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Gliederung der Pflanzenwelt (Stammbaum)

Gliederung der Pflanzenwelt ( stammbaum )B hlmann, 1994 Die Systematikhat die Aufgabe , die Vielfalt der lebenden oder fossilen Organismen (Organisationsformen) berschaubar zu machen1) Die stammesgeschichtliche Methodespiegelt die aus der gegenseitigen Abstammung resultierenden nat rlichen Verwandtschaftsbeziehungenwieder und wird deshalb als nat rliches ) Die typologische Methodeverzichtet bewusst auf die Ber cksichtigung eines zeitlichen Vorgangs eines Systems. Vielmehr werden die Lebewesen entsprechend ihrer qualitativen, typologischen hnlichkeitin ein System ) Die Organismen werden bei der numerischen Methodeentsprechend einerzahlenm ssig, numerisch, zu erfassenden hnlichkeit in einen systematischen Zusammenhang gebracht (quantitativer Vergleich).Die Systematik (Spezielle Botanik)TaxonomieMehrere , in bestimmten Merkmalen miteinander bereinstimmende Organismen werden zu einer Gruppe zusammengefasst (mehrerer solcher Gruppen zu einer Gruppe h heren Ranges und mehrere Gruppen h heren Ranges wieder zu einer Gruppe noch h heren Ranges usw.

Organisationstyp: Eukaryotische Algen - ein- bis vielzellige, verschieden gefärbte, primärautotrophe Pflanzen, die überwiegend auf das Leben im Wasser angewiesen

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1 Gliederung der Pflanzenwelt ( stammbaum )B hlmann, 1994 Die Systematikhat die Aufgabe , die Vielfalt der lebenden oder fossilen Organismen (Organisationsformen) berschaubar zu machen1) Die stammesgeschichtliche Methodespiegelt die aus der gegenseitigen Abstammung resultierenden nat rlichen Verwandtschaftsbeziehungenwieder und wird deshalb als nat rliches ) Die typologische Methodeverzichtet bewusst auf die Ber cksichtigung eines zeitlichen Vorgangs eines Systems. Vielmehr werden die Lebewesen entsprechend ihrer qualitativen, typologischen hnlichkeitin ein System ) Die Organismen werden bei der numerischen Methodeentsprechend einerzahlenm ssig, numerisch, zu erfassenden hnlichkeit in einen systematischen Zusammenhang gebracht (quantitativer Vergleich).Die Systematik (Spezielle Botanik)TaxonomieMehrere , in bestimmten Merkmalen miteinander bereinstimmende Organismen werden zu einer Gruppe zusammengefasst (mehrerer solcher Gruppen zu einer Gruppe h heren Ranges und mehrere Gruppen h heren Ranges wieder zu einer Gruppe noch h heren Ranges usw.

2 Eine derartige Gruppe von Organismen wird als Taxon (Mehrzahl: Taxa) Grundrangstufe ist die Art=> Gattung=> Familie=> Ordnung(..setalia) => Klasse (..setea) => Abteilung(Stamm)(..phyta)Eine Art ist definiert als eine Fortpflanzungsgemeinschaft, der solche Individuen angeh ren, die sich tats chlich oder potentiell miteinander gegenseitige Abgrenzung zweier Taxa, also etwa die Frage ob eine Art A einer Gattung B oder einer Gattung C zugeordnet werden muss, istGegenstand der Sonderfall der Numerischen Taxonomieist dieChemotaxonomiePhylogenetische Ableitung der AlgengruppenOrganisationstyp:Eukaryotisc heAlgen-ein-bisvielzellige, verschieden gef rbte, prim r autotrophe Pflanzen, die berwiegend auf das Leben im Wasser angewiesen sind-Organisationsstufen reichen von deram boidenStufe bis zum Gewebethallus -Chloroplastenmit Photosynthesepigmenten und meist akzesso-rischenFarbstoffen, welche die typischen F rbungen der Organismen bedingen (Carotinoideund Phycobilibine)-Plastiden enthalten Chlorophyll a sowie, je nach Abteilung, Chlorophyll b, c oder d-Auftreten charakteristischer Kohlenhydrate-Vermehrung sexuell oder asexuell, einzelneTaxaoft gekennzeichnet durch einen speziell ablaufenden , Chlorophyta(Gr nalgen) Phaeophyta (Braunalgen) und Rhodophyta (Rotalgen)Euglena gracilis(Schemazeichnungenund Photo)Abteilung: Euglenophyta-urpr nglichsteAbteilung der Algen-ausschlie lich Flagellaten (begei elte Einzeller.)

