Example: bachelor of science

Skilehrplan – Praxis

Vielen Lehrpl nen wurde nachgesagt, dass diese bei ihrem Erscheinungstermin bereits berholt sind. Neue Erkennt-nisse, die w hrend des Schreibens und dem Druck des Buches gewonnen wurden, konnten in das neue Werk nicht mehr mit einflie es gibt Ausnahmen, wie beim Skilehrplan Praxis , der auch in der kommenden Wintersaison 2007/ 08 aktuell bleibt. Durch seine Offenheit und durch seinen praxisnahen Bezug zum Skiunterricht bleibt der Lehrplan somit weiterhin als un-eingeschr nktes Basiswerk f r den Skilehrer. Selbst der sterreichische Lehrplan, der nach dem deutschen Skilehrplan erschienen ist, hat keine neue Erkenntnisse ge-bracht.

Vielen Lehrplänen wurde nachgesagt, dass diese bei ihrem Erscheinungstermin bereits überholt sind. Neue Erkennt-nisse, die während des Schreibens und dem Druck des

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Transcription of Skilehrplan – Praxis

1 Vielen Lehrpl nen wurde nachgesagt, dass diese bei ihrem Erscheinungstermin bereits berholt sind. Neue Erkennt-nisse, die w hrend des Schreibens und dem Druck des Buches gewonnen wurden, konnten in das neue Werk nicht mehr mit einflie es gibt Ausnahmen, wie beim Skilehrplan Praxis , der auch in der kommenden Wintersaison 2007/ 08 aktuell bleibt. Durch seine Offenheit und durch seinen praxisnahen Bezug zum Skiunterricht bleibt der Lehrplan somit weiterhin als un-eingeschr nktes Basiswerk f r den Skilehrer. Selbst der sterreichische Lehrplan, der nach dem deutschen Skilehrplan erschienen ist, hat keine neue Erkenntnisse ge-bracht.

2 Es ist sogar so, dass viele Inhalte fast identisch mit dem deutschen Lehrplan Skilehrplan ist das Kapitel Grundmerkmale des Skifahrens, sowie die Grundmerkmale eines guten Skifahrers beschrie-ben. In diesem Beitrag wird exemplarisch aufgezeigt, wie die Grunds tze und die Grundmerkmale eines guten Skifahrers, f r den Skilehrer und nat rlich auch f r den Skisch ler im Kapitel vom Anf nger zum parallelen Skifahrer Lernstufen gerecht angepasst werden k nnen. Ebenso wird durch einzelne Aufgabenstellungen aufgezeigt, wie dieses Thema dann bei den einzelnen Lernzielen umge-setzt werden 1 Ausr stung kennen und f hlen lernenWelche Grundmerkmale finden hier ihre Anwendung und in welcher Phase der Kurve ben tigt der Skifahrer dieses Grundmerkmal sp ter?

3 A) die Bewegungen werden aus den Beinen initiiert beim Kurvenwechsel Aufgaben Gehen ohne Ski Ski vor- und zur ckschieben H pfen am OrtSkilehrplan Praxisb) Oberk rper gleicht aus um optimal zu belasten bei der Kurvensteuerung Aufgaben Ski wechselseitig anheben und im Gleichgewicht stehen Aus paralleler Skistellung in Pflugstellung treten und zur ck Partner aus dem Gleichgewicht bringenc) Grundposition Grundsatz Aufgaben Beugen und Strecken (Umfang und Richtung variieren) Gegenseitig Ball zuwerfen Schnelles StampfenLernziel 2 Bewege dich auf dem Ski2a) in der Ebenea) Grundposition Grundsatz Aufgaben Laufen in der Ebene mit einem Ski Fu ballspielen mit einem Ski Geradeaus laufen mit beiden Ski und Gegenst nde aufhebenb) Angepasste rhythmische Bewegungen Grundsatz Aufgaben Stockschieben angepasst an die Atmung Gehen um/ ber Markierungen Gehen mit unterschiedlichen Schrittl ngenc)

4 Skienden folgen der Bahn der Skispitzen Aufgaben Gehen in Spurrillen Gehen in ungespurtem Gel nde Gehen mit variieren der Skistellung2b) Bergaufa) Druckaufbau auf einem gekanteten Ski beim Kurvenwechsel Aufgaben In der Ebene Partner mit Torstangen im Gr tenschritt ziehen Seitliches Ziehen als Partneraufgabe mit Stange oder Seil Aus Standposition quer zum Hang Talw rts springenb) Bewegungen aus den Beinen initiieren beim Kurvenwechsel Aufgaben ber ein Seil oder St cke steigen Aus der Position quer zum Hang bergw rts umtreten Bodenparalleles Aufsetzen der Skic) Oberk rper gleicht aus um optimal zu belasten bei der Kurvensteuerung Aufgaben Gr ere Schritte w hlen Partner bergauf ziehen7 Tipp.

