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Titelseite XK 150 - jaguarclassic.com

RestaurationXK 150 OTSGB CLASSIC CARSD NNIJ aguar-Ersatzteile, Wartung und +41 (0)62 754 19 29 Old Mill CH-6265 Roggliswil (LU)JAGUARTRIBUNE1XK-Spezialist Georg nni unterzieht einen XK150 OTS einer Totalrestau-ration. In den n chsten,voraussichtlich zw lf Fol-gen der Jaguar Tribunelassen uns Georg und derBesitzer des Wagens inText und Bild an diesemWerk teilhaben, berichten,welche Probleme auftretenund welche Fortschritte dieInstandstellung macht. Im Mai 1998 rief mich einJDCS Mitglied an und teilte mirmit, er h tte einen XK 150 OTSmit originalem Verdeck erstan-den. Ich glaubte, meinen Ohrennicht zu trauen, denn noch nie inmeinem Leben habe ich ein origi-nales XK 150 Roadster-Verdeckgesehen. Sofort fuhr ich in dieOstschweiz, ausger stet mit Fo-toapparat und Reservefilmen, umdieses Unikat zu zeigte sich, dass das Autonicht ganz so gut war wie erwar-tet. Der nun nicht mehr so gl ck-liche Besitzer hatte den Wagenvon einer angeblichen Privatper-son (Mr.)

JAGUAR TRIBUNE 1 XK-Spezialist Georg B. Dönni unterzieht einen XK 150 OTS einer Totalrestau-ration. In den nächsten, voraussichtlich zwölf Fol-

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1 RestaurationXK 150 OTSGB CLASSIC CARSD NNIJ aguar-Ersatzteile, Wartung und +41 (0)62 754 19 29 Old Mill CH-6265 Roggliswil (LU)JAGUARTRIBUNE1XK-Spezialist Georg nni unterzieht einen XK150 OTS einer Totalrestau-ration. In den n chsten,voraussichtlich zw lf Fol-gen der Jaguar Tribunelassen uns Georg und derBesitzer des Wagens inText und Bild an diesemWerk teilhaben, berichten,welche Probleme auftretenund welche Fortschritte dieInstandstellung macht. Im Mai 1998 rief mich einJDCS Mitglied an und teilte mirmit, er h tte einen XK 150 OTSmit originalem Verdeck erstan-den. Ich glaubte, meinen Ohrennicht zu trauen, denn noch nie inmeinem Leben habe ich ein origi-nales XK 150 Roadster-Verdeckgesehen. Sofort fuhr ich in dieOstschweiz, ausger stet mit Fo-toapparat und Reservefilmen, umdieses Unikat zu zeigte sich, dass das Autonicht ganz so gut war wie erwar-tet. Der nun nicht mehr so gl ck-liche Besitzer hatte den Wagenvon einer angeblichen Privatper-son (Mr.)

2 Richard Haynes) in denUSA gekauft. Der Kaufentscheidwurde aufgrund einer ausf hrli-chen Fotodokumentation, mehre-rer Telefonate in deutscher Spra-che (der Mann muss ein Deut-scher sein), eines technischenGutachtens und eines ausf hrli-chen Beschriebs gef llt, in wel-chem geschrieben stand, derWagen sei aus 1. Hand, in Ori-ginalfarbe, mit Originalwerkzeugund Gebrauchsanweisung verse-hen, ohne Rost, immer von einerJaguar-Werkstatt gewartet wor-den und es handle sich um den ge-liebten Wagen des neulich ver-schiedenen Schwiegervaters. Aus obiger Beschreibung warunser Clubmitglied des Schn pp-chens sicher und liess das Autosogleich nach Europa verschif-fen. Wer h tte sich diese Gele-genheit entgehen lassen, schiender XK doch ausserordentlichg nstig. Dass sich das Auto dannwider Erwarten in recht schlech-tem Zustand zeigte, entt uschteProjekt: XK-RestaurationTeil 1 Von Georg B.

3 D nniXK 150 Roadster mit originalem Verdeck, leider mit einigen b sen berraschungen aufwartendJAGUARTRIBUNE2unser Clubmitglied ausserordent-lich, man muss jedoch in Betrachtziehen, dass meiner Meinungnach der Wagen nur um zirka 1/3 berbezahlt wurde. Im Nach-hinein erfuhr unser Mitglied, dassgegen Richard Haynes (auch Ak-tenkundig unter Namen wie: Ger-rit Schmidt oder Howard Rutt-ger), 199 Riverhead Road, EastQuogue, 11942 New York, inDeutschland bereits etliche Straf-verfahren laufen. Interessant indiesem Zusammenhang ist auchder ausf hrliche Artikel Bei An-ruf Schrott im Oldtimerheft Motor Klassik, 10/ 1998 .Der Besitzer entschied sich,den XK in der Schweiz auf dieStrasse zu bringen, um herauszu-finden, ob er berhaupt Freude aneinem solchen Fahrzeug mehreren Ausfahrten, wiedem ACS Rally, dem XK , und nach dem Kurs des XKRegisters bei GB D nni ClassicCars im Winter 1998, wurde mitder Unterst tzung seiner Gemah-lin der Entschluss gefasst: werde nun versuchen, inden folgenden zw lf Tribunes ber die Restauration dieses Wa-gens zu berichten.

