Transcription of zella d’stärna, wo ni gsehn - rahelsohn.ch
1 zella d'st rna, wo ni gsehn : hunderttuusig und vierzehn. los der hamschter isch no wach, d'katz lauft ber ds nochbersdach, und d'frau meier dunne lacht, nimmt mi wunder, was die macht. ppis het grad knackt veruss, s g, w r schliicht um ses huus? isch's en dieb oder der wind? papa, gang go luege gschwind. wenn der papa ussa goht, wird's denn sicher zimli spoot, will r trifft no der herr grund, plauderet drei viertel stund. mamma, papa, oh i wett h t am liebschte nid is bett will i m cht die ganzi nacht luege was de mond so macht. 1. gian andrea 6. Ein Stimm' beginnt am Abend sacht gian, gian, du sidebolle chli ein Stimm beginnt am Abend sacht, gian, gian, s'warte isch verbi davon ist am Himmel ein Stern erwacht. gian andrea, was f r en sch ne klang Nun singen die beiden und rufen zum Chor mir freued eus a dir s'ganzi l be lang. Alle Sterne hervor. mond und st rne hell im zw rgeland l chted dich a und tr umed mitenand 7.
2 Ade zur guten Nacht gian andrea, s'h ndli vor em gsicht Ade nun zur guten Nacht! tr umsch du ganz e sch ni gschicht. Jetzt wird der Schluss gemacht, dass ich muss scheiden. Im Sommer da w chst der Klee, im Winter, da schneit's den Schnee 2. carla Da komm ich wieder. chlini carla, lalalalala es freut mich so, dass du uf d'w lt bisch cho Es trauern Berg und Tal, chlini carla, das lied, das gh rt dir, wo ich viel tausendmal bin dr ber gegangen, weisch wie sch n, du bisch l'meiteli vo mir. das hat deine Sch nheit gemacht, hat mich zum Lieben gebracht, mit grossem Verlangen. cara carla, leilalalala de mond isch do und d st rne l chtet scho Das Br nnlein rinnt und rauscht cara carla, du chline sonneschii Wohl unterm Holderstrauch, wo wir gesessen. heb en sch ne traum bis d nacht isch verbi. Wie manchen Glockenschlag, da Herz bei Herzen lag, das hast vergessen. 3. Ich gh re es gl ggli ich gh re es gl ggli, das l ted so nett 8.
3 Au clair de la lune de tag isch vergange, jetzt gohn i is bett Au clair de la lune, mon ami Pierrot, im bett tueni b te und schlofe denn i Pr te-moi ta plume pour ecrir un mot. de lieb gott im himmel wird au bi mir si. Ma chandell' est morte, je n'ai plus de feu, Ouvre-moi ta porte pour l'amour de Dieu ! 4. schlof chindli schlof Au clair de la lune Pierrot r pondit. schlof, chindli, schlof Je n'ai pas de plume ; je suis dans mon lit. de vater h eted d'schof Va chez la voisine, je crois qu'elle y est, und d'muetter sch ttlet s'b umeli Car dans sa cuisine on bat le briquet.. drab falled s essi tr umeli schlof, chindli, schlof. Au clair de la lune Pierrot se rendort, Il r ve la lune, so coeur bat bien fort, Car toujours si bonne pour l'enfant tout blanc, 5. nie m ed La lune lui donne son croissant d'argent. mamma, papa, oh i wett h t am liebschte nid is bett will i m cht die ganzi nacht 9. Guten Abend, gut' Nacht luege was de mond so macht Guten Abend, gut' Nacht, mit Rosen bedacht, mit N glein besteckt, schlupf unter die Deck: s ge d nn der la tschau Morgen fr h, wenn Gott will, und es k utzli gr ess i au wirst du wieder geweckt, morgen fr h, wenn Gott will, 14.
