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Berufsbildner im azw

Sie sind Ansprechsperson, Mentor und Vorbild in einem die Berufsbildneram azw. Neben dem fachlichen Know-how m ssen sie auch ber eine hoheSozialkompetenz verf gen und beidesden Lernenden vermitteln. Das Berufs-bildnerteam arbeitet eng zusammen undschafft ein produktives ist TeamarbeitJ hrlich absolvieren rund 65 Lernende dieGrundausbildung f r Werkstattberufe im angehenden Polymechaniker/innen undMechapraktiker/innen erlernen hier die Grund-lagen der Metallverarbeitung, darunter dieFertigungsarbeiten wie Bohren, Drehen undFr sen. Daneben durchlaufen angehendeKonstrukteure ihr einj hriges Praktikum. Zu-s tzlich finden verschiedene Schnupperlehren, berbetriebliche Kurse f r externe Lernendeund Kurse f r Erwachsene statt.

Karin Streuli aus Nänikon absolviert im azw ihr zweites Lehrjahr als Polymecha-nikerin. Wir treffen sie an einem moder-nen Bearbeitungszentrum an der Arbeit.

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1 Sie sind Ansprechsperson, Mentor und Vorbild in einem die Berufsbildneram azw. Neben dem fachlichen Know-how m ssen sie auch ber eine hoheSozialkompetenz verf gen und beidesden Lernenden vermitteln. Das Berufs-bildnerteam arbeitet eng zusammen undschafft ein produktives ist TeamarbeitJ hrlich absolvieren rund 65 Lernende dieGrundausbildung f r Werkstattberufe im angehenden Polymechaniker/innen undMechapraktiker/innen erlernen hier die Grund-lagen der Metallverarbeitung, darunter dieFertigungsarbeiten wie Bohren, Drehen undFr sen. Daneben durchlaufen angehendeKonstrukteure ihr einj hriges Praktikum. Zu-s tzlich finden verschiedene Schnupperlehren, berbetriebliche Kurse f r externe Lernendeund Kurse f r Erwachsene statt.

2 Im azw sindinsgesamt 30 Mitarbeitende besch ftigt, dief r die Ausbildung von ber 400 Lernendenund f r die Erwachsenenbildung verantwort-lich sind. So betreuen beispielsweise die f nfBerufsbildner zusammen mit dem InselleiterChristoph Kaufmann zeitweilig bis zu 80 Aus-zubildende: Wir werden ganz sch n ge-fordert , meint Kaufmann und verweist aufdie vielf ltigen Pflichten eines Berufsbildners. Mit der Fachvermittlung alleine ist es nichtgetan. In der Grundausbildung kommt auchder soziale Aspekt zum Zug, denn: Mancheunserer Lernenden haben anf nglich M he,sich rasch in ihre neue Umgebung 2004 Berufsbildner im azwDie Zeitung f r Gesch ftspartner und InteressierteZust ndig f r die Grundausbildung (von links):Sascha Reber, Fredy Bettschen, Kaspar Furrer,Christoph Kaufmann (Inselleiter), Kenny Koch,Edi Loeffel und Walter Gnehm (Werkzeugausgabe).

3 Fortsetzung auf Seite 2 Wir legen aber Wert darauf, dass sie sichauch sozial korrekt einbringen und an festge-legte Spielregeln halten , betont Team von AusbildnernDas Team um Christoph Kaufmann ist inter-disziplin r: Kaspar Furrer und ChristophKaufmann sind eidg. dipl. Industriemeister,Fredy Bettschen ist Werkmeister und KennyKoch ist auf dem Weg zum Ausbildner miteidg. Fachausweis. Sascha Reber, mit 29 Jahren der j ngste der Ausbildner, absolviertzurzeit die Technikerschule. Allen gemeinsamist die in mehrj hriger Praxis gefestigteBerufsausbildung sowie der erfolgreich ab-solvierte vierw chige Kurs zum Berufsbildneran der Kaderschule von Kommunikation In unserem Team b ndeln sich umfassendefachliche und menschliche Erfahrung , erkl rtKaufmann.

4 Zum guten Teamgeist trage,neben der gesunden Feedback-Kultur unddem offenen und regen Kontakt mit der Gesch ftsleitung, vor allem die w chentlicheTeamsitzung bei. Dort wird durchaus aucheinmal heftig diskutiert. Christoph Kaufmannsch tzt es, wenn Probleme beim Namengenannt und gemeinsam gel st mit VorbildfunktionDer 49-j hrige Furrer sieht sich von den Auszubildenden immer ernst genommen, manchmal sogar zu ernst, wie er sagt. Seinenindividuellen Stil der Wissensvermittlung hater sich als Leiter von Lehrlingsabteilungen inverschiedenen Industriebetrieben ist sich seiner wichtigen Rolle bewusst: Eine klare Linie zu haben, ist mir wichtig,denn man ist immer auch Vorbild.

