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1 Die bersetzung der ORC-Richtlinienund die Zusammenstellung der Hinwei-se erfolgten nach bestem Wissenunter Mitwirkung der Technischen Abtei-lung des DSV. Eine Haftung kann nicht bernommen Redaktion dankt Hans-Dietrichv. Haeften f r die 3-88412-036-0M rz 2000, 14. AuflageRedaktion:J rgen Feyerabend, HamburgG nter Ahlers, Hamburg 2000 KREUZER-ABTEILUNG des Deutschen Segler-Verbandes : ndgensstra e 18, D-22309 Hamburg,Telefon +49-(0)40-6 32 00 90 Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck auch auszugsweise nur mitschriftlicher Genehmigung der KREUZER-ABTEILUNG des DSVSatz:Missionshandlung Hermannsburg1 kreuzer -ABTEILUNGDES DEUTSCHEN SEGLER-VERBANDES stung und Sicherheitvon Segelyachten/Mehrrumpfbooten@@FBCREATE 5520, SicherheitsrichtlinienINHALTSVERZEICHNIS 1) Definitionen/Abk rzungenSeite042) Zweck und AnwendungSeite053) VerantwortlichkeitSeite054) berpr fungen bei RegattenSeite065) Kategorien der einzelnen FahrtgebieteSeite066) GrundanforderungenSeite077) BaumerkmaleSeite 108) Seereling, Relingst tzen, Bug- und Heckk rbe und StrecktaueSeite 159) InneneinrichtungenSeite 2010) Allgemeine Ausr stungSeite 2111) Navigationsausr stungSeite 2512) Notausr stungSeite 2613) Sicherheitsausr stung Seite 3014) GewichtswestenSeite 3515) QualifikationSeite 3516) Zusatzbestimmungen f r MehrrumpfbooteSeite 36 Anhang 1 4a)
2 Anhang 1 ORC-Mindestanforderungen f r Yacht-RettungsinselnSeite 41b) Anhang 2 Anker, Schlepp- und Verholausr stungSeite 44c) Anhang 3 Ein F hrer zu ISO und anderen NormenSeite 49d) Anhang 42 kreuzer -ABTEILUNGDES DEUTSCHEN SEGLER-VERBANDESI nternationale und nationale Richtlinien f r die Mindest-Sicherheitsausr stungund -einrichtung seegehender Segelyachten auf der Grundlage der SpecialRegulations des Offshore Racing Council vom November 1999 und der berar-beiteten Richtlinien f r die Ausr stung und Sicherheit von Segelyachten derKreuzer-Abteilung des DSV Ausgabe 2000/2002 14. Auflage Die ORC-Richtlinien bis 12 sind in normalem Druck ausgef hrt. Siesind verbindlich f r Yachten, die an Seeregatten teilnehmen, gem denVorschriften des erg nzenden Richtlinien der KREUZER-ABTEILUNG des DSV sind mit Buch-staben Anwendung in Regatten, f r die der englische Originaltext Anwen-dung findet, gilt nur ORC-Richtlinien, die erg nzenden Richtlinien der kreuzer -Abteilungdes DSV und die Anh nge dieser Sicherheitsrichtlinien bilden eine we-sentliche Basis f r die Sicherheit aller Segelyachten.
3 Den Eignern undSchiffsf hrern wird empfohlen, im Interesse der eigenen Sicherheit vonSchiff und Besatzung, diese Richtlinien zu bzw. Schiffsf hrer haften in jedem Fall f r die Sicherheit von Schiffund * zum InhaltsverzeichnisDefinitionen/Abk rzungenBaujahrMonat/Jahr des ersten Stapellaufes(Altersdatum)CENC omit Europ en de NormalisationDauerhaftbedeutet, dass dieses Teil eingebaut ist und nicht vor oder w hrend einereingebautWettfahrt entfernt oder in der Position ver ndert werden Selective CallingEinrumpfRumpf, bei dem die Rumpftiefe an keinem Spant zur Mittschiffsebene hinabnimmtENEurop ische NormFAFreibord am Schnittpunkt Deckskante/SpiegelFICOF d ration Internationale de la Course OceaniqueGMDSSG lobal Maritime Distress Safety SystemIMOI nternationale Maritime OrganisationISAFI nternational Sailing FederationISOI nternationaler Standard oder Internationale Standard-OrganisationL AL nge ber alles ohne Bug- und Heckk rbe, Bugspriet, Butluv (blinde Rah) Begriff Luke umfasst den gesamten Lukenaufbau sowie auch den/diebeweglichen Verschluss/Verschl sse, d.
