Transcription of BACHELORARBEIT - MOnAMi | MOnAMi
1 BACHELORARBEIT Frau Jasmin Zschaage Die E-Bilanz: eine empirische Analyse ber die Akzeptanz und die Einstellung zur E-Bilanz am Beispiel der ECOVIS AG Steuerberatungs-gesellschaft Mittweida, 2015 Fakult t Wirtschaftswissenschaften BACHELORARBEIT Die E-Bilanz: eine empirische Analyse ber die Akzeptanz und die Einstellung zur E-Bilanz am Beispiel der ECOVIS AG Steuerbera-tungsgesellschaft Autor: Frau Jasmin Zschaage Studiengang: Betriebswirtschaftslehre Seminargruppe: BW12w2-B Erstpr fer: Prof. Dr. rer. Pol. Andreas Hollidt Zweitpr fer: Prof. Dr. rer. oec. Johannes N. Stelling Einreichung: Mittweida, 26. August 2015 Verteidigung/Bewertung: Mittweida, 2015 Faculty Economics BACHELOR THESIS The electronic balance sheet an empirical study about the acceptance and the approach to an electronic balance sheet using the example of the ECOVIS AG tax consultant author: Ms.
2 Jasmin Zschaage course of studies: Business Administration seminar group: BW12w2-B first examiner: Prof. Dr. rer. pol. Andreas Hollidt second examiner: Prof. Dr. rer. oec. Johannes N. Stelling submission: Mittweida, 2015 defence/ evaluation: Mittweida, 2015 Bibliografische Beschreibung: Zschaage, Jasmin: Die E-Bilanz: eine empirische Analyse ber die Akzeptanz und die Einstellung zur E-Bilanz am Beispiel der ECOVIS AG Steuerberatungsgesellschaft . 2015. - 83 Seiten, S. 5, S. 63 Mittweida, Hochschule Mittweida, Fakult t Wirtschaftswissenschaften, Bachelo-rarbeit, 2015 Referat: Ziel dieser BACHELORARBEIT ist es, die Einstellung und die Akzeptanz der Mitarbei-ter der ECOVIS AG Steuerberatungsgesellschaft gegen ber der E-Bilanz zu un-tersuchen.
3 Diese Untersuchung erfolgt mit Hilfe einer empirischen Analyse in Form eines Online-Fragebogens. Inhalt I Inhalt Inhalt I Abbildungsverzeichnis .. III Abk rzungsverzeichnis .. IV 1 Einleitung .. 1 2 Theoretische Grundlagen .. 3 Die E-Bilanz .. 3 Der Grundgedanke der E-Bilanz .. 3 Gesetzliche Grundlagen .. 6 Taxonomien .. 8 Folgen f r die Unternehmen und Steuerberater .. 12 Folgen f r die Finanzverwaltung .. 13 3 Empirischer Teil .. 15 Grundkonzeptionen der empirischen Studie .. 15 Die Methode der schriftlichen Befragung .. 15 Die Online-Befragung .. 17 Beschreibung des Datenerhebungsinstruments .. 20 Durchf hrung der empirischen Studie .. 23 4 Ergebnisdarstellung .. 26 Angaben zum Unternehmen .. 26 Angaben zur Person.
4 28 Informationsfluss zur E-Bilanz .. 32 Zeit-, Kosten-, B rokratieaufwand .. 34 Aufbau der E-Bilanz .. 37 Bewertungen der E-Bilanz .. 38 5 Diskussion .. 40 Interpretation und Diskussion der Ergebnisse .. 40 Hypothese 1 .. 40 Hypothese 2 .. 42 Inhalt II Hypothese 3 .. 43 Hypothese 4 .. 44 Zusammenfassung der Ergebnisse .. 47 Methodenkritische Betrachtung .. 48 6 Fazit .. 52 Literatur 53 Anlagen 57 Anlagen, Teil 1 Begleit-E-Mail Umfrage .. 59 Anlagen, Teil 2 Fragebogen .. 60 Anlagen, Teil 3 Auswertung von .. 65 Selbstst ndigkeitserkl rung .. 76 Abbildungsverzeichnis III Abbildungsverzeichnis Abbildung 1 : Bisheriger Ablauf der Bilanz bermittlung (Datev eG, 2011, ) .. 3 Abbildung 2 : Neuer, elektronischer Ablauf der Bilanz bermittlung (Datev eG, 2011, ) 4 Abbildung 3: berblick ber 5b Abs.
5 1 EStG (Strube/Kuhn, 2014, ) .. 7 Abbildung 4: Beispiel f r Pflichtfelder der Kerntaxonomie (Datev eG, 2011, ) .. 11 Abbildung 5: Darstellung Altersverteilung .. 28 Abbildung 6: Darstellung der Dauer der T tigkeit bei der ECOVIS .. 29 Abbildung 7: Darstellung des Ausbildungsgrades .. 30 Abbildung 8: Anzahl der erstellten Bilanzen pro Jahr .. 31 Abbildung 9: Darstellung Softwareanbieter .. 32 Abbildung 10: Tabelle Informationen zur E-Bilanz .. 33 Abbildung 11: Erkenntnisse zum Seminar .. 33 Abbildung 12: Zeitaufwand .. 34 Abbildung 13: Erh hung der Kosten f r die Mandanten .. 35 Abbildung 14: Ver nderung B rokratieaufwand .. 36 Abbildung 15: Aufbau und bersichtlichkeit der E-Bilanz .. 37 Abbildung 16: Bedeutung der Abgabe in Papierform .. 38 Abbildung 17: Arbeitserleichterung durch die E-Bilanz.