4 Bajuschki baju wirst du wieder geweckt. Schlaf mein Kind, ich wieg' dich leise, bajuschki baju, singe die Kosakenweise, bajuschki baju. 10. Guter Mond Draussen rufen fremde Reiter durch die Nacht sich zu, Guter Mond, du gehst so stille schlaf, mein Kind, sie reiten weiter, bajuschki baju. durch die Abendwolken hin;. Deines Sch pfers weiser Wille Einmal wirst auch du ein Reiter, bauhschki baju, Hiess auf jener Bahn dich ziehn. von mir ziehen, immer weiter, fernen L ndern zu. Leuchte freundlich jedem M den In das stille K mmerlein, In der Fremde, fern der Heimat, denkst du immerzu und dein Schimmer giesse Frieden an die Mutter, die dich lieb hat, bajuschki baju. ins bedr ngte Herz hinein. 15. Dorma bain 11. Weisst du, wieviel Sternlein stehen Che dutsch tramagl, che bella seira insembel passant nus Weisst du, wieviel Sternlein stehen an dem blauen vain. Himmelszelt? Da't bandunar va greiv pelvaira algrezcha mia dorma bain.
5 Weisst du, wieviel Wolken gehen weithin ber alle Welt? Buna not, dorma bain, buna not, dorma bain! Gott, der Herr hat sie gez hlet, dass ihm auch nicht eines fehlet Buna not, dorma bain algrezcha mia dorma bain! An der ganzen grossen Zahl, an der ganzen grossen Zahl. Nel s n vzar dios gls chi gl schan sco stailas vi al rmamaint, Weisst du, wieviel M cklein spielen in der heissen Sonnenglut? chi riantats cuntaints am di schan: T'ins mgia dutsch e dorma Wieviel Fischlein auch sich k hlen in der hellen Wasser ut? bain. Gott, der Herr, rief sie mit Namen, dass sie all' ins Leben Buna not, dorma kamen, T'ins mgia dutsch e dorma bain. dass sie nun so fr hlich sind. O quant bramada m'ais quel l'ura cur saimper nus insembel Weisst du, wieviel Kinder fr he stehn aus ihrem Bettlein auf, stain, dass sie ohne Sorg' und M he fr hlich sind im Tageslauf? in mia bratsch'at tegn e lura sout vusch at di meis dorma bain.
6 Gott im Himmel hat an allen seine Lust, sein Wohlgefallen, Buna not, dorma kennt auch dich und hat dich lieb. Suot vusch at di meis dorma bain. 12. Schlafe, mein Prinzchen 16. Am Himmel stoht es Sternli Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein, Sch fchen ruhn und Wenn s'Abiggl ggli isch verklunge, versinkt au hind'rem B rgli V gelein, d'Sunne. Garten und Wiese verstummt, auch nicht ein Bienchen mehr Und d'Welt wird pl tzlich m slistille, doch s'Herz sinnt summt, sineTr ume no. Luna mit silbernem Schein gucket zum Fenster herein, schlafe beim silbernen Schein. Schlafe, mein Prinzchen, schlaf Am Himmel stoht es Sternli z'Nacht, im grosse Sternemeer. ein! Und wenn i's gseh spot i der Nacht, d w r i gern bi dir. Alles im Schimmer schon liegt, alles in Schimmer gewiegt, Duli joli dulioh, wo magsch du wohl si? reget kein M uschen sich mehr, Keller und K che sind leer, nur auf dem Simse am Dach ist noch ein K tzlein wach, gucket zum Fenster herein.
7 Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein! Wer ist begl ckter als du? Nichts als Vergn gen und Ruh'? Spielwerk und Zucker vollauf, Pferde und Wagen im Lauf, alles besorgt und bereit, dass nur mein Kindchen nicht schreit. Was wird da k nftig erst sein? Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein! 13. Die Bl melein sie schlafen Die Bl melein, sei schlafen schon l ngst im Mondenschein, sie nicken mit den K pfchen auf ihren Stengelein. Es r ttelt sich der Bl tenbaum, er s uselt wie im Traum: Schlafe, schlafe, schlafe, schlaf ein, mein Kindelein. Die V gelein, die sangen so s ss im Sonnenschein, sie sind zur Ruh gegangen in ihre Nestchen klein. Das Heimchen in dem hrengrund, das tut allein sich kund: Schlafe, schlafe, schlafe, schlaf ein, mein Kindelein. Sandm nnchen kommt geschlichen und guckt durchs Fensterlein, ob irgend noch ein Liebchen mag nicht im Bette sein. Und wo er noch ein Kindlein fand, streut er ins Aug' ihm Sand: Schlafe, schlafe, schlafe, schlaf ein, mein Kindelein.
