Transcription of SHOTOKAN - Karate
1 SHOTOKAN . Pr fungsordnung Beschlossen am , ge ndert durch Beschluss am Neu gefasst am und in Kraft getreten am Ge ndert und beschlossen am , in Kraft getreten am Korrektur: Copyright f r die gesamte Pr fungsordnung 1. Pr fungsordnung SHOTOKAN Die Pr fungsordnung gliedert die Trainingsinhalte in der Entwicklung eines Karatekas vom Anf nger bis zum Meister und die Pr fungskriterien zu den verschiedenen Sch ler- und Meisterpr fungen. Durch langfristiges und best ndiges Training soll der bende, gleichzeitig mit der k rperlichen Ausbildung, den verantwortungsbewussten Umgang mit Partnern im Karate erlernen.
2 Dazu dienen die Regeln und Etikette des Karate - Do, die unverzichtbarer Bestandteil des traditionellen SHOTOKAN - Karate wie auch dieser Pr fungsordnung sind. Die unterschiedlichen, in der Pr fung geforderten bungsformen von Grundschule, Partnertraining und Kata bieten dem Karateka eine solide Ausgangsbasis f r das breite Spektrum des Karate , stellen aber nicht ein abschlie endes Lehrprogramm f r den jeweiligen Kyu- oder Dan- Grad dar. Im Training k nnen die Inhalte der Pr fungsordnung in das Training einflie en, sie stellen aber nur einen Teil des vom Pr fling tats chlich zu beherrschenden Technikumfangs dar.
3 In der Pr fungsordnung wurde aus Gr nden der bersichtlichkeit auf das Hinzuf gen von weiblichen Endungen verzichtet. Entsprechende Begriffe sind nicht geschlechtsspezifisch gemeint. Alle bis zu der jeweiligen Graduierung erlernten Katas geh ren mit zum Pr fungsstoff. Die Selbstverteidigung ist nat rlicher Bestandteil des Karate . Das Erlernen der Kampfkunst Karate soll den Karateka zur Selbstbehauptung und wirksamen Selbstverteidigung bef higen. Dieses Lernziel ist bei der Ausbildung zu ber cksichtigen und wird durch das zu zeigende Bunkai sowie die realistischen Anwendungen aus dem Kihon in der Pr fung gefordert.
4 Die Pr fungsordnung ist in vier Gruppen aufgeteilt. In jeder Gruppe werden besondere Schwerpunkte in der Ausbildung gesetzt. Es sind dies: Unterstufe 9. - 7. Kyu In der Unterstufe erlernt der Pr fling die Grundform der einzelnen Techniken. Den Abschluss dieser Stufe bildet der 7. Kyu, der den bergang zur Mittelstufe vorbereiten soll. Pr fer und Pr fling achten vor allem auf sichere St nde, korrekte Techniken und Ausholbewegungen. Die aufrechte Haltung des Oberk rpers ist ein wichtiges Merkmal. Die Pr flinge zum 7. Kyu m ssen bereits gute Ans tze von innerer und u erer Spannung zeigen.
5 Im Kumite sind die kontrollierte Ausf hrung der Techniken und die richtige Distanz beider Partner besonders zu beachten. In der Kata sind sowohl korrekte Abl ufe, die beim 7. Kyu bereits Rhythmus erkennen lassen, als auch ein Verst ndnis der Hintergr nde der Techniken in der Kata gefordert. Die Selbstverteidigung ist ein nat rlicher Bestandteil des Karate . Das Erlernen der Kampfkunst Karate soll den Karateka zur Selbstbehauptung und zur Selbstverteidigung bef higen. Dieses Lernziel muss bei der Ausbildung ber cksichtigt werden, wird jedoch nicht als zu pr fender Teil in die Pr fungsordnung aufgenommen.
