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Berufsbild der Professionellen Sozialer Arbeit

Berufsbild der Professionellen Sozialer Arbeit inform s engag s r unisSoziale Arbeit SchweizTravail social SuisseLavoro sociale SvizzeraLavur sociala Svizrainformiert engagiert vernetztGegenstand der Sozialen ArbeitDie Profession soziale Arbeit umfasst ein heterogenes Konglomerat von differen-zierten fachspezifischen T tigkeiten. Sie alle drehen sich um das Vorbeugen, Lindern und L sen von Problemen, welche im Zusammenhang mit der Einbindung von Menschen in die Sozialstruktur am Punkt, wo Menschen und ihre sozialen Umfelder aufeinander ein wirken entstehen k nnen. Die Konsequenz solcher sozialen Pro-bleme besteht darin, dass die Befriedigung biologischer, psychischer, Sozialer , kono-mischer und kultureller Bed rfnisse f r Individuen, Gruppen, Gemeinwesen und gesellschaftliche Systeme be- oder verhin-dert wird.

für die Soziale Arbeit fundamental.» 1 Die Profession Soziale Arbeit umfasst die Berufsgrup-pen Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Soziokulturelle Animation, Kindererziehung und Sozialpädagogische Werkstattleitung. Die Professionellen Sozialer Arbeit haben eine Ausbildung auf Ebene Fachhochschule, Höhere Fachschule oder Universität in der ...

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1 Berufsbild der Professionellen Sozialer Arbeit inform s engag s r unisSoziale Arbeit SchweizTravail social SuisseLavoro sociale SvizzeraLavur sociala Svizrainformiert engagiert vernetztGegenstand der Sozialen ArbeitDie Profession soziale Arbeit umfasst ein heterogenes Konglomerat von differen-zierten fachspezifischen T tigkeiten. Sie alle drehen sich um das Vorbeugen, Lindern und L sen von Problemen, welche im Zusammenhang mit der Einbindung von Menschen in die Sozialstruktur am Punkt, wo Menschen und ihre sozialen Umfelder aufeinander ein wirken entstehen k nnen. Die Konsequenz solcher sozialen Pro-bleme besteht darin, dass die Befriedigung biologischer, psychischer, Sozialer , kono-mischer und kultureller Bed rfnisse f r Individuen, Gruppen, Gemeinwesen und gesellschaftliche Systeme be- oder verhin-dert wird.

2 Diese Probleme entstehen aus vielerlei Gr nden: durch unterschiedliche pers nliche und/oder soziale Vorausset-zungen, durch die Zugeh rigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe, durch den gesellschaftlichen, politischen oder ko -nomischen Wandel, aber auch durch behindernde Machtprozesse und -struk-turen. Die Aufgabe der Profession ist es, mit ihrer T tigkeit und in Kooperation mit anderen Professionen die Handlungsf higkeit der betroffenen Menschen und Bev lkerungs-gruppen (wieder) herzustellen, damit diese selber diejenigen sozialen Beziehungen eingehen und pflegen k nnen, welche ihnen die Befriedigung ihrer Bed rfnisse und die Gestaltung ihrer Lebensverh ltnisse erst erm glichen. Die Professionellen Sozialer Arbeit intervenieren deshalb auf drei Ebenen: auf der individuellen Ebene, mit den direkt Betroffenen und ihren Bezugspersonen (mikrosoziale Ebene); im Rahmen von Gruppen und spezi- fischen Kollektiven (mesosoziale Ebene); auf gesellschaftlicher Ebene mit ganzen sozialen Systemen, in Bezug auf Organisation, Strukturierung und Entwicklung von Gemeinwesen (makro- soziale Ebene).

3 Weil ihre Interventionen immer Menschen betreffen, sind die Professionellen der Sozialen Arbeit verpflichtet, die sozialen Probleme mit den betroffenen Individuen, Gruppen und gesellschaftlichen Systemen gemeinsam anzugehen. Sie achten auf gr sstm gliche Selbstbestimmung und vermeiden neue Verletzungen der Men-schenw rde und der Prinzipien von Ge -rechtigkeit und Gleichheit aller Berufsbild der Professionellen Sozialer Arbeit1 wurde von AvenirSocial entwickelt. Es st tzt sich auf Unterlagen des Internationalen Verbandes f r soziale Arbeit (IFSW) und die Berufsbilder der Ausbildungsst tten f r soziale Arbeit sowie auf ein schl gige Fachliteratur. Zusammen mit den normativen Grundlagen der Profession (Berufskodex von AvenirSocial) bildet es f r die Mitglieder von AvenirSocial das Profil ihrer Professionalit t ab.

