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AUSGABE 2013/2014 BERUFE… - Startseite

TechnikAUSGABE 2013 , T TIGKEITEN, AUSBILDUNG, WEITERBILDUNG, BESCH FTIGUNGA utomatisierungstechnik Elektrotechnik Elektronik Kunststofftechnik Maschinenbau Mechatronik Medizintechnik : | FOTO: STEPHEN EASTOP: AMS-Webseite f r BerufsinformationBerufslexikonBERUFS-INF OS ONLINEDas AMS-Berufslexikon bietet Beschreibungen zu Berufen. Kurzvideos geben einen Einblick in den Berufsalltag. Folgende Berufslexika stehen zur Verf gung: Lehrberufe berufe nach Abschluss einer Lehre Mittlere / H here Schulen berufe nach Abschluss mittlerer / h herer Schulen Uni / FH / PH berufe nach Abschluss eines Studiums Sonstige berufe berufe nach Abschluss einer Kurz- oder , T TIGKEITEN, AUSBILDUNG, WEITERBILDUNG, BESCH Elektrotechnik Elektronik Kunststofftechnik Maschinenbau Mechatronik Medizintechnik : Arbeitsmarktservice sterreich, 1200 Wien, Treustra e 35 433.

Technik AUSGABE 2013/2014 Technik Lehre Schule Studium Weiterbildung BERUFE… Technik AUFGABEN, TÄTIGKEITEN, AUSBILDUNG, WEITERBILDUNG, BESCHÄFTIGUNG Automatisierungstechnik • Elektrotechnik • Elektronik • Kunststofftechnik •

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1 TechnikAUSGABE 2013 , T TIGKEITEN, AUSBILDUNG, WEITERBILDUNG, BESCH FTIGUNGA utomatisierungstechnik Elektrotechnik Elektronik Kunststofftechnik Maschinenbau Mechatronik Medizintechnik : | FOTO: STEPHEN EASTOP: AMS-Webseite f r BerufsinformationBerufslexikonBERUFS-INF OS ONLINEDas AMS-Berufslexikon bietet Beschreibungen zu Berufen. Kurzvideos geben einen Einblick in den Berufsalltag. Folgende Berufslexika stehen zur Verf gung: Lehrberufe berufe nach Abschluss einer Lehre Mittlere / H here Schulen berufe nach Abschluss mittlerer / h herer Schulen Uni / FH / PH berufe nach Abschluss eines Studiums Sonstige berufe berufe nach Abschluss einer Kurz- oder , T TIGKEITEN, AUSBILDUNG, WEITERBILDUNG, BESCH Elektrotechnik Elektronik Kunststofftechnik Maschinenbau Mechatronik Medizintechnik : Arbeitsmarktservice sterreich, 1200 Wien, Treustra e 35 433.

2 AUSGABE : 2013/2014 Stand: April 2013 Firmen und Personenportraits Stand: August 2008 Druck: Juni 2013 Redaktion: Dr. Gabriele R tzer-Pawlik, AMS/Arbeitsmarktforschung und BerufsinformationKonzeption und Text: Mag. Michaela Friedl-Schafferhans, Mag. Christine Reidl, Mag. Andrea Reiter, Mag. Friederike Weber, , Prospect Unternehmensberatung GesmbH., unter Mitarbeit von Mag. Claudia Senn Lektorat: Korrelektor Mag. Gregor E. JankGrafische Gestaltung: Mag. Gisela Scheubmayr, subgrafik, 1070 WienUmschlag: ideenmanufactur, 1020 WienDruck: Druckerei Berger, 3580 HornFotos: Doppelmayr, KTW, Lumitech, Mahle Filtersysteme, Otto Bock, Sappi Austria, Steyr MotorsISBN: 978-3-85495-537-5 KopfzeileInhaltEinf hrung ..5 Falsche Bilder im Kopf:Die Technik ist besser als ihr Ruf ..6F r mich ist sehr wichtig, dass mein Beruf sinnvoll ist ..11 Technik ist nicht gleich Technik:Ein Bereich mit gro er Vielfalt ..16 Was Mineralwasserflasche und Duschgel mit Technik zu tun haben.

3 19 Wohin f hrt die Technik?Die Zukunft liegt jenseits des Schmier ls ..24 Versuchen anders zu denken und immer was Neues zu entwerfen ..27 Gehen uns die TechnikerInnen aus?Der FacharbeiterInnenmangel ist in aller Munde ..30 Durch innovative Lichttechnik zu aktivem Klimaschutz ..33 Unternehmen auf der Suche:Gut qualifizierte TechnikerInnen aller Ausbildungsstufen gefragt ..37 Wenn der Motor das erste Mal l uft, das sind Gl cksmomente ..40 Soll ich oder soll ich nicht?Entscheidungshilfen f r einen technischen Beruf ..45 Gesamtheitliches und vernetztes Denken f r neue L sungen bei Filtersystemen ..47 Gut starten und in Bewegung bleiben:Viele Wege in und durch die Technik ..52 Auch ber den Zweiten Bildungsweg stehen alle M glichkeiten offen ..56 Internetseiten und Portale ..61 Quellenangaben ..644 Einf hrungDieTechnikwird immer wieder als das Berufsfeld der Zukunftbezeichnet. Diese Brosch re m ch -te einen Einblick in dieses Berufsfeld geben und zeigen, dass Technik f r Frauen und M nner vielzu bieten hat.

