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1 Anpassungen von Pflanzen an unterschiedliche Standorte Wasserpflanzen (Hydrophyten) In erster Linie Algen, bzw. Pflanzen aus dem Tauchpflanzeng rtel stehender Ge-w sser. o Keine Kutikula o Wurzel dient, wenn berhaupt vorhanden, nur der Verankerung o Keine Spalt ffnungen o Wasser und N hrsalze werden ber die gesamte Pflanzenoberfl che aufgenommen Pflanzen auf feuchten Standorten (Hygrophyten) o Wassermangel ist absolute Seltenheit o Die hohe Luftfeuchtigkeit bedingt zu geringe Transpirationsraten folg-lich geringe Wasseraufnahme aus dem Boden N hrsalzmangel! o Wurzeldruck f hrt zur Ausscheidung von fl ssigem Wasser ber die Bl t-ter Guttationstropfen dadurch wird Aufnahme von Wasser mit ge-l sten Salzen wieder m glich.
2 O Daher d nne Kutikula und zahlreiche, ber die Oberfl che emporge-hobene Spalt ffnungen. o Hohe Empfindlichkeit gegen Wassermangel Pflanzen auf trockenen Standorten (Xerophyten) o Meist stark entwickeltes Wurzelwerk o Relativ kleine Blattfl chen (selten Lichtprobleme!) o Verdickte Kuitikula o Zahlreiche Spalt ffnungen, diese jedoch in die Oberfl che eingesenkt und/oder abdeckbar ( durch Einrollen der Bl tter) o Bei sukkulenten Pflanzen wird in der Regenzeit Wasser aufgenommen und gespeichert: o Blattsukkulenten Wasser wird in den dicken, fleischigen Bl tter gespeichert. Ein-heimisch vertreten sind. Hauswurz (Sempervivum), Fetthennen (Sedum), Agaven, Brutblatt (Kalanchoe / Bryophyllum) o Stammsukkulenten Bl tter fehlen v llig bzw.
3 Sind zu Stacheln umfunktioniert. Daher bernimmt der Stamm die Wasserspeicherung und die Fotosyn-these. Kakteen Pflanzen wechselfeuchter Standorte (Tropophyten) Dazu geh rt der Gro teil unserer heimischen Pflanzen ! Sie passen sich durch ver-schiedene Ma nahmen den wechselnden Bedingungen an: o Blattaustrieb in der Regenzeit (Fr hling, Sommer), Blattabwurf in der Trockenzeit (Herbst, Winter Im Winter sind zwar ausgiebige Nieder-schl ge messbar, das Wasser steht jedoch meist nur im festen Aggre-gatzustand zur Verf gung und ist so von Pflanzen nicht nutzbar) einheimische Laubh lzer) durch den Blattverlust im Herbst wird die Transpirationsoberfl che fast gegen Null reduziert - oder: o alle oberirdischen Pflanzenteile sterben im Winter ab, die Pflanzen berdauern unterirdisch in Knollen, Zwiebeln, R ben, Wurzelst cken.
4 Etc. oder: o winterharte Pflanzen sch tzen sich durch speziell ausgebildete Bl tter Hartlaubbl tter ( Efeu. Nadelh lzer) Dicke Kutikula, besonders dichte und eingesenkte Spalt ffnungen. Bei niedrigen Temperaturen besteht die Gefahr der Eisbildung in den Zellen Zellen w rden zerplatzen Frostresistenz wird durch Wasser-entzug erreicht ( Erh hung der Zellsaftkonzentration) Daher kann trockenes Holz nur im Winter geschlagen werden! Der wirksamste Frostschutz ist eine dicke, geschlossene Schneedecke Temp. Bleibt immer knapp unter 0 C. Wichtig f r heimische Wintergetreidesorten (Gerste, Weizen) Besondere Ern hrungsformen bei Pflanzen o Parasiten (Schmarotzer) Sie schlie en sich direkt an den Stoffwechsel anderer, lebender Orga-nismen (= Wirt!)