4 Vor der Zerle-gung habe ich noch einige Fotosgemacht, um quasi ein Inventar zuhaben und zu zeigen, wie sch nein schlechtes Auto haben ein riesiges Gestellf r den zerlegten Wagen vorbe-reitet. Die Zerlegung ist immereinfach und der Fortschritt schnell zu sehen. Zuerst habenwir die Karosserieanbauteile de-montiert, das Interieur ausgebautund den Kabelbaum mit seinenKomponenten entfernt. Alleswurde s uberlich angeschriebenund so wie es war in besagtemgrossen Gestell gelagert. Dannwurde die Karosserie vom Chas-sis getrennt. Eigentlich ein einfa-Beginn der ZerlegungXK-Karosserie wird vom Chassis getrenntches Verfahren, denn nur wenigeSchrauben halten Karosserie undChassis an einem XK , dieser Wagen hat es in Karosseriereparaturblechehatte man an mehreren Stellen di-rekt ans Chassis geschweisst. Al-so waren wir gezwungen, dieseVerbindungen an mehreren Stel-len wegzubrennen.

5 Stahlblechre-paraturen waren geradezu haar-str ubend ausgef hrt. Dies ist aufden Fotos sichtbar. Nach derTrennung wurden der Motor unddie Aufh ngungsteile vom Chas-sis entfernt. Nun sind Karosserieund Chassis bereit, im Bad ab-gelaugt und entrostet zu wir zur ck erhalten, k nnenwir nur ahnen, aber nicht genauwissen. Wir vermuten am Chassisunter den dicken Unterboden-schutzschichten belste Schlos-serarbeiten und an der Karosseriewerden wohl Schweissn hte, dieeher als B gge zu bezeichnensind, unter dem Spachtel zumVorschein mit abgerosteter VersteifungBastel-Schwelle aus abgekantetem Blech mit Lochblechverst rkung (Bilder: links von hinten, rechts von vorne)Gesamtansicht des HecksAbdeckblech, um die Durchrostungen zu verbergenReserveradabteil (ohne Abdeckblech)JAGUARTRIBUNE4XK-Spezialist Georg nni, unterzieht in denn chsten Jahren einen XK150 OTS einer Totalre-stauration. In der letztenund in den folgenden Ja-guar Tribunes l sst unsGeorg in Text und Bild andiesem Werk teilhaben,schreibt, welche Proble-me auftreten und welcheFortschritte die Instand-stellung macht.

6 Am OTM in Bern bekam ichdas ganze Ausmass der bisheri-gen amerikanischen Karosserie-restauration zum ersten Mal zusehen. Mein Kunde erlaubte es,die abgelaugte Karosserie zuAusstellungszwecken nach Bernmitzunehmen. Im gleissendenScheinwerferlicht funkelten dieunz hligen hartgel teten Bl t-ze wie Goldst ckli. Der allge-meine Zustand der Karosseriewar wie erwartet: Wechselbad der Gef hle er-zeugten die hinteren inneren Rad-h user. Sie waren fast neu und un-verrostet, aber krude mit Hartlotund Schrauben ber die durchro-steten Bleche angepappt. Diese fast-Neuteile werden wir in-stand setzen k der XK nach dem OTMwieder bei uns stand, rekonstru-ierten wir aus den bestehendenProjekt: XK-RestaurationTeil 2 Von Georg B. D nniAbgelaugte Karosserie am OTM in Bern Goldst ckli Flickwerk am KupplungstunnelRestauration des KupplungstunnelsJAGUARTRIBUNE5 Teilen die Spritzwand und im be-sonderen den Bereich der Kupp-lungsglocke, hatte doch einfr herer Restaurator klar be-griffen, dass der Ausbau des XK150-Getriebes umst ndlich istund daher mit einem Kaiser-schnitt das Getriebe von wir das Vorderteil wie-der aufs Chassis aufschraubten,kam das Auto zu einer ganz be-sonderen Ehre.

