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GLYCODUR Katalog DE 2003

GLYCODUR GleitlagerNat rlich rlich frei von umwelt-belastenden rlich rlich r unsere .3 GLYCODUR der GLYCODUR -WerkstoffeSeite der GLYCODUR -SonderwerkstoffeSeite EigenschaftenSeite EigenschaftenSeite 10 Ermittlung der Lagergr und Gebrauchsdauerabsch tzungSeite f r die nominelle GebrauchsdauerSeite Fl chenbelastung pSeite vSeite c2 Seite C und C0 Seite c1 Seite c5 Seite c3 Seite des GleitpartnersSeite c4 Seite f r die Ermittlung der nominellen GebrauchsdauerSeite 18 Gleitlager im an die Lagerpartner in KurzformSeite der AnschlussstelleSeite und WartungSeite BuchsenSeite BundbuchsenSeite use, Wellen und LagerspielSeite 296Ma - und Toleranztabellen GLYCODUR Fab Seite 307Ma - und Toleranztabellen GLYCODUR Aab Seite GLYCODUR -LagerSeite 44123456781 Gleitlager-werkstoff4 AufbauGLYCODUR Gleitlager sind serien-m ig in zwei Ausf hrungen, als GLYCO-DUR F und GLYCODUR A-Gleitlager.

1 Gleitlager-werkstoff 4 Aufbau GLYCODUR® Gleitlager sind serien- mäßig in zwei Ausführungen, als GLYCO-DUR® F und GLYCODUR® A-Gleitlager, erhältlich. 1.1 GLYCODUR® F GLYCODUR® F-Gleitlager haben einen verkupferten Stahlrücken, auf …

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1 GLYCODUR GleitlagerNat rlich rlich frei von umwelt-belastenden rlich rlich r unsere .3 GLYCODUR der GLYCODUR -WerkstoffeSeite der GLYCODUR -SonderwerkstoffeSeite EigenschaftenSeite EigenschaftenSeite 10 Ermittlung der Lagergr und Gebrauchsdauerabsch tzungSeite f r die nominelle GebrauchsdauerSeite Fl chenbelastung pSeite vSeite c2 Seite C und C0 Seite c1 Seite c5 Seite c3 Seite des GleitpartnersSeite c4 Seite f r die Ermittlung der nominellen GebrauchsdauerSeite 18 Gleitlager im an die Lagerpartner in KurzformSeite der AnschlussstelleSeite und WartungSeite BuchsenSeite BundbuchsenSeite use, Wellen und LagerspielSeite 296Ma - und Toleranztabellen GLYCODUR Fab Seite 307Ma - und Toleranztabellen GLYCODUR Aab Seite GLYCODUR -LagerSeite 44123456781 Gleitlager-werkstoff4 AufbauGLYCODUR Gleitlager sind serien-m ig in zwei Ausf hrungen, als GLYCO-DUR F und GLYCODUR A-Gleitlager.

2 Erh FGLYCODUR F-Gleitlager haben einenverkupferten Stahlr cken, auf dem eine0,2 bis 0,4 mm dicke, por se Schicht ausZinnbronze aufgesintert ist. Die Poren die-ser Schicht werden mit Polytetrafluorethy-len (PTFE), das mit reibungs- und ver-schleissmindernden Zus tzen vermischtist, in einem Walzprozess ausgef lIt. Eine5 bis 30 m dicke Deckschicht aus demgleichen Werkstoff bildet die Einlauf-schicht. Bei den GLYCODUR F-Gleit-lagern sind die guten mechanischen Ei-genschaften der Sinterbronze mit denguten Gleit- und Schmiereigenschafteneines PTFE-Gemisches optimal kombi-niert. Der Werkstoffaufbau gew hrleisteteine gute Masshaltigkeit und W rmeleit-f beiden Ausf hrungen haben unter-schiedliche Gleitschichten (siehe Bilderauf Seite 5) und entsprechen den TypenP1 bzw. P2 nach DIN ISO AGLYCODUR A-Gleitlager haben eben-falls einen verkupferten Stahlr cken undeine 0,2 bis 0,4 mm dicke, aufgesinterteSchicht aus Zinnbronze.

