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Die Windows-Konsole - Carpe Librum

Inhaltsverzeichnis 1. Die Windows-Konsole Dirk Louis Peter M ller 2 Konsolenprogramme 1 Inhaltsverzeichnis Die Windows-Konsole ..1. 1 2 Die Einsatzbereiche f r Konsolenprogramme ..3. Konsolenprogramme ausf Blick zur ck in Wehmut die Konsole fr her und Ein Konsolenfenster Arbeiten mit der Konsole ..6. Die wichtigsten Die history ..8. Programme Batch-Dateien .. 10. Die Windows-Konsole 3. 2 Die Windows-Konsole Viele Anwender insbesondere j ngere Anwender, die mit Windows 98, NT oder XP gro geworden sind erwarten von einem Programm, dass es ber ein Fenster mit Men leiste, Werkzeugleisten, Arbeitsfl che, Bildlaufleisten, Statusleiste und anderen Oberfl chenelementen verf gt. Mit anderen Worten: sie denken bei Programmen an den Windows Explorer, den Netscape Navigator, an WinZip, RealPlayer, Paint, Word oder wie sie alle hei en. So ist die Konsole, unter Windows meist Eingabeaufforderung genannt, weitgehend in Vergessenheit geraten.

6 Arbeiten mit der Konsole Windows 2000 und Windows XP Abbildung 2.2: Konsole unter Windows XP aufrufen (über Ausführen-Dialog) Wählen Sie im Start-Menü den

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1 Inhaltsverzeichnis 1. Die Windows-Konsole Dirk Louis Peter M ller 2 Konsolenprogramme 1 Inhaltsverzeichnis Die Windows-Konsole ..1. 1 2 Die Einsatzbereiche f r Konsolenprogramme ..3. Konsolenprogramme ausf Blick zur ck in Wehmut die Konsole fr her und Ein Konsolenfenster Arbeiten mit der Konsole ..6. Die wichtigsten Die history ..8. Programme Batch-Dateien .. 10. Die Windows-Konsole 3. 2 Die Windows-Konsole Viele Anwender insbesondere j ngere Anwender, die mit Windows 98, NT oder XP gro geworden sind erwarten von einem Programm, dass es ber ein Fenster mit Men leiste, Werkzeugleisten, Arbeitsfl che, Bildlaufleisten, Statusleiste und anderen Oberfl chenelementen verf gt. Mit anderen Worten: sie denken bei Programmen an den Windows Explorer, den Netscape Navigator, an WinZip, RealPlayer, Paint, Word oder wie sie alle hei en. So ist die Konsole, unter Windows meist Eingabeaufforderung genannt, weitgehend in Vergessenheit geraten.

2 Sicherlich nicht ganz zu Unrecht, denn die meisten Aufgaben, f r die man fr her die Konsole ben tigte, k nnen heute bequemer und schneller im Windows Explorer erledigt werden. Trotzdem hat die Konsole immer noch ihre Berechtigung und wird weiterhin zusammen mit den Windows-Betriebssystemen ausgeliefert. Nicht als Konkurrenz zum Windows Explorer zum Kopieren, Verschieben oder L schen von Dateien greift heutzutage wohl niemand mehr auf die Konsole zur ck , sondern zur Ausf hrung von Programmen, die ber keine Fenster, keine grafische Benutzeroberfl che und keinen Sinn f r Windowing verf gen. Solche Programme werden als Konsolenprogramme bezeichnet. Konsolenprogramme Heutzutage gibt es f r Konsolenprogramme vor allem drei Einsatzbereiche. Einsatzbereiche f r Konsolenprogramme Einfache Dienstprogramme, die nach dem Start automatisch ohne auf weitere Eingaben seitens des Benutzer angewiesen zu sein.

