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Der ZIMMERMANN - ZIMMERER Abbund Software, …

Fachwissen f r Holzbautechnik, Betriebsf hrung und AusbildungZIMMERMANN9 Der72. Jahrgang, September 2005 Bruderverlag, Postfach 11 02 48, 76052 Karlsruhe PVST Deutsche Post AG, Entgelt bezahlt E 7520 Serie Anrei en nach ComputerplanTeil 9: Gratsparren bei ungleicher DachneigungMetall- und BitumendachpfannenGrundlagen und MarktumschauMeisterschulen .. f r das Zimmerhandwerk Eine bersicht12 Der ZIMMERMANN 9/2005 ! "# $!% "" $ Anrei en nach ComputerplanTeil 9: Leitfaden f r das Anrei en des Gratsparrens bei ungleicher Dachneigung Position 16von Andreas Aull*EDV/Aufriss* Andreas Aull ist Zimmermeister und Fach-lehrer f r ZIMMERER in Weilheim/OberbayernKontakt: 155: Dachausmittlung und Schr gansicht des Modelles mit dem bearbeitetenGratsparren (rot angelegt)Grafik: Redaktion/cadwork Zur Orientierung im Modell zeigt Bild 155die Dachausmittlung und eine Schr gan-sicht des Modells mit dem farblich (rot)hervorgehobenen Gratsparren zwischenden ungleich geneigten Profilen 4 (35 )und 5 (40 ) mit der Positionsnummer Anrei en erfolgt nach den Computer-pl nen, die mit Hilfe des Abbundprogram-mes der Firma ZIPPEL Software-Entwick-lung erstellt wurden (Bild 156 auf Seite13).

Fachwissen für Holzbautechnik, Betriebsführung und Ausbildung ZIMMERMANN 9 Der 72. Jahrgang, September 2005 Bruderverlag, Postfach 11 02 48, 76052 Karlsruhe PVST Deutsche Post AG, „Entgelt bezahlt“

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1 Fachwissen f r Holzbautechnik, Betriebsf hrung und AusbildungZIMMERMANN9 Der72. Jahrgang, September 2005 Bruderverlag, Postfach 11 02 48, 76052 Karlsruhe PVST Deutsche Post AG, Entgelt bezahlt E 7520 Serie Anrei en nach ComputerplanTeil 9: Gratsparren bei ungleicher DachneigungMetall- und BitumendachpfannenGrundlagen und MarktumschauMeisterschulen .. f r das Zimmerhandwerk Eine bersicht12 Der ZIMMERMANN 9/2005 ! "# $!% "" $ Anrei en nach ComputerplanTeil 9: Leitfaden f r das Anrei en des Gratsparrens bei ungleicher Dachneigung Position 16von Andreas Aull*EDV/Aufriss* Andreas Aull ist Zimmermeister und Fach-lehrer f r ZIMMERER in Weilheim/OberbayernKontakt: 155: Dachausmittlung und Schr gansicht des Modelles mit dem bearbeitetenGratsparren (rot angelegt)Grafik: Redaktion/cadwork Zur Orientierung im Modell zeigt Bild 155die Dachausmittlung und eine Schr gan-sicht des Modells mit dem farblich (rot)hervorgehobenen Gratsparren zwischenden ungleich geneigten Profilen 4 (35 )und 5 (40 ) mit der Positionsnummer Anrei en erfolgt nach den Computer-pl nen, die mit Hilfe des Abbundprogram-mes der Firma ZIPPEL Software-Entwick-lung erstellt wurden (Bild 156 auf Seite13).

