Example: dental hygienist

SyMPOSIEN - hippocampus.de

Symposien23. Jahrestagung der dgnrNeurologie & Rehabilitation 6 2013 | 341 SyMPOSIENS1 01 Die Schluckambulanz interessante F lle aus der PraxisW. Schlaegel (Basel/CH)An Hand von Videos der endoskopischen und radiologischen Schluckdiagnostik werden verschiedenste Krankheitsbilder und deren Differentialdiagnose vorgestellt. Schwerpunkt hierbei ist die neurogene Dysphagie, wobei auch an andere m gliche Ursachen zu denken 02 Rehabilitation organisch bedingter Ged chtnisdefizite mittels Arbeitsged chtnistraining und bungen zum semantischen StrukturierenH. Hildebrandt1, K. M. Richter1,2, C. M dden2 (1 Bremen, 2 Oldenburg)Das Training des semantischen Strukturierens und der Wort-fl ssigkeit als Teil eines umfassenden Ged chtnistrainings zeigt einen positiven Effekt bei Patienten mit leichten bis mittel-schweren Ged chtnisst rungen.

BERLIN, 12.–14. DEZEMBER 2013 Symposien 342 | Neurologie & Rehabilitation 6·2013 und für Alertness-Reaktionszeiten zeigten für die MS-Patienten signifikant höhere Beeinträchtigungen an …

Information

Domain:

Source:

Link to this page:

Please notify us if you found a problem with this document:

Other abuse

Advertisement

Transcription of SyMPOSIEN - hippocampus.de

1 Symposien23. Jahrestagung der dgnrNeurologie & Rehabilitation 6 2013 | 341 SyMPOSIENS1 01 Die Schluckambulanz interessante F lle aus der PraxisW. Schlaegel (Basel/CH)An Hand von Videos der endoskopischen und radiologischen Schluckdiagnostik werden verschiedenste Krankheitsbilder und deren Differentialdiagnose vorgestellt. Schwerpunkt hierbei ist die neurogene Dysphagie, wobei auch an andere m gliche Ursachen zu denken 02 Rehabilitation organisch bedingter Ged chtnisdefizite mittels Arbeitsged chtnistraining und bungen zum semantischen StrukturierenH. Hildebrandt1, K. M. Richter1,2, C. M dden2 (1 Bremen, 2 Oldenburg)Das Training des semantischen Strukturierens und der Wort-fl ssigkeit als Teil eines umfassenden Ged chtnistrainings zeigt einen positiven Effekt bei Patienten mit leichten bis mittel-schweren Ged chtnisst rungen.

2 In dieser Studie untersuchten wir die Auswirkungen eines computerbasierten Arbeitsged cht-nistrainings zusammen mit bungen des semantischen Struktu-rierens auf die Ged chtnisleistung. 36 Patienten mit organisch bedingten leichten bis mittelschweren Ged chtnisst rungen wurden randomisiert auf zwei Studienarme verteilt, die beide gleichviel Therapieeinheiten erhielten. Die eine Gruppe erhielt ein PC gest tztes Arbeitsged chtnistraining und bungen zum semantischen Strukturieren und zur Wortfl ssigkeit. Die andere Gruppe erhielt eine Standard Gruppentherapie zur Verbesse-rung der Ged chtnisleistung. Die Vor- und Nachuntersuchung erfolgte doppelt verblindet gegen ber dem Gruppenstatus und ihre Ergebnisse wurden in 6 Composite Scores zusammenge-fasst. Die Kombinationsgruppe zeigte eine signifikant h here Verbesserung im Bereich der Arbeitsged chtnisleistung, der Wortfl ssigkeit und des prospektiven Ged chtnisses.

3 Dagegen fanden sich keine Unterschiede im Bereich des Lernens und Behaltens verbaler Information sowie im Bereich der Aufmerk-samkeitsleistung, wobei es in beiden Gruppen zu signifikanten Verbesserungen gegen ber der Ausgangsleistung kam. Als Fazit kann festgehalten werden, dass ein kombiniertes Arbeitsge-d chtnistraining und Training des Wortabrufs bzw. der seman-tischen Strukturierung effektiv die Leistungen in diesem Bereich verbessert und in Richtung prospektives Ged chtnis generali-siert. Zudem ist es im Bereich der sprachlichen Lern- und Behal-tensleistung der etablierten Standardtherapie nicht 03 Kognitive Fatigue, Tagesschl frigkeit und Depression bei MS- und Schlaganfall-PatientenD. Claros-Salinas1, C. Dettmers1, M. Herrberg2, E. Koch1, M. Volz2, M. Sch nberger2 (1 Konstanz, 2 Freiburg)Einleitung: Fatigue tritt bei an MS erkrankten Menschen h ufig auf: Pr valenzraten variieren zwischen einem Drittel der Betrof-fenen und 97 % (Bakshi, 2003; Comi et al.)

