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Einführung in BPMN - labun.com

Fachhochschule Gie en-FriedbergFachbereich MNI Institut f r SoftwarearchitekturServiceorientierte Architekturenbei Prof. Dr. Michael J ger im Sommersemester 2010 Gesch ftsprozessmanagement:Einf hrung in Business Process Modelling Notation ( bpmn )Eugen LabunGie enSommer 2010 Inhaltsverzeichnis1 Einf bpmn : Was ist das? .. Entstehung .. bpmn -Versionen .. Beispiel: Stellenausschreibung ..42 bersicht .. Teilnehmer (Participants) .. Fluss-Objekte (Flow Objects) .. Verbindende Objekte (Connecting Objects) .. Artefakte (Artifacts) ..133 Tools154 Schlusswort1621 Einf bpmn : Was ist das? Grafische Spezifikationssprache f r Modellierung und Dokumentation von Gesch ftspro-zessen und Arbeitsabl ufen Br cke zwischen Design und Implementierung von Gesch ftsprozessen Ergebnis-Diagramm:Business Process Diagramm (BPD)DieBPMN (Business Process Modelling Notation)ist eine grafische Spezifikationssprache f r dieModellierung und Dokumentation von Gesch ftsprozessen.

1 Einführung 1.1 BPMN: Was ist das? •Grafische Spezifikationssprache für Modellierung und Dokumentation von Geschäftspro-zessen und Arbeitsabläufen

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1 Fachhochschule Gie en-FriedbergFachbereich MNI Institut f r SoftwarearchitekturServiceorientierte Architekturenbei Prof. Dr. Michael J ger im Sommersemester 2010 Gesch ftsprozessmanagement:Einf hrung in Business Process Modelling Notation ( bpmn )Eugen LabunGie enSommer 2010 Inhaltsverzeichnis1 Einf bpmn : Was ist das? .. Entstehung .. bpmn -Versionen .. Beispiel: Stellenausschreibung ..42 bersicht .. Teilnehmer (Participants) .. Fluss-Objekte (Flow Objects) .. Verbindende Objekte (Connecting Objects) .. Artefakte (Artifacts) ..133 Tools154 Schlusswort1621 Einf bpmn : Was ist das? Grafische Spezifikationssprache f r Modellierung und Dokumentation von Gesch ftspro-zessen und Arbeitsabl ufen Br cke zwischen Design und Implementierung von Gesch ftsprozessen Ergebnis-Diagramm:Business Process Diagramm (BPD)DieBPMN (Business Process Modelling Notation)ist eine grafische Spezifikationssprache f r dieModellierung und Dokumentation von Gesch ftsprozessen.

2 Diese Notation kann insbesonderedie Abfolge von Prozessen (Workflow) und den Nachrichtenaustausch zwischen verschiedenenProzessen spezifizieren. Dabei k nnen auch komplexe moderne Gesch ftsprozesse, die sowohlorganisationsintern als auch -extern koordiniert/beeinflusst werden und mehrere Teilnehmereinschlie en, modelliert ist, dass bpmn einestandardisierteundlizenzfreieTechnol ogie ist. Das schafft dienotwendigen Voraussetzungen daf r, dass bpmn in ihrem Einsatzbereich zunehmend eine hnliche Rolle spielen wird, wie UML f r die Software Zielgruppe von bpmn sind einerseits die Business-Anwender ( Designer ), die in der Lagesein sollen die bpmn -Diagramme zu erstellen und zu lesen, und andererseits die Software-Entwickler ( Implementierer ), die diese Diagramme um weitere Details bereichern und in einekonkrete Implementierung transferieren sollen.

3 Auf diese Weise entsteht eine standardisierte Br cke zwischen diesen beiden in der bpmn hei enBusiness Process Diagramm (BPD). Der Begriff wird jedoch nichtoft benutzt. Meistens wird die Entstehung 2002: erste bpmn -Spezifikation /Stephen White (IBM), 2004: ver ffentlicht vonBusiness Process Management Initiative (BPMI) 2005/2006: Fusion von BPMI undObject Management Group (OMG) seit 2006: bpmn als OMG Standard (neben UML, etc.)Im Jahre 2002 wurde die bpmn -Entwicklung vom IBM-Mitarbeiter Stephen White angesto Mai 2004 erfolgte die Ver ffentlichung der bpmn die OrganisationBusinessProcess Management Initiative (BPMI)2mit Stephen White als Autor/Editor der 2006 gr ndeten die BPMI und dieObject Management Group (OMG)3eine kombinierteGruppe zur weiteren Entwicklung von bpmn unter der BezeichnungBusiness Modeling &Integration (BMI) Domain Task Force (DTF).

