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Therapieleitlinientherapieleitlinienleit linienzurtherapie der klassischenGeschlechtskrankheitenundSexu ally transmittedinfectionsArbeitsgruppe f r STD und dermatologische Mikrobiologie der GDVN ovember 20092 Titelbild: Adam und Eva Univ. Doz. Dr. Helmut Lindemayr, Wien3therapieleitlinienleitlinienzur Therapie der klassischen Geschlechtskrankheitenund Sexually Transmitted Infectionserstellt von der arbeitsgruppe f r StD und dermatologische Mikrobiologie der GDVunter dem Vorstand vonA. Stary, E. Tschachler, C. Heller-Vitouch, A. Geusau, W. Kopp ,G. Ginter-Hanselmayer, R.

3 therapieleitlinien leitlinien zur Therapie der klassischen Geschlechtskrankheiten und Sexually Transmitted Infections erstellt von der arbeitsgruppe für StD und

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1 Therapieleitlinientherapieleitlinienleit linienzurtherapie der klassischenGeschlechtskrankheitenundSexu ally transmittedinfectionsArbeitsgruppe f r STD und dermatologische Mikrobiologie der GDVN ovember 20092 Titelbild: Adam und Eva Univ. Doz. Dr. Helmut Lindemayr, Wien3therapieleitlinienleitlinienzur Therapie der klassischen Geschlechtskrankheitenund Sexually Transmitted Infectionserstellt von der arbeitsgruppe f r StD und dermatologische Mikrobiologie der GDVunter dem Vorstand vonA. Stary, E. Tschachler, C. Heller-Vitouch, A. Geusau, W. Kopp ,G. Ginter-Hanselmayer, R.

2 H pfl, R. Kirnbauer, S. Mayerhofer, G. Stingl, J. S ltz-Sz tsund der Mitarbeit von G. Stary und A. Riegerbasierend auf den Empfehlungen derSTD Treatment GuidelinesUS Department of Health and Human ServicesCenters for Disease Control and Prevention (CDC) STI Management Guidelines of IUSTI Treatment StrategiesWHO Consultation on Development ofSexually Transmitted Diseases Treatment Online-Version der leitlinien ist ber die Homepage der sterreichischen Gesellschaft f r Dermatologie und Venerologie (AG STD und dermatologische Mikrobiologie) leitlinien der AG f r STD und dermatologische Mikrobiologie sind Empfehlungen f r rztliches Handeln in charakteristischen Situationen.

3 Sie schildern ausschlie lich rztlich-wissenschaftliche und keine wirt-schaftlichen Aspekte. Die leitlinien sind f r rzte unverbindlich und haben weder haftungsbegr ndende noch haftungsbefreiende Autorenteam publiziert die leitlinien mit gr ter Sorgfalt. Dennoch kann keine Verantwortung f r die Richtigkeit, insbesondere von Dosierungsangaben bernommen SYPHILIS6 FR HSYPHILIS7 SP TSYPHILIS8 NEUROSYPHILIS9 SYPHILIS IN DER SCHWANGERSCHAFT9 KONNATALE SYPHILIS11 SYPHILIS BEI HIV-INFIZIERTEN PERSONEN12 SEROLOGISCHE TESTS F R SYPHILIS13 ULCUS MOLLE14 GONORRHOE14 UNKOMPLIZIERTE GENITOANALE INFEKTION BEI ERWACHSENEN15 GENITONALE INFEKTION IN DER GRAVIDIT T15 PHARYNGEALE GONORRHOE15 DISSEMINIERTE GONOKOKKENSEPSIS16 GONOBLENNORRHOE16 GENITOANALE INFEKTION BEI KINDERN18 GENITOOKUL RE CHLAMYDIENINFEKTIONEN18 THERAPIE DER UNKOMPLIZIERTEN CHLAMYDIENINFEKTION DES

4 ERWACHSENEN18 THERAPIE DER KOMPLIZIERTEN CHLAMYDIENINFEKTION DES ERWACHSENEN19 THERAPIE DER CHLAMYDIENINFEKTION IN DER GRAVIDIT T20 THERAPIE DER CHLAMYDIENINFEKTION BEI NEUGEBORENEN20 THERAPIE DER CHLAMYDIENINFEKTION BEI KINDERN21 LYMPHOGRANULOMA VENEREUM22 GENITALE MYKOPLASMENINFEKTIONEN24 BAKTERIELLE VAGINOSE26 GENITALE CANDIDOSE28 TRICHOMONAS VAGINALIS - INFEKTIONEN29 INFEKTIONEN MIT EKTOPARASITEN29 PEDICULOSIS PUBIS29 SKABIES32 HERPES GENITALIS32 THERAPIEEMPFEHLUNG BEI IMMUNKOMPETENTEN PERSONEN33 THERAPIEEMPFEHLUNG BEI IMMUNSUPPRIMIERTEN PERSONEN34 CONDYLOMATA ACUMINATA UND PLANA37 HEPATITIS B39 HIV INFEKTION50 PR PARATE-REGISTER52 AUTOREN5therapieleitlinienDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) sch tzt, dass weltweit j hrlich 250 Millionen sexuell bertragbare Infektionen (sexually transmitted infections, STIs) zu verzeichnen sind.

