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06 302 317 - Allvia

5107. JahrgangMai 2012, S. 302-317 ISSN 0005-9900A 1740 SonderdruckBeton- undStahlbetonbauKonstruktionsregeln f r Parkbauten in BetonbauweiseKlaus Sch ppelGerhard 11:28 Seite 2 2012 Ernst & Sohn Verlag f r Architektur und technische Wissenschaften GmbH & Co. KG, Berlin Beton- und Stahlbetonbau 107 (2012), Heft 5 3 FachthemenDOI: diesem Beitrag werden Konstruktionsregeln f r Parkbautendargestellt. Dabei werden Regel- und Sonderbauweisen Planung gem den vorgeschlagenen Regelbauweisen er-gibt regelkonforme Parkbauten, die der blichen Gebrauchstaug-lichkeit und Dauerhaftigkeit derartiger Bauwerke glichkeiten von Parkbauten, die von den aner-kannten Regeln der Technik teilweise abweichen, werden alsSonderbauweisen bezeich

5 107. Jahrgang Mai 2012, S. 302-317 ISSN 0005-9900 A 1740 Sonderdruck Beton- und Stahlbetonbau Konstruktionsregeln für Parkbauten in Betonbauweise Klaus Schöppel

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1 5107. JahrgangMai 2012, S. 302-317 ISSN 0005-9900A 1740 SonderdruckBeton- undStahlbetonbauKonstruktionsregeln f r Parkbauten in BetonbauweiseKlaus Sch ppelGerhard 11:28 Seite 2 2012 Ernst & Sohn Verlag f r Architektur und technische Wissenschaften GmbH & Co. KG, Berlin Beton- und Stahlbetonbau 107 (2012), Heft 5 3 FachthemenDOI: diesem Beitrag werden Konstruktionsregeln f r Parkbautendargestellt. Dabei werden Regel- und Sonderbauweisen Planung gem den vorgeschlagenen Regelbauweisen er-gibt regelkonforme Parkbauten, die der blichen Gebrauchstaug-lichkeit und Dauerhaftigkeit derartiger Bauwerke glichkeiten von Parkbauten, die von den aner-kannten Regeln der Technik teilweise abweichen, werden alsSonderbauweisen bezeichnet und hinsichtlich der Risiken infolgeder Abweichungen er der Bauherr eine Sonderbauweise w nscht.

2 Ist derBauherr vom Planer auf den h heren Wartungs- und Instandset-zungsbedarf und die geringere Dauerhaftigkeit und Werthaltigkeitder Immobilie eindeutig Standards for Car Parks in Concrete DesignIn this paper construction standards for car parks are a difference is made between standard constructionsand special constructions. A design following the standard con-structions leads to state-of-the-art car parks, which show an ap-propriate serviceability and durability. Construction methods ofcar parks, which do not fully follow the generally accepted codesof practice are denoted special constructions and their riskscaused by the discrepancies from the generally accepted codesof practice are the building owner wants to have a special constructionexecuted.

3 The designer should clearly advise the owner of the ex-ceeded maintenance and repair demand and the reduced dura-bility and real property Einleitung Seit der Ver ffentlichung Konstruktionsregeln f r Tief -garagen in Stahlbetonbauweise [1] im Jahre 2003 wurdenzwischenzeitlich neue Erfahrungen gewonnen, die zumZeitpunkt der damaligen Ver ffentlichung noch nicht be-kannt und somit auch nicht ber cksichtigt worden Ver ffentlichung ist in einer Zeit entstanden, in dersowohl nach der DIN 1045, Ausgabe 1988 [2] als auchnach der DIN 1045, Ausgabe 2001 [3] konstruiert werdenkonnte.

4 Mit Beginn des Jahres 2005 endete die bergangs-phase, in der aus baurechtlicher Sicht beide Normausga-ben angewendet werden durften. Seitdem waren nur nochdie Anforderungen der DIN 1045, Ausgabe 2001 verbind-lich. Mit der Ver ffentlichung der DIN 1045 im Jahr 2001wurden gegen ber der DIN 1045, Ausgabe 1988 neben derEinf hrung eines neuen Konzeptes f r die Tragwerks -planung auch die Anforderungen an die Dauerhaftigkeit,u. a. durch die Einf hrung der Expositionsklassen, detail-lierter dargestellt und auch deutlich heraufgesetzt.