4 Seitdem findet die bpmn -Entwicklung unter demOMG-Dach als OMG-Standard statt. Bemerkenswert ist, dass das bpmn -Icon sich auf der OMG-Homepage in der Reihe der Technologien auf dem dritten Platz gleich nach dem SysML bpmn -Technologie ist eine eigene Webseite4gewidmet, wo alle relevanten Dokumente zufinden bpmn -VersionenHier ist eine kurze bersicht von bpmn -Versionen: (Mai 2004) (Februar 2008) (Januar 2009): derzeit aktuelle stabile Version5 (August 2009: beta 1; Juni 2010: beta 2; Ende 2010: Final Release):Diese Version spezifiziert auch einFormat f r Speicherungund damit f r Austausch von bpmn -Diagrammen; beschreibt die Ausf hrung der Prozesse in Workflow bzw. Process Engines( bpmn -to-BPEL Mapping); wird bereits jetzt von mehreren Tools unterst Datum des finalen Releases steht noch nicht fest.

5 Es wird jedoch erwartet, dass dieseVersion noch 2010 erscheinen Beispiel: StellenausschreibungEin einfaches Beispiel (siehe Abbildung 1) zeigt, dass das bpmn -Konzept wirklich gelungen ist,in dem Sinne, dass ein (einfaches) Diagramm intuitiv und ohne Vorkenntnisse gut verst ndlichsein die u ere Umrahmung mit Beschriftung an der Seite sehen wir, dass es hier um eineStellenausschreibunggeht. Die in zwei Teile geteilte Fl che, ebenfalls beschriftet, sagt aus, dasseineFachabteilungund einePersonalabteilungdabei eine Rolle spielen. Fast intuitiv k nnen wir3 Direkt Link: verfassenMit-arbeiter ben tigtStellenaus-schreibungpr fenStellenaus-schreibung berarbeitenNicht okayStellenaus-schreibung ver- ffentlichenOkayStelleausge-schriebenStel le ausschreibenAbbildung 1: Stellenausschreibung in bpmn (Quelle: [1], S 16)erschlie en, dass der gesamte Prozess durch das EreignisMitarbeiter ben tigtausgel st wird,und dass die Kontrolle ber dem Vorgang entsprechend der gerichteten Kanten von einem zudem anderen Beteiligten bertragen wird, bis das Ganze an dem PunktStelle n chsten Abschnitt werden wir die einzelnen bpmn -Elemente und deren Arten bersichtDie Spezifikation (siehe [3]) definiert vier Gruppen von bpmn -Elementen.

6 Teilnehmer Fluss-Objekte Verbindende Objekte ArtefakteDiese Gruppen sowie deren typischen Representanten sind in der Abbildung 2 tGatewayDatenobjektGruppierungAnmerkungF luss-ObjekteVerbindende ObjekteArtefakteTeilnehmerAbbildung 2: bpmn -Elemente (Quelle: [2], S. 21)Nachfolgend werden alle Gruppen separat Teilnehmer (Participants)DieTeilnehmerwerden in Form eines (Swimming)Poolsdargestellt. Ein Pool kann eine weitereAufteilung in (Swim)Laneshaben (siehe Abbildung 3).6 Abbildung 3: bpmn -Teilnehmer (Quelle: [4])Ein Pool oder eine Lane repr sentierenVerantwortlichkeiten f r Aktivit ten. k nnen eineOrganisation, eineRolleoder und Lanes k nnen in einem aufgeklappten und in einem zugeklappten Zustand dargestelltwerden.

