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Ihre Ähnlichkeiten, Eigenheiten und Unterschiede

10 SANUM-Post 90/2010deuten ebenfalls auf ein Ungleich-gewicht in diesem HartkapselnSILVAYSAN wird aus den Fr chtender Mariendistel (Carduus marianus,Silybum marianum) auf die LeberLeberparenchym-Sch denDie Pflanze - BotanikDie Mariendistel geh rt, wie vieleandere Heilpflanzen ( Arti-schocke, Echinacea, Ringelblumeund Kamille) zur Familie der Korb-bl tengew chse. (Korbbl tler-Aller-gie ist die einzige absolute Kontrain-dikation zur Einnahme von Carduusmarianus-Zubereitungen.)Die Pflanze stammt aus dem Mittel-meerraum und w chst dort zweij h-rig, in unseren Gegenden jedocheinj hrig. Ihre Pfahlwurzel erm g-licht das Wachstum auch in sonni-gen, trockenen Lagen. Die Pflanze wird etwa 1,5 bis 2,5 mhoch, die Bl tter sind ungestielt, ge-wellt, mit eckig ausgezogen Lappenund Dornen und einer netzartigenwei en Zeichnung, die ihnen ein ge-flecktes Aussehen geben.

SANUM-Post 90/2010 11 Hildegard von Bingen empfahl die Pflanze, die sie vehedistel (Venus-distel) nannte, bei Seitenstechen. In der Schulmedizin wurde die Marien-

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1 10 SANUM-Post 90/2010deuten ebenfalls auf ein Ungleich-gewicht in diesem HartkapselnSILVAYSAN wird aus den Fr chtender Mariendistel (Carduus marianus,Silybum marianum) auf die LeberLeberparenchym-Sch denDie Pflanze - BotanikDie Mariendistel geh rt, wie vieleandere Heilpflanzen ( Arti-schocke, Echinacea, Ringelblumeund Kamille) zur Familie der Korb-bl tengew chse. (Korbbl tler-Aller-gie ist die einzige absolute Kontrain-dikation zur Einnahme von Carduusmarianus-Zubereitungen.)Die Pflanze stammt aus dem Mittel-meerraum und w chst dort zweij h-rig, in unseren Gegenden jedocheinj hrig. Ihre Pfahlwurzel erm g-licht das Wachstum auch in sonni-gen, trockenen Lagen. Die Pflanze wird etwa 1,5 bis 2,5 mhoch, die Bl tter sind ungestielt, ge-wellt, mit eckig ausgezogen Lappenund Dornen und einer netzartigenwei en Zeichnung, die ihnen ein ge-flecktes Aussehen geben.

2 (Einer Le-gende nach verdankt die Mariendi-stel ihren Namen der Jungfrau Ma-ria, die im Schutz eines Exemplarsihr Kind stillte. Dabei fielen ein paarTropfen Milch auf die Bl tter, dieseitdem gefleckt und gestreift sind.)Der englische Name Milk Thistle leitet sich vom wei en Pflanzensaftder Bl tter und des Stengels ab. Dieamethyst- bis purpurfarbenen Bl -ten erscheinen im Juli/August. Nachder Bl te verf rben sich die R hren-bl ten blau bis grau und legen sichnach au en dachartig zusammen,um die reifenden Samen zu sch t-zen. Diese sind braun, sehr bitterund enthalten den der Fr chteDie therapeutische Wirkung der Ma-riendistelfr chte beruht auf dem In-haltsstoff Silymarin; dieser istschwer wasserl slich (daher als Teewenig wirksam!) und befindet sich inder Schale der Fr chte. Silymarinist ein Gemisch aus mindestens 3 Flavonolignanen: Silibin, Silidianinund Silicristin.

3 (In der Literatur wer-den Silymarin und Silibin h ufig sy-nonym verwendet, was nicht ganzkorrekt ist und auch f r Verwirrungsorgt.)Weitere Bestandteile der Fr chtesind etwa 25-30% Eiwei , etwa 20-30% Fette (mit hohem Anteil an Li-nols ure; au erdem ls ure undPalmitins ure), Flavonoide, Bitter-stoffe, biogene Amine, Gerbstoffeund Pflanze ihre Verwendungals HeilpflanzeDie Mariendistel wurde lange Zeitauch als Gem sepflanze gezogen;verwendet wurden die jungen, ent-dornten Bl tter als Salat oder wieSpinat; die Stengel gesch lt undeingeweicht als Spargelersatz; dieeingeweichte Wurzel (um Bitter-stoffe zu entziehen) wie Schwarz-wurzel und die ger steten Samenals marianus wurde bereits vor2000 Jahren zur Behandlung vonVerdauungsproblemen eingesetzt;Unter den SANUM-Pr paraten wei-sen SILVAYSAN, HEXACYL, TARA-XAN und PINIKEHL einen sehr en-gen Bezug zur Leber und ihrenFunktionen auf.