4 Dieses Berufsbild richtet sich an alle Pro -fessionellen der Sozialen Arbeit , an ihre Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, an die Verantwortlichen in den Ausbildungsst tten Sozialer Arbeit sowie an die interessierte ffentlichkeit. Es h lt in knapper Form zentrale Merkmale der Profession soziale Arbeit und ihrer Wirkungsweise im schweizerischen Sozialwesen fest. Aus-gangspunkt der Beschreibung der Sozialen Arbeit ist die internationale Definition, welche im Jahre 2000 von rund 70 Nationalverb nden verabschiedet wurde. Sie lautet: Die Profession soziale Arbeit f rdert den sozialen Wandel, Probleml sungen in menschlichen Beziehungen sowie die Erm chtigung und Befreiung von Men-schen, um ihr Wohlbefinden zu heben. Unter Nutzung von Theorien menschlichen Verhaltens und Sozialer Systeme vermittelt soziale Arbeit am Punkt, wo Menschen und ihre sozialen Umfelder aufeinander einwirken.

5 Dabei sind die Prinzipien der Menschenrechte und Sozialer Gerechtigkeit f r die soziale Arbeit fundamental. 2 1 Die Profession soziale Arbeit umfasst die Berufsgrup-pen Sozialarbeit, Sozialp dagogik, Soziokulturelle Animation, Kindererziehung und Sozialp dagogische Werkstattleitung. Die Professionellen Sozialer Arbeit haben eine Ausbildung auf Ebene Fachhochschule, H here Fachschule oder Universit t in der Die so genannte Montrealer Definition der Profession soziale Arbeit wurde nach einem rund f nfj hrigen Diskus sions- und Aushandlungsprozess aufgrund der Vernehmlassungen in ber 70 Nationen in fast doppelt so vielen Verb nden anl sslich der Joint International Conference of IASSW (Internationale Assoziation der Schulen f r soziale Arbeit ) und IFSW (Internationale F deration der Berufsverb nde) in Montreal/Qu bec (CAN)

6 Von rund 2000 anwesenden Konferenzteilneh-mern und -teilnehmerinnen aus allen f nf Kontinenten im Juli 2000 unter dem Titel Promoting Equitable Societies in a Global Economy Social Work in the 21st Century proklamiert. Ziele der Sozialen ArbeitDie Professionellen der Sozialen Arbeit streben f r ihre KlientInnen die gr sstm g-liche Autonomie (maximale Selbstst ndig-keit und Selbstbestimmung) an, welche ihnen erlaubt, an gesellschaftlichen Prozessen teilzuhaben, um sich besser zu integrieren und um bessere Entwicklungs-m glichkeiten in allen Be langen zu erhalten. Damit wird bezweckt, dass alle Menschen ihre Bed rfnisse befrie digen und selbstbestimmt Verantwortung f r das eigene Handeln und f r andere Menschen bernehmen k nnen. Die pro fessionelle Begleitung h lt an, bis die vorhandenen psychischen und sozialen Ressourcen gesichert und aktiviert werden, die be -troffenen Menschen (wieder) an den kultu -rellen und materiellen Ressourcen der Gesellschaft partizipieren (Teilhabe) und diese auch mitgestalten (Teilnahme) k nnen.

7 Diese spezifische Gestaltung des Sozialen verbindet zwei Interventionsrichtungen gleichzeitig: vom Individuum oder der Gruppe hin zur Gesellschaft und von der Gesellschaft hin zum Individuum oder zur Gruppe. Auf der Ebene des Individuums und der Gruppe zielen Professionelle der Sozialen Arbeit bei der Unterst tzung der KlientInnen auf Ver nderung und Entwick-lung, die es ihnen erm glichen, sich besser an die sie umgebende soziale Umwelt an -zupassen. Gleichzeitig arbeiten sie auf der gesellschaftlichen Ebene auf denjenigen sozialen Wandel hin, der den Einzelnen die Befriedigung der biologischen, psychischen, sozialen, konomischen und kulturellen Bed rfnisse und ihre Entfaltung erm glicht. Somit wird offensichtlich, dass sich die Professionellen der Sozialen Arbeit im Span -nungsfeld von gesellschaftlichen Erwar-tungen und individuellen Bed rfnissen be -wegen.

