Transcription of Andreas Jopp Risikofaktor
1 Andreas Jopp RisikofaktorVitaminmangel Hochleistungsstoffe f r Nerven und Immunsystem Schutz gegen Krebs, Herz-Kreislauf- Erkrankungen, Altersdemenz9 Einleitung EinleitungAber aufgepasst: Die Deckung des niedrigen Minimalbedarfs ist nicht gleichbedeutend mit einer optimalen Zufuhr, wie sie zum Zellschutz und f r ein gut funktionierendes Immunsystem notwendig w re, und wie sie ber Jahr-tausende in der Evolution bestanden hat. Analysiert man heutige Lebensmit-tel, zeigt sich, wie gro der Mikron hr-stoffverlust durch Lagerung und Verar-beitung ist. Eine optimale Zufuhr kann mit diesen Lebensmitteln kaum noch erreicht werden. Langzeitbeobachtun-gen weisen nach, dass sich das Risiko f r Herz-Kreislauf-Erkrankungen und h ufige Krebsarten um gut die H lfte senken l sst, wenn zus tzlich Anti-oxidanzien (Vitamin C, Vitamin E und Selen) und B-Vitamine vor allem Folat zugef hrt werden.
2 Die Behebung des Vitamin-D-Mangels vermindert zu-s tzlich bestimmte Krebserkrankungen und Osteoporose. Zus tzliches Folat und Vitamin B12 senken das Risiko f r die Entwicklung von Demenz. So kann jeder Antioxidanzien und Vitamine als Langzeit-Versicherungspolice f r die eigene Gesundheit nutzen!Aber auch kurzfristig hat eine optima-le Versorgung mit Mikron hrstoffen Einfluss auf den Stoffwechsel und das Immunsystem. Wie Sie sich f hlen Vitamin- und Mineralienmangel? Gibt es das heute noch? Ein Mangel im berfluss? Nahrungsmittel aller Art, auch Obst und Gem se werden in H lle und F lle angeboten. Die Super-m rkte und Gesch fte quellen ber. Verhungern wir etwa an vollen T pfen? Tats chlich nehmen zwischen 40 % und 80 % der Bev lkerung noch nicht einmal das Minimum der f r die Gesundheit notwendigen Mengen an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen zu sich.
3 Dies ist das traurige Ergebnis von Erhebungen, die an ber 80 000 Men-schen in Deutschland, Frankreich und den USA vorgenommen wurden. Mit einigen dieser sogenannten Mikron hr-stoffe, etwa Vitamin D, Folat, Jod und Selen, sind sogar weit ber 90 % der Bev lkerung ist der weitaus gr te Teil der Bev lkerung der festen berzeugung, zumindest ihren Minimalbedarf an Mikron hrstoffen ber die Ern hrung zu decken. Diese Fehlannahme f hrt zu gravierenden gesundheitlichen Folgen: 70 % der heutigen Erkrankungen wer-den als ern hrungsbedingt eingestuft. Sie k nnen viel dagegen tun, indem Sie selbst daf r sorgen, dass Ihr Stoffwech-sel und Ihr Immunsystem mit Mikro-n hrstoffen optimal (Nervenstoffwechsel), wie leistungsf -hig Sie sind (Energiestoffwechsel) und wie gut Sie Infekte abwehren k nnen (Immunfunktion), h ngt von der opti-malen Versorgung mit Mikron hrstof-fen ab, die an allen Stoffwechsel- und Immunfunktionen beteiligt sind.
