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487ha Schalungsplanung Gesamt 100504

Frischbetondruck 33 2 Frischbetonwichte c = 25 kN/m nach DIN 18218: Frischbe-tondruck auf lotrechte Schalungen . b = 26 kN/m nach DIN 1055 Teil 1 Lastannahmen f r vertikale Lasten aufhorizontale und geneigte Schalungen. Tabelle Statische Nachweise und statisches System Statischer Nachweis Statisches System auf der sicheren Seite Schubnachweis Vd Zweifeldtr ger Biegenachweis Md Einfeldtr ger Durchbiegungen w Einfeldtr ger dem Nachweis der Biegefestigkeit und der Berechnung der Durchbiegungen, die f r den Nachweis der Eben-heitstoleranzen erforderlich sind. Dar ber hinaus ist es f r Lasteinleitungspunkte oft notwendig, die Holz-pressung nachzuweisen. Bei der Bemessung von konventionellen Schalungen und Ger sten ist es in der Regel nicht angemessen, mit komplizierten statischen Systemen zu rechnen, sondern die Konstruktionen werden im Allgemeinen in einzelne Teilsysteme zerlegt.

2 Grundlagen der Bemessung 34 Diese Werte gelten für vertikale Lasten auf horizontale und geneigte Scha-lungen. 2.4.1 Bemessungswert des Frischbetondrucks

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1 Frischbetondruck 33 2 Frischbetonwichte c = 25 kN/m nach DIN 18218: Frischbe-tondruck auf lotrechte Schalungen . b = 26 kN/m nach DIN 1055 Teil 1 Lastannahmen f r vertikale Lasten aufhorizontale und geneigte Schalungen. Tabelle Statische Nachweise und statisches System Statischer Nachweis Statisches System auf der sicheren Seite Schubnachweis Vd Zweifeldtr ger Biegenachweis Md Einfeldtr ger Durchbiegungen w Einfeldtr ger dem Nachweis der Biegefestigkeit und der Berechnung der Durchbiegungen, die f r den Nachweis der Eben-heitstoleranzen erforderlich sind. Dar ber hinaus ist es f r Lasteinleitungspunkte oft notwendig, die Holz-pressung nachzuweisen. Bei der Bemessung von konventionellen Schalungen und Ger sten ist es in der Regel nicht angemessen, mit komplizierten statischen Systemen zu rechnen, sondern die Konstruktionen werden im Allgemeinen in einzelne Teilsysteme zerlegt.

2 F r jedes Teilsystem wird dabei ein einfaches, auf der sicheren Seite liegendes statisches System angenommen. Soweit m glich und sinnvoll, wird mit dem System des Einfeldtr gers als statisch bestimm-tem System gerechnet. In den F llen, in welchen diese Annahme nicht auf der sicheren Seite liegt, wird dann das ung nstigere System angenommen. F r den Nachweis der Schubfestigkeit liegt der ung nstigste Fall am Mit-telauflager eines Zweifeldtr gers, welcher ein statisch unbestimmtes Sys-tem darstellt. Dort sind die Querkr fte und damit die Auflagerkraft ver-gleichsweise gr er als diejenigen bei allen anderen statischen Systemen. Somit empfiehlt es sich, die Querkraft zun chst mit 225,1,l =ddrEV ( ) zu berechnen. Damit liegt die Berechnung f r alle denkbaren F lle immer auf der sicheren Seite.

3 Der Nachweis der Biegefestigkeit und die Berechnung der Durchbiegungen finden ihren ung nstigsten Fall im statischen System des Einfeldtr gers, sodass f r die einzelnen statischen Nachweise unterschiediche statische Systeme entsprechend Tabelle angenommen werden k nnen. Sofern genauere Berechnungen erforderlich sind, kann jederzeit das ge-nau zutreffende statische System angewendet werden. Frischbetondruck Die Schalhaut muss den Frischbetondruck aufnehmen und ber die Unter-konstruktion abtragen k nnen. In DIN 18218 Frischbetondruck auf lotrech-te Schalungen wird die Frischbetonwichte mit c = 25 kN/m angegeben. Nach DIN 1055 Teil 1 Lastannahmen werden f r Beton folgende Wichten vorgegeben: Stahlbeton c = 25 kN/m Zuschlag f r Frischbeton Z = 1 kN/m insgesamt b = 26 kN/m 2 Grundlagen der Bemessung 34 Diese Werte gelten f r vertikale Lasten auf horizontale und geneigte Scha-lungen.