2 Die Ma e sind in cm angegeben, an-dere Einheiten sind im Programm beiden Teile der Papiervorlage desGratsparrens Pos. 16 sind in Bild 157 (un-terer Teil) auf Seite 14 und in Bild 158(oberer Teil) auf Seite 15 im Ma stab 1:1f r das Modell : Das Gratsparrenholz Pos. Nr. 16f r das Modell hat die Breite b = 3,6 cm,die H he h = 4,6 cm und eine L nge vonrund 55 cm. An der L nge des Holzes soll-te nicht gespart Besonderheit beim Anrei en desGratsparrens Pos. 16 liegt in der unter-schiedlichen Lage der Pfetten in beidenbeteiligten Profilen (Bild 159).Die Profile 35 (hier Profil 4) und 40 (hierProfil 5) weisen den gleichen Dach ber-stand, die gleiche Traufh he und das glei-che rechtwinklige Obholz rob = 2,5 cm auf(siehe auch Bild 2 im ersten Teil dieser Se-rie). Weil jedoch die Dachneigungen unter-schiedlich sind, liegen die Oberkanten derPfetten in unterschiedlichen H hen.

3 BeiDachkonstruktionen, die mit Abbundpro-grammen konstruiert sind, kommt dies oftvor. Die Beachtung der Pfettenh hen istdeshalb besonders wichtig. In der Regelwird die h here Pfette auf die niedrige-re Pfette aufgeblattet. Dadurch ergibt sichin der Regel eine ebene Auflagefl che f rdie gesamte Computerplan jedoch gibt alle Pfetten-h hen an und verma t Computerplan von ZIPPEL (Bild 155) isteine eindeutige Zuweisung durch unter-schiedliche Farben getroffen: DT3 ent-spricht bei unserem Modell dem Profil 4(35 ) und DT4 dem Profil 5 (40 ). Von derTraufe aus betrachtet liegtProfil 4 = DT3 = links undProfil 5 = DT4 = rechts an.(siehe Gratsparren-Querschnitt rechtsunten in Bild 155). Es ist zu entscheiden,f r welche Pfette jeweils angerissen Fu pfettenbereich ist die Pfette ausProfil 5 (DT4) mit Oberkante-H he +3,0 cmdie h here und damit f r die Kerbe diema gebende Pfette.

4 Bild 160 zeigt hierzuden Blick von Profil 4 aus zur berblattungdes Schwellenkranzes. Die Oberkante derSchwelle von Profil 5 liegt 8 mm h her alsOK Schwelle Profil Firstbereich ist die Firstpfette von Profil4 (DT3) mit der H he +16,7 cm die h herePfette. In Bild 161 ist der Firstbereich dar-gestellt, wo die Firstpfette aus Profil 4etwa 5 mm h her liegt als die von Profil 159: Die Profile des Modells mit den unterschiedlichen H henBild 160: Fu pfettenbereich: Die h herePfette geh rt zu Profil 161: Firstpfettenbereich: Die h he-re Pfette geh rt zu Profil 5 Profil 4 Profil 5 Profil 4 Der ZIMMERMANN 9/200513 EDV/AufrissBild 156: Planvorlage ohne Ma stab aus dem Programm ZIMMERER von Michael ZippelDie Entwicklung von1987begann die Entwicklung derZIMMERER-Abbundsoftwaref r die damals im Preis-/Leis-tungsverh ltnis den DOS-Rechnern weit berlegenenATARI-Computer, von Anfangan mit grafischer Oberfl die ersten voninsgesamt fast 100 "ZIMME-RER-ST"-Programmen f rATARI-Rechner verkauft,schon damals mit dann "ZIMMERERf r Windows", das erste ech-te Windows-Programm f rden Dachabbund, mit inte-grierter Einzelholzbearbei-tung im eine Erweiterung f rden Holzrahmenbau, dannwurde die integrierte 3D-Dar-stellung erweitert um die Be-rechnung verdeckter Linien,sowie um einen Visualisie-rungsmodus mit Schnittstelle f r Ab-bundanlagen (Hundeggerund andere)

