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Gemeinde Bludesch

FFENTLICHE EINRICHTUNGENG emeindeamtHauptstra e 9 (C6) Tel. 05550 / 22 18, Fax 05550 / 22 18-22 , GaisAm B hel 4 (C3)Tel. 05525 / 636 95, BludeschFarbgasse 10 (C6) Tel. 05550 / 36 55-60, 17 (C6) Tel. 05550 / 36 55, HotzenplotzHauptstra e 28 (B6/7)Tel. 05550 / 24 695, Schn ggah sleHauptstra e 14 (C6) Tel. 0664 / 369 35 57 Kinderspielpl tze Bludesch (C6), Gais (C3) ffentliche B chereiSchulgasse 17 (C6) Tel. 05550 / 36 55-50 ElternberatungFarbgasse 10 (C6), Tel. 05550 / 36 55-52 BauhofL nderweg (C7), Tel. 0664 / 820 98 80 PfarramtHauptstra e 21 (C6), Tel. 05550 / 23 48 FeuerwehrhausHauptstra e 27 (B6), Tel.

ÖFFENTLICHE EINRICHTUNGEN Gemeindeamt Hauptstraße 9 (C6) Tel. 05550 / 22 18, Fax 05550 / 22 18-22 www.bludesch.at, gemeinde@bludesch.at Kindergarten Gais

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1 FFENTLICHE EINRICHTUNGENG emeindeamtHauptstra e 9 (C6) Tel. 05550 / 22 18, Fax 05550 / 22 18-22 , GaisAm B hel 4 (C3)Tel. 05525 / 636 95, BludeschFarbgasse 10 (C6) Tel. 05550 / 36 55-60, 17 (C6) Tel. 05550 / 36 55, HotzenplotzHauptstra e 28 (B6/7)Tel. 05550 / 24 695, Schn ggah sleHauptstra e 14 (C6) Tel. 0664 / 369 35 57 Kinderspielpl tze Bludesch (C6), Gais (C3) ffentliche B chereiSchulgasse 17 (C6) Tel. 05550 / 36 55-50 ElternberatungFarbgasse 10 (C6), Tel. 05550 / 36 55-52 BauhofL nderweg (C7), Tel. 0664 / 820 98 80 PfarramtHauptstra e 21 (C6), Tel. 05550 / 23 48 FeuerwehrhausHauptstra e 27 (B6), Tel.

2 05550 / 33 10 PostpartnerHauptstra e 23 (B/C6) Tel. + Fax 05550 / 21902, Posttelefon 0577 677 6719 APOTHEKESt. Jakob Apotheke Hauptstra e 7a (C6), Walgaupark Tel. 05550 / 204 13, RZTEDr. Manfred MaierHauptstra e 28 (B7), Tel. 05550 / 33 40Dr. Karlheinz Hribar Hauptstra e 26 (B6), Tel. 05550 / 33 93 KIRCHENSt. Jakobskirche, Hauptstra e (C6)St. Nikolauskirche, Alte Landstra e (B7)GASTH USERG asthaus Reblaus, Gaisriedle 1 (C2), Tel. 05525 / 625 83 Turbo Imbiss-Stube (D2), Tel. 05525 / 625 37 Pizzeria Roni, Hauptstra e 65 (B8), Tel. 05550 / 21 59 2 Restaurant bluthu, Walgaustra e 68, 6712 Th ringen (B8) Tel.

3 05550 / 33 99 40, ty Gais Thomasweg 1 (C2/3), Tel. 05525 / 635 95B ckerei Stuchly GaisWalgaustra e 33 (C3), Tel. 05525 / 646 66B ckerei Stuchly Bludesch Hauptstra e 26 (B6), Tel. 05550 / 21 08 Hofer, Walgaupark (C6), Tel. 05550 / 201 60 Bipa, Walgaupark (C6), Tel. 05550 / 200 79 KIK, Walgaupark (C6), Tel. 05550 / 200 69 kerung noch nicht verloren gegangen, eine Wanderung in den Hanglagen, durch die Laubw lder und die ehemaligen Wein-g rten von Bludesch l sst Landschaft und Jahreszeiten wie einst St. NikolauskircheDie Baugeschichte der St. Nikolauskirche geht bis in das 5. Jahrhundert zur ck. Bereits damals existierte ein Kirchen-raum.

4 Die Apsis war allerdings wesentlich kleiner und mit einem Abschluss versehen. Das romanische Portal war schm -ler und mit f nf Okuli bemalt. Das Fenster ber der Eingangs-t re hat sich bis in die Gegenwart gehalten. Anfang des 14. Jahrhunderts wurde der Turm angebaut und erstmals ist von Glocken im Turm die Rede. Die zwei Glocken geh ren zu den ltesten im Land. Der Turm ist teilweise aus Tuffstein gebaut. Um 1330 wurde mit den Seccomalereien an den W nden begonnen. Urspr nglich waren alle Innenfl chen der Kirche mit szenischen Darstellungen bemalt. Teile der Apsis wurden um 1500 abgebrochen und aufsteigende Feuchtigkeit zerst r-te die unteren Wandpartien.

