarung des Jo-hannes bei Kardinal Journet 161 Literaturhinweise 181 Zu den Autoren 198 - 5 - Einf hrung Was bedeutet heutzutage das Jenseits?

3 Wie kann man die Tabuisierung oder gar "Heiden-Angst" beim modernen Menschen gegen ber dem Tod berwinden? Theologisch-wissenschaftliche Antworten auf diese und andere Fragen versuchte das am 12. und 13. 11. 1992 vom Lehrstuhl f r kath. Dogmatik an der Universit t zu Bamberg veranstaltete Internationale Theologische Symposium zum Thema: "Die Letzten Dinge im Leben des Menschen. Theologische berlegungen zur Eschatologie" zu geben. Der Mediziner und Theologe F. Sonnenfeld (Bonn) ging in seinem Referat ("Grenzsituationen am Lebensende") mit jenen ins Gericht, die - im Kontext von Euthanasie- und Abtreibungsproblematik - nur denjenigen Menschen das (absolut sch tzenswerte) Personsein zusprechen wollen, die auch ein "Personverhalten" zeigen.

4 Der kalten Rationalit t einer unerbittlichen, nur den Nutzen eines Men-schen f r andere betrachtenden (utilitaristischen) Ethik stellte er das Ideal des "tugendhaften Arztes" entgegen, der sich in die Achtung der Menschenw rde auch bei medizinisch unentscheidbaren Situationen am Lebensende einge bt hat. Der Freiburger Fundamentaltheologe J. Schumacher ("Philosophisch-theo-logische Grenzfragen zum Problem des Todes"), stellte Beispiele f r den Un-sterblichkeitsglauben aus der Religionsgeschichte und Philosophie vor und be-legte durch Verweis auf die Geistigkeit, Freiheit und Wahrheitsf higkeit des Men-schen die innere Entsprechung von nat rlicher Vernunft und Offenbarungs-glauben.

5 Der Augsburger Ordinarius f r Dogmatik A. Ziegenaus ("Die Vernachl ssi-gung eschatologischer Fragen: Konsequenzen einer Schwerpunktverlagerung") brachte das Eindringen moderner Selbsterl sungstheorien mit dem vorherr-schenden allgemeinen Heilsoptimismus und dem damit einhergehenden Verlust der eschatologischen Perspektive, bes. des Gerichtsgedankens in Verbindung. Er beleuchtete die Konsequenzen f r Theologie und Verk ndigung und erkl rte die geringe sterliche Hoffnung vieler Menschen von heute mit dem R ckgang des S ndenbewu tseins und des Bu sakramentes.

6 Der Beitrag ist bereits von F. Breit, dem Sprecher des Linzer Priesterkreises, ver ffentlicht worden. Einer der profundesten Kenner des hl. Thomas von Aquin, der in Rolduc und Houston lehrende L. Elders ("Die Eschatologie des hl. Thomas von Aquin"), stellte dar, wie wenig dieser mittelalterliche Theologe in seiner Eschatologie ab-h ngig war von folkloristischen und mythischen Vorstellungen und wie fruchtbar er philosophisches und theologisches Denken ber die entscheidenden Grundfra-gen verband.

7 Welche Spuren im Wesen des Menschen hinterl t die bernat rliche Beru-fung zur Gottesschau? L. Mateo-Seco, Professor in Rom und Pamplona, verwies - 6 - in seiner Antwort ("Der bernat rliche Heilswille Gottes und die Vollendung des Menschen") auf die Seele und auf die Sehnsucht nach dem Unendlichen. Die in der Gottesschau geschenkte Vollendung k nne der Mensch aber nur durch die Vermittlung Jesu Christi erhalten, der, wie schon Augustinus wu te, der Weg ist, gerade weil er auch das Ziel ist.

8 Mit einem der heute wie in der Vergangenheit umstrittensten Themen der E-schatologie - der Lehre vom Zwischenzustand und dem Fegefeuer - befa te sich das Referat: "Die leidende Kirche im Jenseits und unsere Beziehungen zu den Armen Seelen", das eine Leugnung des Purgatoriums mit der Leugnung der Ge-rechtigkeit und Heiligkeit Gottes in Zusammenhang brachte. Dabei wurden auch die viel diskutierten Fragen wie nach der Raum- und Zeithaftigkeit des Zwi-schenzustandes nicht ausgeklammert sowie eine R ckbesinnung auf die Glau-bensanalogie wie auch auf die gesunde Volksfr mmigkeit angemahnt.

9 F. Holb ck, Dogmatiker aus Salzburg, zeigte in seinem Vortrag ("Die Letzten Dinge im Leben der Heiligen"), da die Heiligen das Sterben und alles, was da-nach geschieht, nicht passiv auf sich zukommen lie en, sondern aufgrund einer von Christus her gewandelten Sicht des Todes ("Christus ist f r mich Leben , und Sterben Gewinn") in Gelassenheit, ja sogar in Freude und in Bereitschaft zur Selbsthingabe erwarteten. Der M nchener Dogmatiker L. Scheffczyk ("Allvers hnung oder endg ltige Scheidung?)

10 Zum Glauben an den doppelten Ausgang der Menschheitsge-schichte") beleuchtete kritisch Motive und Hintergr nde der Allvers hnungs-theorie und machte dabei deutlich, da diese Lehre sich nicht auf den Glauben der Kirche berufen k nne, sondern eine weder biblisch noch denkerisch begr ndbare Behauptung sei. Gottes Gerechtigkeit und seine Barmherzigkeit seien vom Men-schen nie auszusch pfende Mysterien, denen man sich nur voll Vertrauen ffnen k nne. Der bekannte Bamberger Di zesanarchivar Dr.


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