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1 ZVDH-REGELN F R UNTERDECKUNGEN UND UNTERSPANNUNGEN BERBLICK F R PLANUNG UND AUSF Schmidt; Verkaufsleitung DeutschlandBeratung ber bestm gliche L sungen bei D mmung, Dachbahnen und Luftdichtheitssystemen mit aufeinander abgestimmten Produkten ist unsere St rke. Das bringt ein optimales Ma an Sicherheit f r Verar-beiter und Planer durch die Systemgarantie. Diese Brosch re soll Ihnen einen raschen berblick ber die wesentlichen Forderungen des ZVDH Regelwerkes im Hinblick auf den Einsatz von Unterdeck- und Unter-spannbahnen geben. Es ist ein einfaches und schnelles Werkzeug, um den unterschiedlichen Bauvorhaben die regelkonformen Produkte zuzuord-nen. Gutes Gelingen!DI (FH) Bernhard H tteneder; Leiter Technikabteilung, F&EDurch die Mitarbeit bei Normen- und Fachaussch ssen und als Part-ner bei Projekten von Pr f-, Forschungsinstituten und Universit ten ist ISOCELL immer auf aktuellstem Stand.
2 In dem, vom Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH), herausgegebenen Re-gelwerk (Deutsches Dachdeckerhandwerk Regelwerk Band 1 und Band 2) sind unter anderem die Einsatzbereiche und nationalen Anforderun-gen an Unterdeck- und Unterspannbahnen, definiert. Mit dieser Bro-sch re sollen Ihnen zeitaufw ndige Recherchen erspart bleiben. Gerne stehen meine Kollegen und ich Ihnen auch telefonisch f r Informationen Zur Verf gung. Profitieren Sie von unserem Begriffsdefinitionen42. Erh hte Anforderungen53. Einstufung der Zusatzma nahmen64. Behelfsdeckung75. Regeldachneigung bei Dachziegeln (Ton) Regeldachneigung bei Dachsteinen (Zementgebunden) Zuordnung von Zusatzma nahmen und Fachregeln Metalleindeckung176. Ihre Ansprechpartner19 Axel SchmidtDI (FH) Bernhard H ttenederDie hier angef hrten Beispiele und Planungshinweise entsprechen dem derzeitigen Stand der Technik und entbinden nicht von eigenverantwortlichem Handeln.
3 (Stand )Die ISOCELL VertriebsgmbH bernimmt keine Gew hr ber die Vollst ndigkeit des zugrunde liegenden Datenbestandes, Druckfehler vorbehalten. BEGRIFFSDEFINITIONENEin Unterdach ist eine Zusatzma nahme aus wasserdichten Werkstoffen auf einer ausreichend tragf higen Unterlage.* Dachbahnen werden im Unterdach verbaut und sind immer wasserdicht. Sie werden im ZVDH Regelwerk als Klasse 1 bzw. 2 eingestuft. Das Unterdach ist immer diffusionsdicht auszuf Unterspannung ist eine Zusatzma nahme aus ausreichend wasserundurch-l ssigen Bahnen ohne fl chige Unterlage. Die Bahnen k nnen gespannt oder mit planm igem Durchhang verlegt werden.* Unterspannungen sind nur als bel fte-te Konstruktionen zul ssig. Die Bahnen sollen ca. 50 mm vor der First-Scheitelli-nie enden. Das Eindringen von Treibregen, Flugschnee od. Feuchtigkeit ist wegen der notwendigen L ftungs ffnungen und wegen der nicht kontrollierbaren Was-serf hrung bei Unterspannungen nicht auszuschlie Unterdeckung ist eine Zusatzma nahme aus ausreichend wasserundurchl s-sigen Bahnen auf einer ausreichend tragf higen Unterlage.
4 * Die Bahnen m ssen auf einer Unterlage aufliegen, formstabile W rmed mmung oder Schalung. Unterdeckbahnen k nnen auch im Bauzustand ber den Sparren gespannt und zu einem sp teren Zeitpunkt mit geeigneter W rmed mmung hinterf llt werden. Die W rmed mmung darf die Unterdeckbahn nicht nach au en dr cken, um die nach au en ablaufende Feuchtigkeit nicht in den Bereich der Konterlattung zu f an Unterspann- /Unter-deckbahnenHohe mechanische Festigkeit, hohe UV-Stabilit t, hohe Barrierewirkung gegen Wasser, hohe Wasserdampfdurchl ssigkeit, Flammschutz-Ausr und perforationsgesicherte ist in N hten und St en regensicher verklebt und in Abh ngigkeit vom Werk-stoff und dem davon abzuleitenden Bedarf unterhalb der Konterlattung mit Ma -nahmen gegen Wassereintrieb, wie Nageldichtmaterial, gesichert auszuf FilmeMikropor se Filmemikro (= klein), por s (=durchl ssig) - Wasserdampftransport durch Kapillar-wirkung, die Bahn ist vollfl chig durchl chert.