4 Sie zielt weniger darauf ab, m glichst viele technische berufe im Detail zu be-schreiben dazu gibt es bereits gen gend Informationen im Internet und in anderen Publikatio-nen. Vielmehr soll die Brosch re bei der Berufs- und Ausbildungsentscheidung von der Lehre biszur Universit t unterst tzen, aber auch QuereinsteigerInnen das Berufsfeld Technik n rjene, die bereits in einem technischen Bereich t tig sind, gibt es Infos ber Weiterbildungs-m glich keiten. Die Technik spannt einen weiten Bogen. Deshalb werden in der Brosch re bewusst Schwer-punktegesetzt. So werden beispielsweise keine berufe aus dem Bereich der Informationstechno-logie im engeren Sinne finden sich zu Elektrotechnik/Elektronik, Maschinen-bau und Metallbearbeitung, Mechatronik, Medizintechnik und dem r die Brosch re wurden unterschiedliche Informationsquellengenutzt. Es wurden Fachveran-staltungen besucht, Fachpublikationen und einschl gige Internetseiten ausgewertet sowie Inter-views mit TechnikerInnen und FachexpertInnen gef hrt.

5 Kapitel, die bestimmte inhaltliche Aspekte(wie beispielsweise Besch ftigungsprognosen f r TechnikerInnen, Anforderungen von Unternehmen an technisches Personal oder Aus- und Weiter -bildungsm glichkeiten) n her beleuchten, wechseln mit Portr ts von TechnikerInnen und tech -nischen Unternehmen ab. Die einzelnen Kapitel und Portr ts sind unabh ngig voneinander zu n here Informationen m chte, findet im letzten Kapitel eine Sammlung n tzlicher Personenportr tsliegen ausf hrliche Gespr che mit zwei Technikerinnen und zwei Techni -kern zu Grunde, die ber ihren Werdegang, ihren Arbeitsalltag, die Anforderungen, die an siegestellt werden, und vieles mehr erz hlen. In den Firmenportr tswerden die Arbeitsfelder dreierUnternehmen und somit ausgew hlte Einsatzgebiete f r TechnikerInnen beschrieben. Allen Per-sonen, die an diesen Portr ts beteiligt waren, danken wir herzlichst f r ihr Engagement. Weiters bedanken wir uns sehr herzlich bei den interviewten FachexpertInnen: DI (FH) Christian Altmann (Mechatronik-Cluster O ), DI Dr.

6 Alexia F rnkranz-Prskawetz (TU Wien), Ing. Peter G ler (Automotive Academy Styria), Mag. Sandra Kober (Automotive Academy Styria), Kathrin M ck-Puelacher (Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie FEEI), DI (FH) WernerPamminger MBA (Clusterland O , Kunststoff-Cluster O ), Prof. MMag. Victoria Puchhammer-Neu-mayer MAS, MSc (TGM Wien), FH-Prof. DI Dr. Fritz Schm llebeck (FH Technikum Wien), DI IngridTlapak (HTL Bulme Graz), DI Dr. Ursula Tomantschger-Stessl (TU Graz), Philipp Unterholzner (Cemit Center of Excellence in Medicine and IT), DI Mag. Wolfgang Wallner (Forum Technik undGesellschaft, TU Graz), Thomas Weber (Netzwerk Metall).5 Einf hrungLSiehe dazu die Brosch re des AMS : IT-Informationstechnologie .Falsche Bilder im Kopf6 Falsche Bilder im Kopf:Die Technik ist besser als ihr RufSich ber dieTechnik ein genaues Bild zu machen, ist nicht einfach. Das f ngt schon mit der schwie-rig zu beantwortenden Frage an, wasTechnik berhaupt ist.