3 Ablaufen. Typische Vertreter sind Compiler, Interpreter, Webserver, kleinere Hilfsprogramme. (Die Entwicklung solcher Dienstprogramme ist allerdings unter Unix/Linux traditionell wesentlich weiter verbreitet als unter Windows.). Kleinere Demoprogramme zum Erlernen einer Programmiersprache. Um GUI-Programme (Programme mit grafischer Benutzeroberfl che). schreiben zu k nnen, bedarf es profunder Kenntnisse sowohl in der verwendeten Programmiersprache als auch in den Techniken der GUI- Programmierung (f r die zumeist umfangreiche Bibliotheken eingesetzt werden). F r den Einstieg in die Programmierung ist es daher meist besser, Konsolenprogramme zu erstellen. Der Anf nger 4 Blick zur ck in Wehmut die Konsole fr her und heute kann sich dann ganz auf die Syntax der Sprache konzentrieren. Hat er sich mit der Programmiersprache vertraut gemacht, kann er sich in einem zweiten Schritt in die Programmierung von GUI-Anwendungen einarbeiten.

4 Spieleprogramme. Diese wurden lange noch nach Einf hrung von Windows als DOS-Programme (in speziellem Grafikmodus). programmiert, da dies den Spieleentwicklern den Einsatz effizienterer Techniken und schnellerer, grafischer Animationen erm glichte. Mittlerweile haben aber neue leistungsf hige Grafikbibliotheken f r Win32 (Win95 und aufw rts) wie DirektX oder OpenGL sowie die immer schneller werdenden Rechner und Grafikbausteine dazu beigetragen, dass sich die Spiele-Software-Industrie umgestellt hat. Konsolenprogramme ausf hren Konsolenprogramme k nnen unter Windows auf zweierlei Weise ausgef hrt werden: Sie doppelklicken im Windows Explorer auf die EXE-Datei des Programms. Windows ffnet daraufhin ein Konsolenfenster und f hrt in dessen Umgebung das Konsolenprogramm aus. Im Konsolenfenster sieht der Anwender sowohl die Ausgaben des Programms als auch die Eingaben, die er ber die Tastatur an das Programm schickt.

5 Der gro e Nachteil dieses Verfahrens ist, dass das Konsolenfenster von Windows automatisch geschlossen wird, sowie das Programm beendet wurde. (F r k rzere Programme geht das Ganze meist so schnell, dass der Anwender das Konsolenfenster nur noch kurz aufflackern sieht.). Sie ffnen zuerst ein Konsolenfenster und rufen aus diesem dann das Programm aus. Auch hier dient das Konsolenfenster dem Programm sowohl zur Anzeige der Ausgabe als auch der Eingabe. Nach Beendigung des Programms bleibt das Konsolenfenster aber weiterhin ge ffnet und der Anwender kann in Ruhe die letzten Ausgaben des Programms lesen, das Programm erneut starten, andere Befehle ausf hren. Blick zur ck in Wehmut die Konsole fr her und heute Fr her war der Computer selbst die Konsole. Die Anwender sa en vor einem schwarzen Bildschirm (ganz fr her noch mit gr ner oder brauner Schrift) und sahen dort eine Eingabeaufforderung, ein einzelnes Zeichen ( ein >), kurz Prompt genannt.

6 Ber die Tastatur konnte der Anwender Befehle eintippen, die nach dem Abschicken mit der (Return)-Taste vom Computer ausgef hrt wurden. Neben allgemeinen Betriebssystembefehlen, Die Windows-Konsole 5. wie dem Wechseln des aktuellen Verzeichnisses oder dem L schen einer Datei konnte man von der Konsole aus auch Programme aufrufen. Diese bernahmen dann die Konsole und nutzten sie, um Ergebnisse auszugeben oder Daten vom Anwender abzufragen. Seitdem hat sich einiges ge ndert und die Anwender sind es gewohnt, auf den PCs eine grafische Windows-Oberfl che vorzufinden. Die Konsole wurde in das Start-Men verbannt. Ein Konsolenfenster ffnen Konsolenfenster k nnen Sie unter Windows ber das Start-Men aufrufen. Die genauen Aufrufpfade variieren von Windows-Version zu Windows- Version: Windows 98. Abbildung : Konsole unter Win98 aufrufen ( ber Ausf hren-Dialog).

