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Anhang zum Leitfaden schweizerische …

L sungsvorschl ge zu den Kontrollfragen Anhang zum Leitfaden schweizerische Sozialversicherung, 10. Auflage, August 2007, ISBN 978-3-952712-9-9. Umgang mit den Kontrollfragen F r Ihre Selbstkontrolle haben wir zu jeder Sozialversicherung sowie zur Entwicklung der Sozialen Sicherheit und der Koordination Kontrollfragen und L sungsvorschl ge erstellt. I. Entstehung und Entwicklung der Sozialen Sicherheit in der Schweiz II. Grenz berschreitende Sozialversicherung APF/FZA. III. Struktur der Sozialversicherungen gem ss Bundesgesetz ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts ATSG. IV. Alters- und Hinterlassenenversicherung AHV. V. Invalidenversicherung IV. VI. Erwerbsersatzordnung und Mutterschaftsentsch digung EO. VII. Arbeitslosenversicherung ALV. VIII. Berufliche Vorsorge BV.

Lösungsvorschläge zu den Kontrollfragen Anhang zum Leitfaden schweizerische Sozialversicherung, 10. Auflage, August 2007, ISBN 978-3-952712-9-9

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1 L sungsvorschl ge zu den Kontrollfragen Anhang zum Leitfaden schweizerische Sozialversicherung, 10. Auflage, August 2007, ISBN 978-3-952712-9-9. Umgang mit den Kontrollfragen F r Ihre Selbstkontrolle haben wir zu jeder Sozialversicherung sowie zur Entwicklung der Sozialen Sicherheit und der Koordination Kontrollfragen und L sungsvorschl ge erstellt. I. Entstehung und Entwicklung der Sozialen Sicherheit in der Schweiz II. Grenz berschreitende Sozialversicherung APF/FZA. III. Struktur der Sozialversicherungen gem ss Bundesgesetz ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts ATSG. IV. Alters- und Hinterlassenenversicherung AHV. V. Invalidenversicherung IV. VI. Erwerbsersatzordnung und Mutterschaftsentsch digung EO. VII. Arbeitslosenversicherung ALV. VIII. Berufliche Vorsorge BV.

2 IX. Selbstvorsorge S ule 3a / 3b X. Unfallversicherung UV. XI. Soziale Krankenversicherung KV. XII. Milit rversicherung MV. XIII. Erg nzungsleistungen zur AHV/IV, EL. XIV. Familienzulagenordnungen FZ/FAK. XV. Sozialhilfe SH ( ffentliche F rsorge). XVI. Rechtliche Aspekte der Sozialversicherungen 1. Fragestellung F r die Sozialversicherungen haben wir einige standardisierte Fragen gew hlt, die sich in jedem Sozialwerk wiederholen. Dies erm glicht Ihnen, auch sogleich Querverbindungen, (beispielsweise ber den Kreis der obligatorisch versicherten Personen) zu erstellen und Ihre erworbenen Kenntnisse zu vernetzen. Daneben werden fachspezifische Fixpunkte angesprochen. 2. Fragenstruktur Die Kontrollfragen sind strukturell durchnummeriert nach K (Kapitel), A (Absatz) und F (Frage innerhalb dieses Kapitels).

3 So bezeichnet , in Kapitel V (Invalidenversiche- rung) unter Absatz 5 (Versicherte Personen) die 2. Frage (freiwillige Versicherung). 3. L sungsvorschl ge Gertrud E. Bollier L sungsvorschl ge zu den Kontrollfragen Sozialversicherungs-Expertin Leitfaden schweizerische Sozialversicherung, CH-8118 Pfaffhausen 10. Auflage, August 2007 Seite 2. Zu den vorliegenden L sungsvorschl gen werden die Fragen nicht mehr gestellt, sondern nur die Antwort unter der betreffenden Nummer aufgef hrt. Die diesbez glichen Fragen finden sich nur im Buch Leitfaden schweizerische Sozialversicherung . Es handelt sich hier sofern nicht nach Zahlen oder Begriffen gefragt wird - um L sungsvorschl ge, nicht um alleinrichtige, sakrosankte L sungen. Diese Vorschl ge sollen Ihnen beim Repetieren den Weg weisen und Ihnen aufzeigen, wo Schw chen und St rken in Ihren Antworten zu finden sind.

