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Kapitel 7 Anlagenbuchhaltung 11 2012 - hplus.ch

1. Bestandteil vom Handbuch REKOLE Betriebliches Rechnungswesens im spital , 3. Auflage 2008. Neues Kapitel 7. Die Anlagenbuchhaltung Pascal Besson November 2012. 2. Inhalt Bilanzielle und kalkulatorische Abschreibungen ..3. Definitionen .. 5. Investitionen und Anlagen .. 5. Abschreibungen, Abschreibungsbasis und normative durchschnittliche wirtschaftliche 5. Leasingobjekte .. 9. Abschreibungsverfahren .. 10. Mietobjekte .. 12. Anlagenabgrenzung .. 12. Stammdatensatz pro Anlage .. 14. Anlagekategorien und Ermittlung der Abschreibungsbasen .. 14. Immobile Sachanlagen (Anlagekategorie A0 / A1-An / B1).. 17. Installationen (Anlagekategorie: C1 / C2) .. 19. Mobile Sachanlagen (Anlagekategorie D1 / D2 / D3 / D4) .. 20. Medizintechnische Anlagen (Anlagekategorie E1 / E2) .. 20. Informatikanlagen (Anlagekategorie F1 / F2) .. 21. Finanzanlagen und immaterielle Anlagen.

1 Bestandteil vom Handbuch REKOLE® – Betriebliches Rechnungswesens im Spital, 3. Auflage 2008 Neues Kapitel 7 Die Anlagenbuchhaltung Pascal Besson November 2012

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1 1. Bestandteil vom Handbuch REKOLE Betriebliches Rechnungswesens im spital , 3. Auflage 2008. Neues Kapitel 7. Die Anlagenbuchhaltung Pascal Besson November 2012. 2. Inhalt Bilanzielle und kalkulatorische Abschreibungen ..3. Definitionen .. 5. Investitionen und Anlagen .. 5. Abschreibungen, Abschreibungsbasis und normative durchschnittliche wirtschaftliche 5. Leasingobjekte .. 9. Abschreibungsverfahren .. 10. Mietobjekte .. 12. Anlagenabgrenzung .. 12. Stammdatensatz pro Anlage .. 14. Anlagekategorien und Ermittlung der Abschreibungsbasen .. 14. Immobile Sachanlagen (Anlagekategorie A0 / A1-An / B1).. 17. Installationen (Anlagekategorie: C1 / C2) .. 19. Mobile Sachanlagen (Anlagekategorie D1 / D2 / D3 / D4) .. 20. Medizintechnische Anlagen (Anlagekategorie E1 / E2) .. 20. Informatikanlagen (Anlagekategorie F1 / F2) .. 21. Finanzanlagen und immaterielle Anlagen.

2 22. Ermittlung der Abschreibungsbasen f r die kalkulatorischen Abschreibungen (Zusammenfassung) .. 22. Kalkulatorische Zinsen .. 22. Betriebsnotwendige Anlageverm gen als Kalkulationsbasis .. 23. Ermittlung der Kalkulationsbasis .. 26. Zinskalkulationsverfahren .. 27. VKL relevante Anlagenutzungskosten (REK 10_014) .. 28. Definitionen von VKL Investitionen und Unterschiede zu REKOLE .. 29. Anlageabgrenzung .. 30. Zus tzlicher Stammdatensatz pro Anlage .. 30. Ermittlung der 30. Abschreibungsverfahren .. 31. VKL konforme Anlagekategorien .. 33. Ermittlung der kalkulatorischen Zinsen auf dem Anlageverm gen .. 34. VKL Vorgaben beim bergang zur leistungsbezogenen Pauschalfinanzierung .. 36. Ermittlung der station ren OKP relevanten Anlagenutzungskosten (ANK), als Teil der OKP relevanten 38. Einbezug der Anlagenutzungskosten in die Relativgewichte (SwissDRG Grouper).