5 Als Erg nzung zum Lehr-plan - Praxis x Leichter Lehren Unterricht mit vielen AufgabenstellungenDeutschen SkilehrerverbandB rgermeisterFinsterwalder - Ring 1282515 WolfratshausenFon 08171 Talseitigen Stock im Treppenschritt unter dem Griff haltenLernziel 3 erste Fahrt bergab3a) Bremsena) Druckaufbau auf die Innenkante der Ski beim Kurvenwechsel Aufgaben ber Schneekamm(Dach) fahren paralleles Fahren und pfl gen im Wechsel Ausstemmwinkel ver ndern 3b) Schussfahrena) Grundposition Grundsatz Aufgaben ber Tretorgel fahren zu zweit nebeneinander fahren und aus dem Gleichgewicht bringen geradeaus fahren und Skistock um den K rper kreisenb) Skienden folgen der Bahn der Skispitze Grundsatz Aufgaben aus der Fahrspur treten wechseln zwischen O-bein- und X-Bein Stellung fahren auf einem Skic) K rperschwerpunkt bewegt sich nach vorne beim Kurvenwechsel Aufgaben Gel ndeformen nutzen Springen mit Anheben der Skispitzen Geradeaus fahren, dabei Vor- und Zur ckbewegen3c) erste Kurvena)

6 Grundposition Grundsatz Aufgaben im Gleitpflug in Etappen um die Kurve h pfen Gleitpflug in unterschiedlichen K rperpositionen Gleitpflug r ckw rts gefahrenb) Knie und Becken seitw rts bewegen bei der Kurvensteuerung Aufgaben in Pflugstellung r ckw rts bergauf laufen Geradeaus fahren und in die Pflugstellung treten Gleitpflug, wechselseitiges Wegdr cken der Skiendenc) Oberk rper gleicht aus um optimal zu belasten bei der Kurvensteuerung Aufgaben Gleitpflug schr g zur Falllinie Pflugkurve, Innenski immer wieder kurz anheben Pflugkurve entlang nach au en schr g gestreckter Torstangen fahrenLernziel 4 erste (Pflug)kurven nahe der Fallliniea) angepasste rhythmische Bewegungen und flie ende Fahrweise Grundsatz Aufgaben Atmung dem Kurvenfahren anpassen Kurvenfrequenz erh hen Fahren mit geschlossenen Augenb)

7 Skienden folgen der Bahn der Skispitzen - Grundsatz Aufgaben Fahren um Markierungen Hintereinander/Nebeneinander fahren Fahren in unterschiedlichen Kurvenradienc) K rperschwerpunkt bewegt sich zum Kurvenwechsel nach vorne beim Kurvenwechsel Aufgaben Zu zweit fahren in Verbindung mit 2 Torstangen Vordermann f hrt Schuss-Hintermann bremst in kurzen Pflugkurven Pflugkurven r ckw rts gefahrend) Bewegungen aus den Beinen initiieren beim Kurvenwechsel Aufgaben Pflugkurven mit deutlicher Hochbewegung zum Kurvenwechsel Kurvenlaufen bergab Kurvenfahrt mehrmals unterbrechene) Druckaufbau auf die Innenkante des Au enskis beim Kurvenwechsel Aufgaben Kurvenfahren mit deutlichem Beugen ber dem Au enski ber mehrere kleine Kurven hinweg Tempo verringern bis zum Stand Innenski anhebenDie oben aufgef hrten Beispiele der einzelnen Lernziele 1-4 sollen aufzeigen, dass man die Grundmerkmale lernstu-fengerecht anpassen kann und auch sollte.

8 Dieser kurze Beitrag soll aber auch aufzei-gen, dass die Grundmerk-male f r jede K nnensstufe, vom Anf nger bis zum Spit-zenskifahrer, vom Pistenfah-rer bis zum Freerider, ange-passt werden k nnen. Dies wiederum zeigt, dass die Kenntnisse der Grundmerkmale im alpinen Skilauf f r den Skilehrer eine essentielle Vorraussetzung ist. Mit dem Wissen der Grunds tze und der Grundmerkmale hat der Skilehrer die M glichkeit seinen Unterricht interessant und abwechslungs-reich f r jede K nnensstufe zu gestalten. Viel Spa beim UnterrichtenMichi Brunner x Vorstand/Ausbildung DSLV


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