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Service Kinder- und Jugendhilfe - bdja.org

Kinder- und JugendhilfeAchtes Buch SozialgesetzbuchServiceJ u g e n dK i n d e rH i l f e InhaltDas Kinder- und Jugendhilfegesetz .. 5 Eine Brosch re zum KJHG f r engagierte MenschenWas ist Kinder- und Jugendhilfe ? .. 11 Leitbilder, Daten und FaktenKinder brauchen Kinder .. 18 Tageseinrichtungen f r KinderMehr Chancen f r die Jugend .. 2 Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, JugendschutzFamilien stark machen .. 29F rderung der Erziehung in der FamilieWenn s brennt .. 4 Hilfen in Belastungs- und KrisensituationenWer macht was? .. 41 Akteure in der JugendhilfeWas macht das Jugendamt? .. 45 Nichts geht ohne sie! .. 48 Rechte von M dchen, Jungen und ElternInhalt4 Jugend hat Zukunft! ..52 Zum Weiterlesen.

6 Die Jugendhilfe ist für alle Mädchen und Jungen und ihre Erziehungsberechtigten da. Die Fachkräfte sp­rechen von einer Sozialisationsinstanz neben Familie und Schule.

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1 Kinder- und JugendhilfeAchtes Buch SozialgesetzbuchServiceJ u g e n dK i n d e rH i l f e InhaltDas Kinder- und Jugendhilfegesetz .. 5 Eine Brosch re zum KJHG f r engagierte MenschenWas ist Kinder- und Jugendhilfe ? .. 11 Leitbilder, Daten und FaktenKinder brauchen Kinder .. 18 Tageseinrichtungen f r KinderMehr Chancen f r die Jugend .. 2 Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, JugendschutzFamilien stark machen .. 29F rderung der Erziehung in der FamilieWenn s brennt .. 4 Hilfen in Belastungs- und KrisensituationenWer macht was? .. 41 Akteure in der JugendhilfeWas macht das Jugendamt? .. 45 Nichts geht ohne sie! .. 48 Rechte von M dchen, Jungen und ElternInhalt4 Jugend hat Zukunft! ..52 Zum Weiterlesen.

2 54 Adressen ..54 Gesetzestext ..6 Sozialgesetzbuch (SGB) Achtes Buch (VIII) Kinder- und Jugendhilfe Weitere Brosch ren ..1 4 Inhalt5 Das Kinder- und JugendhilfegesetzEine Brosch re zum KJHG f r engagierte Menschen Jeder junge Mensch hat ein Recht auf F rderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsf higen Pers nlichkeit. ( 1)Liebe Leserin, lieber Leser!Ob Sie Ihr Kind in den Kindergarten bringen, Ihre Tochter in ein M dchenzentrum geht, ob Ihre Freunde ein Kind in Pfle-ge genommen oder adop tiert haben, immer haben Sie es mit Jugendhilfe zu tun. Au erhalb der Familie und der Schu-le gibt es vielf ltige Angebote f r Kinder und Jugendliche in wechselnden Lebenssituationen.

3 Wir haben ein hoch entwi-ckeltes System in den Bereichen Erziehung und Bildung, ein Baustein davon ist das Achte Buch des Sozialgesetzbuches (SGB VIII). Es wird auch das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) genannt und ist das grundlegende Gesetz f r die Jugendhilfe in KJHG ist aber nicht das einzige Gesetz, in dem Sach-verhalte geregelt werden, die die Jugendhilfe ber hren. Beisp ielsweise ergeben sich aus dem Familienrecht des B rgerlichen Gesetzbuches, dem Bundeserziehungsgeld-gesetz, dem Unterhaltsvorschussgesetz, dem Jugendarbeits-schutzgesetz und anderen Gesetzen Ber hrungsp unkte zur Kinder- und Jugendhilfegesetz6 Die Jugendhilfe ist f r alle M dchen und Jungen und ihre Erziehungsberechtigten da. Die Fachkr fte sp rechen von einer Sozialisationsinstanz neben Familie und Schule.

4 Dane-ben ist sie aber auch eine Instanz der Krisenintervention, die Hilfe leistet f r Kinder und Eltern in Notsituationen, bei Familien mit Erziehungsschwierigkeiten, bei sexuellem Missbrauch, Drogenkonsum, Gewalt unter Jugendlichen und vielem Kinder- und Jugendhilfegesetz ist ein Instrument zur Vorbeugung, zur Hilfestellung und zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, M dchen und Jungen, jungen Frauen und jungen M nnern. Das Gesetz verp flichtet die Jugend mter zur Hilfe und schafft den Rahmen f r die Unterst tzung von Sorge-berechtigten, M ttern sowie V tern zum Wohle ihrer Kinder. Es soll Kindern und Jugendlichen Recht und Stimme verschaf-fen und Handwerkszeug sein f r Fachkr fte und engagierte Menschen. Dazu sind alle gefordert nicht nur die haup tamt-lichen Fachkr fte und die Ehrenamtlichen in der Jugendhilfe , sondern auch Politikerinnen und Politiker, Verwaltungsfach-kr fte, Lehrerinnen und Lehrer in den Schulen, Jugendbeauf-tragte bei der Polizei, rztinnen und rzte, Pfarrer, Vertreterin-nen und Vertreter der Wirtschaft und der diesen Personengrup p en und interessierten Laien soll diese Brosch re Grundinformationen geben.

