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AZAV Regeln Stand: September 2017 - cqa.de

Anbieter, die sorgf ltig durch eine Fachkundige Stelle zertifiziert worden sind, d rften mit den hier zu erbringenden Nachweisen keine Probleme haben, da es sich insgesamt um Themen handelt, die in der Tr ger- und/oder Ma nahmenzertifizierung bereits gekl rt wurden. Speziell f r Erstzulassungen sind diese Hinweise gedacht. Sollten dennoch Fragen bleiben - fragen Sie uns: bzw. 02961 908951. AZAV_Regeln Stand: September 2017. Inhalt: 1. AZAV-Bereiche 2. Grunds tzliches Voraussetzungen Grunds tze SGB. Grunds tzliche Reihenfolge 3. Tr gerzertifizierung 4. Typische Fehler im Zusammenhang mit einer Tr gerzertifizierung 5. Kostenermittlung 1. AZAV-Bereiche Entsprechend der seit April 2012 exisitierenden Verordnung k nnen nun auch andere Fach- Bereiche (FB) als reine Weiterbildungsanbieter zugelassen werden. Die AZAV-Bereiche umfassen die Angebote von folgenden Organisationen 1.

6 6. Begiffe: Anerkennungsbeirat der BA gibt Empfehlungen heraus, die sich der Weiterbildungsanbieter regelmäßig ansehen sollte. Arbeitsagenturen haben kein Recht Kostenverhandlungen zu führen.

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1 Anbieter, die sorgf ltig durch eine Fachkundige Stelle zertifiziert worden sind, d rften mit den hier zu erbringenden Nachweisen keine Probleme haben, da es sich insgesamt um Themen handelt, die in der Tr ger- und/oder Ma nahmenzertifizierung bereits gekl rt wurden. Speziell f r Erstzulassungen sind diese Hinweise gedacht. Sollten dennoch Fragen bleiben - fragen Sie uns: bzw. 02961 908951. AZAV_Regeln Stand: September 2017. Inhalt: 1. AZAV-Bereiche 2. Grunds tzliches Voraussetzungen Grunds tze SGB. Grunds tzliche Reihenfolge 3. Tr gerzertifizierung 4. Typische Fehler im Zusammenhang mit einer Tr gerzertifizierung 5. Kostenermittlung 1. AZAV-Bereiche Entsprechend der seit April 2012 exisitierenden Verordnung k nnen nun auch andere Fach- Bereiche (FB) als reine Weiterbildungsanbieter zugelassen werden. Die AZAV-Bereiche umfassen die Angebote von folgenden Organisationen 1.

2 Ma nahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung (nach 45). 2. ausschlie lich erfolgsbezogen verg tete Arbeitsvermittlung in versicherungspflichtige Besch ftigung 3. Ma nahmen der Berufswahl und Berufsausbildung 4. Ma nahmen der beruflichen Weiterbildung 5. Transferleistungen nach den 110 und 111 des Dritten Sozialgesetzbuches 6. Ma nahmen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben 2. Grunds tzliches: Voraussetzungen: Eine Zertifizierung bzw. Zulassung nach AZAV ist nur m glich f r: - bereits bestehende Organisationen, - deren Organisationssystem bereits vollst ndig aufgebaut und wirksam ist. Erl uterung: Es ist zwar l blich, sich bereits bei Gr ndung einer Fahrschule, mit den Zertifizie- rungsthemen auseinander zu setzen, die AZAV-Zulassung kann aber erst erteilt werden, wenn - die GmbH-Gr ndung bereits erfolgt ist (es sei denn man ist Einzelunternehmer), - die Fahrschulzulassung oder eine andere notwendige (beh rdliche) Zulassung wie durch die IHK oder die ZFU (Zentralstelle f r Fernunterrricht) vorliegt Auch staatliche Schulen m ssen sich f r die Durchf hrung von Ma nahmen nach der Arbeitsf rderung einer Tr ger- und Ma nahmenzertifizierung unterziehen.

