Transcription of RUDOLF STEINER GESAMTAUSGABE VORTRÄGE
1 RUDOLF STEINER GESAMTAUSGABEVORTR GEVORTR GE BER ERZIEHUNGC opyright RUDOLF STEINER Nachiass-Verwaitung Buch:305 Seite: 1 Copyright RUDOLF STEINER Nachlass-Verwaltung Buch: 3 0 5 Seite: 2 RUDOLF STEINERDie geistig-seelischen Grundkr fteder ErziehungskunstSpirituelle Werte in Erziehungund sozialem LebenZw lf Vortr ge, gehalten in Oxfordvom 16. bis 29. August 1922,mit einem Sondervortrag, Oxford 20. August 1922,zwei Ansprachen zu Eurythmieauff hrungenund einem Schlu wort1991 RUDOLF STEINER VERLAGDORNACH / SCHWEIZC opyright RUDOLF STEINER Nachlass-Verwaltung Buch: 3 05 Seite: 3 Nach vom Vortragenden teilweise durchgesehenen stenografischen Mitschriftenherausgegeben von der RUDOLF STEINER -Nachla verwaltungDie Herausgabe besorgte Hans RUDOLF Niederh userDie Durchsicht der 3.
2 Auflage besorgte Walter Kugler1. Auflage Dornach 19562. Auflage, erweitert um die Vortr ge vom 26., 28. und29. August 1922, GESAMTAUSGABE Dornach 19793. Auflage, neu durchgesehen und erg nztGesamtausgabe Dornach 1991 Nachweis fr herer Ver ffentlichungen S. 261 Bibliographie-Nr. 305 Einbandzeichen von RUDOLF STEINER , Schrift von B. MarzahnAlle Rechte bei der RUDOLF STEINER -Nachla Verwaltung, Dornach/Schweiz 1979 by RUDOLF STEINER -Nachla Verwaltung, Dornach/SchweizPrinted in Switzerland by Zbinden Druck und Verlag AG, BaselISBN 3-7274-3050-8 Copyright RUDOLF STEINER Nachlass-Verwaltung Buch: 3 05 Seite: 4Zu den Ver ffentlichungenaus dem Vortragswerk von RUDOLF SteinerDie Grundlage der anthroposophisch orientierten Geisteswissen-schaft bilden die von RUDOLF STEINER (1861-1925) geschriebenen undver ffentlichten Werke.
3 Daneben hielt er in den Jahren 1900 bis1924 zahlreiche Vortr ge und Kurse, sowohl ffentlich wie auch f rdie Mitglieder der Theosophischen, sp ter Anthroposophischen Ge-sellschaft. Er selbst wollte urspr nglich, da seine durchwegs freigehaltenen Vortr ge nicht schriftlich festgehalten w rden, da sieals m ndliche, nicht zum Druck bestimmte Mitteilungen gedachtwaren. Nachdem aber zunehmend unvollst ndige und fehlerhafteH rernachschriften angefertigt und verbreitet wurden, sah er sichveranla t, das Nachschreiben zu regeln. Mit dieser Aufgabe betrauteer Marie STEINER -von Sivers. Ihr oblag die Bestimmung der Stenogra-phierenden, die Verwaltung der Nachschriften und die f r die Her-ausgabe notwendige Durchsicht der Texte.
4 Da RUDOLF STEINER ausZeitmangel nur in ganz wenigen F llen die Nachschriften selbst kor-rigieren konnte, mu gegen ber allen Vortragsver ffentlichungensein Vorbehalt ber cksichtigt werden: Es wird eben nur hinge-nommen werden m ssen, da in den von mir nicht nachgesehenenVorlagen sich Fehlerhaftes findet. Nach dem Tode von Marie STEINER (1867-1948) wurde gem ihren Richtlinien mit der Herausgabe einer RUDOLF STEINER Gesamt-ausgabe begonnen. Der vorliegende Band bildet einen Bestandteildieser GESAMTAUSGABE . Soweit erforderlich, finden sich n here An-gaben zu den Textunterlagen am Beginn der Hinweise,Copyright RUDOLF STEINER Nachlass-Verwaltung Buch: 3 05 Seite: 5 INHALTERSTER VORTRAG, Oxford, 16.
5 August 1922 11 Die spirituelle Grundlage der Erziehung (I)Einleitung. Charakter der Waldorfschul-P dagogik: sie geht hervoraus spiritueller Erkenntnis und spirituellem kindlichen Lebensepochen. Das Kind als Sinnesorgan. Nach-ahmung. Zahnwechsel. Krise ums neunte Jahr. Autorit t und Nach-folge. Die Geschlechtsreife. Das Erwachen des eigenen Urteils. DasBildhafte als Voraussetzung f r den Unterricht im urteilsf VORTRAG, 17. August 1922 26 Die spirituelle Grundlage der Erziehung (II)Charakterisierung von Geist, Seele und Intellekt. Geist, das schaf-fende Prinzip, anschaubar im heranwachsenden Kind. Der Spiegel-bildcharakter des Wege der Geist-Erfahrung.