3 Hauptmerkmaldieser Lager ist die in der Sinterbronzefest verankerte Deckschicht ausPolyoxymethylen (POM), die mit 0,3 mmrelativ dick ist und Schmiertaschen zurAufnahme von Schmierfett A-Gleitlager sind dadurchin gewissem Umfang unempfindlich ge-gen Fluchtungsfehler und die damit ver-bundenen ABGLYCODUR AB-Gleitlager entsprechenin ihrem Aufbau den GLYCODUR A-Gleitlagern, jedoch ist ihre Deckschichtaus POM 0,35 mm dick. Dadurch ist einnachtr gliches Bearbeiten der Gleitfl chebei bereits eingebauten Buchsen durchBohren oder Drehen in Sonderf llenauch durch Reiben m glich, um z. zu beseitigen oder umein kleineres Lagerspiel zu GleitlagerwerkstoffGLYCODUR FDIN ISO 3547 Typ P1 Abbildung Mikroschliffbild GLYCODUR FPolytetrafluorethylen (PTFE)ZinnbronzeVerbindungsschicht (Kupfer)Stahlr ckenKupferschichtZinnschichtnopqrsAbbild ung Schema HerstellprozessGLYCODUR ADIN ISO 3547 Typ P2 Abbildung Mikroschliffbild GLYCODUR APolyoxymethylen (POM)SchmiertascheZinnbronzeVerbindungss chicht (Kupfer)Stahlr ckenKupferschichtZinnschichtnopqrstSinte rpulverPolymer ImpregnierungW rmeW rmeKupferbeschichteterStahlr ckenFertigerGLYCODUR WerkstoffnpqstornopqrsKurzcharakteristik der GLYCODUR EigenschaftenGLYCODUR A/ABAufbauZul ssige statische spezifische BelastungZul ssige dynamische spezifische BelastungMaximale GleitgeschwindigkeitBetriebstemperaturRe ibungszahlStick-Slip-EffektVerschlei schichtdickeSchmierungKantenbelastbarkei t ( in Folge von Fluchtungsfehlern)

4 Einbettung von Schmutz und Fremdk rpernWechselbelastbarkeitVerwendungsf higkeit bei L ngsbewegungenNachbearbeitung der Gleitfl cheStahlr cken mit aufgesinterter Zinnbronze,Porenf llung und Deckschicht (0,3 ,35 mm) aus Polyoxymethylen (POM)250 MPa120 MPa2,5 m/s-40 bis +110 C (kurzzeitig +130 C)0,02 bis 0,20vernachl ssigbar gering0,3 mm(0,35 mm)Initialschmierung erforderlichgutgutweniger gutgutbohren, drehen (reiben)Mechanische EigenschaftenGLYCODUR FAufbauZul ssige statische spezifische BelastungZul ssige dynamische spezifische BelastungMaximale GleitgeschwindigkeitBetriebstemperaturRe ibungszahlStick-Slip-EffektVerschlei schichtdickeSchmierungKantenbelastbarkei t ( in Folge von Fluchtungsfehlern)Einbettung von Schmutz und Fremdk rpernWechselbelastbarkeitVerwendungsf higkeit bei L ngsbewegungenNachbearbeitung der Gleitfl cheStahlr cken mit aufgesinterter Zinnbronze,Porenf llung und Deckschicht (5 bis 30 m)aus PTFE mit reibungsmindernden Zus tzen250 MPa80 MPa2 m/s-200 bis +260 C0,03 bis 0,25vernachl ssigbar gering0,2 mmnicht erforderlichweniger gutweniger gutgutweniger gutkalibrierenKurzcharakteristik derGLYCODUR sind in den folgendenMaterialien verf gbar.

