Transcription of Ziele / Kompetenzen
1 Ziele / Kompetenzen Kompetenz: Mit Kompetenz bezeichnet man das, was ein Mensch wirklich kann und wei , das hei t alle F higkeiten, Wissensbest nde und Denkmethoden, die ein Mensch in seinem Leben erwirbt und zur Verf gung hat. Damit impliziert der Begriff auch ein individuelles Verm gen, Bef higung und Potenzial". Es wird unterschieden zwischen den folgenden Kompetenzbereichen: Personalkompetenz .. bezieht sich auf das Verh ltnis des Kindes / Jugendlichen zu sich selbst sowie seine F higkeit, sich unter dem Gesichtspunkt der eigenen Interessen und M glichkeiten mit der Umwelt auseinander zu setzen.
2 Auf Kindergarten-, Krippen- Hortkinder bezogen kann dies bedeuten, dass sie .. Bed rfnisse, Interessen zur Geltung bringen sich der eigenen Gef hle bewusst werden sch pferisches Verhalten, Ausdrucksfreude entwickeln Selbstsicherheit im Vertrauen auf eigene F higkeiten gewinnen . Sozialkompetenz .. bezieht sich auf das Verh ltnis des Kindes / Jugendlichen zu seiner sozialen Um- welt unter dem Aspekt der Handlungsf higkeit und bezeichnet die Bereitschaft und F higkeit, Bed rfnisse, Interessen Erwartungen anderer wahr zu nehmen und im ei- genen Verhalten angemessen zu ber cksichtigen. Auf Kindergarten-, Krippen- Hortkinder bezogen kann dies bedeuten, dass sie.
3 Alterstypisches egozentrisches Verhalten abbauen lernen, soziale Normen einzuhalten Normen hinterfragen Interessen anderer in Konflikten anerkennen kooperativ und solidarisch handeln . Sachkompetenz .. des Kindes / Jugendlichen bezieht sich auf angemessene Handlungsf higkeiten gegen ber seiner t glichen technischen, nat rlichen und kulturellen Umwelt. Auf Kindergarten-, Krippen- Hortkinder bezogen kann dies bedeuten, dass sie .. Neugier entwickeln Interesse an allen Gegebenheiten der Umwelt entwickeln sich sachangemessen verhalten Handlungsf higkeit entwickeln . Zum Kompetenzerwerb sind nach Jaszus, R.
4 Et al. (2008) konkrete Handlungen n - tig. Deshalb formuliert die Erzieherin Ziele f r ihre geplanten Angebote und Aktivit - ten, in welchen die erw nschten konkreten Handlungen sichtbar werden sollen. Mit der Umsetzung dieser Ziele wird somit gew hrleistet, dass die Kompetenzen der Kinder oder Jugendlichen erweitert werden. Ziele m ssen auf der Handlungsebene berpr fbar bleiben. Als Arbeits- und Umset- zungshilfe sollen die Sch lerinnen und Sch ler die Ziele ihrer p dagogischen Arbeit wie folgt formulieren und den einzelnen Kompetenzbereichen zuordnen: Was sollen die Kinder am Woran kann ich beobach- Kompetenzbereich Ende des Angebots besser ten, ob die Kinder das k nnen / wissen?
5 Lernziel erreicht haben . ob sie es nun wirklich bes- ser k nnen/wissen? Die Kinder bewegen sich auf indem sie auf mein Zurufen Ich-Kompetenz verschiedene Weise, folgende Bewegungsarten ausf hren: h pfen auf einem Bein, auf allen Vieren lau- fen . Die Kinder kennen den Spiel- indem sie 6 Karten mit Sach-Kompetenz ablauf, Teilschritten in die richtige Reihenfolge bringen.. Die Kinder l sen gemeinsam indem sie sich bei der L - Sozial-Kompetenz eine Aufgabe, sung der Teil-Aufgaben an den einzelnen Stationen ab- wechseln und jeder einmal an die Reihe kommt .. M gliche Kontrolle: Konnte ich tats chlich beobachten, dass - sich die Kinder auf meinen Zuruf hin entsprechend bewegt haben?
6 - die Kinder die Karten in die richtige Reihenfolge gebracht haben? - sich die Kinder an den einzelnen Stationen abgewechselt haben, so dass tat- s chlich jedes Kind einmal an der Reihe war? _____. Jaszus, R. u. a. (2008): Sozialp dagogische Lernfelder f r Erzieherinnen. Stuttgart: Holland und Jo- senhans Weitere Regeln und Hinweise zur Formulierung von Zielen in Planungen - Ziele bringen immer eine erzieherische Absicht zum Ausdruck. Sie sind dann sinn- voll, wenn sie einen Lernfortschritt beinhalten oder zumindest die Festigung eines Verhaltens anstreben; sie sind dann berfl ssig, wenn ein sicher beherrschtes Verhalten als Ziel formuliert wird.
7 Um dies einsch tzen zu k nnen, bedarf es einer fundierten Situationsanalyse. - In der Planung werden die Ziele genannt, die tats chlich im Rahmen der Durch- f hrung angestrebt werden. Diese m ssen im methodischen Vorgehen ber ck- sichtigt werden. - Ziele sollen (positiv) angeben, welches Verhalten oder welche F higkeit ange- strebt wird; eine Negativ-Formulierung allein bringt dies nicht zum Ausdruck. - Begr ndungen sollen nicht in der Zielformulierung selbst genannt werden, son- dern in der Situationsanalyse deutlich werden. - Bei der Formulierung von Zielen ist darauf zu achten, dass der Lernende als der Aktive beschrieben wird.
8 - Ziele sollen immer in ganzen S tzen formuliert werden. Anhang: Beispiel f r Kompetenzen der verschiedenen Kompetenzbe- reiche Beispiele f r Personal- Kompetenzen : Eigene Gef hle einsch tzen, erkennen Frustrationstoleranz Belastbarkeit Erkennen und benennen eigener Bed rfnisse Selbstmanagement Mutiges Erproben von Verhaltensweisen vor der Gruppe Durchsetzungsf higkeit Selbstverwirklichung Selbsteinsch tzung Produktive (sch pferisch, entwickelnde)F higkeiten Wertvorstellungen, eigene Meinung Motive, Selbstbilder hervorbringen, entwickeln, reflektieren, kommunizieren Eigene Begabungen entfalten Motivationen, Leistungsvors tze schaffen, reflektieren Kreativit t Lernen lernen Personal- Kompetenzen k nnen den unterschiedlichen Entwicklungsbereichen zu- geordnet werden.
9 Ma stab ist der individuelle Entwicklungsstand des Kindes, so dass sie theoretisch f r jedes an der Aktivit t teilnehmende Kind individuell beschrie- ben werden k nnten. Beispiele f r Sozial- Kompetenzen : Teilen Konflikte verbal l sen Gewaltfreiheit Dinge gemeinsam tun, erleben Sich gegenseitig helfen, unterst tzen Gemeinsam ein Ziel festlegen, erreichen Teamf higkeit Vorstellungen von Gerechtigkeit entwickeln Miteinander reden Gespr chsregeln entwickeln und einhalten . Sozial- Kompetenzen sind all jene Kompetenzen , die ein Kind ben tigt, um sich in eine Gemeinschaft einzuf gen. Beispiele f r Sach- Kompetenzen : Maltechniken Inhalte Naturkundliche Ph nomene Umweltschutz Technik Sach- Kompetenzen umfassen Kenntnisse von Ph nomenen, Methoden, Techniken und Zusammenh ngen.