4 Hierzu z hlen Protein-, Kohlenhydrat- und Fett-Stoffwechsel Speicherung Filterung/Entgiftung/Ausschei-dung Galleproduktion Bildung von Abwehrstoffen Blutabbau (und in Fetalzeit schweren An mien auch Blut-bildung)Jedes der genannten Arzneimittelzeigt besondere Affinit t zu einemoder mehreren dieser den Vergleich der Pr paratemiteinander werden ihre hnlichkei-ten und Unterschiede erleichtert die Auswahl despassenden Mittels und erm glichteine Therapie, die die individuellenSymptome und Bed rfnisse desPatienten ber Lebermittel eignen sich jedochnicht nur zur Behandlung von klas-sischen Leber- und Gallest run-gen, sondern auch bei Beschwer-den, deren Lokalisation einen Bezugzu diesem Funktionskreis und des-sen Meridianverlauf aufzeigen. Das Auge wird beispielsweise in derTCM als Sinnesorgan der Leber zu-geordnet, und bei vielen Pflanzen,die in der Phytotherapie bzw.

5 Ho-m opathie zur LeberbehandlungVerwendung finden, wird eine Wir-kung bei verschiedenen Augenlei-den beschrieben. Emotionen wie verbittert oder sauer sein (Galle)Die SANUM LebermittelSILVAYSAN, HEXACYL, TARAXAN und PINIKEHLIhre hnlichkeiten, Eigenheiten und Unterschiedevon Camilla FischerThema derSANUM-Therapie-Tagung2009 SANUM-Post 90/201011 Hildegard von Bingen empfahl diePflanze, die sie vehedistel (Venus-distel) nannte, bei Seitenstechen. Inder Schulmedizin wurde die Marien-distel erst im 19. Jahrhundert be-kannt, durch Rademacher sTinktur , einem Alkoholauszug ausden Samen, als Leber-, Galle- der Signaturenlehre findet Ma-riendistel als Heilmittel Anwendungbei Beschwerden, die mit Abgren-zung, Schutz, Abwehr zu tun ha-ben. Dies zeigt sich auf der k rper-lichen Ebene, indem die Pflanzesch digende Einfl sse abwehrt, al-so wenn die Zellmembran als Grenzlinie der Leberzelle gesch -digt wird.

6 Auf der seelischen Ebenegibt es zwei Erscheinungsformendes Silymarin-Typs: Der eine tritteher abweisend auf und ist aggres-siv darauf bedacht, sich anderengegen ber abzugrenzen. Der andereSilymarin-Typus hat eher Probleme,seinen Mitmenschen etwas abzu-schlagen und neigt daher dazu, seineeigenen W nsche und Bed rfnissehintenan zu stellen. Erst ab 1965 erfolgten intensivereUntersuchungen der Pflanze; in den1980ern wurden die Wirkstoffe ana-lysiert und ihre Entgiftungswirkungbei toxischen Sch digungen der Le-ber untersucht. Die Mariendistel isteine der heute am besten und aus-f hrlich dokumentierten Pflanzen-arzneien. Dabei zeigt sie eine breiteWirkung und hohe Sicherheit in derAnwendung, da auch in hohen Do-sierungen bisher keine toxischen Ef-fekte beobachtet Kommission E des fr herenBundesgesundheitsamtes BGA(heute BfArM) hat eine Monographief r Mariendistelfr chte (Cardui mari-ae fructus) erstellt (ver ffentlicht imBundesanzeiger Nr.)

7 50 ). Ihre Wirkungen werdenwie folgt beschrieben: Silymarin wirkt antagonistischgegen ber zahlreichen Leber-sch digungsmodellen: Gifte desGr nen Knollenbl tterpilzes Phal-Bei der akuten Vergiftung mitKnollenbl tterpilz gilt die intrave-n se Anwendung von Silibinin - C - 2 , 3 - bis ( hydrogensucci-nat ), evtl. in Kombination mit Pe-nicillin G, als spezifische Thera-pie. Hierdurch wird die Aufnahmedes Giftes Amanitin in die Leber-zelle verhindert. Verschiedene, auch Doppelblind-Studien untersuchten die Wir-kung von Silymarin (in einerdurchschnittlichen Tagessdosie-rung von ca. 400 500 mg) beiLebererkrankungen unterschied-licher Genese, bei Alkoho-lismus, toxischen Sch den, etwadurch Medikamente oder Um-weltgifte, sowie chronischer He-patitis. Dabei zeigte sich, dassdie erh hten Leberwerte inner-halb von 4-8 Wochen deutlichsanken.

