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Vorwärtspaddelschlagtechnik - kanu.de

Vorw rtspaddelschlagtechnik------------------ ---------------------------------------- ---------------------------------------- --Text:Udo Beier, DKV-Referent f r K stenkanuwandern (1/08/03) Rennschlag (Sprint-Schlag) (steile Paddelf hrung (10 schlagkr ftige Punkte) (Barton)2. Tourenschlag (flache Paddelf hrung) (Lewis)3. Empfehlung4. Einfluss der Gew sserbedingungen (8 Situation)5. Vergleich: Gegen berstellung mit deutschen Autoren (Bauer/Schulte)Im SEA KAYAKER (August 03, ), l sst Roger Schumann (Ausbilder, Autor) in demBeitrag:"Different Strokes. Forward Stroke Techniques"drei Kanuten, Greg Barton(ehemaliger Rennpaddler mit 4 olympischen Medaillen) und Dan Lewis (Ausbilder und Tou-renleiter), ber die von ihnen pr ferierte Technik des "Paddel-Vorw rtsschlags" Rennschlag (Sprint-Schlag) empfiehlt, zun chst denRenn-Schlag (Sprint-Schlag) zu erlernen und erst an-schlie end etwaige Anpassungen nach pers nlichen Neigungen vorzunehmen.)

3 • DiePaddelführung sollte möglichst steil erfolgen (d.h. die Druckhand befindet sich in Kopf-/Augenhöhe), da auf diese Weise maximale Kraft eingesetzt und maximale Ge-schwindigkeit erreicht werden kann. Aber eine flache Paddelführung (d.h. die (Druck-)Hand wird unter Schulterhöhe ent-

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1 Vorw rtspaddelschlagtechnik------------------ ---------------------------------------- ---------------------------------------- --Text:Udo Beier, DKV-Referent f r K stenkanuwandern (1/08/03) Rennschlag (Sprint-Schlag) (steile Paddelf hrung (10 schlagkr ftige Punkte) (Barton)2. Tourenschlag (flache Paddelf hrung) (Lewis)3. Empfehlung4. Einfluss der Gew sserbedingungen (8 Situation)5. Vergleich: Gegen berstellung mit deutschen Autoren (Bauer/Schulte)Im SEA KAYAKER (August 03, ), l sst Roger Schumann (Ausbilder, Autor) in demBeitrag:"Different Strokes. Forward Stroke Techniques"drei Kanuten, Greg Barton(ehemaliger Rennpaddler mit 4 olympischen Medaillen) und Dan Lewis (Ausbilder und Tou-renleiter), ber die von ihnen pr ferierte Technik des "Paddel-Vorw rtsschlags" Rennschlag (Sprint-Schlag) empfiehlt, zun chst denRenn-Schlag (Sprint-Schlag) zu erlernen und erst an-schlie end etwaige Anpassungen nach pers nlichen Neigungen vorzunehmen.)

2 Der von ihmpropagierte Vorw rtsschlag setzt die Ber cksichtigung der folgenden 10 schlagkr ftigenPunkte voraus: DerOberk rper ist aufrecht (nicht zusammen gekauert) und ca. 10 nach vorne(nicht nach hinten) geneigt. Es wird nicht nur mit den Armen, sondern auch mit den Beinen gearbeitet/gepaddelt;denn mitBeinarbeit kann die Paddelleistungsf higkeit um ca. 5 % erh ht Beinarbeit sieht dabei so aus, dass vorm Eintauchen des rechten Paddel-blatts das rechte Knie etwas angehoben ist, damit es anschlie en beim Durchziehendes Paddelblatts gestreckt werden kann, was die Schlagkraft erh daf r ist nicht nur, dass die Sitzluke die Beinarbeit erm glicht, son-dern auch, dass sie den F en den richtigen Halt bietet:(a) Die Sitzluke darf die Beine nicht einzw ngen, es reicht nicht, wenn man dieBeine beim Paddeln nur spreizen kann (was nat rlich wichtig im Seegang, bei b igenSeitenwind, beim St tzen und Eskimotieren ist), sondern man muss sie auch aus-strecken k nnen.