5 Monolith (= aus einem Stein gemei elt) - Wasserdampftransport durch Membran; *Auszug aus dem Regelwerk des ZVDHDas ZVDH-Regelwerk besteht im Wesentlichen aus Produktdatenbl ttern, Merkbl ttern und Fachregeln und unterliegt laufenden berarbeitungen. Derzeit liegen Produktdatenblatt Unterspannbahnen, Produktdatenblatt Unterdeckbahnen, Merkblatt Unterd cher/ UNTERDECKUNGEN /Unterspan-nungen und Fachregeln Dach-Ziegel/Dach-Steine mit Ausgabe-/G ltigkeits-datum wie Unterdach/Unterdeckung/Behelfsdeckung, die entsprechenden Anforderungen und Ausf hrungen sind in den Merkbl ttern Materialanforderungen an Unterdeck- und Unterspannbahnen sind in den Produktdatenbl ttern angegeben. Welche Unterdeck- und Unterspannbahnen bezogen auf die Deckungsarten eingesetzt werden d rfen, und welche Zusatzma nahmen ggf. erforderlich sind, ist in den spezifischen Fachregeln definiert und wird in den folgenden Seiten behandelt.
6 2. ERH HTE ANFORDERUNGENErh hte Anforderungen an das Dach sind: Unterschreitung der Regeldachneigung konstruktive Besonderheiten: - Stark gegliederte Dachfl chen - Besondere Dachformen - Gro e Sparrenl ngen wenn das Dachgescho als Wohnraum gen tzt wird. (bedeutet bereits 2 erh hte Anforderungen!) klimatische Verh ltnisse, wie zum Beispiel: - Exponierte Lage - Extreme Standorte - Schneereiche Gebiete - Windreiche Gebiete - Besondere Witterungsverh ltnisse rtliche Bestimmungen, wie: - Landesbauordnung - Bauaufsichtliche Vorschriften - St dte-, Kreis- und Gemeindeverordnungen oder Satzungen - Auflagen des Denkmalschutzes Regeldachneigung (RDN)USBDie Dachneigung bis zu der sich eine Dachdeckung in der Regel als regensicher erwiesen hat, wird als Regeldachneigung bezeichnet. Traufw rts flie endes Wasser dringt im Normalfall nicht ein.
7 Ein Dach kann mit einer geringeren Dachneigung als der Regeldachneigung eingedeckt werden. Dies erfordert jedoch zus tzliche Ma nahmen um die Regensicherheit zu gew t Unterspannbahn; Weitere Definitionen siehe Band 2, Merkblatt Unter-spann- und Unterdeckbahnen 01/2010. UDBhei t Unterdeckbahn; Weitere Definitionen siehe Band 2, Merkblatt Unterspann- und Unterdeckbahnen 01/2010. EINSTUFUNG DER ZUSATZMASSNAHMENZ ifferArtAusf hrungKonterlatten-einbindungNaht- und Sto UnterdachBahnen gem Produktdatenblatt f r Bitumenbahnen Tabelle Nr. 2, 3 und 5 bis 10 ber Konterlatteverschwei t oder Unterdachwie Konterlatte mit Zusatzma -nahmenverschwei t oder verklebt22. und perforationsge-sicherte (Befes-tigungsmittel) UnterdeckungUnterdeckplatte mit Zubeh rUnterdeckbahnen gem Pro-duktdatenblatt Unterdeckbahnen mit Zubeh runter Konterlatte mit Zusatzma -nahmenverschwei t, ver-klebt, mit Naht-band oder vor-konfektioniertem te oder verklebte UnterdeckungUnterdeckplatte mit Zubeh rUnterdeckbahnen gem Produktdatenblatt Unterdeckbahnenunter Konterlatteverschwei t oder berdeckte Unterdeckung mit gem Produktdatenblatt f r Bitumenbahnen Tabelle 5 Nr.