6 2. Mittelstufe 6. - 4. Kyu Die Grundtechniken, die jetzt h ufig in Kombinationen gezeigt werden, sollen sich von der Grundform zur Feinform entwickeln. Bei der Ausf hrung der Kombinationen ist wichtig, dass sich die Qualit t der Einzeltechnik nicht verschlechtern darf. Besonderer Wert wird auf folgende Merkmale gelegt: Bewegungsrhythmus, bewusster H fteinsatz, Standfestigkeit, Atemtechnik und Kime. Im Kumite m ssen sich die technischen Fertigkeiten in Bewegungsvielfalt, Kampfgeist und Kontrolle ausdr cken. Der Respekt vor der Gesundheit des Partners ist einer der Eckpfeiler des fortgeschrittenen Karatekas!
7 In der Kata soll sich das weiter entwickelte K nnen des Pr flings sowohl im Verst ndnis (BUNKAI). als auch in der Fl ssigkeit (Rhythmus) des Vortrages zeigen. Oberstufe 3. - 1. Kyu Die Grundschule der Oberstufe zeichnet sich durch eine Vielzahl schwieriger Kombinationen aus. Dabei ist Qualit t in den Einzeltechniken, im Rhythmus in den Verbindungen, in der Standfestigkeit und nicht zuletzt in der Ausdauer zu zeigen. Sie spiegelt den Flei und die Intensit t des Trainings wider. Im Kumite wird sowohl das Jiyu - Ippon - Kumite, als auch der Freie Kampf (Jiyu Kumite) gepr ft. Beides stellt h chste Anforderungen an den Pr fling.
8 Nur wer exakte Technik mit Kampfgeist und Kontrolle paart, erf llt die hier gesetzten Anforderungen. Sieg oder Niederlage ist beim Jiyu Kumite nicht pr fungsentscheidend. In der Kata, den realistischen Anwendungen und im Bunkai muss der Pr fling ein fortgeschrittenes Verst ndnis des Zusammenhangs von Kata und sinnvollen Anwendungen zeigen k nnen. Alle bis zu der jeweiligen Graduierung erlernten Kata geh ren in der Oberstufe selbstverst ndlich mit zum Pr fungsstoff. Dan - Grade Dan sein hei t, Vorbild sein! Weitere Anmerkungen zu den Dan-Pr fungen siehe Seite 15 ff. 3. Die folgenden Grunds tze sind bei den Pr fungen zu beachten: Die k rperlichen und altersbedingten F higkeiten in allen Altersstufen: Kinder, Jugendliche, Erwachsene sowie Senioren, sind zu ber cksichtigen.
9 Die Pr flinge sind f r ihren k rperlichen und gesundheitlichen Zustand selbst verantwortlich. Pr flinge mit nicht ausgeheilten Verletzungen, grippalen Infekten etc. am Tage der Pr fung, k nnen an dieser Pr fung nicht teilnehmen. Eine grunds tzliche Ber cksichtigung in der Ausf hrung der Techniken f r Menschen mit Behinderung muss durch die Pr fer vorgenommen werden und wird erwartet. Alle Keri-Techniken werden grunds tzlich (wenn nichts anders vorgeschrieben ist). Jodan ausgef hrt (Abweichungen auf Grund k rperlicher Einschr nkungen sind m glich). Armtechniken werden grunds tzlich (wenn nichts anders vorgeschrieben ist) Chudan ausgef hrt.
10 Techniken und Kombinationen werden, wenn nichts anders vorgeschrieben ist, 5x gezeigt. In den Kumite-Teilen ist das ZANSHIN ein wichtiges Kriterium. Die Ausf hrung der Techniken richtet sich grunds tzlich nach dem Buch Karate -DO von M. Nakayama. Das Hinzuziehen eines Kampfrichters beim Jiyu-Kumite darf nur ordnenden Charakter haben, eine Punktevergabe soll nicht erfolgen. Ausrichter und Pr fer haben f r einen w rdigen Rahmen bei der Pr fung zu sorgen. (Kleidung etc.). Es wird ausdr cklich darauf hingewiesen, dass die Pr fungen immer Kihon, Kata und Kumite (Bunkai)in der jeweiligen Pr fung beinhalten m ssen.