3 (b) Letzteres setzt voraus, dass f r die Beine ein fester Halt vorgesehen ist: Ideal hierf r w re eine Querstange bzw. die M glichkeit, die F e an der vorderenSchottwand abzust tzen. Zweite Wahl sind Fu rasten links und rechts an der Seitenwand, solange sie nichtbeweglich sind. Dann kommen Steuerpedalen, die in der Mitte auf einer Schiene arretiert sind. Am wenigsten effizient sind Fu rasten entlang der Seitenw nde, die beweglichsind, da ber sie die Steueranlage bedient wird.) DieArme sind nur zwischen 75-90 angewinkelt (mit 0 = ausgestreckter Arm).Falsch ist es, sie ber 90 ( Schulterbreite) anzuwinkeln; denn dann wird zu vielmit den (schwachen) Armmuskeln und zu wenig mit den (starken) R ckenmuskel DerPaddelgriff ist locker, die (Druck-)Hand, auf dessen Seite das Paddelblattgerade durch die Luft gef hrt wird, sollte m glichst ge ffnet und h chstens mit Dau-men & Zeigefinger gehalten werden.

4 Aber auch die andere (Zug-)Hand sollte denPaddelschaft locker diese Weise erreicht man eine st ndige Entspannung der Sehnen und kann das bei "Paddelstress", kritischen Gew sserbedingungen bzw. bei zuhohem Paddeltempo, leicht vergessen werden. Wer dann nicht ab und an wenigstensseine Arme bewusst entspannt h lt und "aussch ttelt"/lockert, wird am Ende desTages Probleme mit seinen Handgelenken bzw. Sehnenscheiden bekommen. KaltesWetter und fehlender K lteschutz (hier: Paddelpf tchen bzw. Neo-Stulpen bzw. zumEllebogen) f rdert dabei diesen Verletzungsprozess. DieArmf hrung erfolgt so, dass die Schulter (samt Oberk rper) auf der Seite des(Zug-)Arms mit dem Paddelblatt im Wasser nach hinten rotiert bzw.

5 Auf der Seite des(Druck-)Arms mit dem Paddelblatt in der Luft nach vorne bevor der (Druck-)Arm zum (Zug-)Arm wird, ist er nicht mehr angewinkel, son-dern gestreckt. und zwar zu Beginn der Zugphase, also kurz bevor das Paddelblatt imWasser eintaucht. Dabei befindet sich die (Druck-)Hand samt Ellenbogen (nicht mehrals 90 angewinkelt (!)) in Kopf-/Augenh he. DasEintauchen des Paddelblatts erfolgt sehr schnell, "speerartig", und sehrweit vorne, und zwar mindestens in H he der F e und dicht neben dem ist es dabei, schon am Paddel zu ziehen, bevor das Paddelblatt ganz unterge-taucht ist. Bei der anschlie endenZugphase wird das Bein, auf dessen Seite ( rechts) dasPaddelbatt eintaucht, welches zuvor leicht angewinkelt war, gestreckt, in dem man esgegen die Fu st tze dr beginnt die (rechte) Schulter (als Teil des Oberk rpers) nach hinten unddie entgegengesetzte (linke) Schulter nach vorn zu rotieren.

6 Die Kraft zum Durchzugdes Paddels kommt zun chst allein aus der Schulter/Oberk rper und nicht dem (Zug-)Arm. brigens, der Paddelschlag ist zwischen Einsetzpunkt bis H he Knie am st nachdem das Paddeblatt in H he der Knie ankommt, beginnt man den (Zug-)Arm allm hlich anzuwinkeln. Dabei ist darauf zu achten, dass das Paddelblatt nur biszum Blattende unter getaucht ist. Taucht es tiefer ein, treten beim sp teren Heraus-holen des Paddelblattes aus dem Wasser Kraftverluste auf (erh hte Armarbeit,um das Blatt aus dem Wasser zu ziehen). brigens, das Paddelblatt braucht nicht die ganze Zugphase parallel entlang des Ka-jaks gef hrt zu werden; vielmehr wird empfohlen, es kontinuierlich bis zu ca.