6 39 Abbildung 18: Fragen zur Messung der positiven Einstellung der Mitarbeiter .. 45 Abk rzungsverzeichnis IV Abk rzungsverzeichnis Abb. Abbildung AO Abgabenordnung BMF Bundesministerium f r Finanzen das hei t EDV Elektronische Datenverarbeitung ERP Effective radiated power EStDV Einkommensteuer-Durchf hrungsverordnung EStG Einkommensteuergesetz GAAP Generally Accepted Accounting Principles GCD Global Common Data HGB Handelsgesetzbuch min Minuten NIL Not in List TN Teilnehmer XBRL eXtensible Business Reporting Language zum Beispiel Einleitung 1 1 Einleitung In der heutigen Zeit ist die computergest tzte und digitale Arbeit unverzichtbar. Egal in welchem Bereich man besch ftigt ist, es wird zunehmend an der Digitali-sierung und Modernisierung gearbeitet.
7 Auch vor dem Bereich der Steuerbranche macht dieser Trend keinen Halt. Im De-zember 2008 wurde in diesem Zusammenhang das Steuerb rokratieabbaugesetz verabschiedet,1 womit die Kommunikation zwischen Finanz- und Steuerverwaltung modernisiert werden soll. So hei t es nun Elektronik statt Papier 2. Die papierba-sierten Verfahrensabl ufe zwischen der Steuerverwaltung und dem Finanzamt sollen nun durch elektronische bermittlung ersetzt werden. Im Zuge dieses Prozesses wurde auch die E-Bilanz eingef hrt. Das Wort E-Bilanz steht f r elektronische Bilanz. Sie dient vorwiegend der elektronischen bermitt-lung der Bilanz, sowie der Gewinn- und Verlustrechnung von der Steuerverwal-tung an das Die Arbeit der Mitarbeiter im Steuerb ro soll somit entlas-tet und vereinfacht Das Standardwerk zum Thema E-Bilanz ist das Schreiben vom Bundesministeri-um f r Finanzen von 2012.
8 Dort wurde erstmals die E-Bilanz vorgestellt und alle Besonderheiten dazu dargestellt. Ziel der vorliegenden BACHELORARBEIT ist es, die Einstellung und die Akzeptanz der Mitarbeiter der ECOVIS AG Steuerberatungsgesellschaft zu untersuchen. Mit Hilfe einer empirischen Analyse in Form eines Online-Fragebogens soll die Einstellung und die Akzeptanz der Mitarbeiter gemessen werden. Die BACHELORARBEIT beginnt mit einem theoretischen Teil. Dabei wird das Thema E-Bilanz vorgestellt und die theoretischen Besonderheiten dargestellt. In diesem Teil 1 Vgl.: Bundesgesetzblatt, Steuerb rokratieabbaugesetz; URL: [Stand ]. 2 Bundesministerium f r Finanzen, E-Bilanz-Elektronik statt Papier-Einfacher, schneller und g nstiger berichten mit der E-Bilanz, Ausgabe 2012, 3 Vgl.
9 : Stabenau, Thiessenhusen & Partner, E-Bilanz; URL: [Stand ], S. 2. 4 Vgl.: Bundesministerium f r Finanzen, E-Bilanz-Elektronik statt Papier-Einfacher, schneller und g nstiger berichten mit der E-Bilanz, Ausgabe 2012, Einleitung 2 werden auch die Folgen f r die Finanzverwaltung und die Steuerberatung darge-legt. Der n chste Abschnitt besch ftigt sich mit der empirischen Analyse. Zun chst wird die Methode der empirischen Untersuchung analysiert und dargestellt. Anschlie- end werden die Ergebnisse der Online-Umfrage dargelegt. Danach werden die Ergebnisse mit Hilfe von vier Hypothesen untersucht und interpretiert. Abschlie- end folgt eine Gesamtinterpretation der Ergebnisse. Theoretische Grundlagen 3 2 Theoretische Grundlagen Die E-Bilanz Der Grundgedanke der E-Bilanz Als E-Bilanz wird die elektronische Einreichung ( bermittlung ) von Jahresab-schlussinformationen an die Finanzverwaltung bezeichnet.
10 5 Das Wort E-Bilanz steht f r elektronische Bilanz. Bisher wurde die Bilanz von den Unternehmen in Papierform an die Finanzverwaltung bermittelt. Abbildung 1 : Bisheriger Ablauf der Bilanz bermittlung Die E-Bilanz baut sich auf der deutschen E-Government-Strategie auf. Sie besagt, dass die Arbeitsabl ufe zwischen den Unternehmen und der Finanzverwaltung durch elektronische Unterst tzung optimiert werden m ssen. Zu diesem Zweck sollen s mtliche technische , rechtliche und organisatorische Voraussetzungen f r eine Nutzung der elektronischen Verfahren geschaffen Bisher ausgebau-te Projekte sind die elektronische Steuervoranmeldung, die elektronische Steuer-erkl rung und die digitale Betriebspr fung. Seit Ende 2011 geh rt nun auch die E-Bilanz dazu.