3 44. 3. 7 Die Anlagenbuchhaltung Die Anlagenbuchhaltung muss verschiedene Fragestellungen beantworten k nnen, die sowohl finanziellen als auch betrieblichen Charakter haben. Die in der Anlagenbuchhaltung enthaltenen Informationen dienen unter anderem folgenden Zwecken: - finanzbuchhalterischer Zweck (Erstellung von Anlagespiegel, Durchf hrung von Analysen hinsichtlich Bestand und Steuerrecht). - betriebsbuchhalterischer Zweck (Ermittlung von kalkulatorischen Werten). - operativer Zweck (Steuerung und Planung der Anlagenwartung). Die Anlagenbuchhaltung dient der Erfassung aller Gegenst nde des betriebsnotwendigen Anlageverm gens. Sie dokumentiert die art-, mengen- und wertm ssige Zusammensetzung dieser Gegenst nde. Sie weist den Anfangs- und Endanlagebestand eines Gesch ftsjahres nach und bildet das zentrale Instrument zur Ermittlung der kalkulatorischen Abschreibungen.

4 Sie dient auch der Ermittlung der kalkulatorischen Zinsen auf dem Anlageverm gen. Die nachfolgenden Ausf hrungen betreffen grunds tzlich das betriebliche Rechnungswesen und bauen auf folgenden Prinzipien auf: - Fortf hrung der Unternehmenst tigkeit (going concern). - Verursacherprinzip - Anlagenabgrenzung (vgl. Kapitel Anlagenabgrenzung), auch Einheit der Materie genannt (der Begriff Einheit der Materie ist im Staatsrecht inhaltlich besetzt und wird deshalb in den weiteren Ausf hrungen zur Anlagenbuchhaltung nicht mehr verwendet). - Betriebsnotwendigkeit. Wo angebracht, wird auf die Finanzbuchhaltung verwiesen. Im Kapitel VKL relevante Anlagenutzungskosten wird auf die Punkte aufmerksam gemacht, die ber cksichtigt werden m ssen, um die Ermittlung der Anlagenutzungskosten VKL konform sicherzustellen. Ausserdem wird ein Kalkulationsverfahren erl utert (vgl.)

5 Kapitel Ermittlung der station ren OKP relevanten Anlagenutzungskosten (ANK), als Teil der OKP relevanten Kosten), das die modellhafte Ermittlung von VKL konformen Anlagenutzungskosten erm glicht. Das Kalkulationsverfahren wird unter Ber cksichtigung der kommenden leistungsbezogenen Finanzierung und im Hinblick auf die k nftigen Entgeltsysteme ( SwissDRG f r die Akutsomatik) dargestellt. Bilanzielle und kalkulatorische Abschreibungen Die Ziele des finanziellen und des betrieblichen Rechnungswesens hinsichtlich der Ermittlung von Abschreibungen und Zinsen sind verschieden. Innerhalb der Finanzbuchhaltung wird von bilanzm ssigen Abschreibungen gesprochen1. Die bilanzm ssigen Abschreibungen widerspiegeln prim r die rechtsformspezifischen Anforderungen an die Bewertung des Anlageverm gens. Aus steuerlichen berlegungen wird in der Finanzbuchhaltung oft vom Buchwert (Restwert) der Anlage abgeschrieben.

6 Minimalanforderungen zur kaufm nnischen Buchf hrung ( Bilanzvorschriften) sind im Obligationenrecht festgehalten (Art. 957 ff. OR). Rechnungslegungsstandards, wie Swiss 1. Nadig L., Kostenrechnung als F hrungsinstrument: Grundlagen, Schulthess, Z rich, 2000, S. 113. 4. GAAP FER, bringen Pr zisierungen dazu2. Swiss GAAP FER verfolgt grunds tzlich das Ziel, die Vergleichbarkeit der Jahresrechnungen zu f rdern und den Informationsgehalt sowie das Konzept der Rechnungslegung in der Schweiz dem international blichen Niveau anzun hern. Die Rechnungslegungsstandards der Swiss GAAP FER verlangen als oberstes Prinzip die Vermittlung eines den tats chlichen Verh ltnissen entsprechenden Bildes der Verm gens-, Finanz- und Ertragslage (True & Fair View)3. Im Vordergrund und bezogen auf die bilanziellen Abschreibungen liegt dabei die Bewertung des Anlageverm gens.