4 Bei einem Mangel arbeiten diese Systeme mit geringerer Leis tung. Au er Hoch-leistungssportlern und einigen Topma-nagern nutzen aber die wenigsten das Potenzial dieser Biokatalysatoren aus. Dabei sind die Leistungsf higkeit und die Gesundheit das pers nliche Kapital und der individuelle Konkurrenzvorteil im t glichen Leben. Gesundheit, Fitness und Leistungsf higkeit h ngen unmit-telbar von einem reibungslos funktio-nierenden Stoffwechsel haben es in der Hand, mit Mikro-n hrstoffen Ihren Stoffwechsel und Ihr Immunsystem zu optimieren. Dazu ben tigen Sie aber Wissen und Fak - ten. In den letzten Jahren explodierte dieses Wissen durch die Immun-, Gen- und Stoffwechselforschung und durch verfeinerte Analysemethoden, die bis in die entferntesten Bereiche des Stoffwechsels vordringen k nnen. Innerhalb weniger Jahre wurden wir aus der Steinzeit der Stoffwechsel- und Immunforschung in ein neues Zeitalter Einleitung rzte k nnen hier kaum beraten, denn Ern hrung und Vitamine werden im rztlichen Studium nur am Rande behandelt.
5 Oft ist das rztliche Mi-nimalwissen in diesem Bereich auch noch veraltet, da rzte sich darin nicht fortbilden. Tipps und Ansichten von nicht auf Ern hrung und Mikron hr-stoffe spezialisierten rzten kommen daher selten ber Illustriertenniveau hinaus. Hinzu kommt, dass die rztli-che Ern hrungsberatung in der Regel nicht durch die Krankenkassen be-zahlt wird. Patientenfragen kosten den Arzt wertvolle Praxiszeit und werden h ufig mit einem schnellen Es kann nicht schaden beantwortet. F hlt sich der Arzt wegen kostentreibender und budgetbelastender Verschreibungen vom Patient unter Druck gesetzt, wird meist ganz abgewinkt oder behauptet, es g be dazu ja keine aussagekr ftigen Studien. Leider verlassen sich viele Pa-tienten auf die Ansichten ihres Arztes zu Mikron hrstoffen, ohne das man-gelnde Wissen, den Zeitfaktor und die Budgetbeschr nkungen dahinter zu aktiv eine Pr vention von Er-krankungen mit besserer Ern hrung und zus tzlichen Mikron hrstoffen betreiben will, muss sich also selbst informieren.
6 Das ist nicht immer ein-fach, denn in der Boulevardpresse und im Internet geistert viel veraltete, verk rzte und falsche Information he-rum. Genau aus diesem Grund habe ich mich f r meine B cher auf die Online-Recherche gro er Datenbanken wie der National Library of Medicine in Wa-shington spezialisiert, in der alle wich-tigen Studien im Original zu finden sind. Ich habe bewusst eine bildhafte Sprache gew hlt, denn Wissenschaft muss nicht langweilig sein und muss vor allem praktisch umsetzbar sein. Wenn Sie die Bedeutung von Mikro-n hrstoffen in Zahlen wissen m ch-ten, hier einige Beispiele:Antioxidanzien senkten in 129 Studien das Krebsrisiko f r 13 verschiedene Formen von Krebs um 50 %.Zus tzliches Vitamin D und Folat vermindern die am h ufigsten diag nostizierten Krebserkrankun-gen, die ber 40 % der Krebsneu-diagnosen E und C k nnen das Risiko f r Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 30 40 % tzlich eingenommene Fols u- re k nnte j hrlich 15 000 t dliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland verhindern.
7 Hohe Folat-Blutspiegel senken das Risiko f r die Entwicklung von Demenz Auftreten des grauen Stars (Altersstar) kann um 80 % gesenkt Infektanf lligkeit im Winter l sst sich um 50 % r mehr Gesundheit und eine bessere Leistungsf higkeit. Studientelegramme geben Ihnen einen schnellen berblick ber das derzeitige Wissen. Durch Fu noten bleibt die wissenschaftliche Quelle nachvollziehbar. Mit Interviews kommen weltweit f hrende Experten direkt zu Wort. Ich m chte nicht, dass Sie mir als Autor, sondern vor allem den Fakten glauben. Bilden Sie sich ein eigenes Urteil und entwickeln Sie Ihre eigenen Strategien, wie die Biokata-lysatoren der Natur Ihre Gesundheit amerikanische Regierung l sst bereits zur Kosteneinsparung im Ge-sundheitswesen Grundnahrungsmittel mit Fols ure, Milch mit Vitamin D, Salz mit Jod und Bodend nger mit Selen hrstoffe sind die Grundlage allen Le-bens.