7 Wir wurden vombefreundeten Aston Martin Ow-ners Club angefragt, ob wir anihrem Gala D ner eine Schau-werkst tte einrichten k l ngerem berlegen kamenwir zum Schluss, dass dieser XK150 genau das richtige Objekt , getan. Das vordereund hintere Teil in den Iveco ein-geladen, mit allen Werkzeugen,Schweissanlage, Gasflaschen undepochegerechtem Deco-Material,und ab nach Z rich ins Grand Ho-tel Konzept der Arbeit an die-sem Abend war folgendes: Denvorderen rechten Kotfl gel ent-fernen, die Flanke wegschneidenund das Neuteil stumpf mit derFlamme einschweissen und ver-schlichten. Das Arbeitsziel hatteunser Herr Gut nachts um ein Uhrerreicht. Die tolle Idee von J rgFurter, dem Pr sidenten desAMOC, war aber doch etwas zuprogressiv, gab es doch G ste, dief r den einmaligen kurzen Ein-satz der Trennscheibe gar keinVerst ndnis hatten. Der Einsatzdes Schlichthammers dagegenging im allgemeinen Ger uschpe-gel sind beide Kotfl gel vor-ne entfernt und bereit zur Restau-ration, die ganze Konstruktiondes A-Pfostens, der die T rschar-niere tr gt, ist wieder aufgebautmit Blechen der richtigen Dicke,um die urspr ngliche FestigkeitAlle weggebogenen Bleche wieder gerichtet; bereit zum zu-sammenbauen bzw.

8 AnschweissenReady for action im Grand Hotel DolderKotfl gel vorne rechts entferntWiederhergestellter KupplungstunnelNeue Flanke wird stumpf eingeschweisstwieder zu erreichen. Die Spritz-wand ist nun wieder mit demChassis verschraubt, nachdemzuerst das Fundament, die neuenSchwellen, ausgerichtet und auf-geschraubt wurden. Als n chsteArbeit folgt der Aufbau des Heck-teils auf die montierten Schwel-len. So viel zur Karosseriearbeit. Aber auch der Mechaniker warin der Zwischenzeit nicht unt tiggewesen. Er zerlegte das Getrie-be. Dieses ist in relativ gutem Zu-stand, braucht aber vor allemneue Lager. Der Overdrive istverbraucht und muss revidiertwerden, die Zahnstangenlenkungben tigt ebenfalls neue Lager, dieVergaser wurden zerlegt und zum Motor: Irgendwannim letzten Winter hatte ich denmutigen Einfall, den XK-Besitzerzu fragen, ob er mir sein Auto f rdie Monte Carlo Challenge 99ausleihe, da ja dieses danach oh-nehin restauriert w rde.

9 Ich sahdann aber doch davon ab undnahm in meinem Schlachtross,dem XK 150 Special, teil. Heutewissen wir, dass der Wagen mitdiesem Motor wohl kaum dieNordsee, den Startort der Monte,erreicht h tte, geschweige denn ber die P sse wie den Granier,Turini und wie sie sonst noch al-JAGUARTRIBUNE6 Partie hinter den Sitzen, alles hartgel tetGrundieren der Schwellen vor dem SchweissenGel teter Blechmantel am ChassisAusrichten der Schwellen auf dem ChassisRekonstruktion der Partie hinter den SitzenEntfernter Blechmantel am ChassisJAGUARTRIBUNE7le heissen, gekommen w Lagerschalen der Pleuelwaren bereits bis auf die Kupfer-schicht abgewetzt, ein Sitz einesKernlochdeckels so angerostet,dass es ein Wunder war, dass ernicht schon l ngst herausgefallenwar. Hinter den Kernlockdeckelnbefand sich Zentimeter dickerRostschlamm, was neben ande-ren Nachteilen zu unl sbarenthermischen Problemen f hrt. Al-le lkan le dick verkrustet mit lkohle und schlamm, der zu-sammen mit deterginhaltigen len den schnellen Tod einesTriebwerks besiegelt.

10 Solch ver-nachl ssigte Motoren d rfen nurmit unlegierten len bis zur Re-vision gefahren werden!Auch am Zylinderkopf be-stand Handlungsbedarf nebenden normalen Arbeiten wie: blei-frei taugliche Ventilsitze, neueVentile und neue Tassenst ssel-f hrungen. Die Bohrungen derVentilf hrungen waren nicht nurschief, sondern bereits weit berdas allgemein erh ltliche ber-mass Interieur wurde bislangvon uns noch nicht viel gearbei-tet. Wohlweislich habe ich fr h-zeitig bei Connolly in Englanddrei suede gr ne Leder m ssen speziell angefertigtwerden, da Connolly nur noch aufBestellung suede green, original-getreu nicht durchgef rbt her-stellt. Nach viermonatiger Warte-zeit kamen meine Leder in Rogg-liswil an. Der Duft war bet rend,der seidene Glanz epochenge-rechter als bei normalen Autolux-H uten, der Preis furchterregendund die Farbe und der Finishfalsch! Also retournierte ich dieH ute wieder mit originalen altenLederfarbmustern und Connollystartete die ganze bung von vor-ne.


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