5 Folgte an-schlie einigen Jahren wird mitder "Pay-per-Use"-Versioneine besonders preisg nstigeEinstiegsvariante angeboten,die dennoch den vollen Leis-tungsumfang ZIMMERMANN 9/2005 EDV/AufrissBild 157: Papiervorlage im Ma stab 1:1 f r den unteren Teil (Traufbereich) des Gratsparrens !" & ' ( ' ) * + , "!& ' $ ' ' )' $ - ! " $ "' ' .' / 0!" 1 + % ' % ' 2 2 ' ( ( ( ' ( '4 '1' ! ' 5 ' ' '""' $! % 0 '1' 67 2 '8 ! ' 8 9% ""', " ':1 "$ ! ' ' "!:1 "$ ! ' ;! ' "! #. ;! #. Der ZIMMERMANN 9/200515 EDV/AufrissBild 158: Papiervorlage im Ma stab 1:1 f r den oberen Teil (Firstbereich) des Gratsparrens !"4 '1' ! ' & ' ( ' ) * + , "!& ' $ ' ' )' $ - ! " 1' ' .' / 0!" 1 + 2 2 2 ' % ' % ( ( 4 '1' ! ' ' ( ( 2 2 ' ' ' 5 ' ' '""' $! % 0 '1' 678 ! ' 8 9% ""', " ':1 "$ ! ' ' "!:1 "$ ! ' ;! ' "! #. ;! #. 16 Der ZIMMERMANN 9/2005, " '% "" $ ;" 2 2 :1 "$ !))))))

6 ' ' "! !" !" !" %% 2 ' 2 2 ' EDV/AufrissDer Anrei vorgangDie zusammengeklebte Papiervorlage soll-te beim Anrei en seitenrichtig neben demPlan liegen. Die obere Kantenfl che des Holzes( oben oder Bundzeichen, Bild 160) unddie Firstrichtung werden festgelegt. DerNullpunkt wird festgelegt und mit T(Traufpunkt) : Die waagerechten Verstichma- e (Grundverstichma e) gv verlaufenbeim Gratsparren in Richtung First,beim Anrei en der Neigungsma e kannder Nullpunkt T knapp angetragenwerden. F r das Anrei en und Ausar-beiten des Hexenschnitts ist ein gr e-res Holzzuma jedoch sehr dienlich. Die Gratlinie wird auf der oberen Kan-tenfl che des Gratsparrens holzmittigangetragen (Bild 161). Auf der unterenKantenfl che wird die Holzmitte alsschmale Hilfslinie gerissen. Auf den bei-den Gratsparren-Seitenfl chen werdendie Abgratungslinien parallel zur Holz-kante mit den rechtwinkligen Abgra-tungsma en, hier 1,0 cm auf der vor-deren (von der Traufe aus betrachtetrechten) Seitenfl che und 0,7 cm auf derhinteren (von der Traufe aus betrachtetlinken) Seitenfl che, angerissen.

7 Die L ngenma e (Neigungsma e) ausder Computerzeichnung werden ausge-hend vom Nullpunkt T auf der Gratlinieangetragen (Bild 161), hier:11,1 cm = Ursenkel Fu pfette SUP1-li13,2 cm = Ursenkel Fu pfette SUP1-re41,1 cm = Ursenkel Firstpfette SUP2-re41,7 cm = Ursenkel Firstpfette cm = Ursenkel Firstpunkt Trauf- und der Firstpunkt werdenrechtwinklig auf die beiden Seitenfl -chen bertragen,SUP1-li und SUP2-li aufdie hintere Seitenfl -che, SUP1-re undSUP2-re auf die vorde-re Seitenfl che desHolzes. Um Ver-wechslungen vorzu-beugen, sind dieUrsenkel f r die Pfet-ten von Profil 4(links) in violett, f rdie Pfetten von Profil5 (rechts) in roterFarbe entspricht imComputerplan vonBild 160 Bild 161 Bild 162. $ "< ' "!< ': & : ' 0 ' " $ = ' '!"' "$ 6 ( $ "' ' "' 3 ;' !!3. ( ')$ " 3 ' !! . $ ' %>' %3. ' ;' !!3 ' !! ' "!Bild 163 Bild 164, "!& ' 9$% '; "'"+8 ! " . ' % "" / ""'$ "'.)

