Example: stock market

BEK - Bayern

BEKB eobachtungsbogenzur Erfassung vonEntwicklungsr ckst ndenund Verhaltensauff lligkeitenbei KindergartenkindernToni MayrSTAATSINSTITUTF R FR HP DAGOGIKVer ffentlicht durch dasStaatsinstitut f r Fr hp dagogikWinzererstr. 9D-80797 M nchenDer BEK wurde im Rahmen des Modellversuchs P dagogisch-Psychologischer Dienst im Kinder-garten unter Mitarbeit der Fachkr fte des Caritas Fr hf rderdienstes Passau und des Kinder-gartenbereichs entwickelt. Staatsinstitut f r Fr hp dagogik (IFP), M nchen, 1998 ISBN 3-00-003623-7 Beobachtungsbogenzur Erfassung von Entwicklungsr ckst nden undVerhaltensauff lligkeiten bei Kindergartenkindern(BEK)Toni Mayr, Staatsinstitut f r Fr hp dagogik (IFP)Alle BEK-Daten ber ein Kind sind personenbezogene Sozialdaten, die durch Beobachtung im Rah-men der Bildungs- und Erziehungsarbeit gewonnen wurden.

Vorgehen bei der Arbeit mit dem Bogen Die Bearbeitung Gehen Sie bitte den Einschätzbogen vor der Bearbeitung in Ruhe durch. Beobachten Sie dann das Kind, das eingeschätzt werden soll, noch einmal gezielt, und holen Sie auch die Beobachtungen und Erfahrungen der Kollegin(nen) ein. Versuchen Sie nun, den Bogen möglichst vollständig aus-zufüllen.

Tags:

  Bogen

Information

Domain:

Source:

Link to this page:

Please notify us if you found a problem with this document:

Other abuse

Advertisement

Transcription of BEK - Bayern

1 BEKB eobachtungsbogenzur Erfassung vonEntwicklungsr ckst ndenund Verhaltensauff lligkeitenbei KindergartenkindernToni MayrSTAATSINSTITUTF R FR HP DAGOGIKVer ffentlicht durch dasStaatsinstitut f r Fr hp dagogikWinzererstr. 9D-80797 M nchenDer BEK wurde im Rahmen des Modellversuchs P dagogisch-Psychologischer Dienst im Kinder-garten unter Mitarbeit der Fachkr fte des Caritas Fr hf rderdienstes Passau und des Kinder-gartenbereichs entwickelt. Staatsinstitut f r Fr hp dagogik (IFP), M nchen, 1998 ISBN 3-00-003623-7 Beobachtungsbogenzur Erfassung von Entwicklungsr ckst nden undVerhaltensauff lligkeiten bei Kindergartenkindern(BEK)Toni Mayr, Staatsinstitut f r Fr hp dagogik (IFP)Alle BEK-Daten ber ein Kind sind personenbezogene Sozialdaten, die durch Beobachtung im Rah-men der Bildungs- und Erziehungsarbeit gewonnen wurden.

2 Als anvertraute Daten unterliegen sienach 65 SGB VIII einem erh hten Vertrauensschutz. Ihre Speicherung und Aufbewahrung in denp dagogischen Akten ist zul ssig. Internen Zugang zum BEK eines Kindes haben nur das zust ndigeGruppenteam und die Einrichtungsleitung. Die bermittlung des BEK oder die Weitergabe einzelnerDaten daraus an Dritte ist im Regelfall nur mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten zul Hinweisezu diesem bogen der BEK soll die Fr herkennungvon Entwicklungsr ckst ndenund Verhaltensauff lligkeitenbei Kindern im Alter von4 bis 6 Jahren erleichtern Fachkr fte in Kindertages-einrichtungen k nnen damitAlltagsbeobachtungen,die auf St rungen hinweisen,festhalten und ordnen es wird kein Bild von derGesamtperson eines Kindesgezeichnet der bogen sollte grunds tzlichnur dann ausgef llt werden.

3 Wenn bei einem Kind Auf-f lligkeiten beobachtet wurden;es geht nicht um die routine-m ige Einsch tzung allerKinder in der Gruppe es werden keine Aussagen berUrsachen von Auff lligkeitengemacht der bogen beschreibt nur, ob einKind Auff lligkeiten zeigt ob tats chlich eine St rung vorliegt, k nnen nur die daf rzust ndigen Fachleute entschei-den die Beobachtungen sind eineGrundlage f r dasGespr ch mit Kolleginnenund Eltern der BEK erleichtert dieKooperation mit Fachdienstenund rzten;er hilft falls erforderlich ,ausf hrlichere diagnostischeMa nahmen vorzubereiten4 Vorgehen bei der Arbeit mit dem BogenDie BearbeitungGehen Sie bitte den Einsch tzbogen vor der Bearbeitung in Ruhe durch.

