Transcription of FLACHDACH - ifgh.ch
1 Fachtagung IGBP1 FLACHDACH39. Fachtagung IGBP FLACHDACH VorstellungJosef BirrerGesch ftsleitung Alex GemperleAG, H nenberg Teil I, Konzeption & Planung Teil III, Ausf hrungLorenzo N geliGesch ftsf hrung ifghAG, Sins Teil II, NormierungFachtagung IGBP2 Ziel der Mia. CHF pro Jahr werden in die Beseitigung von Baum ngeln investiert fast 2/3 davon im Bereich der Geb udeh lle [1].. berblick ber g ngige Systeme, um wesensgerechten Einsatz zu gew hrleisten kennen der relevanten Vorschriften/ Normen aufzeigen von Wegen zur Vermeidung von Sch den ( ber gesamten Bauprozess)[1] M ngel im Hochbau , ETH Z rich 2013, Sacha Menz, Oliver KriebusFachtagung IGBP3 TEIL I: Systeme & MaterialienFachtagung IGBP4 FLACHDACH -ArtenGrundlegende Arten von Flachd chernFachtagung IGBP5[ ]FlachdachsystemeFlachdach ohne W rmed mmungFachtagung IGBP6 simpelste Abdichtung plus Schutzlage ein-oder zweilagig abgedichtet[ ]FlachdachsystemeWarmdachFachtagung IGBP7 nackt, bekiest, begr nt, begehbar, befahrbar+ effiziente Nutzung der W rmed mmung + einfache Ausf hrung+ Dampfbremse bietet Notdach-ben tigt mehr Schichten (Dampfbremse)-Einbau nur bei Trockenphase-Leck beeintr chtigt D mmung[ ]FlachdachsystemeKaltdachFachtagung IGBP8 nackt, bekiest, begr nt, begehbar, befahrbar+ Vorteile im Bauablauf (weniger wetterabh ngig) + guter Schutz der Abdichtung-Positionierung der Bauteile ( D mmung) passgenau-ben tigt m chtigere D mmschichten f r gleichen U-Wert[ ]FlachdachsystemeVergleich der Schichtdicken Kalt-/Warmdach Vorgabe.
2 W/m2K Warmdach: ca. 120mm PUR-Premium Kaltdach: ca. 200mm XPS (Unterschiede je nach D mmstoff/Produkt abweichend) Vorgabe: 160mm D mmst rke Warmdachmit 160mm PUR: W/m2K Kaltdachmit 160mm XPS: W/m2K(Unterschiede je nach D mmstoff/Produkt abweichend)Fachtagung IGBP9 Abdichtungssysteme bersicht Polymer-Bitumen-Dichtungsbahnen Kunststoff-Dichtungsbahnen ( Sarnafil ) Elastomer-Dichtungsbahnen ( EPDM ) Gussasphalt Fl ssigkunststoffe starre mineralische Abdichtungen Fachtagung IGBP10 AbdichtungssystemePolymer-Bitumen relativ einfach zu verarbeiten (in der Fl che) widerstandsf hig, da hohe und andauernde Dehnf higkeit grosse Schichtdicke der Abdichtung (>8mm bei zwei Lagen)Fachtagung IGBP11 AbdichtungssystemeKunststoff -Dichtungsbahnen kosteneffizient sehr d nne Dichtungsbahnen ( ) Verarbeitung ben tigt speziell ausgebildetes Personal (Schweissen)Fachtagung IGBP12 AbdichtungssystemeKunststoff -Dichtungsbahnen N hte geklebt, und verschweisst Befestigung an Aufbordungenmit Pressschiene (wichtig!)
3 Fachtagung IGBP13 AbdichtungssystemeElastomer-Dichtungsbah nen (EPDM/ Contec ) hoher Vorfertigungsgrad, daher rasche Montage hohe Flexibilit t und Langlebigkeit (Nacktdach), d= eignet sich nur f r grosse und einfache Fl chen ohne viele verschiedene Details aufgrund Vorfertigung wenig Flexibilit t ( Planung!)Fachtagung IGBP14 AbdichtungssystemeElastomer-Dichtungsbah nen Befestigung mechanisch, aber durchdringungslos Aufbau von weiteren Systemen auf Klemmhalterungen m glich (PV-Anlagen/ flach verlegtes Eindeckmaterial mit offenen Fugen)Fachtagung IGBP15 AbdichtungssystemeFachtagung IGBP16 AbdichtungssystemeFl ssigkunststoffe Applizierung fl ssig mit Tr gervlies bei uns eher f r Detailausbildung / Abschl sse oder Balkonplatten verwendet h herer Stellenwert in Zukunft erwartetFachtagung IGBP17 AbdichtungssystemeStarre mineralische Abdichtung Dichtungsschl mme geeignet zur wasserseitigen Abdichtung von Wasserbeh ltern, Bassins, Reservoir etc.