3 Grunds tze SGB-gef rderter Weiterbildungs-Ma nahmen: keine Ma nahmen, durch die auf Vorrat ausgebildet werden nur Ma nahmen, deren Arbeitsmarktrelevanz bewiesen ist Weiterbildungsma nahme soll f r den konkreten (regionalen) Arbeitsmarkt ausbilden 1. Erl uterung: Arbeitsmarktrelevanz Zum Beweis der Arbeitsmarktrelevanz m ssen aktuelle quantitative Daten dokumentiert sein. - Die Vorgehensweise zur Gewinnung von Kenntnissen muss im QMH (QM-Handbuch der Organisation beschrieben sein. - Informationsquellen und Kontakte m ssen offengelegt werden. - Der kundenrelevante Arbeitsmarkt muss systematisch analysiert werden. - Arbeitsmarktrelevante Entwicklungen und regionale Entwicklungen z. B. durch Zusammenarbeit mit Betrieben, der rtlichen AA, usw. m ssen ausgewertet werden und Eingang in die Ma nahme finden. - Es muss der Bildungstr ger an rtlichen Arbeitsmarktkonferenzen teilnehmen.)

4 Grunds tzliche Reihenfolge: AZAV-Bereiche au er FB 4 (Weiterbildung): - Kontakt zu Fachkundigen Stellen kn pfen; ggfs. Berater engagieren. - Durchf hrung einer Tr ger -Zulassung Weiterbildungsanbieter (FB 4 der AZAV): - Kontakt mit rtlichem Arbeitsamt aufnehmen und Arbeitsmarktrelevanz des (angedachten). Angebotes kl ren. - Kurzfragebogen der BA von der Internetseite der arbeitsagenturen herunterladen und versuchen auszuf llen. - Kontakt zu Fachkundigen Stellen kn pfen; ggfs. Berater engagieren. - Es muss zun chst eine Tr gerzertifizierung durchgef hrt werden, - dann erst eine Ma nahmenzertifizierung(kann aber schon vorbereitet werden w hrend Tr gerzertifizierung l uft). Abk rzungen AZAV derzeit g ltige Verordnung f r die Anerkennung und Zulassung von Angeboten, die durch die BA gef rdert werden k nnen (Weiterbildung, Aktivierung, Vermittlung, usw.)

5 BA Bundesagentur f r Arbeit, Synonym f r Arbeitsamt, Arge, Jobcenter FKS Zertifizierer, der als Fachkundige Stelle anerkannt ist BDKS Bundes-Durchschnitts-Kostensatz Weitere Erl uterungen unter Begriffe 3. Tr gerzertifizierung Folgendes wird gepr ft: 1. Aufbauorganisation: Organigramm Stellvertreterregelung / Zust ndigkeitsmatrix Arbeitsplatz- / Stellenbeschreibungen Polizeiliches F hrungszeugnis des Inhabers / Gesch ftsf hrers Aussagen zu Straftaten und Wohnsitz in den letzten 5 Jahren Ausstattung (Inventar) und Gr e der R ume (2,5 m2 pro Lehrgangs-Teilnehmer m ssen vorhanden sein). Auswahl der Dozenten und Mitarbeiter (Qualifikationen, Kompetenzen, allgemeinen fachlichen und p dagogischen Eignung, praktische Erfahrungen im Fachgebiet, methodisch-didaktischen Qualifikationen, Erfahrungen in der Erwachsenenbildung, regelm ige fachliche und regelm ige fachliche und p dagogische Weiterbildung = Liste der Mitarbeiter-Fortbildungen inklusive deren Wirksamkeitsbeurteilung).

6 Teilnehmerbefragungen zu den Lehrkr ften 2. 2. Ablauforganisation = Organisation der Abl ufe des Tr gers: Prozesslandschaft (m glichst als Bild, enth lt die Abfolge der Kernprozesse (hiermit verdient die Organisation ihr Geld) und zeigt wie die F hrungsprozesse und unterst tzenden Prozesse hierauf einwirken = Wechselwirkung). Liste der Vorgabedokumente (wie soll etwas getan werden) inklusive Liste der nderungen an der Dokumentation Q-Politik (Strategie, Leitbild), kundenorientiertes Leitbild, ausgerichtet auf Arbeitsmarkt Art und Weise der Festlegung von Unternehmenszielen sowie Lehr- und Lernzielen inkl. Vermittlungsziel der BA-gef rderten Teilnehmer (Wie werden die Ziele ermittelt!). Zieleliste sowie deren Umsetzungsgrad Entwicklung von Ma nahmen (Arbeitsmarktrelevanz, Durchgriffsrecht der BA, Zusammenarbeit mit BA und Betrieben; Konzept, Durchf hrung und Bewertung des Angebotes).