4 Beobachten Sie dann dasKind, das eingesch tzt werden soll, noch einmal gezielt, und holen Sie auch die Beobachtungenund Erfahrungen der Kollegin(nen) ein. Versuchen Sie nun, den bogen m glichst vollst ndig aus-zuf llen. Zun chst mu die St rke einer Auff lligkeit eingesch tzt werden. Ber cksichtigen Sie da-bei immer das Alter des betreffenden Sie bei manchen Einsch tzungen unsicher sind, beobachten Sie bitte noch einmal und ver-suchen Sie erneut eine Einstufung. Sollten Sie dann immer noch unsicher sein, verzichten Sie bitteauf die Einsch tzung dieses Problems und markieren Sie diesen Abschnitt im bogen mit einem tzlich zur Einsch tzung kann eine Problematik auch mit eigenen Worten beschrieben AuswertungBei der Einsch tzung der Auspr gung ist eine Einstufung mit 2 ( stark ausgepr gt ) bzw.

5 Oft imallgemeinen als Hinweis darauf zu werten, da das betreffende Problem genauer abgekl rt werdensollte. Dies gilt insbesondere dann, wenn eine stark ausgepr gte Problematik ber einen l ngerenZeitraum (etwa 4 Monate) hinweg unver ndert besteht oder sich weiter verschlechtert hat. Je mehrProbleme als stark ausgepr gt eingestuft werden, desto dringlicher ist eine ausf hrliche dia-gnostische Untersuchung durch daf r besonders qualifizierte Einstufung mit 1 ( leicht ausgepr gt ) sollte zun chst als Anla gesehen werden, die Entwick-lung dieses Kindes genauer im Auge zu behalten, um gegebenenfalls rechtzeitig weitere Ma nahmeneinzuleiten (s.)

6 O.). Aber auch wenn viele Einstufungen mit 1 vorliegen, ist ber eine weitergehendediagnostische Abkl rung Sie den bogen bitte nie rein mechanisch aus. Ber cksichtigen Sie bei der Auswertungimmer die Gesamtsituation eines Kindes und seiner Familie sowie den Verlauf seiner Gespr ch mit DrittenDer BEK gestattet es nicht, eine St rung zu diagnostizieren bedenken Sie dies besonders, wennSie dar ber mit Eltern sprechen. Die Bearbeitung und Auswertung des Bogens ist vielmehr wenndas Kind nicht schon therapeutisch betreut wird immer als eine Stufe in einem umfassenden Ent-scheidungsproze zu sehen.

7 In diesem Proze mu zusammen mit den Kolleginnen in der Einrichtungund den Eltern des Kindes gekl rt werden, wo die Ursachen f r die Probleme liegen k nnten, wiemit dem Kind k nftig p dagogisch gearbeitet werden soll und ob es notwendig ist, genauerediagnostische Ma nahmen durch einen Fachdienst einzuleiten letzteres setzt immer dasEinverst ndnis der Eltern Kind hat Schwierigkeiten, Deutschzu verstehenzu sprechenKindergarten (Name, Ort):..Gruppenleiterin: ..Vor- und Zuname des Kindes: ..Geschlecht: ..im Kindergarten seit: ..Geburtsdatum: ..Nationalit t: ..Datum der Einsch tzung.

8 012012012012012012012 Eigene Beschreibungen und Anmerkungenzu diesen Problembereichen:0120121. Problembereich: Sprache und Sprechen1. Lautbildungbildet Laute (z. B. k, r, s) oder Lautverbin-dungen falsch; l t Laute aus oder ersetzt siedurch andere2. Satzbau Grammatik verdreht S tze; l t W rter aus; verwechseltEinzahl, Mehrzahl oder Artikel; bildet falscheEndungen oder ein falsches Geschlecht bei sehr eindeutigen W rtern ( die Papa )3. Stimme Atmungspricht durch die Nase; hat eine rauhe Stimme;atmet auff llig4. Redeflu Kommunikationverweigert das Sprechen,obwohl es sprechen kannstottertredet sehr schnell, berhastet; verschluckt Silben und W rter; spricht sehr undeutlich5.

9 Altersgem e Sprachespricht nicht altersgem , z. B. Babysprache; hat einen geringen Wortschatz; kann Erlebnissenicht altersgem mitteilen6. Sprachverst ndnistut sich schwer beim Verstehen von Begriffen,Anweisungen oder Aufforderungen; zeigt all-gemein wenig Interesse f r Sprache7. Mundmotorikkann nicht mit Strohhalm trinken; kann keineSeifenblasen machen; hat starken Speichelflu 51. Einstufung der Auspr gung eines Problemsdurch Markierung der entsprechenden Zahlam linken Rand:0unauff llig1leicht ausgepr gt2stark ausgepr gt2. Eine n here Charakterisierung derAuff lligkeit ist m glich: durch Unterstreichen der angef hrtenBeispiele in der linken Spalte und/oder durch eigene Beschreibungen undAnmerkungen in der rechten Spalte2.

10 Problembereich: Kognitive Entwicklung1. Ordnen Unterscheidenhat Probleme beim Ordnen oder Unterscheidenvon Mengen, Farben, Formen2. Merkf higkeit Ged chtnishat Schwierigkeiten beim Merken von Gedich-ten, Liedertexten, beim Memoryspielen Auffassungsgabe logisches Denkentut sich schwer bzw. braucht lange, den Sinnoder die Zusammenh nge zu verstehen, etwabei Spielregeln4. Ideenreichtum Kreativit that kaum Einf lle, ist wenig kreativ im Spiel oder beim Problembereich: Wahrnehmung Orientierung1. Visueller Bereichfindet sich in R umen schwer zurecht, greift h ufig daneben, kann oben-unten oder rechts-links schwer unterscheiden2.


Related search queries