4 (gesundheitlich unbedenkliche Produkte erh ltlich)Fachtagung IGBP18 AbdichtungssystemWahl je nach Anforderungen Fachtagung IGBP19D mmstoffe bersicht grosse Auswahl an organischen und anorganischen Materialien f r jeden Einsatzbereich Fachtagung IGBP20D mmstoffeEPS (expandierter Polystyrol) grossporig/offenporig, weich und wenig druckfest saugt sich relativ rasch mit Wasser voll (offene Zellen) kosteng nstig und einfach zu verarbeiten l sst kein direktes Aufschweissen von Abdichtungsbahnen zu (schmilzt lose oder kleben) W rmeleitf higkeit um W/mK Gef lled mmung m glich rezyklierbarFachtagung IGBP21D mmstoffePU (Polyurethan) feinporig, relativ druckfest mit Beschichtung erh ltlich, was direktes Aufschweissen von Abdichtungsbahnen erm glicht etwas teurer als EPS tiefe W rmeleitf higkeit um W/mK, was geringere Schichtdicken erm glicht Gef lled mmung m glich (unbeschichtet) Kein Recycling m glich (KVA) Fachtagung IGBP22D mmstoffeXPS (extrudiertes Polystyrol) geschlossenzelliger, harter Stoff sehr hohe Druckfestigkeit (>200 kN/m2 bei 10% Stauchung) saugt weniger rasch Wasser (da geschlossenzellig) Verwendung im Nassbereich (Sockel) oder Kaltdach W rmeleitf higkeit um W/mK, vergleichbar mit EPS keine Gef lled mmung verf gbar Entsorgung in KVAF achtagung IGBP23D mmstoffeMineralwolle heute in verschiedensten Druckfestigkeiten erh ltlich im Hochhausbereich (nicht brennbar, BKZ ) kosteneffizient W rmeleitf higkeit um W/mK, ca.
5 Vergleichbar mit EPS Gef lled mmung m glich Recycling m glichFachtagung IGBP24D mmstoffeSchaumglas sehr druckfest f r Erdber hrte D mmsysteme, ansonsten heute im Bereich FLACHDACH kaum mehr relevant kann in vielen Belangen kaum mehr mit modernen D mmstoffen mithalten W rmeleitf higkeit heute um W/mK Gef lled mmung m glich Wiederverwendung ( Strassenbau)Fachtagung IGBP25D mmstoffeVakuumd mmung weich/ federnd sehr teuer aufwendige Verarbeitung, wenig Flexibilit t Einsatz, wenn nur geringe Aufbauh hen m glich sind extrem tiefe W rmeleitf higkeit um W/mK Entsorgung in KVAF achtagung IGBP26D mmstoffeVergleichFlachdach, D mmst rke bei U-Wert W/m2K: XPS:180mm Foamglas:180mm EPS 150:160mm PUR-Alu:120mm PUR-Premium:100mm Vakuum-D mmung:35mmFachtagung IGBP27D mmstoffeWahl je nach Anforderungen Fachtagung IGBP28 BeispieleSystemwahlMFH, Dachfl che extensiv begr nt geringe Aufbordungsh hen 5-10 Durchdringungen einfacher Grundriss relativ kleinFachtagung IGBP29 BeispieleWarmdach, begr ntbitumin s Dampfbremse bitumin s, aufgeschweisst W rmed mmung Abdichtung zweilagig Schutzlage, evtl.
6 Drainage Substrat einfach, flexibel f r vorh. DachrandgeeignetFachtagung IGBP30 BeispieleSystemwahlIndustriebaute alle Durchdringungen genau bekannt hnliche Durchdringungen einfacher Grundriss grossfl chigFachtagung IGBP31 BeispieleWarmdach, begr nt oder bekiestKunststoff oder EPDM Dampfbremse bitumin s, aufgeschweisst W rmed mmung Abdichtung einlagig Schutzlage, evtl. Drainage Substrat/ KiesFachtagung IGBP32 BeispieleSystemwahlGarage ber Wohnfl che h chste Dichtigkeitsklasse, da Wohnraum darunter befahrbarFachtagung IGBP33 BeispieleGarage ber Wohnfl che Abdichtung bitumin s Druckverteilplatte schwimmend (Randsteifen) XPS -W rmed mmungFachtagung IGBP34 TEIL II -Normen FLACHDACH & NORMEN, VORSCHRIFTEN, RICHTLINIENF achtagung IGBP35 TEIL II -Normen ZielFachtagung IGBP36 DurchblickGesetze, Normen, Richtlinien,..Fachtagung IGBP37 DurchblickWirkung von Normen Normen haben an sich keine Gesetzeskraft ( Empfehlungen )ABER: im Bau meist Bestandteil von Vertr gen eindeutige und anerkannte Regeln der Technik Gerichte sehen Normen daher als Stand der Technik Normen erhalten damit rechtliche Wirkung!
