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Österreichische Hotelklassifizierung …

Sterreichische Hotelklassifizierung f r die Klassifizierung von Hotel- und BeherbergungsbetriebenDas SystemDie sterreichische Hotelklassifizierung ist ein ein-heitliches System, das in ganz sterreich gilt. Die sterreichische Hotelklassifizierung bietet G steneine verl ssliche Orientierungshilfe f r Hotel- undBeherbergungsangebote. Die Einstufung erfolgt auf Antrag des Betriebes durcheine unabh ngige Kommission. Regelm ige ber-pr fungen und ein System der j hrlichen Selbstkon-trolle sichern die Qualit k nnen diese Serviceleistung der Fachgruppen bzw. des Fachverbandes Hotellerieder Wirtschaftskammern sterreichs freiwillig in Anspruch nehmen. Die Richtlinie f r die Klassifizierung von Hotel- undBeherbergungsbetrieben unterscheidet zwischen Vollbetrieben (z. B. Hotel, Pension, Gasthof) und Garnibetrieben (Hotel garni, Fr hst ckspension). Unterschiede zwischen Vollbetrieben und Garnibetrie-ben gibt es nur im Bereich Gastronomie.

Definition und Abgrenzung der einzelnen Kategorien Einstern Einfache Ausstattung, d.h. die Einrichtungen, die für die übliche Aufenthaltsdauer im Betrieb notwendig

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1 Sterreichische Hotelklassifizierung f r die Klassifizierung von Hotel- und BeherbergungsbetriebenDas SystemDie sterreichische Hotelklassifizierung ist ein ein-heitliches System, das in ganz sterreich gilt. Die sterreichische Hotelklassifizierung bietet G steneine verl ssliche Orientierungshilfe f r Hotel- undBeherbergungsangebote. Die Einstufung erfolgt auf Antrag des Betriebes durcheine unabh ngige Kommission. Regelm ige ber-pr fungen und ein System der j hrlichen Selbstkon-trolle sichern die Qualit k nnen diese Serviceleistung der Fachgruppen bzw. des Fachverbandes Hotellerieder Wirtschaftskammern sterreichs freiwillig in Anspruch nehmen. Die Richtlinie f r die Klassifizierung von Hotel- undBeherbergungsbetrieben unterscheidet zwischen Vollbetrieben (z. B. Hotel, Pension, Gasthof) und Garnibetrieben (Hotel garni, Fr hst ckspension). Unterschiede zwischen Vollbetrieben und Garnibetrie-ben gibt es nur im Bereich Gastronomie.

2 Diese Richtlinie gilt nicht f r Appartementh user oder hnliche Betriebe, die keine oder nur geringe Dienst-leistungen anbieten. F r diese Bereiche existiert einespezielle Einstufungskriterien basieren auf aktuellen Markt-forschungsergebnissen und spiegeln die G steer-wartung f r die jeweilige Kategorie wider. Die Kriterien sind Mindestmerkmale, d. h. jederBetrieb muss diese vollst ndig erf llen, um in diejeweilige Kategorie eingestuft zu werden. Die Hotel- und Beherbergungsbetriebe werden in f nfKategorien eingeteilt. Diese werden durch einen,zwei, drei, vier oder f nf Sterne symbolisiert. Garnibe-triebe gibt es nur in den Kategorien Ein- bis Sterneembleme der sterreichischen Hotelklassi-fizierung sind urheberrechtlich gesch tzt und ver-bleiben im Eigentum des Fachverbandes BeurteilungskriterienDer GesamteindruckDer Gesamteindruck und der Erhaltungszustand sowiedie Sauberkeit des Betriebes sind Voraussetzung f rdie Aufnahme in die sterreichische Hotel-klassifizierung.

3 Dar ber hinaus sind auch die folgenden Punkte f r dieEinstufung in die jeweilige Kategorie von Bedeutung: Die Qualit t der Dienstleistung, dazu z hlen auch Auftreten, Kleidung, Freundlichkeit und Kompetenz der Gesch ftsf hrung und der Mitarbeiter. Das u ere Erscheinungsbild, unter anderem die Beschilderung, Zufahrt, Vorfahrt, Parkpl tze, Gartenanlage. Hoteleigene Freizeit- und Zusatzeinrichtungen (z. B. Hallenbad, Sauna, Tagungsr ume, Garten-anlage, Garagenparkpl tze). Zufriedenheit der G ste (H ufigkeit von und der Umgang mit G stebeschwerden).Richtlinie f r die Klassifizierung von Hotel- und BeherbergungsbetriebenDefinition und Abgrenzung der einzelnen KategorienEinsternEinfache Ausstattung, d. h. die Einrichtungen, die f rdie bliche Aufenthaltsdauer im Betrieb notwendigsind, werden insbesondere sauber und in tadellosemErhaltungszustand angeboten. Sehr preisbewussteG steschicht, die vor allem die N chtigungsleistungsucht.

