Transcription of Coachingkonzept - widmer-coaching.ch
1 Damit Sie beruflich und pers nlich Ihre L sung finden Coachingkonzept Von: Hans-Peter Widmer Tierg rtli 3 4315 Zuzgen 061 871 10 06 Datum: Februar 2013 Coachingkonzept / Februar 2013 / Hans-Peter Widmer, Tierg rtli 3, 4315 Zuzgen Seite 2 v on 12 Inhaltsverzeichnis 1. Menschenbild und Haltung als Menschenbild ..3 Haltung als Coach ..4 2 Coachingverst ndnis, Themen und Coachingverst ndnis ..5 Zielgruppen und 3 Theoretische Grundlage ..6 Beratung ohne Ratschlag ..6 Ermutigung ..6 4 L sungsorientiertes Kurzzeitcoaching nach Steve de Shazer ( ) ..7 Weitere Methoden und 5 Qualit Zitierte Anh nge ..10 Fragebogen zur Evaluation des Coachings ..12 Coachingkonzept / Februar 2013 / Hans-Peter Widmer, Tierg rtli 3, 4315 Zuzgen Seite 3 v on 12 1.
2 Menschenbild und Haltung als Coach Sowohl mein Menschenbild, als auch meine angestrebte Haltung als Coach sind gepr gt von meinen biblisch-christlichen Grund berzeugungen und Impulsen aus der Individualpsychologie. Menschenbild Die Bibel spricht vom Menschen als dem Ebenbild Gottes 1. Diese Vorstellung impliziert folgende Eigenschaften, respektive folgendes gewaltiges Potenzial der Menschen: sehr gut Die Menschen sind sehr gut Sie sind f hig, ihre Eigenschaften zum eigenen Wohl und zum Wohl anderer einzusetzen. gleichwertig Die Menschen sind alle wertvoll und zwar gleichermassen. Die Gottebenbildlichkeit gilt f r alle. sch pferisch Die Menschen sind f hig, aus den zur Verf gung stehenden Ressourcen Neues zu entwickeln kreative L sungen f r Probleme. verantwortlich Die Menschen sind in der Lage, f r ihr Denken und Tun Verantwortung zu bernehmen.
3 Entscheidungsf hig Die Menschen sind f hig, bewusste, ber das eigene Denken gesteuerte Entscheidungen zu treffen. gemeinschaftlich Die Menschen sind Beziehungswesen. Sie sind geschaffen f r die Gemeinschaft mit Gott, anderen Menschen und der Mitwelt. Sie sind grunds tzlich bereit, zum Wohl der Gemeinschaft beizutragen. Im Idealfall wird der sehr gute Mensch, seine Gottebenbildlichkeit sehr gut einsetzen. Zum Menschenbild der Bibel geh rt jedoch, dass der Mensch nicht idealisiert wird. Die Bibel weiss: Die Menschen denken und handeln nicht nur gottebenbildlich. Dies hat negative Folgen f r sie selbst und f r ihre Mitwelt. Gleichzeitig sind sie Opfer des nicht-gottebenbildlichen Denkens und Handelns anderer. Die St rung , die die Menschen dazu bringt, gottebenbildliches Denken und Handeln zu verlassen, nennt die Bibel S nde . Die Individualpsychologie zeichnet ein hnliches Bild des Menschen.
4 Sie bezeichnet ihn als: - einzigartiges, ganzheitliches und sch pferisches - in untrennbarer Beziehung zu anderen stehendes - zielgerichtetes und Entscheidungen treffendes - selbst verantwortliches Einzelwesen 3 Die Individualpsychologie spricht somit ebenso vom gewaltigen Potenzial der Menschen. Sie erkennt jedoch auch, dass der Mensch sein Potenzial nicht nur zu seinem Wohl und zum Wohl anderer einsetzt. Wo er das nicht tut, geht die Individualpsychologie ebenfalls davon aus, dass eine St rung vorliege. Sie sieht sie in der Entmutigung der Menschen, die zu Minderwertig-keitsgef hlen und weiteren negativen Folgen f Als Coach behalte ich beide Seiten (bei mir selber und) bei meinen Kunden5 im Auge. Ich rechne mit ihrem grossen Potenzial, aber auch mit Auswirkungen dessen, was ich St rung genannt habe. Meinen Fokus richte ich jedoch entschieden auf das Potenzial und nicht auf die St rung.
5 Als Coach traue ich dem Kunden gottebenbildliches Denken und Handeln stets zu. Ich traue ihm zu, dass er sich dank und gem ss seiner Ressourcen ver ndern und entwickeln kann. Realistisch ist aber auch, dass diese Potenziale von Mensch zu Mensch verschieden sind. 1 vgl. Bibel, 1. Buch Mose, Kapitel 1, Vers 27 2 vgl. Bibel, 1. Buch Mose, Kapitlel 1, Vers 31 3 B rtschi, Studiengang, S. 6. Er zitiert aus: Bayer, Hermann, Coaching-Kompetenz, Ernst Reinhardt Verlag, M nchen 1995, S. 19 4 vgl. Dreikurs-Ferguson, Individualpsychologische Theorie, S. 11-15 5 Ich verwende einfachheitshalber nur die m nnliche Form. Kundinnen sind mitgemeint. Coachingkonzept / Februar 2013 / Hans-Peter Widmer, Tierg rtli 3, 4315 Zuzgen Seite 4 v on 12 Haltung als Coach Aus dem Menschenbild leite ich als Coach meine Haltung gegen ber dem Kunden ab.