3 Flagellum: Gei el)-Vermehrung durch L ngsteilungGr nalgenABTEILUNG:Chlorophyta(Gr nalgen)Merkmale:-Gr nalgen (umfasst ann hernd 7000 Arten) und h here Pflanzen haben offenbar eine gemeinsame Entwick-lungslinie-Chloroplastenmit Chlorophyll a und b, daneben verschiedene akzessorische Pigmente, die jedoch die gr ne Farbe nicht berdecken -Zellw nde berwiegend aus Zellulose aufgebaut-Reservepolysaccharidist in der Regel St rke- berwiegende Artenzahl vorkommend im S wasser, daneben auch im Salz-und/oder Brackwasser, im Boden, an Baumst mmen sowie als Symbionten (Flechten -Symbiose mit Pilzen)Entwicklung Einzeller zum Vielzeller (Zellgruppierung und Zellkolonie)Volvox aureusVolvox aureus(Zellkolonie)(Zellgruppierung)Clam ydomonas angulosa (Einzelzelle)Zellkolonie (mit Cytoplasmabr cken)Zellgruppierung (=Coenobium)Ungeschlechtliche (vegetative) Fortpflanzung Clamydomonas (Volvocales, Chlorophyceae)Vegetative Fortpflanzung VolvoxAggregationsverbandZellfadenEinrei higer Fadenthallus( )

4 Bei Ulothrix zonata (Chlorophyceae) Verzweigter Fadenthallus( ) bei Cladophora spec.(Chloro-phyceae) mit polyenergiden(mehrkernigen siehe ) Zellen (Coenoblast)**??Fortpflanzungszyklus des Haplonten Ulothrixohne Generationswechsel (Gr nalge)Antheridium (male)Gewebethallus bei CharaChara ApikalmeristemOogonium(female)Eukaryotis che Algen (Phycophyta) Abteilung Chlorophylle Phycobiline Xanthophylle Carotine Plastidenh ll- a b c d membranen _____ Glaucophyta + - - - + + + 2 (ZW) Euglenophyta + + - - - + + 3 Chlorarachinophyta + + - - - + - 4 (+)* Cryptophyta (bl, ro) + - + - + + + 4 (+) Dinophyta (bis r tl) + - + - - + + 3 (?) Haptophyta (ge, br) + - + - - + + 4 (-) Heterokontophyta (ge, br) + - + - - + + 4 (-) u. a. Kl. Chryso-, Phaeo-, Bacillariophyceae Rhodophyta + - - + + + + 2 Chlorophyta + + - - - + + 2 _____ *(+): Plastiden mit Nucleomorph Pigmente bei AlgenVielfalt der Chloroplastenform bei Gr nalgen (Chlorophyta)ChloroplastvonMougeotiaMoug eotiamit plattenf rmigenChloroplastena.

5 Fl chenstellung(bei schwacher Lichtintensit t); zunehmender Lichtintensit t dreht sich derChloroplastvon der Fl chenstellung in dieKan-tenstellung. Die Abbildung veranschaulicht,da derChloroplastkeine starre Platte ist, die sich als Ganzes dreht. Links im Bild ist die Drehung bereits vollendet, rechts noch nicht begonnen. c. Kantenstellung (bei starker Lichtintensit t) (W. HAUPT).Chloroplastvon Spirogyra (Zygnemales)Chloroplast von Zygnema (Zygnemales)ChloroplastOedogonium (Oeogoniophyceae)Verschiedene Arten von Gameten und geschlechtliche Fortpflanzung ChlamydomonasIsogamie, physiologische Anisogamie, Anisogamie, Oogamie,isogame Gametangiogamie,SomatogamieGenerationswe chsel, Kernphasenwechselhaploid(n/2)diploid(n)F ortpflanzungszyklus desHaplonten Chlamydomonasohne Generationswechsel (Gr nalgeClamydomonas angulosa (Einzelzelle)Isomorpher, heterophasischer,isogamerGenerationswech sel vom Meersalat (Ulvaspec, Ulvales, Chlorophyta)Heteromorpher, heterophasischer Generationswechsel von Halicystis ovalisund Derbesia marina (Derbesiales, Chlorophyta)Fortpflanzungszyklus des Diplonten Fucus vesiculosus(Blasentang,Phaeophyta, Braunalgen) Hoher Jodgehalt pharmazeutisch bedeutsam f r die Behandlung von Schilddr senkrankheiten**)


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