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Liedertexte Textauswahl und Noten von Liedern aus dem AllgemeinenDeutschen Kommersbuch (1858). Inhaltsverzeichnis: Als die R mer frech 14. Burschen 5. Ca, ca 18. Dort Saaleck, hier die 7. Ein Bauer 19. Ein Heller und ein 10. 3. Ergo 4. 21. Freude sch ner G 11. Gaudeamus 5. Hier sind wir 4. Ich schie den 12. Ihr Br der, wenn ich (Trinkers Testament).. 13. Im k hlen 19. Im schwarzen 15. Keinen 12. 17. M rkische 22. 22. O alte 6. 10. Salve 20. 20. Student 9. Und in dem 8. Und wenn sich der 18. Vom hoh'n Olymp 8. W tend w lzt sich einst im 16. (Hoch-) Officium Farbenlied 1. Wenn wir beisammen sind nach langer Zeit wieder, und unsere Freude klingt durch Gru und Lieder, hallt noch den ganzen Tag in euch der Jubel nach. Treue euch Br dern. Treue euch Br dern. 2. Seid treu den Farben Blau, Rot und Golden. Immer in Wahrheit sollt Ihr sie befolgen. Ehret das Vaterland Zeigt stolz das Burschenband. Treue euch Br dern. Treue euch Br dern.

(Hoch-) Officium Farbenlied 1. Wenn wir beisammen sind nach langer Zeit wieder, und unsere Freude klingt durch Gruß und Lieder, hallt noch den ganzen Tag

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1 Liedertexte Textauswahl und Noten von Liedern aus dem AllgemeinenDeutschen Kommersbuch (1858). Inhaltsverzeichnis: Als die R mer frech 14. Burschen 5. Ca, ca 18. Dort Saaleck, hier die 7. Ein Bauer 19. Ein Heller und ein 10. 3. Ergo 4. 21. Freude sch ner G 11. Gaudeamus 5. Hier sind wir 4. Ich schie den 12. Ihr Br der, wenn ich (Trinkers Testament).. 13. Im k hlen 19. Im schwarzen 15. Keinen 12. 17. M rkische 22. 22. O alte 6. 10. Salve 20. 20. Student 9. Und in dem 8. Und wenn sich der 18. Vom hoh'n Olymp 8. W tend w lzt sich einst im 16. (Hoch-) Officium Farbenlied 1. Wenn wir beisammen sind nach langer Zeit wieder, und unsere Freude klingt durch Gru und Lieder, hallt noch den ganzen Tag in euch der Jubel nach. Treue euch Br dern. Treue euch Br dern. 2. Seid treu den Farben Blau, Rot und Golden. Immer in Wahrheit sollt Ihr sie befolgen. Ehret das Vaterland Zeigt stolz das Burschenband. Treue euch Br dern. Treue euch Br dern.

2 3. Gru euch , Brukterer, in dieser Runde, hebt an das volle Glas, f hrt es zum Munde. Farben: Blau, Golden, Rot, verbunden in Gl ck und Not. Treue euch Br dern. Treue euch Br dern. 4. Br der im Treuebund sind wir vereint. Bis hin zur letzten Stund'. Nichts mehr uns scheidet. Oftmals so soll es sein, finden wir uns hier ein. Treue euch Br dern. Treue euch Br dern. 3. Hier sind wir versammelt Text: Joh. Wolfgang v. Goethe, 1810. 1. Hier sind wir versammelt zu l blichem Tun, drum, Br derchen, ergo bibamus! Die Gl ser sie klingen, Gespr che sie ruh'n;. beherziget: ergo bibamus! Das hei t noch ein altes, ein t chtiges Wort, es passet zum ersten und passet so fort und schallet, ein Echo, vom festlichen Ort, |:ein herrliches: ergo bibamus!:|. 2. Mich ruft mein Geschick von den Freunden hinweg: ihr Redlichen, ergo bibamus! Ich scheide von hinnen mit leichtem Gep ck;. drum doppeltes: ergo bibamus! Und was auch der Filz von dem Leibe sich schmorgt, so bleibt f r den Heitern doch immer gesorgt, weil immer dem Frohen der Fr hliche borgt |:drum, Br derchen: ergo bibamus!