7 Im letzten Fall sieht das einfach wie ein in die L nge gezogenes Rechteck aus, ohnedie internen Prozesse. Eine solche Darstellung wird oft benutzt, um die Verbindungen zwischeneinzelnen Systemen zu zeigen, ohne dabei auf den internen Aufbau dieser Systeme Fluss-Objekte (Flow Objects)Die Fluss-Objekte unterteilen sich in folgende drei Gruppen: Aktivit ten (Activities) Gateways Ereignisse (Events)Aktivit ten (Activities)Zu der Gruppe der Aktivit ten geh renAufgaben,Transaktionen,Ereignis-Teilp rozesseundAufruf-Aktivit (Task)EineAufgabeist eine elementare Arbeitseinheit. Ein zus tzlichesmarkierteine Aktivit t als zugeklapptenTeilprozess (Subprocess).7 Abbildung 4: Aufgabe und Teilprozess (Quelle: [4])Es ist in den meisten bpmn -Tools so vorgesehen, dass ein Teilprozess durch einen Mausklick aufdem-Zeichen expandiert oder kollabiert wird.

8 Auf solche Weise kann eine beliebige Detail-lierung der Darstellung (Zooming) erreicht werden, was die Lesbarkeit und Verst ndlichkeit derBPMN-Diagrammen wesentlich verbessert. Dies wird in der Abbildung 4 weiteren, weniger verbreiteten, Arten der Aktivit ten sind:TransaktionTransaktion (Transaction)EineTransaktionist eine Gruppe von Aktivit ten, die logisch zusammengeh ren. Das Transaktionsprotokoll kann zus tzlich angegeben (Event Sub-Process)EinEreignis-Teilprozesswird in einem anderen Teilprozess platziert. Er wirddurch ein Startereignis ausgel st und kann den umgebenden Teilprozessunterbrechen oder parallel dazu ausgef hrt werden, abh ngig von der Art des tAufruf-Aktivit t (Call Activity)EineAufruf-Aktivit trepr sentiert einen global definierten Teilprozess odereine global definierte Aufgabe, der/die im aktuellen Prozess verwendet die Verwendung von Gateways werden bei den Prozessabl ufen zwei Ziele erreicht: Verzweigung(Split, Fork) einer Prozessausf hrung, oder Zusammenf hrung(Join, Merge) mehrerer Prozessausf hrungsf Abbildung 5 zeigt die Hauptarten von Gateways: default, AND-, OR-, XOR- und Ereignis-basierte Gateways.

9 Ein leeres Gateway (default) ist per Spezifikation ein 5: Gateways (Quelle: [4])Die verschiedenen Arten von Gateways unterscheiden sich im Verhalten betreffendVerzweigungoderZusammenf (XOR) Gateway Bei Verzweigung: Der Fluss wird abh ngig von Verzweigungsbedingungen zugenau einerausgehenden Kante geleitet. Bei Zusammenf hrung: Es wird aufeineder eingehenden Kanten gewartet, um denausgehenden Fluss zu (AND) Gateway Bei Verzweigung:Alleausgehenden Kanten werden simultan aktiviert. Bei Zusammenf hrung: Es wird aufalleeingehenden Kanten gewartet, bevor der ausge-hende Sequenzfluss aktiviert wird (Synchronisation).Inklusives (OR) GatewayBei diesem Gateway werden je nach Bedingungeine oder mehrereausgehende Kanten aktiviertbzw.

10 Eingehende Kanten synchronisiert. Die Logik des Verhaltens wird in Form GatewayDiesem Gatewayfolgeneintretende Ereignisse oder Empf nger-Aufgaben. Der Sequenzflusswird zu dem Ereignis geleitet, (XOR) Ereignis-basiertes GatewayDer Prozess wird gestartet/fortgef hrt, wenneinesder nachfolgenden Ereignisse (AND) Ereignis-basiertes GatewayDer Prozess wird gestartet/fortgef hrt, wennallenachfolgenden Ereignisse GatewayIst f r Verzweigungs- und Zusammenf hrungsverhalten gedacht, das nicht von anderen Gate-ways erfasst wird. Die Logik des Verhaltens wird in Form (Events)Es werden folgende Ereignis-Arten unterschieden: Nach Position im Gesch ftsprozess:Start, Intermediate, End Nach Wirkung:Catching (wei es Symbol, ), Throwing (schwarzes Symbol, ) Nach Art:Message, Timer, Exception.


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