6 Ich stelle sie unter vier Stichworte:: wertsch tzend Ich begegne meinen Kunden mit Respekt und auf Augenh he. Ich achte ihre Wahrnehmungen, ihr Denken und Handeln, ihre Bed rfnisse und W nsche. Ich gehe davon aus, dass sie daf r gute Gr nde haben. Entsprechend vermeide ich es, Interpretationen anzustellen und Direktiven zu geben. Ich nehme die Haltung des Nicht-Wissens ein. Die Kunden sind die Experte f r ihr Problem und f r ihre L sungen. Ich als Coach bin der Experte f r den Coachingprozess. Meine Aufgabe ist es nur, den Kunden Anst sse zu geben, damit es ihnen leichter f llt, ihre eigene L sung zu finden und umzusetzen. Selber vermeide ich es, den Kunden L sungsvorschl ge zu machen. Zur Wertsch tzung geh rt auch, dass ich als Coach die Schwierigkeit der Probleme der Kunden w rdige und dass ich anerkenne, was sie bereits (erfolgreich) unternommen haben.
7 L sungsorientiert Als Coach w rdige ich das Problem des Kunden. Ich versuche jedoch nicht, dieses Problem immer besser zu verstehen, sondern richte den Fokus auf alle Aussagen und Erfahrungen des Kunden, die auf eine L sung hindeuten. Diese Haltung kommt aus der berzeugung, dass die L sung im und beim Kunden bereitliegt . optimistisch Ich traue es meinen Kunden zu, dass sie Ressourcen besitzen Erfahrungen, St rken, F higkeiten, die sie sch pferisch und selbstverantwortlich f r die angestrebte Ver nderung nutzen k nnen und auch nutzen werden. Ich gehe davon aus, dass die von den Kunden angestrebten Ver nderungen positiv sind, weil die Kunden sich grunds tzlich f r das eigene Wohl und f r das Wohl andern einsetzen m chten, (auch dann, wenn sie es aufgrund einer St rung 6 nicht tun). ermutigend Ermutigung ist die Kraft, die das nat rliche Wachstumspotenzial in Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zur Entwicklung bringen kann.
8 7 Ich habe deshalb den Anspruch, dass alle meine Interventionen den Kunden ermutigen. 6 vgl. oben S. 3 7 Frick, Die Kraft S. 48 Coachingkonzept / Februar 2013 / Hans-Peter Widmer, Tierg rtli 3, 4315 Zuzgen Seite 5 v on 12 2 Coachingverst ndnis, Themen und Zielgruppen Coachingverst ndnis Aufgrund meines Menschenbildes und meiner Haltung als Coach verstehe ich mein Coaching folgendermassen: Mein Coaching ist Hilfe zur Selbsthilfe, F rderung des Selbstmanagements. Meine Kunden achte ich als Experten f r ihr Coachingthema und f r ihre L sungen. Ich rechne mit ihrer F higkeit, ihre eigenen L sungen zu finden und umzusetzen. Als Coach unterst tze ich meine Kunden im (Er-)Finden dieser L sungen. Meine Verantwortung ist es, diesen Findungsprozess anzustossen und so zu steuern, dass die Kunden ihn erfolgreich durchlaufen und abschliessen k nnen.
9 Coachingthemen Aufgrund meiner Haltung als Coach (Haltung des Nicht-Wissens ) ben tige ich kein spezielles Fachwissen bez glich der Themen meiner Kunden. Deshalb bin ich offen f r viele Themen. Hier einige Beispiele von m glichen Themen: o Anforderungen und Erwartungen Dritter o Arbeits berlastung o Konflikte mit Mitarbeitenden und Beh rden o Stellenlosigkeit o Organisatorische Fragen o Pers nlichkeitsentwicklung o Sozialkompetenz o Zeitmanagement Die Grenze ziehe ich als Coach dort, wo die Denk- und Verhaltensweise meines Kunden auf eine psychische oder geistige Erkrankung hindeuten. In diesem Fall werde ich das Coaching abbrechen und meinem Kunden eine entsprechende Fachperson empfehlen. Zielgruppen und Coachingformen Gem ss meiner Haltung als Coach ich muss das berufliche oder pers nliche Problem des Kunden nicht verstehen bin ich offen f r verschiedene Zielgruppen.
10 Meine bisherigen Berufserfahrungen sammelte ich als Pfarrer, Lehrer und als Mitarbeiter von zwei Sozialwerken in verschiedenen Funktionen (Coach f r Stellenlose, Assistent des Gesch ftsf hrers, Qualit tsleiter; Bereichsleiter, Gesch ftsf hrer ). Kunden aus diesen Bereichen k nnen somit damit rechnen, dass ich ihr Thema einigermassen verstehe. Das mag als Einstieg in den Coachingprozess und f r den Aufbau des Vertrauens zwischen Kunde und Coach da und dort hilfreich sein, ist jedoch keine zwingende Voraussetzung. Meine wertsch tzende und optimistische Haltung scheint mir f r einen erfolgreichen Coachingprozess entscheidender zu sein. Mein Coachingangebot gilt f r o Einzelpersonen o Gruppen von Personen in hnlicher beruflicher Stellung und Situation, jedoch in der Regel aus verschiedenen Organisationen/Betrieben. o Mitarbeiterteams Entsprechend biete ich Einzel-, Gruppen- und Teamcoaching an.