8 1 bis 10unter Konterlatte berdeckt und berlappte oder verfalzte UnterdeckungUnterdeckplatteUnterdeckbahn gem PDBL unter Konterlattelose berlappend oder und perforationsge-sicherte UnterspannungGespannte oder frei h ngende Unterspannbahn gem Produktdatenblattunter Konterlatte mit Zusatzma -nahmenverschwei t, verklebt, mit Nahtband od. vor-konfektioniertem Dichtrand3 wenn alle Anf. gem. USB-A erf llt UnterspannungGespannte oder frei h ngende Unterspannbahn gem Produktdatenblattunter Konterlatteverschwei t, ver-klebt, mit Naht-band oder vor-konfektioniertem oder frei h ngende Unterspannbahn gem Produktdatenblattunter Konter-lattelose berlappend64. BEHELFSDECKUNG1.) Auf zu Wohnzwecken genutzten und/oder w rmeged mmten D chern k n-nen Behelfsdeckungen erforderlich ) Behelfsdeckungen k nnen durch Abplanen, Einhausen oder durch regensi-chernde Zusatzma nahmen geschaffen ) Unterd cher k nnen die Funktion der Behelfsdeckung erf ) UNTERDECKUNGEN und Unterspannungen k nnen dann die Funktion der Be-helfsdeckung erf llen, wenn diese f r einen, gem Abschnitt (1), begrenzten Zeitraum den regensichernden Schutz des Geb udes oder der darunter liegen-den Bauteilschichten bernehmen k ) Die eingesetzten Werkstoffe m ssen den Produktdatenbl ttern entsprechen.
9 Das daf r ggf. erforderliche Zubeh r muss hierf r geeignet ) Anschl sse und Durchdringungen sind regensicher auszuf Ma nahmen sind in Abh ngigkeit von Deckwerkstoffen und den er-h hten Anforderungen gem den jeweiligen Fachregeln f r Dachdeckungen der ZVDH zu BehelfsdeckungenISOCELL Produkte, die als Behelfsdeckung geeignet : OMEGA Dachbahnen 140g 160 gFreibewitterung bei Ausf hrung als Behelfsdeckung max. 4 Wochen, Dachneigung > 15 Die Regeldachneigung darf nicht mehr als 5 unterschritten : OMEGA Dachbahnen 180g 330gFreibewitterung bei Ausf hrung als Behelfsdeckung max. 6 Wochen, Dachneigung > 15 Die Regeldachneigung darf nicht mehr als 5 unterschritten Behelfsdeckung ist mit folgenden Produkten auszuf hren: PLUS-Ausf hrung (mit integriertem Butyl-Klebestreifen zur berlappungsverklebung) SK DUO-Ausf hrung (mit zwei integrierten wechselseitig ange- brachten Reinacrylat-Klebestreifen zur berlappungsverklebung) OMEGA Quilli als berlappungs- bzw.
10 Anschlussverklebung und als Nageldichtung OMEGA Nageldichtband Die entsprechenden Verarbeitungsrichtlinien sind zu beachten!Die OMEGA Dachbahn ist im verlegten Zustand vor Windsog zu sch tzen!Tabelle 1: Einstufung der Zusatzma nahmen nach Klassen; Bei mehr als 3 Anforderungen wird empfohlen die n chste Klasse zu w Zuordnung der erforderlichen Zusatzma nahme ergibt sich aus der Dachneigung im Verh ltnis zur Regeldachneigung, der Konstruktion, der Nut-zung, den klimatischen Verh ltnissen und den rtlichen Bestimmungen. Zusatzma nahmen sind nicht erfoderlich bei untergeordneten Geb uden wie Carports, Scheunen, Lagerschuppen Regeldachneigung bei Dachziegeln (Ton)FormDeckungsartRegeldachneigungDach ziegel mit VerfalzungMehrfache RingverfalzungFlachdachziegelEinfachdeck ung22 Unterbrochene Ringverfal-zungDoppelmuldenfalz- / Reformziegel30 Verschiebefalz30 Seitenverfalzung35 Dachziegel ohne VerfalzungSeitenaufkantungKrempziegelEin fachdeckung35 gew lbtHohlpfanneAufschnittdeckung35 HohlpfanneVorschnittdeckung40 M nch- und NonneEinfachdeckung40 ebenBiberschwanzziegelDoppel- und Kronendeckung 30 Einfachdeckung mit Splie en40 Tabelle 2.