5 GLYCO 92 ( GLYCODUR F) GLYCO 97 GLYCO 90 Abbildung pv-Bereiche, Trockenlauf (qualitativ)7 GLYCODUR GleitlagerwerkstoffBezeich-nungBeschich- tungEigenschaften,AnwendungenMaximaleTem peraturPTFE, MoS2 Allgemein f r Trockenlauf, Sto -d mpfer, HydraulikWerkstoffe auf PTFE-Basis nach DIN ISO 3547 Typ P1 ReibungVerschlei -festigkeitBelast-barkeitOptimiertes Trockenlaufmaterial,gute UmformbarkeitGLYCO 92( GLYCODUR F)GLYCO 97 PTFE, MoS2, BNOptimiertes Material f rSto d mpferGLYCO 298 PTFE, MoS2,Zus tzePOMMit Initialschmierung f r industrielleAnwendungen und FahrzeugbauMit BearbeitungszugabeWerkstoffe auf Thermoplast-Basis nach DIN ISO 3547 Typ P2 GLYCO 94( GLYCODUR A)( GLYCODUR AB)PPS, PTFE,Zus tzeSto d mpfer, Pumpen,ungeschmierte AnwendungenMit BearbeitungszugabeGLYCO 193 GLYCO 193 MPEEK, PTFE,C-FasernGraphitMit Initialschmierung hoherVerschlei widerstandGLYCO 95 PTFE,Zus tzeScharniere (spielfreie Lagerung)

6 GLYCO 90260 C260 C260 C110 C220 C250 C260 CTrocken lzzzzzzzzTrocken lzz zzzzz zzz zzzzzTrocken l zzz zzzzzzTrockenFett l zzzzzzzzzzzzzzzzzzTrockenFettzzzzzzz lzzzzzzzzzzzzzzTrockenFettzzzzzzz l Bedingt m glich z Standard zz Gut zzz Sehr gut zzz zzzzzzTrockenFettzzzzzzz lSchmie-rungFolienmaterialLieferm glichkeit auf Reibung in GLYCODUR -Lagernh ngt in erster Linie von der Lagerbelas-tung, der Gleitgeschwindigkeit und derBetriebstemperatur sind noch die Oberfl chenbe-schaffenheit der Gleitpartner und vorallem bei GLYCODUR A-Lagern dieSchmierungsverh ltnisse von r GLYCODUR F-Lager betr gt dieReibungszahl je nach Betriebsverh ltnis-sen zwischen 0,03 und 0, r GLYCODUR A-Lager liegen hnlich, werden jedochdurch die Schmierung st rker Reibungszahlen ergeben sichin der Regel bei hohen spezifischen La-gerbelastungen und niedrigen Gleitge-schwindigkeiten (siehe Diagramm).

7 Bei besonders ung nstigen Bedingungensowie bei niedrigen Belastungen kann derangegebene Wert sogar noch berschrit-ten werden. Stick-slip-Effekte sind beiGLYCODUR -Lagern vernachl Richtwerte f r die Reibungszahl bei GLYCODUR F- den GLYCODUR F-Lagern wirdw hrend der Einlaufphase ein Teil derDeckschicht aus Polytetrafluorethylenauf den Gleitpartner A-Gleitlager k nnen we-gen ihrer Gleitschicht aus POM im Neu-zustand als elektrische Isolatoren stellen sich nach dem Einlaufendie f r GLYCODUR F-Lager kennzeich-nenden niedrigen Betriebswerte in Bezugauf Verschlei und Reibung eine elektrostatische Aufladung zuvermeiden, sind gef hrdete Bauteile ingeeigneter Weise zu f r die chemischen Eigen-schaften der GLYCODUR -Gleitlagersind in erster Linie der Stahlst tzk rperund die Zinnbronze-Sinterschicht, da dieGleitschichten gegen ber vielen Chemi-kalien best ndig sind. Die Deckschichtder GLYCODUR F-Lager ist aufgrunddes verwendeten PTFE-Werkstoffes inert,wird aber bei h heren Temperaturendurch geschmolzene Alkalimetalle oderfreies Fluor angegriffen.

