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TachelestachelesEXPERTISEf r die Mitglieder des Landesverbandes Katholischer Kindertagesst ttenP dagogische Ans tze undHandlungskonzepteThemenheft1 InhaltVorwort2 Einf dagogische Ans Bedeutung des Spiels nach Friedrich Fr P dagogik nach Maria Waldorf-P Reggio-P reformp dagogische Ansatz nach C lestin dagogische offene tten/Bildungsr spielzeugfreie L czy-Modell nach Emmi Vorurteilsbewusste Erziehung und Bildung343. Gesetzliche und verbandliche Grundlagen362 VorwortKindertageseinrichtungen stehenseit einigen Jahren im Mittel punktder ffentlichen Aufmerksamkeit.

Überzeugungen, Werte, Normen, Ziele und Methoden, die handlungsleitend sind für die gesamte Einrichtung. Wenn sich Träger und pädagogische Fachkräfte zu einem Ansatz beken - nen, bestimmt dieser das ganzheitliche Konzept, die pädago - gische Planung, die Raumgestaltung und das Material-

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  Normen, Werte

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1 TachelestachelesEXPERTISEf r die Mitglieder des Landesverbandes Katholischer Kindertagesst ttenP dagogische Ans tze undHandlungskonzepteThemenheft1 InhaltVorwort2 Einf dagogische Ans Bedeutung des Spiels nach Friedrich Fr P dagogik nach Maria Waldorf-P Reggio-P reformp dagogische Ansatz nach C lestin dagogische offene tten/Bildungsr spielzeugfreie L czy-Modell nach Emmi Vorurteilsbewusste Erziehung und Bildung343. Gesetzliche und verbandliche Grundlagen362 VorwortKindertageseinrichtungen stehenseit einigen Jahren im Mittel punktder ffentlichen Aufmerksamkeit.

2 ObPisa-Schock oder demografischerWan del, Rechts an spruch auf einenKita-Platz oder Fach kr f te mangel es gibt viele Themen, die l ngstnicht mehr nur Eltern kleiner Kin derund ihre Familien besch ftigen, son-dern Politiker, Kirchen, Verb nde,Wis sen schaften, Ver lage, Anbieter von Dienstleistungen undzuletzt sogar Fi nanz investoren auf den Plan rufen. VieleAkteure tummeln sich auf dem Feld der Kinder tages -einrichtungen und ebenso vielf ltig wie sie sind auch , vielf ltig und oft sogar widerspr chlich sind auch dieDis kus sionen.

3 Die einen verlangen h chste Qualit t f r dieKleinsten, die anderen mahnen Bezahlbarkeit an. Die einensehen die Kita als Sprungbrett in eine erfolgreiche Berufs bio -grafie, die anderen fordern m glichst lange den gesch tzten,zweckfreien und zwanglosen Raum zum Spielen. Die einenwollen berufst tigen Eltern gr tm gliche Flexibilit t in derBe treuung ihrer Kinder erm glichen und denken ber Platz -sharing und Kinder-Hotels nach. Die anderen bestehen aufder Notwendigkeit von Bindung und Kontinuit t in den Be -zieh ungen als Grundbedingung f r eine gute Entwicklung derPers nlichkeitsstruktur eines r die Fachkr fte in den Einrichtungen werden die von derGe sell schaft zugewiesene Allmacht und die pers nlich oftempfundene Ohnmacht vielfach zu einer Zerrei ndig neue Theorien, Modelle, Projekte rufen fordernd nachUm setzung.

4 Das Motiv des F rderns, Entwickelns, Findensund Erfindens bleibt dabei manchmal auf der Strecke. In die-ser Situation ist Reflexion notwendig. Sie ist Not wendend im besten Sinne des Wortes. Die Arbeit in den Kinder tages -ein rich tungen steht am Beginn des 21. Jahrhunderts auf ei-nem soliden professionellen Fundament. Zahlreiche Theorienund Handlungsans tze wurden in der Vergangenheit entwi-ckelt und erprobt. Sie verdienen es, gew rdigt und weiterent-wickelt zu werden. Neues l sst sich dabei integrieren, Be ste -h endes modifizieren und aktualisieren. Die vorliegende Brosch re m chte Tr gervertreter(innen),Leite r(in nen), Fachkr fte und Fachleute in der fr hkindlichenP d a gogik zu einer solchen Reflexion einladen.

5 Die Brosch restellt p dagogische Ans tze und Handlungskonzepte vor undstellt sie in einen Bezugsrahmen, dessen Basis der Situations -an satz ist. Sie folgt damit dem Rottenburger Kinder garten -plan, der im Jahr 2007 den Situationsansatz f r alle Kinder ta -ges einrichtungen in der Di zese Rottenburg-Stuttgart zurma geblichen und verbindlichen p dagogischen Grundaus -rich tung erkl rt hat (Beschluss 9). Die UN-Kinderrechte, der Orientierungsplan Baden-W rttem -berg und das Qualit tsverst ndnis des KTK G tesiegels,Quali t tsprofil der Di zese Rottenburg-Stuttgart, kommenhinzu.