4 Massgebend f r die Behandlung des konkreten Einzelfalles ist immer die Gesetzgebung mit der diesbez glichen Rechtsprechung. 4. Handhabung Wir verweisen darauf, dass es sich um eine subjektive Auswahl von Fragen handelt, die nicht unter dem Aspekt der vollst ndigen Abdeckung eines Pr fungsgebietes gestellt wurden. Bez glich Anforderungen der Fachpr fung ist auf das betreffende Pr fungsreg- lement beziehungsweise die Wegleitung abzustellen. Dem Leitfaden liegen die L sungsvorschl ge mit den bei Drucklegung g ltigen Werten bei. Ab Ende 2007 werden aktualisierte L sungsvorschl ge auf der Homepage " " aufgeschaltet sein. Gertrud E. Bollier L sungsvorschl ge zu den Kontrollfragen Sozialversicherungs-Expertin Leitfaden schweizerische Sozialversicherung, CH-8118 Pfaffhausen 10. Auflage, August 2007 Seite 3.

5 Kapitel I Entstehung und Entwicklung der Sozialen Sicherheit in der Schweiz K A F L sungsvorschlag I. 1. Sozialsysteme im Wandel I. 1. 1 Vereinfacht ausgedr ckt die Frage, inwiefern Menschen, die in Not geraten, geholfen werden soll. I. 2. Ausgestaltung der Sozialen Sicherheit I. 2. 1 Beide Systeme dienen der Existenzgrundsicherung. Mittels Bedarfsrenten werden ganz gezielt nach gesetzlichen Vorgaben L cken geschlossen. In der Sozialhilfe hingegen f llt der Betreuung und dem Ermessen zentrale Bedeutung zu. Dies sind Elemente, die es im Bedarfsrentensystem der Versorgung nicht gibt. I. 2. 2 Sozialvers. Privatvers. a) deckt Grundbedarf deckt Wahlbedarf b) gesetzlich bestimmt, frei w hlbar Typengebunden ( Rente, Taggeld). c) Obligatorisch, zumindest f r Freiwillig (Motrofahrzeughalter- Arbeitnehmende Haftpflicht, Geb udever- sicherung obligatorisch).

6 Versicherungsvertrag, Allgemeine d) Bundesverfassung, Gesetz, Versicherungsbedingungen Verordnungen I. 2. 3 Verursachergerechte Pr mien (direkte Abh ngigkeit der Pr mienh he vom Schadenverlauf). Unfallversicherung (Einreihung der Betriebe nach Gefahrenklassen und Stufen), Privatversicherung ( Autoversicherung). I. 2. 4 Solidarit t ist ein Hilfsmittel, um - mittels Beg nstigung der Schw cheren - ein gestecktes Ziel erreichen zu k nnen. I. 2. 5 Generationen-Solidarit t Jung/Alt Vertikale Solidarit t Reich/Arm Regionale Solidarit t Stadt/Land, Westschweiz mit Tessin/Deutschschweiz Horizontale Solidarit t: Geschlechter-Solidarit t Frau/Mann Ledige/Verheiratete Personen ohne/mit Familienlasten NICHT aber Gesund/Krank I. 2. 6 Die Sozialversicherungen unterstehen dem ffentlichen Recht. Die Durchf hrungsstellen und auch die entsprechenden Gerichte sind von Amtes wegen verpflichtet auf die Antr ge der Versicherten einzugehen.