8 Die POM-Deck-schicht der GLYCODUR A-Lager ist ge-gen organische Substanzen weitgehendbest Zinnbronze-Sinterger st weist einegute Best ndigkeit gegen Seewasser,Wasserdampf, atmosph rische Einwir-kungen, Salzl sungen und Schwefels u-re bei Raumtemperatur, nicht jedoch ge-gen oxidierende S uren und ammoniaka-lische Medien Stahl-St tzk rper sind alle freien Fl -chen galvanisch verzinnt; in den meistenAnwendungsf llen ist jedoch nur ein be-grenzter Schutz gegen Korrosion gege-ben. F r den Fall, dass die Lager korro-siven Medien ausgesetzt sind oder dieGefahr von Kontaktkorrosion zwischendem Stahl-St tzk rper des Lagers unddem Geh usewerkstoff besteht, kann derSt tzk rper auch durch eine galvanischaufgebrachte Nickel-, Chrom- oder Zink-schicht gesch tzt werden. N here Anga-ben hierzu auf bei Trockenlauf die korrosionssch t-zende Wirkung des Schmierstoffs fehlt,muss insbesondere auch das Korrosions-verhalten des Werkstoffs der Gegen-gleitfl che beachtet Gleitlagerwerkstoff10 BearbeitbarkeitGLYCODUR -Werkstoffe lassen sich von der Gleitfl che abgesehen nach all-gemein blichen Verfahren bei der Nachbearbeitung durch , Bohren oder Schneiden entstehen-den blanken Stahlfl chen sollten wiedergegen Korrosion gesch tzt f r bestimmte Einbauf lle Buchsenmit geringerer Breite erforderlich, so las-sen sich diese auf einfache Weise ausserienm ig erh ltlichen Buchsen durchAbdrehen oder Abstechen anfertigen; dasnachtr gliche Anbringen von Schmier-l chern durch Bohren ist ebenfalls m g-lich.

9 In jedem Fall m ssen anschlie endin die Gleitfl chen vorstehende Gratesorgf ltig entfernt F- und GLYCODUR A-Buchsen werden einbaufertig nachtr gliche Bearbeitung derBohrung, also der Gleitfl che, sollte nurin ausgesprochenen Sonderf llen vor-genommen werden, insbesondere, weildadurch die Gebrauchsdauer GLYCODUR F-Buchsen kann insolchen F llen die Bohrung mit einemDorn kalibriert werden ( ). Wenneine GLYCODUR F-Buchse mit demAu endurchmesser D in ein Geh use ausStahl mit dem Au endurchmesser DG ein-gebaut wird, k nnen dem nebenstehen-den Diagramm Richtwerte f r den erfor-derlichen Durchmesser dK des Kali-brierdorns (= d + dK ) entnommen wer-den. In diesem Diagramm ist f r verschie-dene Nenndurchmesser d der Buchsen-bohrung das erforderliche berma dKdes Kalibrierdorns in Abh ngigkeit vonder gew nschten Aufweitung d derBuchsenbohrung angegeben; es gilt f rein Verh ltnis DG /D = r in Leichtmetallgeh use eingebauteBuchsen sind keine Richtwerte angege-ben, weil der Einfluss der Konstruktionund des Werkstoffes zu gro solchen F llen muss der erforderlicheKalibrierdorndurchmesser durch Versucheermittelt GLYCODUR F / GLYCODUR AAbbildung Kalibrierverhalten vonGLYCODUR F-BuchsenGilt f r Stahlgeh use mit DG/D = 2dK= KalibrierdorndurchmesserB= BuchsenbreiteMindesth rte: 50 HRCR auhtiefe.

10 RZ 1 mAbbildung KalibrierdornAuslegung undGebrauchsdauerabsch tzungZielgerichtete Forschungs- und Entwick-lungsarbeit hat im Laufe der Jahre exzel-lente Gleitmaterialien hervorgebracht, dieim wartungsfreien oder wartungsarmenBetrieb ein weites Spektrum von Anwen-dungen abdecken k zufriedenstellende Ergebnissewerden aber nur dann erzielt, wenn auchdie auf die Gebrauchsdauer eines Lagerseinflussnehmenden Faktoren geb hrendber cksichtigt r erste berlegungen zur Auslegung ei-nes Lagers und zur Absch tzung derGebrauchsdauer m gen die nachfolgen-den Erl uterungen als Hinweis Belastbarkeit und das Verschlei -verhalten eines GLYCODUR -Lagers sindvon den jeweils herrschenden Umfeldein-fl ssen abh ngig, so dass alle nachste-henden Angaben und Berechnungenimmer nur N herungswerte sein k die erforderliche Lagergr e zu be-stimmen empfehlen wir, von der Lager-tragf higkeit, den auftretenden Belastun-gen, den Anforderungen an die Ge-brauchsdauer und der Gebrauchsdauer eines GLYCODUR -Lagers wird in Anzahl der Schwenkbe-wegungen/Umdrehungen oder in Be-triebsstunden angegeben.


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