4 Bemessungswert des Frischbetondrucks F r Schalungen und Ger ste einschlie lich Anker wird gem DIN 18218 der Frischbetondruck als charakteristischer Wert der Einwirkung hk ange-geben. F r die Bemessung von Schalungskonstruktionen und deren Ab-st tzungen und Verankerungen wird der Frischbetondruck als ruhende Last betrachtet. Bei der Bemessung von Schalungen, Ger sten und Ankern ist als Bemes-sungswert hkFhd = ( ) zugrunde zu legen. Der Teilsicherheitsbeiwert F kann DIN EN 12812 Tragger ste entnommen werden. F r die Nachweise im Grenzzustand der Tragf higkeit betr gt er bei ung nstiger Einwirkung 1,5, aber er sollte bei ung nstiger Wirkung des Frischbetondrucks mit 1,0 verwendet werden.

5 Der Teilsicherheitsbeiwert ist nach DIN EN 12812 Tragger ste F = 1,35 f r Eigenlast und F = 1,5 f r sonstige Einwirklungen. Dies entspricht dem Teilsicherheitsbeiwert nach DIN 1052 Holzbauwerke mit F = 1,35 f r st ndige Lasten und F = 1,5 f r ver nderliche Lasten. Erstarrter Beton (Festbeton) hE H hs Frischbeton hE = v tE Hydrostatischer Frischbetondruck Rechnerischer Frischbetondruck nach DIN 18218 Bild Verteilung des Frischbetondrucks ber die Schalungsh he gem DIN 18218 Frischbetondruck 35 2 Erstarrungsende tE F r Betone einer Festigkeitsklasse vonmindestens C20/25, ohne Verwendungvon Verz gerern gilt: tE = 5 Stunden gilt f r Betone mit schneller Festigkeitsentwicklungnach DIN EN 206-1 und Betontempe-raturen ber 15 C mit mittlerer Festigkeitsentwicklung beiBetontemperaturen ber 20 C tE = 7 Stunden gilt f r Betone mit schneller Festigkeitsentwicklungnach DIN EN 206-1 und Betontempe-raturen ber 10 C mit mittlerer Festigkeitsentwicklung beiBetontemperaturen ber 15 C Im Grenzzustand der Tragf higkeit ist f r die Bemessung einer Schalung mit der H he H die ung nstigste Laststellung des Frischbetondruck-Verteilungsdiagramms nach Bild nach DIN 18218 in Abh ngigkeit des Betonspiegels ma gebend.

6 Der Verlauf des Frischbetondrucks ist ber die H he hE anzunehmen zu EEtvh = ( ) mit der Steiggeschwindigkeit v und dem Erstarrungsende tE. Bei einer Schalungsh he H > hE tritt die Frischbetondruckverteilung als Wanderlast ber die Schalungsh he auf. Charakteristischer Wert des Frischbetondrucks Die Berechnung der charakteristischen Werte des maximal m glichen Frischbetondrucks hk,max f r verschiedene Steiggeschwindigkeiten und Konsistenzklassen ist auf der Grundlage der Angaben in Tabelle m g-lich. Dabei sind f r die einzelnen Konsistenzklassen die zugeh rigen Koef-fizienten An, Bn und Cn nach Tabelle in die Gleichungen und einzusetzen. Tabelle Charakteristische Werte des maximalen horizontalen Frischbetondrucks hk,max (Betoneinbau gegen die Steigrichtung) nach DIN 18218 Tabelle 1 Konsistenzklasse (alte Bezeichnungen) Maximaler horizontaler Frischbetondruck bei Einbau gegen die Steigrichtung (von oben) hk,max = (An v + Bn) K1 [kN/m ] F1 (steif, KS, K1) (5 v + 21) K1 25 F2 (plastisch, KP, K2) (10 v + 19) K1 25 F3 (Regelkonsistenz, KR, K3) (14 v + 18) K1 25 F4 (Flie beton, KF) (17 v + 17)