5 In der Aus-bildung setzt er auf Eigenverantwortung: Manmuss den heutigen Lernenden nicht allesvorkauen wie in der Volksschule , meint er. Wie sonst sollen sie eigenst ndig werden? Stillstand gleich R ckschritt2 ber uns Ausbildung LernendeSeit der Gr ndung im Jahr 2002 hat sich das azw als Ausbildungsinstitution und zuver-l ssiger Produktionspartner in der RegionWinterthur und weit dar ber hinaus zeigt der markante Zuwachs bei denMitgliedern und den Lehrbeginnern. Getreu dem Motto Stillstand gleich R ck-schritt bauen wir bereits heute aus derPosition der St rke heraus an der Zukunftdes azw. Im Projekt azw-future durchleuch-ten wir unsere Kernkompetenzen.

6 Ziel von azw-future ist es, Prozesse zu analysierenund Potenziale konsequent zu nutzen undumzusetzen. Mit einer intensiven Marktbear-beitung wollen wir zus tzliche Ausbildungs-pl tze akquirieren und uns in der RegionWinterthur noch besser 1. August 2004 durfte ich von MatthiasRohrbach die Gesch ftsf hrung des Aus-bildungszentrums Winterthur freue mich, zusammen mit einem hochmotivierten Team die spannenden und reiz-vollen, aber auch anspruchsvollen Heraus-forderungen anzupacken. Renzo Canonica, Gesch ftsf hrer azwFortsetzung von Seite 1 Kaspar Furrer erwartet viel von seinen Lernenden,gew hrt ihnen aber auch viel Freiraum. Karin Streuli aus N nikon absolviert imazw ihr zweites Lehrjahr als Polymecha-nikerin.

7 Wir treffen sie an einem moder-nen Bearbeitungszentrum an der in die Wiege gelegtNach einer Schnupperlehre, einem Eignungs-test und einigen wie sie betont sehr posi-tiven Gespr chen mit den Fachleuten desazw entschied Karin Streuli sich f r diesentypischen M nnerberuf. Der zierlichen jungenFrau gef llt ihre Ausbildung gut. Einzig daslange Stehen w hrend der Arbeit ist f r sienoch immer gew hnungsbed rftig. DerBerufswunsch wurde ihr in die Wiege gelegt:Schonihr Urgrossvater und Grossvater warenMechaniker. Als Frau sieht sie sich von Vorgesetzten und Kollegen weder bevorzugtbehandelt noch diskriminiert. Nat rlichmachen Kollegen ab und zu Spr che, dochdie weiss ich sehr wohl zu kontern , lachtsie.

8 Meine Mutter hat sich schon mehrmals ber meine Werkstattsprache gewundert. Ausgleiche zur WerkstattarbeitIhre Freizeit gestaltet Karin Streuli betont entspannt: Ich bin sehr faul , meint sieaugenzwinkernd. Mit ihrem aktiven Mitwirkenim Frauenverein ihrer Wohngemeinde sowiemit ihrem Hobby, dem N hen, setzt sie klareKontrapunkte zu ihrer Lehrabschlusspr fung ist noch in weiterFerne, ebenso der Einstieg ins nachfolgendeBerufsleben. Welches sind also Karin Streulisn chste Ziele? Ich will die Teilpr fung imn chsten Mai bestehen , schaut sie w rde sie nach der Lehre einepsychologische Zusatzausbildung, eventuellauch eine soziale T tigkeit, denn ich bingerne mit Menschen zusammen und sch tzedie Abwechslung.

9 Chancengleichheit im azw3 Ausbildung LernendeGrunds tzlich haben alle Jugendlichen diegleiche Chance, eine Ausbildung im azw zu absolvieren, sofern sie ber einen ange-messenen Schulrucksack verf gen. Ent-scheidend f r den Zugang zu unseren Berufs-lehren ist weder Geschlecht noch Schulab-schluss oder Nationalit t. Wir verzichten auchauf eine Bestenauslese, wenn man darunterausschliesslich herausragende Schulleistun-gen versteht. Stattdessen w hlen wir unsereLernenden nach ganzheitlichen Gesichts-punkten aus: Dazu z hlen Interesse, Motiva-tion, Leistungsbereitschaft, Teamf higkeit,gute Umgangsformen und vieles mehr. Es gibt zwar Berufe, die eher f r Sekundar-sch ler geeignet sind, doch bewusst be-r cksichtigen wir bei der Auswahl f r Berufewie Polymechaniker/innen und Konstrukteureauch Realsch ler/innen.

10 Bedauerlicherweiseist es nach wie vor schwierig, Frauen f rtechnische Berufe zu begeistern. Dass sie sich aber auch in diesen Berufenbew hren, zeigt das untenstehende Portr tvon Karin Streuli. Sie ist Polymechanikerin im2. Lehrjahr und kann sich in der M nnerwelt gut junge Frau steht ihren MannKarin Streuli mit ihrem Michi VogelName VornameSusann KrauerLehre alsMaschinenzeichnerinvon bis1997 2001beiSulzer AG WinterthurT tigkeit seit Studium an der Z rcherLehrabschlussHochschule Winterthur(ZHW) als Assistentin von Prof. Maja B rgi, BiomechanikArbeitgeberZHWH obbiesMusik, SnowboardenZun chst stand bei meiner Berufswahl diekaufm nnische Lehre im Vordergrund.