Transcription of Toxoplasmose - Sven Sauter
1 Miasmatische Materialien / Sven Sauter / Lohm hlenstr. 65 / 12435 Berlin / 030/ 53 21 24 99 / Toxoplasmose Themen, Symptome und Symbole der Toxoplasmose Autounf lleSauter Behinderungen, geistigeKlinik Blockade, blockiertJulian DepressionenKlinik Entwicklung, verz gerteJulian Hemmungen, gehemmtJulian KinderJulian KonzentrationsschwierigkeitenJulian LernschwierigkeitenJulian Manisch-depressive St rungen (Bipolare St rungen)Julian PsychoseJulian, Klinik - manisch-depressive St rungen (Bipolare St rungen)Julian - SchizophrenieKlinik SchizophrenieKlinik Schuldgef hleSauter SchwangerschaftSauter Selbstbewusstsein, mangelndesSchmitz-Harbauer (Julian) Tiere: Katzen, Nagetiere, Zugv gelSauter: Angst vor, Tr ume von, Antipathie gegen oder Sympathie f r TraurigkeitJulian Wahnidee, schuldig zu seinSauter Wesensver nderungenSauter Widerspruchsgeist bei JugendlichenSchmitz-Harbauer (Julian) Symptome der Toxoplasmose KOPF EncephalitisJulian - disseminataClause (Julian): D6 HydrocephalusKlinik KopfschmerzenKlinik - Hypertonie, mitJulian - unertr glicheKlinik MeningitisJulian - der KinderJulian Migr ne, bili seLeitner (Julian): D4 Verkalkungen der Hirngef eKlinik AUGEN ChorioiditisKlinik Entz ndungenJulian KonjunktivitisJulian L hmungen der AugenmuskelnKlinik RetinitisJulian Uveitis (Regenbogenhautentz ndung).
2 Entz ndung der mittleren Augenhaut. Julian OHREN Schwerh rigkeit, TaubheitKlinik - Innenohr (DD. Syph.)Klinik NASE SchnupfenJulian - KinderJulian - rezidivierendJulian MUND Zyanose der Lippen Schmitz-Harbauer (Julian) Miasmatische Materialien / Sven Sauter / Lohm hlenstr. 65 / 12435 Berlin / 030/ 53 21 24 99 / BRUST - HERZ Arhythmie (selten)Julian - ExtrasystolenJulian EKG; - St rungen der Repolarisation (Erregungsr ckbildung) in der ST-Strecke und/oder der T-Welle. Julian Entz ndungenJulian HerzbeschwerdenJulian - angeboreneJulian - in der FamilienanamneseJulian Hypertrophie, linksJulian MyocarditisJulian - subakuteJulian systolisches Ger uschJulian TachykardieJulian (aber auch Bradykardie)Schmitz-Harbauer (Julian) Ventrikel, linksJulian - LUNGE HustenKlinik PneumonieKlinik - atypischeJulian ABDOMEN BauchschmerzenJulian HepatitisJulian - juvenileJulian HepatosplenomegalieJulian Lymphadenitis Julian - mesenteriale (Appendicites- hnliche Symptome)Julian MagenJulian - Entz ndungen (Gastritis)Julian REKTUM Ileitis Julian Morbus Crohn Julian MENSTRUATION Menarche, fr heJulian MenorrhagieJulian MetrorrhagieJulian SCHWANGERSCHAFT AbortKlinik - 1.
3 3. MonatJulian - rezidivierendJulian EXTREMIT TEN ArthritisJulian K lte der H nde und F e Schmitz-Harbauer (Julian) Kr mpfeKlinik - der KinderJulian L hmungenKlinik - HemiplegieJulian - ParaplegieJulian Multiple SkleroseJulian, Mettler SchmerzenKlinik SpastikenKlinik HAUT Erythema nodosumJulian HautausschlagJulian - flechtenartigJulian - knotigJulian - maculo-papul sJulian Miasmatische Materialien / Sven Sauter / Lohm hlenstr. 65 / 12435 Berlin / 030/ 53 21 24 99 / - vesicul sJulian PetechienJulian PityriasisJulian - roseaJulian Die R schenflechte (auch Schuppenr schen) ist eine nicht ansteckender Hautausschlag am Rumpf, oder an den Innenseiten der Unterarme, dem R cken oder am Haaransatz, welcher bis zu einem halben Jahr dauern kann. Die Flechte tritt meistens zwischen dem 10. und 35. Lebensjahr auf. Erkrankungsgipfel werden im Fr hjahr und Herbst verzeichnet. NERVEN Chorea?Julian EncephalitisJulian - disseminataClause (Julian): D6 EpilepsieKlinik - Bravais-Jackson AnfallJulian: Epileptischer Anfall, der von einem Hirnrindenbezirk in der Zentralregion ausgeht und entsprechend der Ausbreitung des Rindenherdes einen bestimmten Ablauf aufweist.