7 W hlen Sie im Start-Men den Befehl Ausf hren aus. Geben Sie dosprmpt ein und schicken Sie das Dialogfeld ab. Alternativ k nnen Sie die Konsole ber Start/Programme/MS-DOS- Eingabeaufforderung aufrufen. 6 Arbeiten mit der Konsole Windows 2000 und Windows XP. Abbildung : Konsole unter Windows XP aufrufen ( ber Ausf hren- Dialog). W hlen Sie im Start-Men den Befehl Ausf hren aus. Geben Sie cmd ein und schicken Sie das Dialogfeld ab. Alternativ k nnen Sie die Konsole ber Start/Alle Programme/Zubeh r/Eingabeaufforderung aufrufen. Arbeiten mit der Konsole F r den Nicht-Eingeweihten kann die Arbeit mit der Konsole schnell zur Qual werden. Wer jedoch die wichtigsten Befehle und Tricks zur Arbeitserleichterung kennt, wird sich mit ihr schnell anfreunden. Die wichtigsten Befehle Die beiden wichtigsten Aufgaben der Konsole sind die Ausf hrung von Programmen oder Systembefehlen und das Navigieren in der Verzeichnisstruktur.

8 Navigieren Wenn Sie ein neues Konsolenfenster ffnen, beginnen Sie je nach Windows-Version entweder im Windows-Verzeichnis (Windows 98) oder in Ihrem pers nlichen Homeverzeichnis (Windows XP). Das Verzeichnis, in dem Sie sich befinden, wird im Prompt angezeigt: C:\Windows> f r Windows 95. C:\Dokumente und Einstellungen\Benutzer> f r Windows XP. Die Windows-Konsole 7. Mit den folgenden Befehlen k nnen Sie von hier aus in andere Verzeichnisse wechseln: Befehl Beschreibung cd unterverzeichnis Wechselt in das angegebene Unterverzeichnis (vorausgesetzt, dass aktuelle Verzeichnis enth lt ein entsprechendes Unterverzeichnis). cd .. Wechselt in das bergeordnete Verzeichnis. D: Wechselt in ein anderes Laufwerk (hier D). cd c:\verz1\verz2 Wechselt in das angegebene Verzeichnis Tabelle : Navigationsbefehle Verzeichnisbefehle Befehl Beschreibung dir Listet alle Unterverzeichnisse und Dateien im aktuellen Verzeichnis auf.

9 Dir /p Wie oben, die Auflistung geschieht aber seitenweise. (Durch Dr cken einer Taste k nnen Sie die jeweils n chste Seite anzeigen lassen. dir *.java Listet alle Dateien im aktuellen Verzeichnis auf, die die Extension .java haben. copy Erzeugt eine Kopie namens von copy *.* unterverzeichnis Kopiert alle Dateien aus dem aktuellen Verzeichnis in das angegebene Unterverzeichnis del L scht die rename ndert den Namen von in mkdir name Erzeugt ein Unterverzeichnis name rmdir name L scht ein Unterverzeichnis name Tabelle : Verzeichnisbefehle Auswahl sonstiger Befehle Befehl Beschreibung (Strg)+C Bricht den aktuellen Befehl ab. (Geeignet beispielsweise zum Vorzeitigen Beenden von dir /p-Befehlen oder Programmen.). 8 Arbeiten mit der Konsole (ESC) L scht die Kommandozeile (R cktaste) L scht das vorhergehende Zeichen. (Einfg) Schaltet den Einf ge-Modus ein und aus cls L scht die Konsole und zeigt einen Prompt an.)

10 Doskey Schaltet die history ein. edit Einfachen Konsoleneditor ffnen. path Zeigt den eingestellten Systempfad an. set Listet alle Umgebungsvariablen auf. set name=wert Richtet eine Umgebungsvariable ein. set name= L scht eine Umgebungsvariable. ver Zeigt die Windows-Version an. Tabelle : Sonstige Befehle Die history Unter Windows 2000 und Windows XP zeichnet die Konsole alle von Ihnen abgeschickten Befehle auf. Mit Hilfe der (Pfeil oben)- und (Pfeil unten)-Tasten k nnen Sie die Liste der eingegebenen Befehle (die so genannte "history") durchgehen und so l ngere Befehle bequem ausw hlen und erneut abschicken. Unter Windows 98 wird standardm ig keine history aufgezeichnet. Sie k nnen diese u ert angenehme Option aber einschalten. Um die history f r die aktuelle Sitzung mit der Konsole einzuschalten, geben Sie einfach den Befehl doskey ein.


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