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1 BiiI1erT*ftDebatte umTiertransporteDer Schweizer Tierschutz und der ThurgauerTiersch tzerErwin Kessier werfen dem Bun-desamt f r Veterin rwcsen (BYFT) Wortbruchvor. Genau das Gegenteil sei jedoch der Fall,sagt BVET-Direktor Hans Wyss. Dabei geht esum einen Brief, den der damalige Volkswirt-schafisminister Pascal Couchepin im Jahr 2000an dieTierschutzorganisationengeschriebenha lte. Kessler wie der Schweizer Tierschutzwerfen dem BVET vor, das Bundesamt hinter-gehe Couchepins Zusicherung, dass das Tier-transportverbot bestehen bleibe. Dies sei nichthaltbar, sagt Wyss. Couchepin habe geschrie-ben, der Bundesrat werde sich f r diesesVerboteinsetzen. Genau dies tue das BVET, indem esin den Verhandlungen mit der BU das Tiertrans-portverbot aufrechterhalten wolle,(sda)B ndner'flagblatt.
2 CKritik am BVET: Dieses wolle das Verbot f rTiertronsporte aufweichen.(1(y)7007 ChurAuflage 6 x woechentlich 10'5361077042 / / 8'713 mm2 / Farben: 3 Seite Ref 23926746 Ausschnitt Seite1 / 1 Bericht Seite28 / 100 BiiI1erT*ftTiertransporte: B VET-DirektorHans Wyss gesteht Fehler einTiersch tzerheftigeKritik am Bundesamt f rVeterin rwesen (B VET,):Dieses wolle das Verbotf r internationale Tier-transporte durch dieSchweiz VET-Direktor HansWyss weist diesen Vor-warf zur ck, gesteht je-doch auch Fehler Anstosses ist Artikel 59,Absatz4 derVerordnungdieEin-, Durch- und Ausfuhr vonTieren und Tierprodukten (Edav).Darin werden Strassentranspor-tevonRindern, Schafen, Zie-genundSchweinen durchdieSchweiz umfiih-rendeshalbbisherdie von n tig gewordenenAnpassungen des Veterin ran-hangs iinLandwirtschaftsabkom-wenderBilaterale n 1 sollen nundie Edav und andere Gesetzestex-te revidiert 'verden.)
3 Bereits vorEnde der Vernehmlassungsfristhat aber der Thurgauer Tiersch t-zer Erwin Kessier deshalb eineDisziplinarbeschwerde gegen dasBVFT eingcreicht, Der Schwei-zer Tierschutz will heute Don-nerstag Stellung BeachtungZwei Dinge kritisieren die Tier-sch tzer: Das Verbot von inter-nationalenTiertransporten er-scheintim EntwurfderneuenEdav nicht mehr. Und in denVer-nehmiassungerl uterungenzuden geplanten Revisionen wirddieser Schritt nicht begr sei ein Fehler gewesen,gesteht BVET-Direktor HansWyssini R ckblick ein: Wirh t-ton in den Erl uterungen darlegenm ssen, warum das Verbot nichtmehr auftaucht , sagte er gesternin einem Gespr ch mit der Nach-richtenagentur von Schlachttie-ren iiber riesige Distanzen undunter schlechtenBedingungen seiein sehr sensibles Thema.
4 Gesell-schaftlich und auch politischkomme dcm Ticrschut7 in derSchweiz zudem eine grosse Be-deutung zu. Bei derVorbereitungder Revision sei dem jedoch zuwenig Beachtung geschenkt wor-den. Inzwischen befinden sichdie schweizerischen und die EU-Bestimmungen zur Seuchenpro-phylaxe aberaufdemselhen Stan-dard, und es habe eine Aquiva-lenzerkl rung gegeben. Mif die-ser Begr ndung k nne das Verbotalso nicht mehr aufrechterhaltenwerden. Der Tierschutz sei wie-derum nicht Bestandteil der Bila-teralen. Das BVET werde des-halb in den n chsten Wochen mitden zust ndigen EU-Beh rden iiiBr sseldas Tiertransport-verbot verhandeln. Gegen berder EU wolle das BVET auf dieBeibehaltung des Verbots po-chen sagte Wyss.
5 ('da,)Telex-PRI) Wyss.(Ky)7007 ChurAuflage 6 x woechentlich 10'5361077042 / / 21'014 mm2 / Farben: 0 Seite Ref 23926830 Ausschnitt Seite1 / 1 Bericht Seite29 / 100