5 Der Informa-tionsteil soll eine Hinf hrung zum Gesetzestext sein. Oder wussten Sie schon, dass f r Kinder im Alter unter drei Jahren mindestens Pl tze in Tageseinrichtungen und in Kindertages-p flege vorzuhalten (sind), wenn 1) die Erziehungsberech-tigten oder, falls das Kind nur mit einem Erziehungsberech-tigten zusammenlebt, diese Person einer Erwerbst tigkeit nachgehen oder eine Erwerbst tigkeit aufnehmen, sich in einer beruflichen Bildungsma nahme, in der Schulausbil-Das Kinder- und Jugendhilfegesetz dung oder Hochschulausbildung befinden oder an Ma nah-men zur Eingliederung in Arbeit im Sinne des Vierten Gesetzes f r moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt teilnehmen oder 2) ohne diese Leistung eine ihrem Wohl entsp rechende F rderung nicht gew hrleistet ist ( 24 Abs.

6 ? Oder: Die Leistungsberechtigten haben das Recht, zwischen Einrichtungen und Diensten verschiedener Tr ger zu w hlen und W nsche hinsichtlich der Gestaltung der Hilfe zu u ern ( 5)?Einen Gesetzeskommentar f r Fachkr fte kann diese Bro-sch re allerdings nicht ersetzen. F r Auszubildende, Studie-rende und Fachkr fte bietet sie erstes Grundwissen. Sie ist als Information f r alle Interessierten gedacht, die damit ber Rechte, Angebote und M glichkeiten des KJHG klare Vorstel- lungen gewinnen k nnen. Die Brosch re versteht sich als Handreichung, die f r Leistungsberechtigte Kinder und Jugendliche sowie ihre Personensorgeberechtigten Wege aufzeigt und Informationen f r das Handeln in allen Verei-nen der Kinder- und Jugendhilfe von der Sp ortjugend bis zur Initiative f r ein M dchenhaus zur Verf gung stellt.

7 Ebenso will sie f r das Jugendamt als sozialp dagogische Fachbeh r-de mit komp etenten Ansp rechp artnerinnen und -p artnern sofort?Sie sind in einer konkreten Notsituation? Sie suchen eine Tagesbetreuung f r Ihre Tochter? Der Vater Ihres Kindes zahlt keinen Unterhalt? Ihr Kind wird in der Schule auf-f llig? Eltern drohen mit Gewalt oder ben sie aus? In der Jugendwohngrup p e findet man kein Geh r oder sonstige Probleme wirken ungeheuer belastend? Dann kann auch Das Kinder- und Jugendhilfegesetz8die vollst ndige Lekt re dieser Brosch re allein nicht sofort Hilfe leisten. Jetzt werden Gesp r chsp artnerinnen und -p artner gebraucht, die sich auskennen und helfen k Ansp rechadresse ist das rtliche Jugendamt.

8 Es steht inzwischen aber nicht mehr berall unter J im Telefon-buch. Heute hei t es manchmal Amt f r soziale Dienste oder Fachbereich f r Kinder und Jugendliche. Ein Anruf bei der Gemeinde- oder Stadtverwaltung kann die richtige Nummer Nummer gegen Kummer , die Kinder- und Jugendtelefone des Deutschen Kinderschutzbundes, sind bundesweit unter 08 00/1 11 0 kostenfrei zu erreichen. Im Internet unterst tzen Fachkr fte aus der Erziehungsberatung Kinder und Jugendliche ( ) sowie Eltern ( ) durch Einzelberatung, Einzelchat, Foren und terminierte Grup p enchats. Auch Beratungsstellen unterschiedlicher Tr ger (also st dtische, kirchliche oder andere freie Tr ger) findet man in der Regel unter B (Beratungsstelle) oder unter der Obergrup p e Stadtverwaltung im Telefonbuch.

9 Auch die rtlichen Frauenb ros k nnen fte in Kinderg rten, Horten, Schulen, schulp sycho-logischen Diensten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Jugendh usern, auf Abenteuersp ielp l tzen und in Pfarreien, rztinnen und rzte k nnen erste Ratschl ge geben und weitere Wege ist, dass man sich nicht entmutigen l sst. Unser Sozialsystem ist so gestaltet, dass es Zeit und Raum f r Rat-suchende geschaffen hat, auch wenn man sich die Hilfe oft holen oder beantragen Kinder- und Jugendhilfegesetz9 Wor ber informiert Sie diese Brosch re?Im folgenden Informationsteil soll in kurzen Z gen er-kl rt werden, was Jugendhilfe berhaup t ist ( ). Danach werden die einzelnen Felder der Jugendhilfe beschrieben: Tageseinrichtungen f r Kinder, d.

10 H. Kinderg rten, Kinderta-gesst tten, Horte, Krabbelgrup p en usw. Sie sind organisier-te Orte der Kinderbetreuung, ihrer Erziehung und Bildung. Denn: Kinder brauchen Kinder! Familienstrukturen haben sich ge ndert, Einzelkinder sind heute h ufiger als fr her, M tter sind zunehmend erwerbst tig und Ehen k nnen auch mal scheitern (S. 18). Mehr Chancen f r die Jugend sollen die Angebote der Offenen Jugendarbeit, des Erziehe-rischen Kinder- und Jugendschutzes und der Jugendsozialar-beit vermitteln. Jugendverb nde, Jugendtreffs, Sp ielmobile u. v. m., Jugendschutzbestimmungen und Ma nahmen f r arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Jugendliche werden hier erl utert (S. 2 ). Familien stark machen hei t F rderung der Familie durch Beratung und Bildung (S.)


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