4 Die G ste sch tzen den g nstigen ige Ausstattung mit Komfort, preisbewuss-te G steschicht, die neben der reinen N chtigungauch ein eingeschr nktes Angebot (TV, Getr nke etc.)sucht. Abgrenzung zu Einstern: Die Zimmer sind komfortabler, sind mit Farbfernsehger ten und Nass-zellen ausgestattet. Abgrenzung zu Dreistern: DieQualit t der Ausstattung wird an ihrer Funktionalit tund Sauberkeit gemessen, die verwendeten Materia-lien sind weniger bedeutend. Die G ste sch tzen dasetwas erweiterte Angebot zu einem g nstigen , Gasthof, Pension, Fr hst ckspension etc. mitgehobener und einheitlicher Ausstattung und wohn-lichem Charakter. G steschicht mit Anspr chen berdie reine N chtigungsleistung und bescheidenenKomfort hinaus (Bad / Dusche, Speisen, Getr nke etc.),gehobenes Dienstleistungsangebot (Empfang / Rezep-tion, Getr nke, Imbiss etc.). Abgrenzung zu Zweistern:gediegene Materialien, gr eres Raumangebot, Aufenthaltsm glichkeit (z.)

5 B. Sitzecke, Schreibtisch) im Zimmer und im allgemeinen Aufenthaltsraum. Abgrenzung zu Vierstern: kleinere Fl chen, bei gutemErhaltungszustand auch ltere Ausstattung m G ste sch tzen das Mittelklasseangebot zumoptimalen Preis. ViersternErstklassige Ausstattung, d. h. gro z gige Raum-fl chen mit qualitativ hochwertiger, zeitgem er Aus-stattung, guter Schallschutz. Vor allem in der Ferien-hotellerie oft umfangreiches betriebliches Angebot(z. B. Wellness, Sport, Gastronomie, Seminareinrich-Richtlinie f r die Klassifizierung von Hotel- und Beherbergungsbetriebentungen), hohes Dienstleistungsniveau. Abgrenzung zuDreistern: gro z gigeres Raumangebot, sehr hoheQualit t der Einrichtung, durch hohen Erhaltungsauf-wand sehr guter Zustand. Die G ste erwarten hoheDienstleistungsqualit t und -intensit nfsternExklusive, luxuri se Ausstattung, d. h. edle, hoch-wertige und elegante Materialien mit durchg ngigerGestaltung; Architektur, Ausstattung, Ambiente,Dienstleistungsangebot wie auch G steschicht derinternationalen Luxushotellerie.

6 Diesen Standard er-reichen nur wenige Hotels. Abgrenzung zu Vierstern:luxuri ser, unverwechselbarer Betriebscharakter,makelloser Zustand der gesamten Hardware, perfekteDienstleistungsqualit t mit sehr hohem Mitarbeiter-einsatz. Im Zimmerbereich r umliche Gro z gigkeit,etwa durch baulich getrennten Schlaf- und Wohn-bereich (Suiten). Die G ste erwarten internationaleLuxushotellerie ohne Kompromisse. Das KlassifizierungsverfahrenDer AntragDer Betriebsinhaber beantragt mit dem ausgef lltenErhebungsbogen bei der jeweiligen FachgruppeHotellerie in der Wirtschaftskammer die Einstufung indie gew nschte Kategorie und erkl rt sich mit derRichtlinie der sterreichischen Hotelklassifizierungeinverstanden. Die Erhebungsb gen sind bei jeder Fachgruppe Hotel-lerie oder unter erh berpr fungAuf Grund der Klassifizierungsrichtlinie, der Angabendes Betriebsinhabers und der Besichtigung stuft die Landeskommission / F nfsternekommission denBetrieb ein.