8 Sie haben sich ber Millionen Jah-re als beste Medizin bew hrt, denn die Lebewesen konnten sich im Verlauf der Evolution nicht auf ein medizinisches System und Medikamente verlassen. Daher wurde ein System ausget ftelt , das krankhafte Ver nderungen, entar-tete Zellen und Ver nderungen an den Genen durch eigene Reparaturprozesse und durch ein schlagkr ftiges Immun-system regulieren kann. Alle diese Pro-zesse sind von einer optimalen Versor-gung mit Mikron hrstoffen abh ngig. Kein Medikament kann sich mit den Milliarden von berlebens- und Stoffwechsel-Testreihen (Selektion) vergleichen, die im Laufe der Evolution mit diesen 47 Mikron hrstoffen am wirklichen Leben gemacht N hrstoffe funktionieren wie ein Alphabet fehlt ein Buchstabe (N hr-stoff), dann werden viele Stoffwechsel-Unglaublich, aber in der Evolution wurde unser Immunsystem und der Stoffwechsel auf der Basis von 47 lebensnotwendigen und nicht er-setzbaren N hrstoffen entwickelt.
9 Darunter sind 33 Mikron hrstof- fe 13 Vitamine, 6 Mineralien, 14 Spurenelemente. Dazu kommen 2 Fette (Omega 6 und Omega 3) und 8 Aminos uren f r den Aufbau aller Eiwei strukturen. Auf diese Stoffe kann der K rper nicht verzichten. Alles andere kann er selbst herstel-len. Sie sehen also schon, welche Bedeutung die Zufuhr der Mikron hr-stoffe f ngt im molekularen Be-reich Ihrer 70 Milliarden K rperzellen an. Es liegt in Ihrer Hand, mit der besten Mikron hrstoffversorgung jede Einzelne davon optimal funk-tionieren zu lassen und Erkrankun-gen so langfristig zu Einleitungworte nur noch bruchst ckhaft zusam-mengesetzt. Mikron hrstoffe k nnen bis in den Zellkern vordringen, wo sie direkten Einfluss auf das Ablesen von Gensequenzen haben, und sie aktivie-ren und modulieren das Immunsys tem. Ein Mangel an diesen Biokatalysatoren wirkt sich daher direkt auf den Stoff-wechsel und das Immunsystem Lebewesen mit den am besten funktionierenden k rpereigenen Reparaturprozessen und dem schlag-kr ftigsten Immunsystem haben den berlebensvorteil.
10 Dieses Grundgesetz der Natur hat sich auch f r den Men-schen, trotz Hightech-Medizin, nicht ge kurze Zeit, die Sie brauchen, um dieses Buch zu lesen, wird sich in zu-s tzlicher Leistungsf higkeit und in l ngerer gesunder Lebenszeit auszah-len. Dazu brauchen Sie aber Fakten, Fakten, Fakten , wie der Chefredakteur von Focus immer wieder Jopp4 InhaltEinleitung 9 Der Mensch als biochemische Fabrik 16 Fitter Stoffwechsel mit Mikro-n hrstoffen 16 Mineralien und Spurenele- mente Bausteine des aktiven Stoffwechsels 18 Wirksamer Zellschutz durch antioxidative Vitamine 19 Spurenelementschutz die k r- pereigenen antioxidativen Enzyme 20 Welche Sch den richten freie Radikale an? 23 Mikron hrstoffe die wirkliche Langzeitversicherungspolice 25 Spezial: Messen statt raten. Der Bluttest 28So funktionieren Vitamine & MineralstoffeVitamine die Versicherungs-policeTodesursache Nr.