7 25 cm(bei Wingpaddel: ca. 45 cm) vom Kajak wegwandern zu lassen, denn dadurch wirddie Oberk rperrotation gef rdert. DasHerausholen des Paddelblatts beginnt dann, wenn es seitlich in H he der H f-te das Blatt noch dahinter im Wasser, bereitet das sp tere Herausziehen desBlattes Probleme. Man schaufelt nicht nur Wasser hoch, sondern zieht das Kajak et-was ins Wasser hinein, was zur Erh hung des Wasserwiderstandes und somit kurz-zeitig zum Abbremsen des Kajaks f Herausholen des Blatts muss nicht nur das Handgelenk, sondern auch der El-lenbogen angehoben erdem sollten der (Druck-)Arm die ganze Zeit der Druckphase in gleicher H henach vorne gef hrt werden, und zwar angewinkelt.

8 Erfolgt die Streckung zu fr h,schaufelt man mit dem Blatt Wasser heraus, was den Vorw rtszug beeintr berschreitet der (Druck-)Arm kurz vorm Einsatz als (Zug-)Arm nicht die Mittelli-nie des Kajaks, dann war die K rperrotation nicht ausreichend DiePaddelf hrung sollte m glichst steil erfolgen ( die Druckhand befindet sich inKopf-/Augenh he), da auf diese Weise maximale Kraft eingesetzt und maximale Ge-schwindigkeit erreicht werden eine flache Paddelf hrung ( die (Druck-)Hand wird unter Schulterh he ent-lang gef hrt) soll nicht so erm ndend (!) sein, aber daf r kommt man nicht so empfiehlt die Steilheit der Paddelf hrung davon abh ngig zu ma-chen, wie schnell bzw.

9 Lange man paddeln m erdem gesteht er ein, dass man bei flacher Paddelf hrung schneller St tzschl geeinsetzen kann, so dass man bei kr ftigerem Wind bzw. Seegang etwas flacher pad-deln sollte. DiePaddell nge sollte empfiehlt f r Personen bis 165 cm K rpergr e eine L nge zwischen 200 -215 cm. Gr ere Paddler sollten Paddel zwischen 210 - 225 cm L nge ausw flacher paddelt, kann ein Paddel benutzen, dass bis zu 5 cm l nger ist. Zu gro ePaddel sind schwerer und verleiten den Kanuten dazu, eher einen "Rundschlag" statteinen "Vorw rtsschlag" einzusetzen bzw. das Paddelblatt zu tief ins Wasser eintau-chen zu propagiert bei K stenkanuwanderungen die flache Paddelf hrung ("low-angletouring stroke") (Touren-Schlag), bei dem die (Druck-)Hand stets unter Schulterh he gehal-ten wird.

10 Die steile Paddelf hrung ("high-angle sprint stroke") (Sprint-Schlag) sollte man nureinsetzen, wenn die Tourenbedingungen es erforderlich kann man daraus schlussfolgern, das Paddel umso flacher zu f hren, je langsamerman vorankommen m chte .. bis schlie lich das Paddel horizontal auf dem S llrand zuliegen kommt, wenn man gar keine Fahrt mehr machen m chte! .. und umgekehrt, jeschneller man vorankommen m chte, desto steiler ist das Paddel zu f hren, umso h herist die (Druck-)Hand zu heben, bis sie schlie lich bei maximalem Tempo in H he der Augenentlang gef hrt wenn beimTouren-Schlag auf Tempomachen verzichtet wird, hei t das nicht, dassauch die Effizienz des Schlags vernachl ssigt werden kann; wenn mit ihm will man dochl ngere Zeit unterwegs sein und auch gr ere Strecken zur cklegen.


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