7 Bereits kategorisierte Betriebe werdenregelm ig berpr ft und deren Einstufung gegebe-nenfalls ge ndert bzw. die Kategorisierung g nzlichaberkannt. Zus tzlich nimmt jeder klassifizierte Betrieb am System der Selbstkontrolle teil. Dabei best tigt der Betrieb regelm ig schriftlich gegen berder Fachgruppe bzw. dem Fachverband die Erf llungRichtlinie f r die Klassifizierung von Hotel- und Beherbergungsbetriebender relevanten Kriterien seiner Kategorie. Der Kom-missionsbeschluss wird dem Betriebsinhaber schrift-lich bis ViersternIn jedem Bundesland ist eine Landeskommission beider Fachgruppe Hotellerie in der Wirtschaftskammereingerichtet. Die Kommissionsmitglieder werden vom Fachgruppenausschuss bestellt. Der Vorsitzendewird von den Kommissionsmitgliedern gew hlt. DieLandeskommission beschlie t mit nfsternAuf Bundesebene ist f r ganz sterreich die F nfster-nekommission beim Fachverband Hotellerie einge-richtet.

8 Die Mitglieder werden vom Fachverbandsaus-schuss bestellt. Der Vorsitzende wird von den Kom-missionsmitgliedern gew hlt. Die Kommissionsmit-glieder haben im eigenen Bundesland kein F nfsternekommission ist ab mindestens dreistimmberechtigten Mitgliedern beschlussf hig undbeschlie t mit Stimmenmehrheit. Bei Neuantr genkann die F nfsternekommission die Betriebsbesichti-gung ablehnen, wenn die Mindestkriterien nichterf llt sind. Dies erfolgt nach R cksprache mit derjeweiligen Fachgruppe und gr ndlicher Pr fung cheDer Betriebsinhaber kann gegen die Einstufung oderNichteinstufung binnen vier Wochen ab Zustellungdes Kommissionsbeschlusses schriftlich mittels ein-geschriebenem Brief Einspruch erheben. Der Ein-spruch ist zu begr nden und das Begehren anzuf Einspruch ist bei der zust ndigen FachgruppeHotellerie bzw. beim Fachverband (F nfsternebetriebe)einzubringen. Der Einspruch hat grunds tzlich aufschiebende Wir-kung, es sei denn, die Kategorisierungskommissionschlie t mit einstimmigem Beschluss die aufschieben-de Wirkung des Einspruches aus, da insbesondere die allgemeinen Beurteilungskriterien der Kategorisie-rung nicht eingehalten werden.

9 Behandlung von Einspr chenF r Ein- bis Vierstern berpr fen Regionalkommissio-nen, f r F nfstern die berpr fungskommission dieEntscheidung der Landes- bzw. F Regionalkommission wird von der Oberkommis-sion eingesetzt und setzt sich aus mindestens zweiVertretern anderer Bundesl nder und einem nichtstimmberechtigten Vertreter der Landeskommissionzusammen. Jedes Bundesland nominiert als Mitgliedder Regionalkommission einen Vertreter und einenStellvertreter; der Schriftf hrer wird von der jeweili-gen Fachgruppe berpr fungskommission besteht aus mindestenszwei Mitgliedern, die von der Fachverbandsvorste-hung nominiert werden. Den Schriftf hrer stellt Regional- bzw. berpr fungskommission besich-tigt den Betrieb und fertigt einen Bericht f r dieKlassifizierungsoberkommission an. Die Klassifizie-rungsoberkommission bilden die Fachgruppenvor-steher oder deren Vertreter und der Fachverbands-vorsteher oder dessen Stellvertreter als stimmbe-rechtigter Vorsitzender.

10 Die Kosten f r die Regional-und berpr fungskommission tr gt der Klassifizierungsoberkommission entscheidet binnen sechs Monaten. Die Klassifizierungsober-kommission f hrt Beschlussprotokolle, aus denen dieEntscheidungsgr nde hervorgehen. Die Entscheidungwird dem Einspruchswerber und der zust ndigenFachgruppe Richtlinie tritt mit 01. 01. 2002 in Kraft. F r bereits kategorisierte Betriebe gibt es eine ber-gangsfrist bis zum 31. 12. sterreichFachverband HotellerieWiedner Hauptstra e 63A-1045 WienE-Mail: Fachverband Hotellerie 2001 Gestaltung: CC FuchsKriterienkatalogEmpfang / RezeptionF r alle Kategorien: Deutschsprachige Mitarbeiter im Empfang, 24 Stunden erreichbare und verantwortliche Person,Aufenthaltsraum, zentrales Depot f r Wertgegenst nde (oder Zimmersafes)Funktioneller Empfangsbereichab 15 Zimmern Rezeption erforderlich Empfangsbereich / Rezeption w hrend 15 von 24 Stunden besetzt Rezeption mit zeitgem er AusstattungErstklassiger Empfangsbereich (Foyer / Halle)Stadtbetriebe: Aufenthaltsbereich (zus tzlich zum Speisesaal) mit Sitzpl tzen f r mind.


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