4 H. den/die Deckel oder T r(en)LWLL nge in der WasserlinieProaAsymmetrischer KatamaranSeriendatumMonat/Jahr des ersten Stapellaufes der ersten Yacht der ProduktionsserieSOLASS afety of life at sea conventionYachtStatt Yacht kann auch Boot stehen. Beides ist eingebaut bedeutet, dass ein Gegenstand dauerhaft durch Anbolzen, Schwei en, La-minieren etc. eingebaut ist und nicht f r oder w hrend einer Wettfahrt ent-fernt werden , dass ein Gegenstand sicher in seiner Position gehalten wird, ent-befestigtweder durch Laschen, Fl gelmuttern etc., sodass er sich von dieser Positi-on nicht durch Seeschlag, Kenterung oder schweres Wetter losrei en Gegenst nde d rfen w hrend einer Wettfahrt bewegt und diesen Bestimmungen werden die Begriffe L, B und FA gem Definition von IMS (fallsangemessen) bernommen, falls die Yacht nach IMS vermessen ist.
5 Sollte die Yacht nichtnach IMS vermessen sein, gelten die alternativen Begriffe (in Klammern). Die Ausdr k-ke k nnen und m ssen sind als zwingend vorgeschrieben, sollten und k nnten da-4* zum UND dieser Richtlinie ist es, einen einheitlichen Mindeststandard f rSicherheitsausr stung und Einrichtung f r Einrumpf- und Mehrrumpf-Yachten aufzustellen, die an Seeregatten teilnehmen. Proas sind von die-sen Regeln ) Diese Richtlinien gelten als Empfehlung sinngem f r Fahrtenyachtenauf See- und auf Bestimmungen ersetzen nicht bestehende Vorschriften und Wettfahrt-regeln (WR) der Klassenvorschriften oder eines Verg tungssystems, sondernsind eine Erg nzung. Eigner werden auf Einschr nkungen der WR in Bezugauf den Ort der Unterbringung von Ausr stungsgegenst nden und deren Ver-lagerung aufmerksam Offshore Racing Council empfiehlt dringend die Anwendung dieser Richt-linien durch alle Organisationen, die Seeregatten ausrichten.
6 Die Regatta-aussch sse k nnen die Kategorie des Fahrtgebietes ausw hlen, die ihnenf r die Art der zu segelnden Regatta am besten geeignet DES EIGNERSBZW. DES SCHIFFSF r die Sicherheit einer Yacht und ihrer Mannschaft ist ausschlie lichund zwingend der Eigner bzw. der Skipper (Vertreter des Eigners) ver-antwortlich. Sie m ssen alles tun, um sicherzustellen, dass die Yacht gutausger stet, seet chtig und mit einer erfahrenen Besatzung bemannt ist,die k rperlich in der Lage ist, schlechtes Wetter muss von der Seet chtigkeit des Rumpfes, der Spieren, der Takellung,der Segel und des gesamten stehenden und laufenden Gutes berzeugtsein. Er muss sicherstellen, dass alle Sicherheitseinrichtungen ordent-lich in Stand gehalten und verstaut sind und dass die Besatzung wei ,wo sie verstaut sind und wie sie zu bedienen )Der Schiffsf hrer muss den Nachweis ber die Bef higung zur F h-rung von Yachten f r das entsprechende befahrene Gebiet erbrachthaben (siehe g ltige F hrerscheinvorschrift des DSV bzw.
7 AmtlicheF hrerscheinvorschriften). Die zum Ausweis f r Schiff und Besatzungerforderlichen Papiere m ssen an Bord * zum Inhaltsverzeichnisb)Neben dem Schiffsf hrer sollte mindestens ein zweites Besatzungs-mitglied in der Lage sein, ein Mann- ber-Bord-Man ver durch-zuf hren. Vor Beginn der Fahrt ist eine Unterrichtung ber Rettungs-mittel an Bord durchzuf hren. Jeder Schiffsf hrer muss sich mitseiner Besatzung Gedanken dar ber machen, wie ein ber Bord ge-fallenes Besatzungsmitglied am g nstigsten wieder geborgen wer-den kann. Dabei sind die Besonderheiten des jeweiligen Schiffes zuber umfassende Verantwortlichkeit des Eigners oder des Skippers(Eignervertreters) wird weder durch Aufstellung dieser Richtlinie nochdurch deren Anwendung durch ausrichtende Organisationen noch durchdie berpr fung einer Yacht gem diesen Bestimmungen in irgendei-ner Art und Weise liegt in der alleinigen Entscheidung des Schiffsf hrers einer Yacht, ob ereine Fahrt antreten will oder nicht und wie lange er diese Fahrt auch alsRegatta fortsetzen will (WR-Regel 4).