7 Dazu kommt, dass viele Menschen fal-sche Vorstellungen ber die Technik wird oft nicht gesch tzt. So meint ein Experte, viel mehr Menschen sei es peinlicher,die Opern von Mozart nicht zu kennen, als nicht zu verstehen, wie die eigene Armbanduhr funk-tioniert. Immer wieder br sten sich Personen, die in der ffentlichkeit stehen, damit, schlecht inMathematik gewesen zu sein. Das schadet anscheinend dem pers nlichen Image keineswegs undsichert sogar Sympathien. Andererseits wachsen Kinder und Jugendliche mit immer mehr technischen Ger ten auf. Viele Menschen, die selbstverst ndlich und ohne Ber hrungs ngste mit Handy, Computer oder Digi-talkamera umgehen, behaupten gleichzeitig, sie h tten keine Ahnung vonTechnik. TechnikerInnen selbst beschreiben ihr Berufsfeld als interessant, spannend und sehr abwechs-lungsreich. Sie stehen laufend neuen Entwicklungen und Herausforderungen gegen ber. Dieserst ndige Wandel stiftet in der Allgemeinheit Verwirrung in Bezug auf technische kommt, dass technische berufe kaum bekannt sind, weil sie im Alltag wenig sichtbar werden leicht falsche Bilder im Kopf chste Zeit also, mit diesen falschen Bildern und mit alten Vorurteilen aufzur ist: Die Technik ist nur was f r MathegeniesMenschen, die in der Schule Mathematik als gro e H rde empfunden haben und keinen Praxis-bezug erkennen konnten, haben besonders gro e ngste vor einer technischen Ausbildung odereinem technischen Studium.

8 Aber: Wer sich f r einen technischen Beruf entscheidet, muss nicht unbedingt ein Ass in Mathematik oder Physik sein. Die Technik ist besser als ihr Ruf7 Richtig ist vielmehr: Das Interesse ist wichtiger als die Note Es trifft n mlich nicht zu, dass gute Mathematik- und Physiksch lerInnen auch automatisch einTech-nikstudium erfolgreich absolvieren. Bis zu einem gewissen Grad sind Mathematikkenntnisse zwarnotwendig. Aber wegen schlechter Mathematiknoten sollte sich niemand davon abhalten lassen,es beispielsweise mit Elektrotechnik oder Maschinenbau zu probieren. Viel entscheidender sind logisches Denken, eine gro e Portion Neugierde und keinerlei Scheu vor mathematischen oder physikalischen Frage- und Problemstellungen. Falsch ist: Technische Ausbildungen sind sehr schwierigTechnische Ausbildungen haben den Ruf, sehr schwierig zu sein, weshalb viele aus Angst und Mangel an Selbstvertrauen davor zur ckschrecken.

9 Was als schwierig bewertet wird, ist nat rlichimmer relativ und personenabh ngig: Eine technische Ausbildung oder ein technisches Studiumist aber f r diejenigen, die sich f r das Fach interessieren, auch nicht herausfordernder als jede andere ist vielmehr: Technische Ausbildungen sind nicht schwieriger,sondern andersIn technischen Ausbildungen wird im Vergleich zu anderen Fachrichtungen viel seltener aus-wendig gelernt. Hier geht es nicht um die blo e Aneignung einer Unmenge von Fachwissen, son-dern um das Verstehen von Zusammenh ngen und Grundgesetzen und das Anwenden dieser Regeln. Auch das Vorurteil, dass technische Ausbildungen sehr lange dauern, hat an G ltigkeit zeigt der Blick auf die sterreichische HochschulstatistikL, dass ein Studium bis zum Master-abschluss an einer technischen Universit t ungef hr sechs Jahre dauert. Ein wirtschaftswissen-schaftliches Studium bis zum Masterabschluss wird im Vergleich dazu durchschnittlich nach ungef hr f nfeinhalb Jahren ist: Technisches Vorwissen ist unbedingt notwendigAllen Interessierten, egal ob an einer technischen Lehre, Fachschule oder Fachhochschule, bleibtmitunter ein Aufnahmetest nicht ft wird hier aber zumeist nicht technisches Vorwissen, sondern vor allem die F higkeit, logisch zu denken.

10 Im Mittelpunkt der pers nlichen Aufnahmegespr che stehen die Motivation und das Interesse an einer technischen Ausbildung. AmTechnikum Wien beispielsweise werden logisches Denken, Mathematik- und Englischkenntnissegepr ft und ein Pers nlichkeitstest durchgef hrt. Fachliches Grundwissen wird nicht verlangt. Auchbei vielen Lehrstellenbewerbungen z hlt logisches Verst ndnis mehr als die besten Schulnoten. LLaut Statistik Austria betrug im Studienjahr 2007/08 bei technischen Studienrichtungen die durchschnittliche Studiendauerf r ein Bachelorstudium 8,75 Semester und f r ein Masterstudium 3,82 Semester, bei sozial- und wirtschaftswissenschaft-lichen Studienrichtungen hingegen 7,37 Semester f r ein Bachelorstudium und 3,33 Semester f r ein Aufnahmebedingungen sind unterschiedlich: Gro e Unternehmen f hren oft Testverfahren zur Besetzung der Lehr-stellenpl tze durch, HTLs pr fen meist Hauptsch lerInnen der zweiten und dritten ist vielmehr: Auch mit einer AHS ist alles m glichVermutlich braucht es am Anfang etwas l nger, sich in technische Begriffe und Zusammenh ngeeinzuarbeiten, aber die meisten technischen Ausbildungen sind so aufgebaut, dass sie unabh n-gig von der Vorbildung gut gemeistert werden k nnen.


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