4 MeningitisJulian - KinderJulian MyelitisJulian ALLGEMEIN Bilirubin mieJulian Chorea?Julian EncephalitisJulian - disseminataClause (Julian): D6 Entwicklungsst rungenJulian - motorischeJulian Entz ndungenJulian EosinophilieJulian EpilepsieKlinik - Bravais-Jackson Anfall: Epileptischer Anfall, der von einem Hirnrindenbezirk in der Zentralregion ausgeht und entsprechend der Ausbreitung des Rindenherdes einen bestimmten Ablauf Fieber, leichtesKlinik HepatitisJulian - juvenileJulian HepatosplenomegalieJulian - persistierendJulian HypotonieJulian (aber auch Hypertonie)Schmitz-Harbauer (Julian) IkterusJulian - NeugeboreneJulian K lte, Fr steligkeitSchmitz-Harbauer (Julian) Kr mpfeKlinik L hmungenKlinik LeukozytoseKlinik Lymphadenitis Julian - mesenteriale (Appendicites- hnliche Symptome)Julian - persistierendeJulian MasernJulian: Rubeola MeningitisJulian - KinderJulian MononucleoseJulian Morbus Crohn Julian Morbus Wilson (Kupferspeicherkrankheit)Julian Die Wilson-Krankheit ist eine autosomal-rezessiv vererbte Erkrankung, bei welcher der Kupferstoffwechsel in der Leber gest rt ist.
5 Als Folge der Erkrankung entsteht ein vielgestaltiges Muster von Symptomen an der Leber (Hepatitis, Leberverfettung, Zirrhose), am Auge (z. B. Nachtblindheit, Strabismus) und ZNS (Parkinson-, und Chorea- hnliche Symptome). Die Krankheit manifestiert sich am h ufigsten im zweiten oder dritten Lebensjahrzehnt. M digkeitKlinik Multiple SkleroseJulian, Mettler Pr canceroseJulian Schwellung, LymphknotenKlinik - HalsbereichKlinik - MesenteriumJulian Miasmatische Materialien / Sven Sauter / Lohm hlenstr. 65 / 12435 Berlin / 030/ 53 21 24 99 / Schw cheKlinik SomnolenzKlinik SpastikenKlinik TachykardieJulian (aber auch Bradykardie)Schmitz-Harbauer (Julian) Trisomie 21 (Down-Syndrom)Julian Vergr sserungen an einzelnen Gliedern, ungew hnliche (Hypertrophie)Julian, Sauter Wachstumsst rungenJulian ZwergwuchsNepenthes (Julian) ZyanoseSchmitz-Harbauer (Julian) MODALIT TEN Besser: - Schlechter: - SPEISEN - Abneigung gegen: - - Verlangen nach: - - Verschlimmerung durch: - Topographie der Toxoplasmose Typische Manifestationsorte der Toxoplasmose am K rper sind: Augen Gehirn Herzmuskel Leber Lunge Lymphknoten Meningen Nerven Nosoden Toxoplasmose -Nosode Ausgangssubstanz der Nosode ist ein steriles, ungiftiges Lysat von Toxoplasma gondii.
6 Julian Das Arzneimittelbild beruht auf den klinischen Zeichen. Es gibt keine Arzneimittelpr fung der Nosode. Julian beurteilt die Wirkweise der Nosode als langsam und tief. Die Krankheit Toxoplasmose Der Erreger der Toxoplasmose ist Toxoplasma gondii. Toxoplasma gondii z hlt zu den Protozoen. Als Protozoen bezeichnet man eine Gruppe von Einzellern, die keine Zellwand besitzen. Im Gegensatz zu Bakterien verf gen sie jedoch ber einen Zellkern. Die Einteilung in Protozoen ist eine naturwissenschaftlich veraltete, aber dennoch recht plausible, da sie haupts chlich aufgrund von ins Auge springenden Merkmalen, dem so genannten Habitus basiert. Toxoplasma gondii ist nahe verwandt mit den Protozoen Plasmodium (dem Erreger der Malaria) und Cryptosporidium (dem Erreger der Kryptosporidiose). Systematik Stamm: Sporentierchen (Apicomplexa) Klasse: Kokzidien (Coccidia) Ordnung: Eimeriida Familie: Sarcocystidae Gattung: Toxoplasma Art: Toxoplasma gondii Die Toxoplasmose z hlt zu den Zoonosen.
