Transcription of autotest - ADAC
1 autotest VW T-Cross TSI OPF Life F nft riges SUV der Kleinwagenklasse (70 kW / 95 PS) nscheinend kann der Markt von SUVs gar nicht genug bekommen. Nach Touareg, Tiguan Allspace und "normalem" Tiguan sowie dem T-Toc schickt VW eine f nfte SUV-Variante in den Verkauf: den T-Cross. Zum Gl ck am unteren Ende der Palette, also kleiner und leichter als bisher. Betrachtet man nur den Platz im Innen-raum, ist der Unterschied zum bisher "kleinsten", dem T-Roc, gar nicht so gro . Der T-Roc ist der technisch aufwendigere und mehr auf Life-Style getrimmte VW, w hrend der T-Cross mit einer besseren Raumausnutzung und mehr bersichtlichkeit punkten kann, daf r auf einfachere Technik setzt und somit beispielsweise keinen Allradan-trieb bietet.
2 Der ohnehin schon wenig edel eingerichtete T-Roc lie es bereits bef rchten - beim T-Cross geht's noch spartanischer zu. Alles besteht aus hartem Kunststoff, wo immer es geht, hat man den Rotstift angesetzt und bespielsweise die Haltegriffe am Dachhimmel gestrichen. Die fehlen zwar auch beim Polo, aber dort sieht und sp rt man das eine oder andere fein gemachte Detail, das es bis in den T-Cross nicht mehr geschafft hat. Immer-hin bietet das kleine SUV durch seine h here Sitzposition (10 cm mehr als beim Polo) eine bessere bersicht, innen viel Platz und ein angenehmes Raumgef hl. Der kleine Dreizylinder im Testwagen schl gt sich wacker und bringt den T-Cross ab mittleren Drehzahlen flott genug in Fahrt.
3 Das Fahrwerk mag dabei noch nicht ganz berzeugen, so ist der Kompromiss aus Komfort und Agilit t nicht so gut gelungen wie in Polo, T-Roc oder auch im seat arona . Der T-Cross eignet sich auch f r l ngere Fahr-ten gut, er verf gt ber zahlreiche Assistenzsysteme, mehr als aktuell im Polo angebo-ten werden: Die Assistenten f r Spur, Spurwechsel und gegen Kollisionen sind sogar Serie - das ist sehr gut. Denn so l sst sich auch der doch recht ppige Grundpreis von ber Euro leichter verschmerzen. Konkurrenten: Fiat 500X, Ford EcoSport, Mazda CX-3, Nissan Juke, Renault Captur, Suzuki Vitara. + gute Lenkung, viele Assistenten (auch serienm ig verf gbar), ordentliches Platzangebot, l ngs verschiebbare R cksitzbank - einfache und billig wirkende Materialien im Innenraum, m iges Serien-Halo-genlicht, teure Extras ADAC-Urteil autotest AUTOKOSTEN Zielgruppencheck Familie Stadtverkehr Senioren Langstrecke Transport Fahrspa Preis/Leistung EcoTest A 2,4 1,6 2,9 2,9 2,8 2,9 3,1 2,9 2,0 VW T-Cross TSI OPF Life autotest ADAC | Seite 2 KAROSSERIE / KOFFERRAUM Verarbeitung Die Karosserie des T-Cross wurde sorgf ltig gefertigt und sau-ber verarbeitet.
4 Die Anbauteile sind akkurat eingepasst und die Spalten verlaufen gleichm ig. Der Unterboden ist gut ge-sch tzt, in weiten Teilen sind extra Kunststoffschalen ange-bracht; nur der hintere Bereich wurde nicht extra verkleidet. Auf T rrahmenabdeckungen und doppelte T rdichtungen verzichtet VW, bei letzterem ist beispielsweise der Polo besser aufgestellt. Den Innenraum soll ein peppiges Dashboard auf-h bschen und m glichst dar ber hinwegt uschen, dass an-sonsten nur harter, schlichter Kunststoff verbaut wird. Der ist zwar ordentlich eingepasst und klapperfrei installiert, aber jeg-lichem Premiumanspruch widersprechend. Weitere Sparma -nahmen sind wohl kaum noch m glich - au er einzelne Bau-teile komplett wegzulassen.
5 Ein wenig mehr Liebe zum Detail h tte vor allem der Innenraum verdient, schlie lich gilt es ei-nen VW-Preis zu rechtfertigen. - Die Motorhaube wird nur von einem Stab offengehalten, den man umst ndlich einf deln muss - eine Gasdruckfeder w re die eindeutig praktischere L sung. Alltagstauglichkeit Setzt man den Ecotest-Verbrauch von 6,0 l/100 km an, ergibt sich mit dem kleinen 40 Liter Tank eine theoretische Reich-weite von 665 km. Die maximal m gliche Zuladung liegt im Falle des Testwagens bei 485 kg das reicht f r vier Leute und deren Gep ck. Auf dem Dach gibt s eine Reling (Serie ab Life), mit einem passenden Tr ger kann man bis zu 75 kg Last oben-auf transportieren.