7 Aus Kontinuit tsgr nden sind die bilanziellen Abschreibungen nicht in jedem Fall f r die Betriebsbuchhaltung geeignet4. In der Betriebsbuchhaltung sind die Abschreibungen auch objektiv zu bemessen. Im Vordergrund liegt aber nicht die Bewertung des tats chlichen Anlageverm gen sondern: - die periodengerechten Ermittlungen der Wertminderung und der Nutzungsintensit t einer Anlage - die exakte Ermittlung der Selbstkosten5 der Kostentr ger - die Sicherung deren Ersatzbeschaffung (Substanzerhaltung). Unter kalkulatorischen Abschreibungen versteht man die den Leistungen effektiv anzurechnenden Kosten der Betriebsbuchhaltung. Sie definieren sich immer aus Sicht der Leistungen. Sie entsprechen einem Teil der tats chlichen leistungsbezogenen Anlagenutzungskosten. Der andere Teil sind die kalkulatorischen Zinsen auf dem Anlageverm gen. Unterscheiden sich die kalkulatorischen Abschreibungen von den bilanzm ssigen, so sind entsprechende Abgrenzungen notwendig6.

8 Ein Verzicht auf kalkulatorische Abschreibungen w rde zwar eine Harmonisierung in der Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung im Bereich der planm ssigen Abschreibungen erm glichen, h tte jedoch folgende Konsequenzen: F r die weiterhin im Einsatz befindlichen, jedoch bilanziell bereits vollst ndig abgeschriebenen Anlagen w rden keine Abschreibungen mehr in der Kostenrechnung ber cksichtigt werden. Dadurch fallen die Herstellkosten der Leistungen, die mit Hilfe dieser Anlagen realisiert werden. Dies f hrt bei gegebenen Preisen zu sprunghaft steigenden Margen bzw. bei einer kostenorientierten Preissetzung zu sinkenden Angebotspreisen. Zur Vermeidung dieser Effekte werden in der Kostenrechnung die kalkulatorischen Abschreibungen gef hrt7. Bilanzielle und kalkulatorische Abschreibungen k nnen in der H he aus zwei Gr nden voneinander abweichen: - Die tats chliche Nutzungsdauer eines abnutzbaren Anlageguts weicht von der geplanten, wirtschaftlichen Nutzungsdauer ab.

9 Hinweis: Die steuerrechtlichen Nutzungsdauern orientieren sich nicht grunds tzlich an den tats chlichen Verh ltnissen, wie Swiss GAAP. FER, sondern an steuerlichen berlegungen. 2. Swiss GAAP FER 2 und 18. 3. Stand: 1. Januar 2009, Stiftung f r Fachempfehlungen zur Rechnungslegung, Postfach 1477, 8021 Z rich 4. R sli B.: Das Betriebliche Rechnungswesen Bd. 1: Grundlagen; 5. Ausgabe, Verlag SKV, Z rich, 2004, S. 109. 5. Die Selbstkosten eines Kostentr gers bestehen aus der Summe von Materialkosten, Fertigungskosten, Verwaltungs- und Vertriebskosten, Anlagenutzungskosten. In der Vollkostenrechnung enthalten die Selbstkosten eines Kostentr gers s mtliche Kosten, also auch die fixen. 6. Nadig L., Kostenrechnung als F hrungsinstrument: Grundlagen, Schulthess, Z rich, 2000, S. 113. 7. Stegm ller-/-Balzer, Horv th & Partners, Kalkulatorische Kosten: Fossilien im harmonisierten Rechnungswesen auf Basis der IFRS?

10 , in Controller-Berater, Haufe Verlag, Freiburg, 2/2008, S. 449-466. 5. - F r die bilanzielle Abschreibung muss von den Anschaffungskosten als Bemessungsgrundlage ausgegangen werden. Den kalkulatorischen Abschreibungen sind Wiederbeschaffungskosten zugrunde zu legen, um der Substanzerhaltung Rechnung zu tragen. Definitionen Investitionen und Anlagen Als Investition wird der Kauf oder die Herstellung einer Anlage verstanden. Anlagen sind Werte, die in der Absicht langfristiger Nutzung gehalten werden. Anlagen werden l nger als 12 Monate benutzt. Verbrauchs- und Gebrauchsgegenst nde sind keine Anlagen. Anlagen lassen sich in drei Kategorien zusammenfassen: - Sachanlagen - Finanzanlagen - Immaterielle Anlagen. Abschreibungen, Abschreibungsbasis und normative durchschnittliche wirtschaftliche Nutzungsdauer Abschreibungen widerspiegeln die Wertminderung von materiellen Anlagen ( Liegenschaften, medizintechnische Anlagen, Mobiliar) oder von immateriellen Anlagen ( Lizenzen, Patente, Entwicklung eigener Softwares) w hrend einer Rechnungsperiode.


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