8 Methoden und Ressourcen Die Professionellen der Sozialen Arbeit w hlen ihre Methoden differenziert je nach der Lage der Situation, den individuellen Gegebenheiten und spezifischen Aufgaben-gebieten der Organisationen, in deren Dienst sie stehen. Sie gr nden ihre Interven-tionen auf wissenschaftliche Erkenntnisse, die ihnen erlauben, Situationen richtig zu analysieren, zu beurteilen und methodisch zielgerichtet und wirkungsvoll zu gestalten. Sie tun dies vorbeugend, erziehend, st tzend, erg nzend oder ersetzend, je nachdem, was die Situation erfordert. Ihrer T tigkeit liegt eine reflektierende und systematische Herangehensweise zugrunde, die von Respekt vor der Menschenw rde und den berufsethischen Normen geleitet ihren Methoden z hlen: die Erschliessung von Ressourcen Animation, Beratung, p dagogische Begleitung, Handlungstraining, Bewusst- seinsbildung welche zur Verbesserung der Handlungskompetenz von Einzelnen, Gruppen und Gemeinschaften geeignet sind, Betriebsf hrung, welche auf die Leitung Sozialer Einrichtung zugeschnitten ist, die Nutzung von Verfahren zur sozialen und organisatorischen Vernetzung, zur Ver nderung von behindernden Macht- strukturen und zur Gestaltung der Abl ufe und Kommunikation innerhalb Sozialer Organisationen.

9 Professionelle Sozialer Arbeit sind insbe-sondere SpezialistInnen f r soziale Bezie -hungen. Es ist daher unerl sslich, dass die Professionellen der Sozialen Arbeit mindestens ber folgende Kernkompe-tenzen verf gen: Situationen und Prozesse von Individuen, Gruppen und gesellschaftlichen Systemen systematisch analysieren und beurteilen zu k nnen, Probleml sungs- bzw. Ver nderungs - prozesse zielgerichtet, empathisch und in Kooperation mit den KlientInnen steuern zu k nnen, externe Ressourcen erschliessen und verwalten zu k nnen, mit Angeh rigen, anderen Fachleuten, Mitgliedern konstruktiv kooperieren zu k nnen, die einzigartigen Einblicke in prek re Lebenssituationen und -verh ltnisse in sozialpolitisches Engagement umlenken zu k nnen, das eigene berufliche Handeln aufgrund fachlicher Qualit tskriterien der Profession reflektieren, beurteilen und gegebenenfalls ver ndern sowie dokumentieren zu k Professionellen Sozialer Arbeit ver-bessern ihre Handlungsweise und erweitern ihr operatives Handlungswissen durch kollegiale Kontrolle.

10 Regelm ssige Intervisi-on und Supervision und indem sie sich innerhalb institutionell angebotener Schulung und Forschung kontinuierlich weiterbilden. Um soziale Probleme zu vermeiden, zu lindern oder zu l sen, m ssen die Professionellen Sozialer Arbeit ber die dazu n tigen und angepassten menschlichen, zeitlichen, materiellen und finanziellen Ressourcen und ber eine geeignete Infrastruktur ver f gen k nnen. Fehlen diese, setzen sie sich ffentlich und fachpolitisch begr ndet daf r ein, dass diese Mittel zur Verf gung gestellt der Sozialen ArbeitDie Professionellen der Sozialen Arbeit sind in unterschiedlichen Bereichen t tig. Ihre T tigkeitsbereiche k nnen beispiels-weise nach folgenden Merkmalen geglie-dert werden: Tr gerschaften und Organisationen, die Professionelle anstellen: ffentliche und private Einrichtungen aus dem Bildungs-, Sozial- und Gesundheits - bereich wie Schulen, Heime, Freizeit- und Kulturzentren usw, Betroffenen bzw.


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