7 F r uns deren Einhaltung daher praktisch zwingend ..Einhaltung gibt Sicherheit und mindert SchadensrisikoFachtagung IGBP38 DurchblickAbgrenzung und Zust ndigkeitenam Beispiel Abdichtungen PRODUKTENORMEN: Baustoffklassifizierung/-Pr fung etc. SYSTEMNORMEN: Regeln f r Projektierung und AnwendungFachtagung IGBP39 berblick bersicht FLACHDACH & NormenFachtagung IGBP40 berblick bersicht Fokus auf TeilbereicheFachtagung IGBP41 Planung der Entw sserungEntw sserungskonzept wird oft vergessen, was zu Notl sungen oder nicht durchdachten L sungen f hrt grosses Schadenspotenzial (kostspielig) sollte bereits fr h im Planungsprozess festgelegt werden welche Fl chen sind wie und nach welche Grunds tzen zu entw ssern? wer plant was? (Schnittstellen) Konzept wirkt sich auf nachfolgende Planung ausFachtagung IGBP42 Planung der Entw sserungBasis: SN-592 000 Liegenschaftsentw sserung daraus abgeleitete Suissetec-Richtlinie Dachentw sserung gilt f r D cher, Terrassen, Balkone etc.
8 Dimensionierung von Rinnen, Abl ufen, Speiern,.. Ausf hrung von Gef llen, Einbau von Abl ufen IGBP43 Planung der Entw sserungwichtigste Grunds tze bei geschlossener Br stung Not berl ufe bei jederTeildach-bzw. Terrassenfl che keine Speier ber Verkehrsfl chen, Vorpl tzen, Trottoirs etc. Lage, Anzahl, Dimension der Entw sserungen sind zu planen ..auch Einbauh he (Speier) ist zu planenFachtagung IGBP44 Entw sserungProbleme:Fachtagung IGBP45 Planung der Entw sserungein oft gesehenes Rinne bei Anschl ssen <60mm Speier wenn m gl. 10mm ber Nutzschicht Fenstertyp, Dachaufbau, Ablauf etc. m ssen bekannt sein lieber gen gend Aufbordungsh heeinplanenFachtagung IGBP46 Planung der Entw sserung oft vergessen: Planung muss auch bei Not berlauf ber Dachranderfolgen! auf Hauptdach Oblichteretc. beachtenFachtagung IGBP47 Entw sserung: DachrandNeubauten: oft kubisch, nicht dauerhaft Dachrandals wenig beachtetes, aber wichtiges DetailFachtagung IGBP48 Entw sserung: DachrandAnforderungen (SIA-271:2007) Entw sserung zum FLACHDACH hin ausreichender berstand (30mm & 50/100mm nach unten) oft vergessen: Auch Terrassenbr stungen etc.
9 Sind Dachr nderFachtagung IGBP49 Entw sserung: DachrandProbleme heute abgestufte Dachr nder (oft aufgrund 45 -Baulinie) sind oft ein Problem und nicht normgerecht Verschmutzung der Fassade (Abwaschen von Ablagerungen) Eisschlag m glich!Fachtagung IGBP50 Dachrandals berlauf berlaufsicherheit gew hrleisten Abdichtung bis aussen an den Rand gezogen schadfreiesAbfliessen gew hrleisten ( berstand; achten was darunter ist); Tropfkante ausbilden keine N gel/Schrauben f r Einh ngeblecheFachtagung IGBP51 DachrandblecheDehnungselemente Abstand zwischen Dehnungselementen beachten bei nicht berlaufsicheren Dachr ndern umso wichtigerFachtagung IGBP52 DachrandblecheFachtagung IGBP53 Gef lleGef lle f r Entw sserung generell Gef lle vorgeschrieben Gef lle in Unterkonstruktion oder D mmebene Gef lle in Nutzschicht, ausser bei durchl ssigen Nutzschichten (bzw. anderweitige Regelungen in produktspezifischen Normen 244 ff) gew nscht ist bei Terrassen oft ein anderes (kein) Gef falls davon abgewichen wird, am besten schriftlich festhalten (kann viel rger ersparen)Fachtagung IGBP54 Gef lleAusnahmeregelung SIA271 Abs.
10 Nicht f r begehbare Fl chen oder Fl chen mit T rschwellen <60mm oder bei Leichtbaukonstruktionen nicht f r D cher ohne Schutzschicht oder Gussasphalt Abl ufe 20mm vertiefen bei Begr nung verhindern, dass sich Vegetationsschicht in stehendem Wasser befindet ( Drainagematte)Fachtagung IGBP55W rmed mmungStufenfalz ab 100mm D mmst rke; vermeidet/ vermindert linienf rmige W rmebr cken oft nicht so eingebaut Vorgaben f r Feuchtegehalt ( Lagerung!)Fachtagung IGBP56 AbdichtungIn der Fl che berlappungen 100mm, 40mm bei Sarnafil Bitumen: Verschweissung (ab 4mm und bei mehrlagigen Systemen) Bitumen: gestaffelte Verlegung wenig Risiko, gr sste Gefahr durch weitere Baut tigkeit!Fachtagung IGBP57 AbdichtungFachtagung IGBP58 AbdichtungAufbordungenOben offen oder nicht offen?Oben offen: Dachrandnicht berlaufsicher Anschluss mit Deckstreifen Aufbordungsh he120mmFachtagung IGBP59 Abdichtungoben nicht offen: Versiegelung mit Fl ssigkunststoff 25mm ber Nutzschicht 25mm ber Dachrand/ berlauf.