3 :|. 3. Was sollen wir sagen zum heutigen Tag? Ich d chte nur: ergo bibamus! Er ist nun einmal von besonderem Schlag, drum immer aufs neue: bibamus! Er f hret die Freunde durchs offene Tor, es gl nzen die Wolken, es teilt sich der Flor, da scheint uns ein Bildchen, ein g ttliches vor, |:Wir klingen und singen: bibamus!:|. 4. Gaudeamus igitur 1. : Gaudeamus igitur, 1. Also la t uns fr hlich sein iuvenes dum sumus;: denn wir sind noch jung;. post iucundam iuventutem nach den Freuden der Jugend, post molestam senectutem nach den Beschwerlichkeiten des Alters, : nos habit humus!: wird uns die Erde haben. 4. Vivat academia, Hoch lebe die Universit t, vivant professores, hoch leben die Professoren, vivat membrum quodlibet, hoch lebe jedes Mitglied, vivant membra quaelibet, hoch lebe das Ganze, semper sint in flore! es sei immer in der Bl te! Burschen heraus! 5. O alte Burschenherrlichkeit Worte: Gedr. im Freim tigen", Berlin, 9.

4 Aug. 1825. Wird seit 1877 Dr. Eug. H fling (1808 1880) zugeschrieben. alte Burschenherrlichkeit! 2. Den Burschenhut bedeckt der Staub, Wohin bist du verschwunden? es sank der Flaus in Tr mmer, Nie kehrst du wieder, gold'ne Zeit, der Schl ger ward des Rostes Raub, So froh und ungebunden! erblichen ist sein Schimmer, Vergebens sp he ich umher, verklungen der Kommersgesang, Ich finde deine Spur nicht mehr. verhallt Rappier- und Sporenklang. O jerum, jerum, jerum, O jerum usw. O quae mutatio rerum! 3. Wo sind sie, die vom breiten Stein 5. Allein das rechte Burschenherz nicht wankten und nicht wichen, kann nimmermehr erkalten, die ohne Moos bei Scherz und Wein im Ernste wird, wie hier im Scherz, den Herrn der Erde glichen? der rechte Sinn stets walten. Sie zogen mit gesenktem Blick Die alte Schale nur ist fern, in das Philisterland zur ck. geblieben ist uns doch der Kern, O jerum usw. |:und den la t fest uns halten!:|. 6. Drum, Freunde!

5 Reichet euch die Hand, damit es sich erneue der alten Freundschaft heil'ges Band, das alte Band der Treue. Klingt an und hebt die Gl ser hoch: die alten Burschen leben noch, |:noch lebt die alte Treue!:|. 6. Dort Saaleck, hier die Rudelsburg Wort u. Weise: Herm. Allmers, 1846. 1. Dort Saaleck, hier die Rudelsburg, 2. Das wissen die Studenten auch und unten tief im Tale in Jena und in Halle da rauschet zwischen Felsen durch und trinken dort nach altem Brauch die alte liebe Saale; im Hof und auf dem Walle. und Berge hier und Berge dort Umringt von moosigem Gestein, zur Rechten und zur Linken - wie klingen da die Lieder! |:die Rudelsburg, das ist ein Ort |:Die Saale rauscht so freudig drein, zum Schw rmen und zum Trinken,:| die Berge hallen wider.:|. 4. Wie t net das ins Tal hinein (4a. Wir brauchen keine Rudelsburg, vom Felsen hoch hernieder, - wir brauchen keine Saale, die Saale rauscht so freudig drein, wir hab n hier in Paderborn die Berge hallen wider; den Dom, den kennen alle.)

6 Und Berge hier und Berge dort Und Kneipen hier, Libori dort, zur Rechten und zur Linken - von vorne und von hinten - |:die Rudelsburg, das ist ein Ort denn Paderborn, das ist ein Ort, zum Schw rmen und zum Trinken.:| zum Schw rmen und zum Trinken.). 7. Vom hoh'n Olymp herab Worte und Weise: Heinr. Christian Schnoor, vor 1795. 1. Vom hoh'n Olymp herab ward uns die Freude, 5. Ist einer unsrer Br der dann geschieden, ward uns der Jugendtraum beschert; vom blassen Tod gefordert ab, drum traute Br der, trotzt dem blassen Neide, so weinen wir und w nschen Ruh' und der unsre Jugendfreuden st rt! Frieden |:Feierlich schalle der Jubelgesang in unsers Bruders stilles Grab. schw rmender Br der beim Becherklang!:| |:Wir weinen und w nschen Ruhe hinab in unsers Bruders stilles Grab.:|. Und in dem Schneegebirge 1. Und in dem Schneegebirge, 2. Ich hab' daraus getrunken, da flie t ein Br nnlein kalt, so manchen k hlen Trunk. |: und wer das Br nnlein trinket,:| |:Ich bin nicht alt geworden,:|.