7 Einsatz von Methoden und Materialien TN-Gewinnung (Eignungsfeststellung). TN-Vertrag + verwendetes Werbematerial TN-Betreuung bzw. Begleitung und individuelle Betreuung Leistungsmessung (R ckverfolgbarkeit w hrend des Lehrganges) und Nachweis Erfolgs- und Abbruchdokumentation Zeugnis (aussagekr ftig, Dauer, Umfang, Art des Abschlusses). Vermittlung und TN-Nachbefragung (Beurteilung der Ma nahme durch Absolvent und Betrieb). Beschwerdemanagement (Korrektur- und Vorbeugema nahmen), Liste der Vorkommnisse (Beschwerden) des letzten Betrachtungszeitraums regelm igen Evaluierung der angebotenen Ma nahmen mittels anerkannter Methoden Interne Audits (Durchf hrung von eigenen Pr fungen zur Funktionsweise des Unternehmens). inklusive einem Bericht hier ber (ein Protokoll ist nicht ausreichend). QM-Bewertung (Messung des Grads der Zielerreichung und der Steuerung fortlaufender Optimierungsprozesse auf der Grundlage erhobener Kennzahlen oder Indikatoren), nicht als Liste, sondern quasi als Gesch ftsbericht Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit externen Fachkr ften zur Qualit tsentwicklung Analyse des Bedarfs der Zusammenarbeit mit Dritten 4.

8 Typische Fehler im Zusammenhang mit einer Tr gerzertifizierung: Organisationssystem (QM-System) ist noch nicht vollst ndig beschrieben. Als Ablauforganisation wird nur die Durchf hrung der Ma nahme verstanden (falsch, es muss die Organisation des Tr gers aufgezeigt werden!). Achtung: AZAV-QMH im Internet sind NICHT zertifizierungsreif! Ein Musterhandbuch MUSS auf die eigene Organisation angepa t (individualisiert) werden Listen M SSEN vorhanden sein zu: - durchgef hrte Fortbildungen (Schulungsplan und Nachweisliste) der Mitarbeiter, - Korrekturma nahmen (Umgang mit Fehlern Beschwerden, Vorkommnissen), - Zielen (unternehmerische, operative und ma nahmenbezogene). Mindestens ein erstes internes Audit MUSS durchgef hrt worden sein, bevor der Auditor des Zertifizierers kommt. In allen weiteren Jahren ist wegen der Zertifizierung mindestens ein internes audit durchzuf hren auch wenn gar keine angebote durchgef hrt wurden!

9 3. Eine Managementbewertung (Gesch ftsbericht = Review = QM-Bewertung durch die Gesch ftsf hrung MUSS vollst ndig vorhanden sein als Bericht. Zu bewerten sind laut DIN EN. ISO 9001: a) Status von Folgema nahmen aus vorangegangenen Managementbewertungen b) Ver nderungen bei externen und internen Themen, die das Qualit tsmanagementsystem betreffen, einschlie lich dessen strategische Ausrichtung c) Informationen ber die Leistung und Wirksamkeit des QMS: 1. R ckmeldungen der Kunden (Teilnehmer, Betrieben arbeitsagenturen ) und anderer intersssierter Parteien. Es sind sowohl die Kundenzufriedenheit wie Reklamationen auszuwerten. 2. Zielerreichungsgrad der selbstgesteckten Ziele und der sich daraus ergebenden neuen Ziele sowie der eventuellen nderungen, die sich auf das Managementsystem auswirken k nnen. 3. Auswertung von Daten des Teilnehmers wie Bestehensquote, Abbruchquote, Dauer, Zensur, usw.

10 Dies entspricht der Normforderung nach der Prozessleistung und Produktkonformit t. 4. Status von Nichtkonformit ten und Korrekturma nahmen Kommentare zu den Ergebnissen aus internen und externen Audits sowie ggfs. zum Stand von Zertifizierungen (FKS, ZFU bei Fernlehre) sowie auch aus anderen erfolgten berwachungen ( Besuch der Arbeitsagentur oder des Pr fdienstes und eigene Pr fungen). 7. Leistung externer Anbieter (Honorardozenten, beschaffte Ware). d) Angemessenheit der Ressourcen (Personal und Infrastruktur). e) Wirksamkeit von Ma nahmen (zur Behandlung von Risiken und Chancen). f) Empfehlungen f r Verbesserungen durch die Gesch ftsleitung. berpr fung des Leitbildes auf Aktualit t Anmerkungen: Es ist nicht die Aufgabe des Auditors, sich die einzelnen Aussagen in diversen Berichten oder Protokollen zusammenzusuchen! Es ist dem Auditor ein mehrseitiger Gesch ftsbericht (= QM-Bewertung oder QM-Review) der Leitung des Weiterbilders vorzulegen!


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