4 , 2001). Dabei geht die Fatigue-Symptomatik mit gravierenden Einschr nkungen des beruflichen und sozialen Lebens und der Lebensqualit t einher (Mitchell et al., 2005; Krupp, 2003).Im Vergleich zur MS wurde die Pr valenz von Fatigue nach Schlaganfall wesentlich seltener untersucht und scheint nied-riger zu liegen (Pr valenzraten zwischen 23 % und 75 %, vgl. Choi-Kwon & Kim, 2011). Aber auch f r Menschen nach Schlag-anfall wurde gezeigt, dass Fatigue mit eingeschr nkter Lebens-qualit t einhergeht (Visser-Meily et al., 2009).Noch offen ist die Frage, inwieweit Fatigue bei MS-Patienten eine ausschlie liche Folge des organischen Krankheitsgesche-hens ist oder auch durch sekund re Faktoren mit bedingt sein kann. Claros-Salinas et al. (2012) zeigten, dass sowohl kognitive wie k rperliche Belastung zu einer Zunahme kognitiver Fatigue f hren kann.

5 Nachgewiesen wurde ein Zusammenhang zwi-schen Fatigue einerseits und Schlafst rungen (Kaminska et al., 2011) sowie depressiven St rungen (Braley et al., 2010) ande-rerseits. Bradley & Chervin (2010) leiten hieraus die Behand-lungsempfehlung ab, Fatigue bei MS-Patienten nachrangig zu behandeln, wenn auch eine Schlafst rung oder eine depressive St rung vorliegt. Dieses Behandlungsmodell unterstellt aller-dings, dass Fatigue eine Folge von Schlafst rungen und Depres-sion ist. Vernachl ssigt wird die M glichkeit, dass Schl frigkeit, Depression und Fatigue eine gemeinsame neurobiologische Basis haben (Kasatkin & Spirin, 2007) oder, dass Depressionen und Tagesschl frigkeit eine Folge MS-bedingter Fatigue sind (Arnett et al., 2008; Bol et al., 2009).Die Befundlage bez glich potentieller sekund rer Determinan-ten von Fatigue nach Schlaganfall ist ebenfalls unzureichend, da bislang nur wenige Studien Zusammenh nge zwischen dem Auftreten von Fatigue nach Schlaganfall und depressiven St rungen wie Schlafst rungen untersuchten (und best tigten, vgl.)

6 Annoni, 2008). Eine Kl rung des kausalen Zusammenhangs zwischen Fatigue, Schl frigkeit und Depression ist relevant f r die Formulierung von Behandlungsempfehlungen sowohl f r MS- als auch Schlaganfall-Patienten. Schoenberger et al. (in press) konnten bereits f r SHT-Patienten mittels einer cross-lagged analysis zeigen, dass Fatigue nach SHT die Ursache und nicht die Folge von Depression und Tagesschl frigkeit ist. Hauptfragestellungen unserer Studie sind:i) sind die Auspr gungen kognitiver Fatigue bei MS und Schlaganfall vergleichbar?ii) sind Depression und Tagesschl frigkeit Determinanten kognitiver Fatigue bei MS und Schlaganfall?Methode: MS-und Schlaganfall-Patienten wurden w hrend eines station ren Rehabilitationsverfahrens konsekutiv mit folgenden Verfahren untersucht (Messzeitpunkt 1): Fatigue Severity Scale (FSS) Fatigue Skala f r Motorik und Kognition (FSMC) Fragebogen zur Tagesschl frigkeit (ESS) Hospital Anxiety and Depression Scale (HADS-D) Testbatterie zur Aufmerksamkeitspr fung (TAP): Alertness Visuelle-Analogskala zu aktueller subjektiver Leistungsf -higkeit (LF)Eine Follow-up-Untersuchung (Messzeitpunkt 2) soll sechs Monate sp ter als telefonische Nachbefragung erfolgen.

