Transcription of Pflege - Leitbild - haltenegg.ch
1 Kurhaus-R sidence Haltenegg, 3625 Heiligenschwendi Pflege - Leitbild Die Pflege setzt sich mit der Gesundheit auseinander und mit den Auswirkungen von Krankheit und Therapie auf die Lebensaktivit t der Patientinnen und Patienten sowie deren Angeh rigen (A. Kesslring 1994) Im Zentrum unseres Handelns steht der Mensch, sei es als Patient/in, als Angeh rige/r oder als Mitarbeiter/in. Wir betrachten den Menschen als m ndig und verantwortungsbewusst. Wir pflegen ein ganzheitliches Menschenbild unter Einbezug komplement rmedizinischer Modelle und Vorstellungen. Unsere Wertsch tzung und unsere Werthaltung bringen wir im Handeln gegen ber dem Menschen zum Ausdruck. Wir setzen uns ein f r seine Autonomie und bewahren die menschliche W rde. Dabei ber cksichtigen wir die Individualit t, die Kultur und die Religiosit t des Menschen. Die Ressourcen und die (Entwicklungs-)F higkeiten des Menschen nehmen wir wahr und f rdern sie.
2 Die ethischen Prinzipien der Autonomie, Nonmalefizienz (Nichtschaden), Benefizienz (Wohltun) und der Gerechtigkeit haben f r uns G ltigkeit. Wir engagieren uns f r eine hohe fachliche-, methodische-, kommunikative und personale Kompetenz. Unser Handeln ist gepr gt von Eigenst ndigkeit und hohem Verantwortungsbewusstsein. Unsere Pflege orientiert sich an den individuellen Bed rfnissen der Patienten/innen. Sie ist zielgerichtet, fachgerecht und gesundheitsf rdernd. Dabei bilden die 5 Funktionen der Pflege des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK, 1992, 2001) das gesamte Pflegeangebot. In die Arbeit der Pflege werden Konzepte, Pflegestandards und Resultate aus der Pflegeforschung mit einbezogen und wir bieten komplement rmedizinische Pflege an. Die Pflege ist gepr gt durch interdisziplin res Arbeiten, sie ist transparent f r alle Beteiligten und die Zust ndigkeiten sind klar.
3 Die f nf Funktionen der Pflege : Unterst tzung und/oder stellvertretende bernahme von Aktivit ten des t glichen Lebens. Begleitung in Krisensituationen und w hrend des Sterbens. Mitwirkung bei pr ventiven, diagnostischen und therapeutischen Massnahmen. Mitwirkung bei Aktionen zur Verh tung von Krankheiten und Unf llen sowie zur Erhaltung und F rderung der Gesundheit; Beteiligung an Ein- und Wiedereingliederungsprogrammen. Mitwirkung bei der Verbesserung der Qualit t und Wirksamkeit der Pflege und der Entwicklung des Berufs; Mitarbeit an Forschungsprojekten im Gesundheitswesen. berarbeitet: Direktion & rztliche Leitung