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Bewusstsein und Logik - zurwahrheit.de

2 Info: Falls Sie lieber ein richtiges Buch in H nden halten wollen, so k nnen Sie dieses Werk in edler buchbinderischer Qualit t ber den art of art Verlag beziehen, benutzen Sie diesbez glich bitte fol-genden Link: w w w . a u f e i n w o r t . w e b n o d e . c o m Ich bin nicht ich! Ich bin JENER, der an meiner Seite geht, ohne dass ich IHN erblicke, den ich oft besuche, und den ich oft vergesse. JENER, der ruhig schweigt, wenn ich spreche, der sanftm tig verzeiht, wenn ich hasse, der umherschweift, wo ich nicht bin, der aufrecht bleiben wird, wenn ich sterbe. (Juan Ramon Jimenez, span. Nobelpreistr ger f r Literatur) Bewusstsein und Logik , Rudi Berner, 2009 Herunterzuladen unter: 3 Der Mensch, so sagt man, unterscheidet sich vom Tier durch etwas, das Verstand genannt wird, und das ihn denken l sst.

3 Der Mensch, so sagt man, unterscheidet sich vom Tier durch etwas, das „Verstand“ genannt wird, und das ihn denken lässt. Verstand ist keine freiwillige Angelegenheit,

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1 2 Info: Falls Sie lieber ein richtiges Buch in H nden halten wollen, so k nnen Sie dieses Werk in edler buchbinderischer Qualit t ber den art of art Verlag beziehen, benutzen Sie diesbez glich bitte fol-genden Link: w w w . a u f e i n w o r t . w e b n o d e . c o m Ich bin nicht ich! Ich bin JENER, der an meiner Seite geht, ohne dass ich IHN erblicke, den ich oft besuche, und den ich oft vergesse. JENER, der ruhig schweigt, wenn ich spreche, der sanftm tig verzeiht, wenn ich hasse, der umherschweift, wo ich nicht bin, der aufrecht bleiben wird, wenn ich sterbe. (Juan Ramon Jimenez, span. Nobelpreistr ger f r Literatur) Bewusstsein und Logik , Rudi Berner, 2009 Herunterzuladen unter: 3 Der Mensch, so sagt man, unterscheidet sich vom Tier durch etwas, das Verstand genannt wird, und das ihn denken l sst.

2 Verstand ist keine freiwillige Angelegenheit, Verstand ist naturbedingt gegeben, man kann sich seiner also nicht entledigen. Es sei denn, man vers uft ihn, wie es so sch n hei t, und wie dies mitunter auch prakti-ziert wird. Verstand hat in gewisser Weise etwas mit Zwang zu tun, und deshalb wird der Begriff Logik , bei der es sich um die elementare Eigenschaft des Verstandes handelt, per Lexikon als ZWANGsl ufigkeit definiert. Doch woher kommt der Verstand? Entspringt der Verstand tats chlich dem Inneren einer schwabbeligen Masse, die Gehirn genannt wird? Viele Menschen glauben dies, obwohl die Wis-senschaft mittlerweile Erkenntnisse parat hat, die diese Annahme mehr als vage er-scheinen lassen.

3 Es scheint n mlich so, als agiere hinter dem Verstand etwas Un-fassbares etwas PH NOMEN ales! Lauschen wir doch einmal einem sicherlich nicht ganz allt glichen Dialog, an dem die Logik also der Verstand beteiligt ist, und lassen wir uns berraschen, ob das Un-fassbare letztendlich vielleicht doch in gewisser Weise fassbar ist. Hallo Logik , hast du mal einen Moment Zeit f r mich, ich h tte da mal eine Frage an dich? Ja, kein Problem, ich habe gerade Zeit, was willst du denn von mir wissen? Kannst du dir vorstellen, tolerant zu sein? Wie bitte? Ob ich mir vorstellen kann, tolerant zu sein? Lass mich mal kurz dar ber nachdenken!

4 Lass dir ruhig Zeit! Tolerant, tolerant, ja, kann ich, tolerant zu sein scheint mir im Grunde nicht unlogisch zu sein! Sehr gut! Tolerant sein bedeutet, etwas zu akzeptieren, das einem selbst nicht innewohnt, das ei-nem fremd oder gar gegenteilig ist! Und was w re dies in meinem Fall? Die gerade von dir angesprochene Unlogik. Denn du sagtest ja, dass es prinzipiell nicht unlogisch f r dich sei, tolerant zu sein! Was ist das eigentlich, Unlogik? Das kannst du nicht erfassen, weil die Unlogik das WESEN-tliche Gegenteil von dir darstellt! Was entspricht denn meinem Wesen? Kontrolle! 4 Und was w re dann das omin se Gegenteil? Vertrauen!

