Transcription of RUDOLF STEINER GESAMTAUSGABE SCHRIFTEN - …
1 RUDOLF STEINER GESAMTAUSGABESCHRIFTENC opyright RUDOLF STEINER Nachlass-Verwaltung Buch: 10 Seite: 1 Copyright RUDOLF STEINER Nachlass-Verwaltung Buch: 10 Seite: 2 RUDOLF STEINERWIE ERLANGT MAN ERKENNTNISSEDER H HEREN WELTEN?(1. Teil)1992 RUDOLF STEINER VERLAGDORNACH / SCHWEIZC opyright RUDOLF STEINER Nachlass-Verwaltung Buch: 10 Seite: 3 Herausgegeben von der RUDOLF STEINER -Nachla verwaltungDornach / Schweiz24. Auflage 93. - 97. Dornach 1993 Ein bibliographischer Nachweis fr hererAusgaben findet sich auf Seite 235 Bibliographie-Nr. 10 Alle Rechte bei der RUDOLF STEINER -Nachla verwaltungDornach / Schweiz 1961 by RUDOLF STEINER -Nachla Verwaltung, Dornach / SchweizPrinted in Germany by Konkordia Druck, B hlISBN 3-7274-0100-1 Copyright RUDOLF STEINER Nachlass-Verwaltung Buch: 10 Seite: 4 INHALTV orrede zur dritten Auflage (erste Buchausgabe).
2 7 Vorrede zu f nften Auflage 12 Vorrede zum achten bis elften Tausend 15 Wie erlangt man Erkenntnisse der h heren Welten? .. 16 Bedingungen 16 Innere Ruhe 28 Die Stufen der Einweihung 421. Die Vorbereitung 432. Die Erleuchtung 53 Kontrolle der Gedanken und Gef hle 58 Die Einweihung 75 Praktische Gesichtspunkte 90 Die Bedingungen zur Geheimschulung 102 ber einige Wirkungen der Einweihung 115 Ver nderungen im Traumleben des Geheimsch lers.
3 159 Die Erlangung der Kontinuit t des Bewu tseins .. 170 Die Spaltung der Pers nlichkeit w hrend derGeistesschulung 180 Der H ter der Schwelle 193 Leben und Tod. Der gro e H ter der 204 Nachwort zum achten bis elften Tausend 216 Hinweise des HerausgebersZu dieser Ausgabe 227 Hinweise zum Text 232 Namenregister 234 Bibliographischer Nachweis 235 bersicht ber die RUDOLF STEINER GESAMTAUSGABE .
4 237 Copyright RUDOLF STEINER Nachlass-Verwaltung Buch: 10 Seite: 5 Copyright RUDOLF STEINER Nachlass-Verwaltung Buch: 10 Seite: 6 VORREDE ZUR DRITTEN AUFLAGEEs erscheinen hiermit als Buch meine Ausf hrungen,welche urspr nglich als einzelne Aufs tze unter dem Titel Wie erlangt man Erkenntnisse der h heren Welten? abgedruckt waren. Zun chst wird dieser Band den erstenTeil bringen; ein folgender wird die Fortsetzung enthal-ten. Diese Arbeit ber die Entwickelung des Menschenzum Erfassen der bersinnlichen Welten soll nicht inneuer Gestalt vor die Welt treten ohne einige Geleitworte,welche ihr hiermit vorgesetzt werden.
5 Die in ihr enthal-tenen Mitteilungen ber die Seelenentwickelung des Men-schen mochten verschiedenen Bed rfnissen dienen. Zu-n chst soll denjenigen Personen etwas gegeben werden,welche sich hingezogen f hlen zu den Ergebnissen derGeistesforschung und welche die Frage aufwerfen m s-sen: Ja, woher haben diejenigen ihr Wissen, welche be-haupten, etwas ber hohe R tselfragen des Lebens sagenzu k nnen? Die Geisteswissenschaft sagt ber solcheR tsel etwas. Wer die Tatsachen beobachten will, welchezu diesen Aussagen f hren, der mu zu bersinnlichenErkenntnissen aufsteigen. Er mu den Weg gehen, wel-cher in dieser Schrift zu schildern versucht wird.