8 C)Bei Nebel, dickem Wetter, Schneefall oder heftigen Regeng ssenhat die Besatzung Lifebelts und Rettungswesten anzulegen. Verst rkter Ausguck ist zu halten. Nebelsignale sind zu geben. Sofern dieYacht nicht daf r ausger stet ist, nach RADAR zu navigieren, sinddie Schifffahrtswege zu verlassen, soweit die Umst nde und dereigene Tiefgang es BERPR FUNGEN BEI Yacht kann jederzeit berpr ft werden. Wenn sie diese Bestimmungennicht erf llt, kann ihre Teilnahme abgelehnt werden, oder sie kann disqualifi-ziert oder mit einer anderen Strafe belegt werden, die von dem nationalenVerband oder der ausrichtenden Organisation festgelegt DER EINZELNEN r viele Arten von Regatten, angefangen bei Langstrecken-Ozean-Regat-ten, die unter widrigen Bedingungen gesegelt werden, bis hin zu Kurzstre-cken-Tagesregatten, die in gesch tzten Gew ssern gesegelt werden, sindnachstehend sechs Wettfahrtkategorien aufgestellt, um den verschiedenenSicherheits- und Einrichtungsstandards, die f r derart unterschiedliche Um-st nde erforderlich sind, gerecht zu * zum.
9 Trans-Ocean-Regatten, einschlie lich Rennen, die durch Gebiete f hren,wo Luft und Wassertemperaturen unter 5 C auftreten k nnen, bei denen eserforderlich ist, dass Yachten f r l ngere Zeitr ume v llig auf sich selbst ge-stellt in der Lage sein m ssen, schweren St rmen standzuhalten, und da-rauf vorbereitet sein m ssen, ernste Notsituationen anzutreffen, ohne Hilfevon au en erwarten zu k :Langstreckenfahrten fern von K sten, bei denen Yachten v llig auf sichallein gestellt f r l ngere Zeitr ume in der Lage sein m ssen, schwerenSt rmen standzuhalten, und darauf vorbereitet sein m ssen, ernste Notsitua-tionen anzutreffen, ohne Hilfe von au en erwarten zu k :Fahrten von l ngerer Dauer entlang oder nicht weit entfernt von K sten-linien oder in gro en, ungesch tzten Buchten oder Seen, wo ein hohes Ma an Unabh ngigkeit der Yachten verlangt wird, jedoch die angemesse-ne Wahrscheinlichkeit besteht, dass im Falle von ernsten NotsituationenHilfe von au en herangerufen werden :Fahrten ber offenes Wasser, das gr tenteils relativ gesch tzt oder nahe derK stenlinie ist, einschlie lich Fahrten f r kleine :Kurze Fahrten in Ufern he in relativ warmen oder gesch tzten Gew ssern,die normalerweise bei Tageslicht durchgef hrt :a) gesamte vorgeschriebene Ausr stung muss:0 1 2 3 4 5 Gut funktionieren, Schnell zug nglich sein, Regelm ig gewartet und gereinigt werden, Wenn nicht in Gebrauch, so gestaut sein, dass sie vor Verfallgesch tzt ist.
10 Nach Art, Gr e und Kapazit t geeignet und ange-7* zum Inhaltsverzeichnismessen f r den beabsichtigten Einsatz und die Gr - e der Yacht Gegenst nde: Ballast, Tanks sowie dazugeh rige Ausr stung m s-sen fest eingebaut sein. Schwere bewegliche Gegenst nde wie Batterien, fen, Gasflaschen, Tanks, Werkzeugk sten, Ankerund Ketten (siehe ) m ssen sicher befestigt sein. Schwere Gegenst nde, deren sichere Befestigungin den Sicherheitsrichtlinien nicht ausdr cklichvorgeschrieben ist, m ssen entweder fest einge-baut oder sicher und zweckm ig befestigt 1 2 3 m ssen selbstaufrichtend sein. Sie m ssen stark ge-baut, wasserdicht und insbesondere angesichts der R mpfe,Decks und der Kaj taufbauten in der Lage sein, Brechern undKnockdowns (Kenterungen) zu widerstehen. Sie m ssenordnungsgem geriggt und voll seet chtig sein, gen gendBallastaufweisen und den vorliegenden Richtlinien entspre-chen.