5 Was ist denn das WESEN-tliche am Vertrauen? Nicht denken m ssen! Einfach genie en! Geht denn so etwas berhaupt? Ich denke, so etwas ist unm glich! Warum sollte so etwas nicht m glich sein? Nur weil es dir fremd ist? Du sagtest doch soeben, du kannst dir vorstellen, tolerant zu sein! Richtig, hatte ich glatt einen Moment lang vergessen! - Sorry! Kein Problem, Vergessen ist ja auch irgendwie logisch! Und somit auch menschlich, nicht wahr? Ja, auch menschlich. Du bist brigens derZEIT ein Attribut des Bewusstseins, das den Menschen innewohnt also eine Eigenschaft! Toll, ich gestalte also das derzeitige Bewusstsein ! Ja, und noch dazu zu einem Gro teil!

6 Zu einem Gro teil? Das klingt ja ganz so, als w re da noch etwas anderes au er mir mit im Spiel? Ja, auch das Gegenteil von dir ist mit im Spiel, das Reglement des Spieles die Dualit t erfordert dies! Also ist das Vertrauen auch mit dabei? Ja, das Vertrauen ist auch mit dabei. Aber das sitzt die meiste ZEIT geduldig auf der Ersatzbank und wartet, dass es endlich voll in Aktion treten kann! Tja, da kann man nichts machen, ist eben gerade mein Spiel! Ist au er mir und dem Vertrauen noch etwas mit im Spiel? Ja, ein naher Verwandter von dir, die Phantasie, auch Imagination oder Vorstellungskraft genannt. Und dann noch die Angst, der Zweifel, die Hoffnung, die Freude, die Intuition, der Hass und die Lie-be, um nur die wichtigsten zu nennen.

7 Und nicht zu vergessen, der Humor, bei dem es sich im Prin-zip um eine beraus GEN-iale Schutzfunktion handelt! Angst, Zweifel, Freude, Hass, das sind doch Gef hle? Nein, das sind im Grunde keine Gef hle, sondern Prinzipien. Also grundlegende Gesetzm igkei-ten oder Veranlagungen, die Gef hle hervorrufen. Das ist ein Unterschied! Na, wie dem auch sei, jedenfalls, wenn ich mir so betrachte, wer oder was da so alles mit im Spiel ist, dann sind wir sicherlich ein starkes Team! 5 Ja, ihr seid wirklich ein starkes und au erordentlich effizientes Team, und wenn ihr voll und ganz erfassen w rdet, an WAS ihr derZEIT beteiligt seid, dann w rde euch schlicht und ergreifend der Schlag treffen.

8 Oder besser gesagt diejenigen, auf die ihr derZEIT einwirkt! Das klingt ja sehr geheimnisvoll! Geheimnisvoll ist nicht so ganz der richtige Ausdruck daf r, es gibt einen, der treffender ist! Und der w re? PH NOMENal! Sag mal, jetzt interessiert es mich langsam, wer oder was bist du eigentlich? Ich bin das E IN-zige, das existiert. Ich bin pures BE W US S TS E I N ! Ist ja interessant! Du bist also das, was ich derZEIT bedenke also mit Logik versorge! Ja, das bin ICH! Wobei die Betonung, was dich anbelangt, auf derZEIT liegt! Warum liegt die Betonung, was mich anbelangt, auf derZEIT ? Weil es mich quasi zweimal gibt. Einmal innerhalb der ZEIT und einmal au erhalb der ZEIT!

9 Innerhalb der ZEIT bin ich unwirklich (illusorisch), au erhalb der ZEIT bin ich WIRKLICH! Im ersteren Part bin ich ohnm chtig, also passiv, im letzteren Part bin ich allm chtig, also aktiv! Warum gibt es dich denn zweimal? Weil dies meiner P H NOME Nalen Art und Weise entspricht! Was ist denn ein PH NOMEN berhaupt? Ein Ph nomen ist etwas, das ganz und gar nicht deiner Art und Weise entspricht! Und das bedeutet? Das Problem liegt momentan darin, dass ein PH NOMEN, seinem Wesen entsprechend, absolut unerkl rbar ist, und im Gegensatz dazu dein Wesen auf Erkl rbarkeit basiert! Ist soweit durchaus logisch nachvollziehbar, aber du hast das Wort momentan erw hnt.

10 Warum? Weil ES jetzt an der Zeit ist, dass dem der-ZEIT-igen Bewusstsein sein P H N OME Naler Ursprung bewusst wird! Warum hast du gerade das ES so betont? Weil das PH NOMEN, das nichts anderes als pures Bewusstsein ist, unpers nlich ist. Also we-der eine Sie noch ein Er, sondern ein ES! Seltsam, ich wirke immer auf Bewusstsein , das pers nlich ist. Auf m nnliche und auf weibliche Per-sonen! Das liegt daran, dass du derZEIT nicht auf pures Bewusstsein wirkst, sondern auf die grundle-gende Eigenschaft von Bewusstsein , auf bewusstes S E IN! 6 Was ist denn der Unterschied zwischen Bewusstsein und bewusstem SEIN? Der Unterschied liegt darin, dass bewusstes SEIN eine Eigenschaft von Bewusstsein ist.


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