6 Sie bilden zusammen einen Rahmen f r die Profil bil -dung, die Konzeptionsentwicklung und vor allem f r die ganzkonkrete p dagogische Arbeit im Alltag. Dieser Rahmen istverpflichtend und durch nichts zu ersetzen. Er gibt Orientie -rung und ffnet damit p dagogische Hand lungs spielr Entscheidung f r Themen und Schwerpunkte nimmt erden Fachkr ften nicht ab. Pr fet alles, das Gute behaltet! (1 Thess 5,21) lautet die Einladung an den p dagogischenSach verstand. Wir freuen uns, wenn die Brosch re eine breite Leserschaftfindet, und empfehlen sie hiermit Ihrer , den 29.

7 Januar 2014F r den Vorstand des Landesverbandes Kath. Kindertages -st ttenDr. Ursula WollaschGesch ftsf hrerinFoto: Christoph Vohler3 Tageseinrichtungen f r Kinder setzen sich als Bildungs ein rich -tungen mit Erziehungszielen sowie Vorstellungen von kindli-chen Lern- und Bildungsprozessen auseinander. Sie orientie-ren sich dabei an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissenund legen aus vielf ltigen Analysen, Erfahrungen und Kompe -tenzen ihre fachlichen Schwerpunkte fest. Die Ausrichtung aneinem p dagogischen Ansatz tr gt zur Profilbildung bei,bringt Klar heit und Sicherheit f r alle in der Einrichtung T ti -gen und unterst tzt den Prozess der Qualit tsentwicklungund f r diese Handreichung, in der verschiedene p dago-gische Ans tze und Handlungskonzepte beschrieben wer-den, waren Anfragen von Tr gervertreterinnen und Tr ger ver -tre tern, Kinder gar ten be auf tragten und p dagogischen Fach -kr ften nach einem ber blick ber die verschiedenen An -s tze.

8 Um die Ans tze und Hand lungskonzepte miteinandervergleichen und gegeneinander abgrenzen zu k nnen, wur-den sie mit den gleichen Gliede rungspunkten bearbeitet. Be -sondere Bedeutung liegt dabei auf dem Bild vom Kind undauf der Rolle der p dagogischen Fachkraft. Das Bild vomKind soll deutlich machen, welche Haltung, welchesMenschen bild hinter dem Ansatz steht und wie dadurch dieZiele und Grundlagen gepr gt sind. Die p dagogischeFachkraft ist je nach Ansatz Mitlernende, Ex pertin, Ge stal -terin, Beobachterin, Begleiterin, H rende oder Ver stehendeund definiert ihre Rolle aus dem Bild vom Kind sowie densonstigen Schwerpunkten oder hier vorgestellten Ans tze und Handlungskonzepte sindeine subjektive Auswahl derer, die in der t glichen Ausein -ander setzung immer wieder thematisiert werden oder zuNachfragen f Ende jeder Beschreibung finden sich Literaturangaben.

9 Die bei einer Vertiefung unterst dagogische Ans tzeP dagogische Ans tze sind in der Vergangenheit meist aushisto rischen oder gesellschaftlichen Entwicklungen entstan-den. Sie enthalten ein bestimmtes Menschenbild, ein Bildvom Kind und somit Vorstellungen zur Gestaltung einer gelin-genden Entwicklungsbegleitung und -f rderung. Ein p dago-gischer Ansatz umfasst die Gesamtheit der Grundlagen, ber zeu gungen, werte , normen , Ziele und Methoden, diehandlungs leitend sind f r die gesamte Einrichtung. Wenn sichTr ger und p dagogische Fachkr fte zu einem Ansatz beken-nen, bestimmt dieser das ganzheitliche Konzept, die p dago-gische Planung, die Raumgestaltung und das Ma terial -angebot.

10 Ber den Ansatz definiert sich die Rolle der p dago-gischen Fachkraft, er f rdert deren Identit t und st rkt dieProfessionalit dagogische HandlungskonzepteP dagogische Ans tze brauchen Vorstellungen und Ideen zurUmsetzung im p dagogischen Alltag. M glichkeiten zur kon-kreten Ausgestaltung bieten verschiedene Handlungs kon -zepte, mit denen die Einrichtung ihren Weg der Umsetzungfestlegen kann. Durch die Orientierung an den konkretenGegebenheiten vor Ort und einer genauen Situationsanalysebestimmt die Einrichtung das f r sie passende Handlungs zur Bewertung der p dagogischen Ans tzeAus rechtlicher Sicht bieten die UN-Kinderrechtskonventionund der Orientierungsplan f r Bildung und Erziehung in ba-den-w rttembergischen Kinderg rten und weiteren Kinder -tages einrichtungen erste Anhaltspunkte zur Bewertung undEinordnung der p dagogischen Ans tze.


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