8 Bei Patienten mit insulinpflichti-gem Diabetes mellitus in Zu-sammenhang mit alkoholbeding-ter Leberzirrhose verbessertensich unter Silymarin in einer Tages-dosis von 600 mg ber 6 Monatedie Laborparameter, au erdemsank der Insulinbedarf. Bei derLangzeitanwendung von Marien-distelpr paraten bei Diabetikernkann daher eine Insulinanpas-sung wegen dieses blutzucker-senkenden Effektes erforderlichwerden. Die Mariendistel f rdert den Galle-fluss und verbessert daher dieFettverdauung; vereinzelt wirdauch eine laxierende Wirkungbeobachtet, die als Zeichen derEntgiftung gewertet werdenkann. Bei der naturheilkundlichenBehandlung von Medikamenten-, Genuss -mittel- oder Drogen-Missbrauch kommt auch derFliegenpilz, Amanita muscaria(als SANUM-Pr parat MUSCAR-SAN) in Betracht: hier liegt dasGew cht jedoch mehr auf der Be-einflussung des Neurovegetati-vums bei suchtbedingten psy-chischen St rungen und und Amantin, Lanthaniden,Tetrachlorkohlenstoff, Galactosa-min, Thiocetamid sowie dem he-patotoxischen Kaltbl tervirus therapeutische Wirksamkeitvon Silymarin beruht auf zwei An-griffspunkten bzw.

9 Wirkungsme-chanismen: Zum einen ver ndertSilymarin die Struktur der u erenZellmembran der Hepatocytenderart, dass Lebergifte nicht indas Zellinnere eindringen k anderen stimuliert Silymarindie Aktivit t der nukle ren Poly-merase A mit der Konsequenz einer gesteigerten ribosomalenProteinsynthese. Damit wird dieRegenerationsf higkeit der Leberangeregt und die Neubildung derHepatocyten stimuliert. Anwendungsgebiete:ToxischeLebersch den, zur unterst tzen-den Behandlung bei chronisch-entz ndlichen Lebererkrankungenund Leberzirrhose. Nebenwirkun-gen: Vereinzelt wird eine leicht la-xierende Wirkung beobachtet. WirkungsweiseIn ihrem Hauptanwendungsgebietf rdert die Mariendistel die Le-berentgiftung, wirkt antioxidativ undregenerativ. Dar ber hinaus zeigt sieadstringierende, harntreibende,schwei treibende und EntgiftungSilymarin wird in die Zellmem-bran der Leber- und anderer Zel-len eingebaut und stabilisiert erdem blockiert Silymarinvermutlich Bindungsstellen vonTransportproteinen.

10 Beide Me-chanismen verhindern die Auf-nahme von Giftstoffen in die hohe Effektivit t von Silyma-rin zur Prophylaxe und Therapievon Lebersch den als Folge vonVergiftungen wurde in zahlrei-chen Versuchen best tigt. Hierzeigen sich Parallelen zur leber-protektiven Wirkung des hom o-pathischen Mittels Nux 90/2010 Haut und Schleimhautbeschwer-den; auch hier zeigt sich dasPrinzip der Stauung, als R -tung oder extremer Juckreiz. Folgen von toxischen Belastun-gen, chronische clavatum, B rlappLycopodium gilt in der Hom opa-thie als rechtsseitiges Mittel undwirkt vor allem auf Leber, Verdau-ungskanal und Nieren. Es ist be-sonders geeignet f r Patienten mitlymphatischer Konstitution. Sie sindmeist tr ge mit Mangel an Lebens-w rme, deshalb besteht ein ausge-pr gtes W rmebed rfnis. Sowohlauf der k rperlichen als auch derpsychischen Ebene zeigen sichStarre, Verh rtungen und Ablage-rungen, hnlich wie bei f r Lycopodiumclavatumsind Hunger, aber bereits nach weni-gen Bissen satt Leber- und Gallebeschwerden Blutiger Urin mit viel Sediment Obstipation Stauungen in den Blutgef en, Varizen Bindegewebsverh rtungen undKontrakturen, Dupuytren M digkeit, Ersch pfung, Mangelan Lebensw rmeBerberis vulgaris, Berberitze,SauerdornBerberis wird in der bei Nierenleiden eingesetzt,aber auch bei Leberbeschwerden,die sich auf das Harnsystem auswir-ken.


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