6 Die St tzlast auf der Anh ngerkupplung darf aber nur 55 kg betragen, f r einen Fahrradtr ger mit zwei normalen R dern mag das noch reichen, stattdessen sind zwei Pedelecs meistens schon zu schwer. Wenn es ein Anh nger hinten dran sein soll, darf er bis zu einer Tonne wiegen - falls er ber eine eigene Bremse verf gt. Ungebremste Anh nger sind bis maximal 620 kg erlaubt. Bei einer Reifenpanne muss man sich entweder mit dem serienm igen Reparaturset oder ei-nem optionalen Notrad (dann inklusive Bordwerkzeug und Wagenheber) behelfen, ein vollwertiges Reserverad oder Rei-fen mit Notlaufeigenschaften sind f r den T-Cross nicht liefer-bar. Erfreulich handlich ist der kleinste unter den Wolfsburger SUVs im Stadtverkehr: mit 4,11 m L nge und 1,99 m Breite (inkl.)
7 Au enspiegel) findet man leichter einen Parkplatz, und der Wendekreis von 10,6 m vereinfacht das Rangieren. Licht und Sicht Die Abmessungen des T-Cross lassen sich recht gut absch t-zen. Man hat insgesamt rundherum eine gute Sicht aus dem Auto, lediglich die breiten hinteren C-S ulen sowie die rechte B-S ule schr nken die Sicht etwas ein, vor allem beim Abbie-gen oder r ckw rts Einparken f llt das auf. Die ADAC-Rundumsichtmessung best tigt den subjektiven Eindruck aus dem Alltag, hier erzielt der T-Cross ein noch zufriedenstellen-des Ergebnis. 2,8 3,3 3,0 2,8 Die breiten Dachs ulen und nicht vollst ndig versenkbarenKopfst tzen schr nken die Sicht nach hinten ein.
8 Rundumsicht Die Rundumsichtnote informiert ber die Sichtbehinderung des Fahrers durch Fensterpfosten und Kopfst tzen 3,5 3,3 3,8 4,4 3,2 Vorderes und hinteres Nahfeld Die Noten des vorderen und hinteren Nahfeldes zeigen, wiegut der Fahrer Hindernisse unmittelbar vor und hinter demFahrzeug erkennt. 2,4 4,7 VW T-Cross TSI OPF Life autotest ADAC | Seite 3 Was durch die Karosserie nicht optimal gel st ist, m chte VW mit einigen Assistenten wieder ausgleichen. So gibt es beim T-Cross in Life-Ausstattung serienm ig Parksensoren vorne und hinten, die sich um einen Parkassistenten erg nzen las-sen, der beim Ein- oder Ausparken das Lenken bernimmt so-wie Gas- und Bremsaufforderungen gibt.
9 Optional erh ltlich ist berdies eine R ckfahrkamera, die allerdings nicht wie beim Polo nur bei Bedarf unter dem VW-Emblem ausklappt und da-mit schmutzgesch tzt liegt, sondern offen in der Griffleiste der Heckklappe h ngt. In der Liste der Extras finden sich au erdem LED-Scheinwerfer (nicht im Testwagen verbaut), die eine gleichm ige und helle Ausleuchtung bieten und damit eine Empfehlung darstellen; Kurvenlicht gibt es nicht, das Abbiege-licht wird ber die Nebelscheinwerfer umgesetzt - besser als nichts, mehr jedoch auch nicht. Ein Fernlichtassistent findet sich ebenso in der Aufpreisliste. - Einen asph rischen Bereich hat nur der linke Au enspiegel, der Rechte muss ohne diesen auskommen, der Bereich rechts neben/hinter dem Auto ist damit schlechter einsehbar.
10 Ein-/Ausstieg + Das Ein- und Aussteigen beim T-Cross gelingt leicht, einzig die Schweller k nnten noch etwas niedriger sein. Aber ansonsten befindet sich die Sitzfl che mit etwa 51 cm ber der Stra e (Sitz ganz nach unten gestellt) in g nstiger H he und die T ren ffnen weit und geben recht gro e T rausschnitte frei; dabei werden die T ren vorn wie hinten an drei Positionen sicher offen gehalten, auch an Steigungen. Gegen Aufpreis bekommt man ein schl sselloses Zugangssystem mit Sensoren an den beiden Vordert ren und am Kofferraum. - Es gibt am Dachhimmel keine Haltegriffe, die beim Ein- und Aussteigen wie auch w hrend der Fahrt hilfreich und praktisch sein k nnen.