8 $ "< ' "!< ', " ')$ " ' "! ' "!. $ "< ;!< , "!& ' 9$% '; "'"/ ""'$ "' 8 ! " . ' % "" 8 ! " . % "" . ;! ;!Bild 165 Bild 166 Bild 167 Bild 168 Kante des Holzes gezogen und von dortzum Traufpunkt T und dar ber hinausweitergef hrt (Bild 165).Zum Anrei en der unteren Kantenfl -che gibt es zwei M glichkeiten:1. Der Abschnitts-Urriss mit Neigung65,6 (gelb gestrichelt in den Bildern165 und 166) wird zur unteren Kantegezogen und auf die untere Kantenfl -che gewinkelt, wo er den Mitte -Rissim unteren Traufpunkt (Hilfspunkt UTre)schneidet und die Richtung f r den Ab-schnittsriss Die Abschnittsrichtung an der oberenKantenfl che wird mit dem Schr gma auf die untere Kantenfl che hintere (linke) Seitenfl che wirdgenauso angerissen. Der Abschnitts-winkel betr gt hier 75,9 (Hex + Nei-gung DT3). Anschlie end kann die un-ZIPPEL blau f r DT3 und rot f r DT4(siehe Gratsparren-Querschnitt rechtsunten in Bild 156).

9 Der Traufabschnitt ( Hexenschnitt ):Das Alpha-Anrei ger t wird auf denGratneigungswinkel von rund 28,3 eingestellt. Es wird im Nullpunkt T an-gelegt und die Traufwaagerechte WT aufbeide Seitenfl chen gerissen. Auf die-ser Hilfslinie werden die beiden Grund-verstichma e gvli = 1,5 cm (links) undgvre = 2,2 cm (rechts) abgetragen (Bild163).Alternative und Kontrolle: ZIPPEL gibtim Computerplan auch die Neigungs-verstichma e an: links = 1,7 cm, rechts= 2,5 en des Traufabschnittes auf dervorderen (rechten) Seitenfl che: Das Al-pha-Anrei ger t wird auf 65,6 (Hex +Neigung DT4 im Computerplan) einge-stellt und hier am besten von unten an-gehalten. Der Abschnitt (gelb einge-zeichnet in Bild 164) verl uft durch denSchnittpunkt von Waageriss-Traufe WTmit der Abgratungslinie. Dieser Schnitt-punkt ist nach Ausarbeiten des Holzesder Traufpunkt rechts Tre ! Achtung: Die Schenkelbezeichnungen Waageriss und Senkelriss habenjetzt keine Bedeutung mehr, weil nichtdie Gratneigung eingestellt ist!

10 Der Abschnittsriss wird bis zur oberenBild 169 Der ZIMMERMANN 9/200517 EDV/Aufrisstere Kantenfl che entsprechend fertigangerissen werden (Bilder 167 und168). Die Abschnittsrisse auf der unte-ren Kantenfl che des Gratsparrens un-gleicher Neigung treffen sich dabeinicht in der Holzmitte (Bild 168).Zum besseren Verst ndnis ist in Bild169 der fertig ausgearbeitete Gratspar-renkopf dargestellt. Die Fu pfettenkerbe:Das Alpha-Anrei ger t wird nun auf dieGratneigung von rund 28,3 L ngenma 13,2 cm bestimmt denUrsenkel SUP1re der Fu pfettenkerbeund wird mit dem Senkelriss-Schenkeldes Alpha-Anrei ger tes auf der vorde-ren Seitenfl che des Gratsparrens an-getragen (Bild 170). Auf der unterenGratsparrenkantenfl che wird dieseHilfslinie rechtwinklig mit der Holzmitteverbunden (Bild 171). Auf der vorderenGratsparrenkantenfl che wird der Ur-senkel in Firstrichtung parallel mit demwaagerechten Grundverstichma gvre =2,2 cm verschoben (Bild 170).


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