8 Duli joli dulioh, denksch du au a mi? 20. Der Mond ist aufgegangen Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen I d nk a di min Schatz und plange, Am Himmel hell und klar, bis Ziit isch endlich umegange. der Wald steht schwarz und schweiget, I frog noch dir die tusig Sternli, und aus den Wiesen steiget der weisse Nebel wunderbar. ob du mich n d verg sse tuesch. Am Himmel stoht es Sternli z'Nacht, im grosse Sternemeer. Wie ist die Welt so stille, und in der D mmrung H lle Und wenn i's gseh spot i der Nacht, d w r i gern bi dir. So traulich und so hold! Als eine stille Kammer, wo ihre der Tages Jammer Duli joli dulioh, wo magsch du wohl si? Verschlafen und vergessen sollt. Duli joli dulioh, denksch du au a mi? Seht ihr den Monde dort stehen? Er ist nur halb zu sehen Und ist doch rund und sch n. 17. St rnemuet So sind wohl mansche Sachen, die wir getrost belachen, Glitzer Glimmer St reneschii, weil unsre Augen sie nicht sehn.
9 Schimmerisch dur d'Nacht ganz i. Blinzlisch still und masch mer Muet Wir stolzen Menschenkinder sind eitel arme S nder Und i weiss, s'kunnt alles guet. Und wissen gar nicht viel: Blinzlisch still und masch mer Muet Wir spinnen Luftgespinste und suchen viele K nste Und i weiss, s'kunnt alles, alles, alles guet. Und kommen weiter von dem Ziel. Glitzer Glimmer St rneschii, So legt euch denn, ihr Br der, in Gottes Namen nieder;. du, min Wunsch f r d'Nacht isch klii: Kalt ist der Abendhauch. vor mim F nschter stoht es Glas, Verschon uns Gott mit Strafen, und lass uns ruhig schlafen St rneschiin, kumm f ll mer das, Und unsern kranken Nachbarn auch! sch nk mer vo dim Glimmer ii. S'wird f r mora Vorrat sii. 21. Wiegenlied Schlafe, schlafe, holder, s sser Knabe, 18. Tutta nana tgiu leise wiegt dich deiner Mutter Hand;. Tutta nanna tgu e dorm' el num de Diu! sanfte Ruhe, milde Labe Il bab vegn zera, lunsch ei staus, bringt dir schwebend dieses Wiegenband.
10 La mumma ha mo spir quitaus. Tutta nanna tgu! Schlafe, schlafe, in dem s ssen Grabe, noch besch tzt dich deiner Mutter Arm, Tutta nanna tgu e dorm' el num de Diu! alle W nsche, alle Habe fasst sie liebend, Il bab quel porta in bi cavagl, alle liebewarm. la mumma cumpra in bi termagl: Tutta nanna tgu! Schlafe, schlafe, in der Flaumen Schosse, noch umt nt dich lauter Liebeston, Tutta nanna tgu e dorm' el num de Diu! eine Lilie, eine Rose, Las tschuttas tschittas dorman , nach dem Schlafe werd sie dir zum Lohn. Las biuas dorman el ghiglian . Tutta nanna tgu! 22. La Le Lu La le Lu nur der Mann im Mond schaut zu 19. Dormi, dormi, bel bambin Wie die kleinen Babys schlafen, Dormi, dormi, bel Bambin, Re divin. schlafe auch du. Dormi, dormi, fantolin! Fa la nanna, o caro glio, Re del Ciel, Re del Ciel, Tanto bel, grazioso giglio! Perch piangi o Bambinel forse il gel Ti d noia, o l'asinel? Fa la nanna, o Paradiso del mio cuor, del mio cuor, Redentor, ti baccio il viso.