7 K1 25 hk,max = Cn v K1 [kN/m ] F5 44 v K1 30 F6 62,5 v K1 30 SVB 52,5 v K1 30 v Steiggeschwindigkeit (Betoniergeschwindigkeit [m/h] K1 Faktor zur Ber cksichtigung des Erstarrungsverhaltens nach Tabelle Der Einfluss des Erstarrungsverhaltens auf den Frischbetondruck ist ber das Erstarrungsende tE nach Tabelle zu ber cksichtigen. 2 Grundlagen der Bemessung 36 Tabelle Umrechnungsfaktoren , die Umrechnungsfaktoren gelten f r die Umrechnung des Frischbetondrucks bei anderer Rohwichte als 25 kN/m c [kN/m ])

8 10 0,40 14 0,56 18 0,72 22 0,88 25 1,00 26 1,04 30 1,20 40 1,60 Tabelle Faktoren K1 zur Ber cksichtigung des Erstarrungsverhaltens gem DIN 18218 Tabelle 2 Faktoren K1 Erstarrungsende Allgemein b) tE = 5 h tE = 10 h tE = 20 h F1 a) 1,0 1,15 1,45 1 + 0,03 (tE 5) F2 a) 1,0 1,25 1,80 1 + 0,053 (tE 5) F3 a) 1,0 1,40 2,15 1 + 0,077 (tE 5) F4 a) 1,0 1,70 3,10 1 + 0,14 (tE 5) F5,F6, SVB 1,0 2,00 4,00 tE / 5 a) gilt f r Betonierh hen bis 10 m b) gilt f r 5 h tE 20 h; tE in Stunden Dar ber hinaus sind in Anhang B der DIN 18218 Bemessungsdiagramme f r die charakteristischen Werte des maximalen Frischbetondrucks f r ein Erstarrungsende tE von 5 h, 7 h, 10 h, 15 h und 20 h enthalten.

9 F r die Gleichungen der Tabelle liegen folgende Annahmen zugrunde: Die Frischbetonrohwichte betr gt = 25 kN/m . Das tats chliche Erstarrungsende des in die Schalung eingebauten Frischbetons darf tE nicht berschreiten. Der Frischbeton der Konsistenzklassen F1 bis F6 wird mit Innenr ttlern verdichtet. Die Schalung ist dicht. Die mittlere Steiggeschwindigkeit v betr gt bei Verwendung der Betone der Konsistenzklassen F1 bis F4 an jedem Punkt h chstens 7,0 m/h und der Beton wird gegen die Steigrichtung, also von oben eingebracht. Bei Abweichungen der Einbautemperatur Tc,Einbau des Frischbetons von der Referenztemperatur Tc,Ref, die dem Erstarrungsende tE zugrunde liegt, um mehr als 1 K ist nach Abschnitt der DIN 18218 der Frischbetondruck zu vermindern oder zu erh hen.

10 Bersteigt die Frischbetontemperatur Tc,Einbau beim Einbau des Betons die Referenztemperatur Tc,Ref, darf der Frischbetondruck hk,max f r je 1 K Tem-peraturdifferenz um 3 % vermindert werden, h chstens um 30 %. Ist die Frischbetontemperatur beim Einbau Tc,Einbau niedriger als die Refe-renztemperatur Tc,Ref oder kann eine h here Frischbetontemperatur als Tc,Ref nicht aufrechterhalten werden, muss hk,max bei den Konsistenzklas-sen F1, F2, F3 und F4 um 3 % je 1 K Temperaturdifferenz und bei den Frischbetondruck 37 2 Einfl sse auf den Frischbetondruck ber das Erstarrungsverhalten hinauswird der Frischbetondruck durch ver-schiedene Einfl sse erh ht oder vermin-dert: Frischbeton- und Au entemperatur K hlen des Betons Verdichten Betonzusatzmittel und Betonzusatz-stoffe Ersch tterungen und die Bewehrung Konsistenzklassen F5, F6 und SVB um 5 % je 1 K Temperaturdifferenz vergr ert werden.


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