6 Der Joga weg: das Er-leben des sch pferischen Geistes im Atmen. Innige Verbindung zwi-schen Denken und Atmen. Der moderne Erkenntnisweg: das Erlebnisder Leere, des blo en Gedankenbildes. Das Mitleben mit der Natur,das Untertauchen in die Dinge der Au enwelt f hrt zu realen VORTRAG, 18. August 1922 39 Die spirituelle Grundlage der Erziehung (III)Ein weiterer Weg zur spirituellen Erkenntnis: die Askese. Ihre Meta-morphose in der modernen zur Idee der Dreigliederung des menschlichen , F hlen und Wollen in ihrer Beziehung zu Nervensystem,rhythmischem und Stoffwechsel-Gliedma VORTRAG, 19. August 1922 56 Die Erziehung des kleinen Kindes und die Grundstimmungdes ErziehersVerschiedenheit der Rhythmen der drei Systeme.
7 Vorherrschen desNerven-Sinnessystems beim Kleinkind. Das Kind als SinnesorganNachahmung. Gew hnung. Wirkung der Gesinnung des Die Auseinandersetzung mit der RUDOLF STEINER Nachlass-Verwaltung Buch: 3 05 Seite: 6 Vorherrschen des rhythmischen Systems nach dem nstlerische Gestaltung des Unterrichts. Moralische Erziehungdurch Vorbild. Fertige Moralgebote und Bildung vor dem Kind, Dankbarkeit und Liebe zum Kind und Er-zieherberuf als Grundstimmung des Erziehers: die drei , 20. August 1922 76 Die Erforschung der bersinnlichen WeltenIntellektuelle Erkenntnis und spirituelle Erkenntnis. Wesen derMeditation. Imagination, Inspiration und Intuition.
8 Bungen zurAusbildung dieser h heren NFTER VORTRAG, 21. August 1922 96 Die Erziehung der j ngeren KinderDer Lehrer als Erziehungsk nstler (I)Schreiben und Lesen aus dem Element des Willensm igen und Bild-haften. Freiheit des Kind im neunten Jahr. RUDOLF STEINER als Erzieher. Vorberei-tung und konomie des Unterrichtes. Pflanzenkunde. chtnis berlastung und Krankheitsdisposition. Im anschau-lichen Unterricht nimmt das Kind soviel auf, als es ertragen kann;auch bei gro en Sein Zusammenhang mit dem VORTRAG, 22. August 1922 113 Die Erziehung der j ngeren KinderDer Lehrer als Erziehungsk nstler (II)Das zw lfte Lebensjahr. Mineralogischer und physikalischer Unter-richt.
9 Kausalit t in der Geschichte. Der Lehrer als Erziehungsk nst-ler. k nstlerisch individuelle Erfassen des Kindes. Das melancho-lische, phlegmatische, sanguinische und cholerische Kind. Die klas-senm ige einer k nstlerischen Behandlung; Kinder mit stockenden,Kinder mit durchsickernden Vorstellungen. Ihre Behandlung imMal- und RUDOLF STEINER Nachlass-Verwaltung Buch: 3 05 Seite: 7 SIEBENTER VORTRAG, 23. August 1922 128 Die Waldorf schule als OrganismusUnterschied zwischen Organisation und Organismus. Die 'Waldorf-schule als Einheitsschule. Notwendiger Kompromi zwischen Er-ziehungsidee und den Forderungen der Gegenwart. Wesen und Auf-gabe der Lehrerkonferenz. ber nichtsnutzige konomie als Ausgleich des Vergessens.
10 Fremd-sprachunterricht. Gestaltung des und Handarbeitsunterricht. ber Farbenerlebenund VORTRAG, 24. August 1922 146 ber physische und moralische ErziehungGrundz ge der physischen Erziehung. Kindliches Spiel; sein Zusam-menhang mit der Gesundheit. Beispiel einer Behandlung von patho-logischer Melancholie und Sanguinik. Gesundheitsst rungen im Pu-bert tsalter; ihr Zusammenhang und ihre Behandlung. ber Zeugnisse und Merkspr che. Hilf skiasse. Grundz ge der mora-lischen Erziehung. Die religi se Erziehung. Die Waldorfschule istkeine Weltanschauungs-, sondern eine Methodenschule. ber Eurythmie und die VORTRAG, 25. August 1922 164 Die Erziehung des Menschen im Reifealter und dieLebensbedingungen des LehrersDer leibliche, seelische und geistige Umschwung bei M dchen undKnaben.