7 Sie haben im Bedarfsfall erforderliche Unterlagen zu bezeichnen und einzufordern, bzw. die Zustellung zu veranlassen. Gertrud E. Bollier L sungsvorschl ge zu den Kontrollfragen Sozialversicherungs-Expertin Leitfaden schweizerische Sozialversicherung, CH-8118 Pfaffhausen 10. Auflage, August 2007 Seite 4. I. 3. Entwicklung der Sozialen Sicherheit I. 3. 1 Bismarck Schuf die klassischen Sozialversicherungen; je Risiko eigenst ndige, ffentlich-rechtliche Zwangsversicherung zu Gunsten der Arbeiterschaft. Roosevelt Pr gte den Begriff und das Gedankengut "social security = Soziale Sicherheit". Er brachte die Subventionierung der bestehenden Versi- cherungstr ger mittels staatlichen Zusch ssen. Beveridge Schuf ein die ganze Bev lkerung umfassendes System der sozialen Sicherung mit einem staatlichen Gesundheitsdienst im Zentrum.

8 I. 3. 2 Bismarck die Schweiz hat ebenfalls je Risiko eine Sozialversicherung geschaffen, der zumindest die Arbeitnehmenden obligatorisch unterstellt sind. Roosevelt Miteinbezug bestehender Versicherungstr ger ( Krankenkassen) und Ausrichten staatlicher Subventionen ( Beitr ge der ffentlichen Hand an AHV/IV, Kantonale Pr mienverbilligung Krankenpflegeversicherung). Beveridge Die ganze Wohnbev lkerung ( Arbeitnehmende, Selbst ndig- erwerbende und Nichterwerbst tige) ist der AHV/IV unterstellt und seit 1996 f r Krankenpflegeversicherung gedeckt; Finales Element im IVG. (kein Unterschied, ob Krankheit, Unfall oder Geburtsgebrechen Ursache der gesundheitlichen Sch digung ist). I. 3. 3 Verpflichtung des Arbeitgebers Arbeitssicherheitsmassnahmen zu ergreifen und diesbez gliche Kontrolle (Einf hrung Arbeitsinspektorat).

9 Verpflichtung des Arbeitgebers zu Kapitalleistung an durch Unfall erwerbsunf hig gewordene Mitarbeiter, ohne K rzung wegen allf lligem Selbstverschulden (Kausalhaftung des Arbeitgebers). Verbot der Kinderarbeit (Besch ftigung ab 14 Jahren). Elf-Stunden-Arbeitstag I. 3. 4 a) 1972. b) I. Decken des Existenzgrundbedarfs f r alle nat rliche Personen, die in der Schweiz erwerbst tig sind oder hier als Nichterwerbst tige den Wohnsitz begr nden. II. ZUSAMMEN mit den Leistungen der I. S ule Fortsetzen der gewohnten Lebenshaltung in angemessener Weise; f r Erwerbst tige. III. ZUSAMMEN mit den Leistungen der I. und II. S ule Decken des individuellen Wahlbedarfs Selbstvorsorge f r die gesamte Wohnbev lkerung (steuerliche Privilegien f r Erwerbst tige). c) I. Ausgaben-Umlageverfahren II. Kapital-Deckungsverfahren III.

10 Kapital-Deckungsverfahren und Rentenwert-Umlageverfahren d) Die systembedingten Risiken der Finanzierungsverfahren in der I. und II. S ule (Demographie, Inflation, Anlagerisiken usw.) heben sich in ihren H rten gegenseitig auf. Sowohl der Staat als auch die Wirtschaft sind eingebunden und zudem wird die Eigenverantwortung durch die individuelle Deckung des Wahlbedarfs gef rdert. Gertrud E. Bollier L sungsvorschl ge zu den Kontrollfragen Sozialversicherungs-Expertin Leitfaden schweizerische Sozialversicherung, CH-8118 Pfaffhausen 10. Auflage, August 2007 Seite 5. I. 4. Struktur der Sozialen Sicherheit in der Schweiz I. 4. 1 a) AHV, Berufliche Vorsorge, (die Unfall- und Milit rversicherung erbringen ihre Invalidenrenten lebensl nglich), Erg nzungsleistungen zur AHV. b) Unfallversicherung, Milit rversicherung, subsidi r Krankenversicherung I.