5 Wesent-lich h her ist die Erkrankungsziffer, z hlt man jene Personen hinzu, die an den Komplikationen sexuell bertragbarer Erkrankungen leiden, wie etwa an unerf lltem Kinderwunsch, Eileiter-schwangerschaften, Entz ndungen im kleinen Becken, Fr habortus sowie an einer durch eine Infektion induzierten malignen Entartung. Die Voraussetzung f r eine erfolgreiche und kausale Therapie stellt ein fl chendeckendes La-borsystem dar, wie es in den meisten Teilen sterreichs gegeben ist. Dadurch werden eine gezielte Therapie und eine effiziente Beratung der infizierten Person und des Partners gew hr-leistet, deren Erfolg sowohl im Patientengespr ch als auch durch klinische und diagnostische Nachuntersuchungen berpr ft werden kann.

6 Die Notwendigkeit einer epidemiologischen Therapie ohne exakte Diagnose kann somit aufgrund der verbesserten Diagnoseverfahren auf einen kleinen Patientenkreis beschr nkt bleiben. Neben der Aussch pfung optimaler diagnos-tischer und therapeutischer M glichkeiten sollen der Erfassung von Infektionsquellen und der Beratung der infizierten Person und deren Kontaktpersonen besondere Beachtung geschenkt werden, da diese wesentliche Faktoren f r die Prophylaxe einer STI darstellen. Die leitlinien f r die Behandlung und das Management von sexuell bertragbaren Erkrankun-gen wurden in Anlehnung an die internationalen Empfehlungen der WHO, der CDC sowie der europ ischen Therapieempfehlungen der International Union against Sexually Transmitted Infections (IUSTI-Europe) erarbeitet und sind den diagnostischen und therapeutischen Gege-benheiten in sterreich angepasst.

7 Es werden Empfehlungen f r die Therapie der klassischen venerischen Erkrankungen sowie anderer genitaler Kontaktinfektionen gegeben, die von der Arbeitsgruppe f r STD und dermatologische Mikrobiologie der sterreichischen Gesellschaft f r Dermatologie und Venerologie erstellt und neu berarbeitet wurden. Wesentlich war es Antibiotika und Chemotherapeutika anzuf hren, deren Wirksamkeit ausreichend erprobt wurde und die in sterreich erh ltlich sind. Weiters wurden die leitlinien dem steigenden Resistenz-problem von Neisseria gonorrhoeae angepasst.

8 Sie sollen als Hilfestellung f r den Arzt ver-standen werden, der mit Therapiefragen konfrontiert wird und eine einfache und dem neuesten Wissensstand angepasste Anleitung finden Prof. Dr. J. S ltz-Sz ts Univ. Prof. Dr. A. StaryVorwort6 SyphiliSSyphilisAlexandra Geusau, Erwin Tschachler, Georg Stinglerreger: Treponema pallidumFr hSyphiliS = priM rStaDiUM und SeKUnD r- StaDiUM der Syphilis, und Fr hlatenz (bis zum Ende des 1. Krankheitsjahres CDC; infekti s )Empfohlene Therapie:Benzathin-Penicillin G 2,4 Millionen Einheiten (ME) als ED (Einzeldosis)Alternativtherapie bei Penicillinallergie:Doxycyclin 2 x 100 mg glich durch 14 TageLiquoruntersuchung:Abnorme Liquorbefunde sind bei der Fr hsyphilis nicht selten, dennoch entwickeln nur ganz wenige an Fr hsyphilis erkrankte, nach obigen Schemata behandelte Personen eine Neurosy-philis.

9 Aus diesem Grunde ist eine Lumbalpunktion (LP) als routinediagnostische Ma nahme bei der Fr hsyphilis nicht indiziert und soll lediglich bei ( u erst seltenem!) Auftreten neurolo-gischer oder okul rer Symptome im Rahmen der Fr hsyphilis durchgef hrt werden. Trifft dies zu, erfolgt die Behandlung wie bei einer Neurosyphilis (siehe dort). Bei allen Patienten mit einer frischen Infektion sollte ein kompletter STD-Sekretstatus und ein HIV-Test durchgef hrt : Klinische und serologische Kontrollen nach 1,3,6, und 12 Monaten. Wenn im Prim r- und Se-kund rstadium der Syphilis bzw.

10 Bei fr hlatenter Syphilis i) nicht innerhalb von 6 Monaten eine Reduktion des Titers im Nicht-treponemenspezifischen Antik rpertest (VDRL) um das Vierfache eintritt, oder ii) wenn klinische Symptome bestehen bleiben oder iii) es zu einem VDRL Anstieg kommt, und eine Reinfektion mittels IgM-Tests und Anamnese ausgeschlossen werden kann, ist eine LP mit nachfolgender neuerlicher Behandlung indiziert (bei Neurosyphilis entsprechen-des Schema, sonst Therapie wie sp tlatente Syphilis). Bei diesen Patienten ist au erdem ein neuerlicher HIV Test (epidemiologische) BehandlungPatienten mit Fr hsyphilis sind aktiv nach Kontaktpersonen zu befragen, diese m ssen gem dem Geschlechtskrankheitengesetz informiert werden.


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