7 Mittels cross-lagged analysis sollen zeitlich-kausale Zusammenh nge zwischen kognitiver Fatigue, Tagesschl frigkeit und Depression untersucht : Bislang liegen Ergebnisse f r Messzeitpunkt 1 vor. Eingeschlossen wurden 76 MS-Patienten (39,5 % m nnlich, mittleres Alter 45,3 Jahre, durchschnittliche Bildung 10,9 Jahre, 48,7 % arbeitsf hig bei Aufnahme, Zeit nach Erkrankungsbe-ginn 10,3 Jahre, bei 60,8 % schubf rmiger, bei 10,8 % prim r chronischer und bei 28,4 % sekund r chronischer Verlauf) und 77 Schlaganfall-Patienten (63,6 % m nnlich, mittleres Alter 56,7 Jahre, durchschnittliche Bildung 10,4 Jahre, 32,9 % arbeits-f hig bei Aufnahme, durchschnittliche Zeit nach Ereignis 1,2 Jahre, 67,9 % Isch mie, 19,6 % intrazerebrale Blutung, 10,7 % Subarachnoidalblutung). Tabelle S1 03 zeigt die Testergebnisse f r die Subgruppe der MS-Patienten und die der Schlaganfall-Patienten, einschlie lich prozentualer : Die Ergebnisse weisen daraufhin, dass kogni-tive Fatigue bei MS- und Schlaganfall-Patienten unterschiedlich ausgepr gt ist.

8 Auch die Mittelwerte f r Tagesschl frigkeit Berlin, 12. 14. DezemBer 2013 Symposien342 | Neurologie & Rehabilitation 6 2013und f r Alertness-Reaktionszeiten zeigten f r die MS-Patienten signifikant h here Beeintr chtigungen an als f r die Schlagan-fall-Patienten. Die entsprechenden Werte der Depressionsskala hingegen ergaben keine Depression und Schlafst rungen als Determinanten kognitiver Fatigue bei MS und Schlaganfall zu verstehen sind, wird die f r die Follow-up-Untersuchung geplante crossed-lagged analysis kl ren k 04 Leidensdruck durch gest rten Schlaf:Wertigkeit von ESS und PSQI in der Neuro-RehabilitationK. Bohr, G. Freier, O. Milovanovic, R. Arneja (Plau)Fragestellung: Schlafst rungen, vornehmlich SRBD und PLMS, bewirken in der Allgemeinheit Leidensdruck durch Tagesschl frig-keit und Konzentrationsst rungen [1].

9 Besonders ung nstig wirken sich SRBD oder PLMS auf Therapiefortschritte bei neurologischen Rehabilitanden nach Hirninsult aus [2, 3]. Wir berpr ften Zusam-menh nge zwischen subjektivem Leidensdruck erfasst mit ESS und PSQI und objektiven Schlaf-Apnoe-Screening Ergebnissen in 4 verschiedenen Diagnosegruppen einer Rehabilitationsklinik [4, 5].Methoden: Prospektiv erhielten insgesamt 378 Patienten, davon 213 nach Hirninsult (77 w, 136 m) ein Schlaf-Apnoe-Screening (Fa. Somnomedics). Die Ergebnisse der Frageb gen (ESS, PSQI) waren explizit kein Einschlusskriterium. Die Frageb gen f llten die Probanden vor der Messnacht alleine aus. S mtliche Pro-banden waren auf Stationsebene (Phase D) selbsthilfef hig und ausreichend : Von 213 Insultpatienten f llten 36 % Frauen und 35 % M nner die ESS nicht aus. Einen ESS > 10 zeigten 31 % Frauen und nur 17 % M nner.

10 AHI > 10/h zeigten 38 % der Frauen und 79 % der M nner. In der Gesamtgruppe mit Hirninsult zeigten ESS, PSQI, BMI, Alter keine Korrelation zu AHI oder PLM-I. Die brigen 165 Patienten mit MS, anderen neurologischen und orthop dischen Diagnosen hatten vergleichbare : ESS und PSQI erfassen das Ausma von Schlafst rungen und damit verbundene Gesundheitsrisiken auch bei j ngeren bei Rehabilitanden (post-stroke) nicht zuver-l ssig. Auch Leidensdruck und Behandlungsindikation k nnen damit nicht pr zisiert werden [6]. Dennoch sind die Skalen eine gute Informationsquelle f r die Behandler vor individuellen Patientengespr Buysse DJ. Clin Sleep Med Siengsukon CF. Phys Therapy Good DC. Stroke Arzt M. Stroke Skibitzki M. JAMDA Mondal P. Nat Sci Sleep 05 Rekrutierungspotential f r eine modifizierte Form der Constraint Induced Movement Therapy in Physio- und Ergotherapiepraxen in einer randomisiert-kontrollierten Studie mit Schlaganfallpatienten (HOMECIMT)A.


Related search queries