6 Dochw re es ein Irrtum, zu glauben, da die Mitteilungen derGeisteswissenschaft f r den wertlos seien, der nicht Nei-gung oder M glichkeit hat, diesen Weg selbst zu die Tatsachen zu erforschen, mu man die F higkeithaben, in die bersinnlichen Welten hineinzutreten. Sindsie aber erforscht und werden sie mitgeteilt, so kann auchderjenige, welcher sie nicht selber wahrnimmt, sich einehinreichende berzeugung von der Wahrheit der Mit-Copyright RUDOLF STEINER Nachlass-Verwaltung Buch: 10 Seite: 7teilungen verschaffen. Ein gro er Teil derselben ist ohneweiteres dadurch zu pr fen, da man die gesunde Urteils-kraft in wirklich unbefangener Weise auf sie wird sich nur nicht in dieser Unbefangenheit st renlassen d rfen durch alle m glichen Vorurteile, die einmalim Menschenleben so zahlreich vorhanden sind.
7 Es leicht vorkommen, da jemand findet, dies oderjenes vertrage sich nicht mit gewissen wissenschaft-lichen Ergebnissen der Gegenwart. In Wahrheit gibt eskein wissenschhaftliches Ergebnis, welches der geistigenForschung widerspricht. Doch kann man leicht glauben,da dieses oder jenes wissenschaftliche Urteil zu den Mit-teilungen ber die h heren Welten nicht stimme, wennman nicht allseitig und unbefangen die wissenschaft-lichen Ergebnisse zu Rate zieht. Man wird finden, da , jeunbefangener man die Geisteswissenschaft gerade mitden positiven wissenschaftlichen Errungenschaften zu-sammenh lt, um so sch ner die volle bereinstimmungerkannt werden kann.
8 - Ein anderer Teil der geisteswis-senschaftlichen Mitteilungen wird sich allerdings mehroder weniger dem blo en Verstandesurteile es wird unschwer derjenige ein rechtes Verh ltnisauch zu diesem Teile gewinnen k nnen, welcher einsieht,da nicht nur der Verstand, sondern auch das gesundeGef hl ein Richter ber die Wahrheit sein kann. Und wodieses Gef hl sich nicht durch Sympathie oder Antipathief r diese oder jene Meinung treiben l t, sondern wirk-lich unbefangen die Erkenntnisse der bersinnlichen Wel-ten auf sich wirken l t, da wird sich auch ein entspre-chendes Gef hlsurteil ergeben.
9 - Und noch manch ande-ren Weg gibt es zur Bewahrheitung dieser ErkenntnisseCopyright RUDOLF STEINER Nachlass-Verwaltung Buch: 10 Seite: 8f r diejenigen Personen, welche den Pfad in die bersinn-liche Welt nicht beschreiten k nnen und wollen. SolcheMenschen k nnen aber gleichwohl f hlen, welchen Wertdiese Erkenntnisse f r das Leben haben, auch wenn siesie nur aus den Mitteilungen der Geistesforscher schauender Mensch kann nicht ein jeder augenblick-lich werden; eine rechte gesunde Lebensnahrung sind aberdie Erkenntnisse des schauenden Menschen f r anwenden im Leben kann sie jeder. Und wer es tut,wird bald einsehen, was das Leben mit ihnen auf allenGebieten sein kann und was es entbehrt, wenn man sieausschlie t.
10 Die Erkenntnisse der bersinnlichen Weltenerweisen sich, richtig im Leben angewendet, nicht un-praktisch, sondern im h chhsten Sinne praktisch. Wennaber auch jemand den h heren Erkenntnispfad nichtselbst betreten will, so kann er doch, wenn er Neigungf r die auf demselben beobachteten Tatsachen hat, fra-gen: Wie kommt der schauende Mensch zu diesen Tat-sachen? Denjenigen Personen, welche ein Interesse andieser Frage haben, mochte diese Schrift ein Bild von demgeben, was man unternehmen mu , um die bersinn-liche Welt wirklich kennenzulernen. Sie m chte den Wegin dieselbe so darstellen, da auch derjenige, der ihn nichtselbst geht, Vertrauen gewinnen kann zu dem, was einsolcher sagt, der ihn gegangen ist.