7 Miasmatische Materialien / Sven Sauter / Lohm hlenstr. 65 / 12435 Berlin / 030/ 53 21 24 99 / Die Hauptwirte von Toxoplasma gondii sind Katzen. Die Erkrankung ruft bei Katzen nur in seltenen F llen klinische Erscheinungen wie z. B. Durchfall hervor. Bei der Erstinfektion scheiden Katzen gro e Mengen von Eiern (Oozysten) des Erregers aus. Danach entwickeln sie eine zumeist lebenslange Immunit t. Als fakultative Zwischenwirte f r den Erreger k nnen andere S ugetiere, einschlie lich des Menschen dienen. Die Toxoplasmose ist eine h ufig auftretende Infektionskrankheit, die besonders f r Schwangere und immungeschw chte Menschen (Aids-Patienten, Patienten mit Immunsupressiva-Therapie) gef hrlich ist. Historie der Toxoplasmose Toxoplasma gondii wurde erstmalig 1908 in Tunesien als Parasit in einem Gundi (einem afrikanischen Nagetier) entdeckt. Aufgrund seiner Halbmondform wurde es von den Entdeckern Nicolle und Manceaux als Toxoplasma (aus dem griechischen toxon = Bogen und plasma = Gebilde ) und wegen des Wirtstieres Gundi als Toxoplasma gondii benannt.
8 Die Ansteckung mit Toxoplasmose Die Infektion des Menschen kann auf mehrere Arten erfolgen: A) ber die Aufnahme von Oozysten (Eier) in von Katzen kontaminierter Nahrung (z. B. ungewaschenes Gem se oder Beeren) oder kontaminiertem Wasser (f kal-orale Infektion). B) ber die Aufnahme der Bradyzoiten (Larven) durch den Verzehr von infiziertem rohem Schweine- und Schaffleisch. Die Bradyzoiten sind sehr temperaturresistent (orale Infektion). C) Durch die bertragung von der Mutter auf das ungeborene Kind ber den Mutterkuchen (connatale Infektion). Die Diagnose der Toxoplasmose Die Diagnose erfolgt serologisch mittels Labor (ELISA, Immunofluoreszenztest) ber Antik rper im Blut. Der Verlauf der Toxoplasmose Die Inkubationszeit beim Menschen betr gt ein bis drei Wochen. Bei gesunden Personen mit intaktem Immunsystem verl uft die Infektion zumeist symptomlos (ca. 90 % der F lle). Selten treten Beschwerden wie leichtes Fieber, Lymphknotenschwellungen im Halsbereich, M digkeit, sowie Kopf- und Gliederschmerzen auf.
9 Der Verlauf der Krankheit ist in der Regel g tig und der Infizierte muss nicht behandelt werden. Nach berstandener Erkrankung ist eine lebenslange Immunit t anzunehmen. Die Komplikationen der Toxoplasmose A) Immunschwache Menschen Bei Menschen mit geschw chtem Immunsystem (z. B. Aids-Patienten, Patienten mit Immunsupressiva-Therapie) k nnen sich in allen Organen Entz ndungsherde bilden. Wenn die Entz ndung das Gehirn betrifft (was am h ufigsten der Fall ist) kommt es zu einer Hirnhautentz ndung (Meningitis) mit den entsprechenden Symptomen, die begleitet sein k nnen von Wesensver nderungen, L hmungserscheinungen und Krampfanf llen. Wenn die Lunge betroffen ist, kann es (zus tzlich) zu einer Pneumonie kommen. B) F tus Die Erkrankung einer Schwangeren, kann zu erheblichen Sch digungen oder dem Tod des ungeborenen Kindes f hren. Besonders t ckisch ist, dass die Ansteckung der schwangeren Frau oft nicht erkannt wird, da die Toxoplasmose symptomarm verl uft.
10 Je fr her die Infektion in der Schwangerschaft geschieht, desto gravierender ist die Sch digung. Die Wahrscheinlichkeit einer Infektion des F tus betr gt im 1. Trimenon 15 % 2. Trimenon 45 % 3. Trimenon 65 bis 70 % Die akute, connatale Toxoplasmose geht in eine latente Toxoplasmose mit den folgenden Symptome ber: Epilepsie, kognitive Einschr nkungen, Sch den an Leber, Lunge, Gehirn, Augen, Herzmuskel und Hirnhaut. 25 % der vor der Geburt infizierten Kinder leiden an den folgenden Symptomen: Geistige Behinderungen, Spastiken, Epilepsie, Hydrocephalus und Verkalkungen der Hirngef e. Die als typisch f r die connatale Toxoplasmose bezeichnete Trias: Wasserkopf, intrazerebrale Verkalkung und Chorioretinitis, findet sich jedoch nur bei 2 % der Betroffenen ausgepr gt. Cave! Die Untersuchung auf Toxoplasmose ist in Deutschland nicht Bestandteil der normalen Schwangerenvorsorge. Miasmatische Materialien / Sven Sauter / Lohm hlenstr.