5 Da Bludesch zu jener Zeit ein Gerichtsplatz war, k nnen die Malereien inhaltlich in einen Zusammenhang gebracht werden. An der Westwand ist das J ngste Gericht dargestellt. An den L ngsseiten des Kirchen-schiffes fi nden sich Szenen aus der Passion und aus dem Leben der Mutter Gottes. Am Rest der Apsis konnten apokalyptische Darstellungen freigelegt werden. Einzelne Figurengruppen konnten nur noch im Zuge einer UV-Licht Untersuchung sichtbar und ikonografi sch gedeutet werden. 1500 d rften die Wandmalereien erstmals bert ncht worden sein. 1630 wurde die Kirche umgebaut. Die Familien Deuring und die Grafen von Halden stifteten die Alt re.

6 Vom 17. Jahr-hundert bis nach dem 2. Weltkrieg 1948 blieb die Kirche bau-lich unver ndert. Seither wurden an den Kirchengem uern mehrere - nicht immer fachgerechte Sanierungen durchge-f hrt. Die letzte Sanierung mit einem Aufwand von Euro dauerte f nf Jahre. 2008 fand die neuerliche Altarweihe und offi zielle Er ffnung statt. Die Bludescher Pfarrkirche zum Hl. Jakob d.. wurde 1650/51 von Michael Beer, dem Begr nder der ber hmten Bregenzerw lder Barockbauschule Auer Zunft auf den Fundamenten eines gotischen Gotteshau-ses erbaut. Diese Kirche ist der erste bedeutende Sakralbau der Bregenzerw lder Barockbaumeister, die im Laufe des 17.

7 Und 18. Jahrhunderts in der Gro region Bodensee bis ins Elsa hinein imposante Architektur geschaffen haben. Bis um 1800 stand in dieser Kirche eine Orgel, von der man allerdings so gut wie gar keine Kenntnis hat. Der Els ische Orgelbaumeis-ter Joseph Berg ntzle (auch unter Birgaentzle oder Bergenzel zu fi nden) fl oh in den Jahren der Napoleonischen Kriege nachVorarlberg. Hier arbeitete er zun chst in Schlins, Au, Th ringen und Th ringerberg. In die Zeit von 1802 bis 1804 fallen der Ausbau der alten, uns unbekannten Orgel und der Einbau der Berg ntzle-Orgel . Meister Berg ntzle brachte eine Orgel aus dem Raum Elsa -Lothringen auf dem Karrenweg nach Bludesch , die in den Wirren der Franz sischen Revolution gerettet wurde und in der Bludescher Pfarrkirche eine neue Heimat fi nden sollte.

8 Der eigentliche Erbauer dieser Orgel ist unbekannt, ebenso ihr Alter. Man sch tzt die Orgel heute auf etwa 250 Jahre. Die stilistischen Merkmale weisen auf die ber hmte Silber-mannschule Bludescher Berg ntzle Orgel wurde nach dem 2. Weltkrieg mehrfach restauriert, zuletzt von Ferdinand Stemmer in den Jahren 1997 bis 1999. Er hat die Orgel in den Urzustand zur ckgebaut. Weil die Bludescher Orgel einen sehr hohen Prozentsatz an Orginalsubstanz auf-weist, ist sie ein exzellentes Beispiel f r die barocke Orgel-baukunst des Raumes Elsa -Lothringen. Zeugnis der Klangf lle und Sch nheit des Meisterwerkes barocker Orgelbaukunst gibt auch die CD Die historische Berg ntzle Orgel der Pfarrkirche Bludesch , herausgegeben vom ORF und vom Verein Freunde der Berg ntzle Orgel.

9 Bludesch - ein altes Dorf mit Geschichte und TraditionEinwohner 2337 Seeh he 529 M..M. Fl che 7,59 km2 Der Walgau - vallis drusiana - wurde schon fr h besiedelt und verf gte zur Zeit des Beginns der r mischen Herrschaft ber Dauersiedlungen am S dhang des Walserkammes. So ist auch den R mern die fr he Christianisierung und auch der fr he Weinbau an diesen sonnigen H ngen zu verdanken. Der Orts-name Bludesch fi ndet sich urkundlich 842 als villa pludassis im r tischen G terverzeichnis, er leitet sich von pa-lut -bei der Lutz - ab und ist keltischen Ursprungs. Bludesch bildete mit Th ringen bis 1848 eine Art Doppel- Gemeinde mit selbst ndiger Gemeindeverwaltung innerhalb der Herrschaft Blumenegg.

10 Die ans ssige Bev lkerung der R ter wurde durch r mischen Einfl uss zu R terromanen und in der Folge von den nachdr ngenden Alemannen wesentlich beeinfl usst. Die Einwanderung der Walser brachte eine weitere V lkermischung, deren Spuren bis heute noch wirksam 13. Jahrhundert entstand die Burg Blumenegg, deren Reste nach dreimaliger Zerst rung in exponierter Lage heute noch sichtbar sind. Unter der Herrschaft des freien Reichsstiftes Weingarten 1614-1802 bestand die nach wie vor ungeliebte Fronpfl icht, bis diese 1804 nach der bernahme durch ster-reich zun chst ausgesetzt und 1838 endg ltigt abgeschafft die Industrialisierung im ersten Drittel des 19.


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