5 Inbesonderem Ma e betrifft dies tausalz beanspruchte Bau-werke wie Verkehrsbauwerke, Tiefgaragen und Parkh u-ser. Obwohl die DIN 1045 bereits 2001 ver ffentlicht wor-den war, wurden in der bergangsphase viele Tiefgaragenund Parkh user bis 2005 noch nach dem alten Konzeptgeplant. Zwischenzeitlich wurde auch die DIN 1045, Aus-gabe 2001 erneut berarbeitet und erschien als DIN 1045,Ausgabe 2008 [4]. Erst seit 2006 liegt somit eine gewisseErfahrung mit der Umsetzung des Konzeptes der DIN1045, Ausgabe 2001 sowie anschlie end daran auch derAusgabe 2008 vor.

6 Daher entschlossen sich die Verfasser,eine Neuauflage der Konstruktions regeln f r Parkbautenin Betonbauweise zu ver ffent lichen. In diesem Aufsatz werden Regelbauweisen vorge-stellt, die den anerkannten Regeln der Technik und damitdem blichen Qualit tsstandard entsprechen und sich inder Praxis bew hrt haben. Erg nzend werden Sonder-bauweisen beschrieben, die teilweise von den anerkann-ten Regeln der Technik abweichen und wegen des h he-ren Wartungsaufwands eine besondere Aufkl rung desBauherrn Dauerhaftigkeit von Stahlbeton- und Spannbetonbauteilenbei Belastung mit Allgemeines In Tiefgaragen und Parkh usern ist grunds tzlich von ei-ner Tausalzbelastung auszugehen.

7 Bereits ein einmaligerEintrag von Tausalz kann ausreichen, um eine Korrosionder Bewehrung auszul sen, sofern die Bewehrung nichtdurch eine ausreichend dicke und dichte Betondeckunggesch tzt ist. Allzu h ufig wird diese Gefahr untersch tztbzw. von Planern und Bauherrn ignoriert, obwohl die gel-tenden Normen und Regelwerke hierzu Hinweise den bisherigen Erkenntnissen scheint der Be-ton tausalzhaltiges Wasser kapillar nur bis zu einer gewis-sen Tiefe aufzunehmen. Ab dieser Tiefe erfolgt der weitereTransport der Chloride durch Diffusionsvorg nge.

8 Hin-sichtlich der Aufnahmegeschwindigkeit und der Korro -sionsgef hrdung wurde die Diffusion fr her als vernach-l ssigbar angesehen. Geht man jedoch von einer Chlorid-belastung ber die Lebensdauer des Bauwerkes vonKonstruktionsregeln f r Parkbauten in Betonbauweise Klaus Sch ppelGerhard Stenzel06_302_317_- 11:11 Seite 3024K. Sch ppel/G. Stenzel Konstruktionsregeln f r Parkbauten in BetonbauweiseSonderdruck aus: Beton- und Stahlbetonbau 107 (2012), Heft 550 Jahren aus, so spielt die Diffusion des Chlorids sehrwohl eine wesentliche Rolle f r die Eindringtiefe (Bild 1).

9 Risse und Gef gest rungen im Beton wie bedingtdurch Verdichtungsm ngel, Sch digung des Betons imjungen Alter, usw. beeinflussen die Wasseraufnahme desBetons in der Regel am st rksten. Dauerhaftigkeitskonzept Allgemeines In der DIN 1045 werden Konstruktionsregeln f r eine aus-reichende Dauerhaftigkeit von Stahlbeton- und Spannbe-tonbauwerken vorgegeben. Hierzu wurden Expositions-klassen eingef hrt, mit denen die Umwelteinfl sse groberfasst werden. Durch die Expositionsklassen werden dieBetonzusammensetzung (z.)

10 B. Zementgehalt und w/z-Wert) , die Betondruckfestigkeitsklasse sowie die Beton -deckungen festgelegt. Die Dauerhaftigkeit von Stahl -beton- bzw. Spannbetonbauteilen gegen ber einer chlorid -induzierten Korrosion ist dann gegeben, wenn Chloridew hrend der Nutzungsdauer des Bauteils nicht weder in-folge kapillaren Saugens noch infolge Diffusion bis zurBewehrung vordringen k nnen. Um dies sicherzustellen,sind in der DIN 1045, Ausgabe 2001 bzw. 2008 Mindest-betondeckungen cminbei Stahlbeton von 40 mm bzw.


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