7 Bleibt jung und wird nicht alt. ich bin noch allzeit jung. 8. Inofficium Student sein, wenn die Veilchen bl hen Worte: Josef Buchhorn, 1906 (1875 1952). Weise: Nach Otto Lob, 1906. 1. Student sein, wenn die Veilchen bl hen, 2. Student sein, wenn die Humpen kreisen, das erste Lied die Lerche singt, in lieberschloss'nem Freundesbund Der Maiensonne junges Gl hen von alter Treue bei den Weisen triebweckend in die Erde dringt. der V ter jauchzt der junge Mund. Student sein, wenn die wei en Schleier Student sein, wenn die Herzen freier vom blauen Himmel gr end weh'n auf der Begeist'rung H he steh'n: |: Das ist des Daseins sch nste Feier! |: Das ist des Lebens sch nste Feier! Herr, la sie nie zu Ende geh'n!:| Herr, la sie nie zu Ende geh'n!:|. 3. Student sein, wenn zwei Augen locken, ein s er Mund verschwiegen k t, dass j hlings alle Pulse stocken, als ob im Rausch man sterben m sst'. Student sein, in der Liebe Morgen, wenn jeder Wunsch ein frommes Fleh'n: Das ist das Leben ohne Sorgen!

8 Herr, lass es nie vor bergeh'n! 9. Pappenheimer Ein Heller und ein Batzen Worte: Alb. Graf v. Schlippenbach, 1830. 1. Ein Heller und ein Batzen Refrain: die waren beide mein. Juheidi! juchheida! valleri, juchhe! Der Heller ward zu Wasser, Der Heller ward zu Wasser, der Batzen ward zu Wein. der Batzen ward zu Wein. 2. Die M del und die Wirtsleut', (5. Das war ne rechte Freude, die rufen beid': O weh! als mich der Herrgott schuf '. Die Wirtsleut', wenn ich komme, n Kerl wie Samt und Seide, die M del, wenn ich geh'! nur schade, dass er suff.). 10. An die Freude Friedrich Schiller 1785. 1. Freude sch ner G tterfunken, Tochter aus Elysium! Wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum. Deine Zauber binden wieder, was die Mode streng geteilt, alle Menschen werden Br der, wo dein sanfter Fl gel weilt. Seid umschlungen, Millionen! Diesen Kuss der ganzen Welt! Br der ber'm Sternenzelt : muss ein lieber Vater wohnen! : 2.

9 Wem der gro e Wurf gelungen, eines Freundes Freund zu sein, wer ein holdes Weib errungen, mische seinen Jubel ein. Ja, wer auch nur eine Seele sein nennt auf dem Erdenrund! Und wer's nie gekonnt, der stehle sich aus diesem Bund! Was den gro en Ring bewohnet, huldige der Sympathie! Zu den Sternen leitet sie, wo der Unbekannte thronet. 11. Keinen Tropfen im Becher mehr Tropfen im Becher mehr 2, Angekreidet wird hier nicht, und der Beutel schlaff und leer, weil's an Kreide uns gebricht , lechzend Herz und Zunge, lacht die Wirtin heiter. angetan hat's mir dein Wein, Hast du keinen Heller mehr, deiner uglein heller Schein gib zum Pfand dein R nzel her, |: Lindenwirtin, du junge! :| |: aber trinke weiter! :|. Ich schiess den Hirsch 12. Des Trinkers Testament (Ihr Br der, wenn ich nicht mehr trinke). 1. Ihr Br der, wenn ich nicht mehr trinke (Prost Franz). Und matt von Gicht und Podaga, (Prost Franz). hin auf das Krankenlager sinke, so glaubt, es sei mein Ende nah.

10 (Prost Franz). Refrain: (Hei tschimmela, tschimmela, tschimmela, trallala, trallala, trallala, hei tschimmela, tschimmela, tschimmela, trallala, trallala, Prost Franz). 2. Sterb ich nun heute oder morgen, 3. Beim Sarge lasst es nur bewenden, so ist mein Testament gemacht, legt mich nur in ein rheinisch' Fass, f r das Begr bnis m sst ihr sorgen, statt der Zitrone in den H nden doch ohne Glanz und ohne Pracht. Reicht mir ein volles Deckelglas! 4. Im Keller sollt ihr mich begraben, 5. Und wollt ihr mich zum Grab geleiten, wo ich so manches Fass geleert; so folget alle, Mann f r Mann: den Kopf muss ich beim Zapfen haben, um Gottes Willen lasst das L uten, die F e nach der Wand gekehrt. sto t wacker mit den Gl sern an! 6. Auf meinen Grabstein setzt die Worte: Er ward geboren, wuchs und trank,- jetzt ruht er hier an diesem Orte, wo er gezecht sein Leben lang 13. Fidulit t Als die R mer frech geworden 1. Als die R mer frech geworden, Sim serim sim sim sim sim, zogen sie nach Deutschlands Norden, Sim serim sim sim sim sim, vorne mit Trompetenschall, Te r t t t te r , ritt der Generalfeldmarschall, Te r t t t te r , Herr Quintilius Varus, Refrain: Wau, wau, wau, wau, wau, Herr Quintilius Varus, |: Schn de r ng t ng :|.


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