5 An. Daraus resultieren drei Schadwirkungen f r den Wirt: Dem Wirt werden zu viele N hrstoffe entzogen Bestimmte Stoffwechselprodukte des Parasiten sind f r den Wirt sch dlich Der Wirt kann so berwuchert werden, dass der Parasit ihm das n tige Sonnenlicht nimmt. Halbschmarotzer: Diese sind chlorophyllh ltig und k nnen so noch bei Bedarf Fotosyn-these betreiben. Die Wurzeln des Parasiten werden in die Leitungs-bahnen des Wirtes eingesenkt und entnehmen Wasser, Mineralstoffe und Assimilate ( kommt von Assimilation (Aufbau von organischen Stoffen) also St rke und/oder Glocose). Bsp.: Misteln (h ufig auf Nadelh lzern, Obstb umen, Pappeln, Linden, ..) Vollschmarotzer Sind chlorophyllfrei und vollst ndig auf den Wirtsstoffwechsel ange-wiesen!
6 Die Sommerwurzgew chse. lichtunabh ngig und daher h ufig an stark beschatteten Stellen oder gar unter der Erde. (Zu diesen Spezialisten z hlen neben den oben erw hnten Pflanzen auch Pilze, darunter viele Wirtschaftssch dlinge: Rostpilze, Mutter-kornpilz, Fruchtschimmel, Mehltau der Weinreben, .. etc.) o Symbionten Definition! Eine Symbiose ist das Zusammenleben artfremder Orga-nismen, mit wechselseitigem Nutzen (Parasitismus hingegen f hrt oft zum Tod des Wirtes!) Beispiele: Flechten Symbiosen zwischen Algen und Pilzen! - Alge liefert Assimilate, der Pilz Atmunskohlendioxid, Atmungswasser und baut das Ge-r st der Flechte auf. Besiedeln Lebensr ume, die f r Algen oder Pilze alleine ungeeignet w ren (Arktis, W ste, Hochgebirge.)
7 Flechten sind echte Pionierpflanzen (Erstbesiedler auf nack-tem Fels) Mycorrhiza Symbiose zwischen Pilz und h heren Pflanzen (h ufig Waldb u-me) - Baum liefert Assimilate, Pilz liefert direkt in der Wurzelhaar-zone Mineralstoffe durch seine Destruentent tigkeit. Mycorrhizen sind sehr artspezifisch aufgebaut ( Goldr hrling und L rche) Best ubung Symbiose zwischen Bl tenpflanzen und Insekten! Bl te liefert Nahrung (Nektar), Insekten garantieren durch die Best ubung die Arterhaltung. Endosymbiosen zwischen Termiten und in deren Darm lebenden Einzellern (Gei eltierchen) Termiten fressen Holz Gei eltierchen bauen Holz und Zellulose zu Zuckern ab, die v on der Darmwand der Termiten aufge-nommen werden k nnen.
8 O Fleisch- und Insekten fressende Pflanzen : Eine bergangsstufe zur heterotrophen Ern hrungsweise! Alle diese Pflanzen sind jedoch chlorophyllhaltig, also autotroph. Bevor-zugter Lebensraum sind N-arme B den, daher bringt die Eiwei zufuhr gro e Vorteile (Eiwei e sind immer N-haltig). Prinzipiell unterscheidet man drei Fangmechanismen: Klebfallen, Gleit-fallen und Klappfallen. Sonnentau, Fettkraut (Klebfallentypus) Dr senhaare mit klebrigen, Eiwei spaltendem Sekret auf der Blattoberseite. Angelockte Insekten bleiben haften und werden durch Blatt-kr mmung vollst ndig eingeh llt Verdauung der Eiwei sub-stanz Chitinger st (ebenfalls Eiwei ) kann nicht gespalten werden und bleibt brig!
9 Aufnahme der Spaltprodukte ber die Blattoberfl che. Kannenpflanze (Gleitfallentyp) Lebt in tropischen W ldern! Blattfl che bildet einen kannenf rmigen Hohlraum. Insekten werden durch Nektar bzw. Farbstoffe angelockt, gleiten an der glatten Kanneninnenseite zum Kannengrund und ertrinken in ei-ner verdauenden Fl ssigkeit. Venusfliegenfalle (Klappfalle) Die Blatth lften sind teilweise zu einer bezahnten Klappfalle um-gebildet. Bei Ber hrung schlie t sich die Klappfalle und beginnt mit der Verdauung! Wasserschlauchgew chse (Klappfalle): Kesselartige, dicht verschlossene Bl tter mit einem Unterdruck! Insekt l st einen ffnungsmechanismus aus, Deckel ffnet sich, Insekt wird eingesaugt, Deckel schlie t sich wieder.
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