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1 1 Design Thinking Line 2 Photo by Kay HerschelmannDesign ThinkingDie HPI School of Design ThinkingWork SpacesEin Set viele SettingsFlexibles Arbeiten im UnternehmenDer individuelle InnovationsraumBeispiel SAP AppHausBeispiel neXenioBeispiel Impact HubDT-L ine TablesDT-L ine BoardsDT-L ine StorageDT-Line Oberfl chen2468101214161820263236 Inhaltsverzeichnis23 Die drei Bausteine des Design ThinkingDer iterative ProzessDer Design Thinking -Prozess f hrt iterativ vom Problem zum L sungsansatz. Er wechselt dabei zwischen divergierenden und konvergierenden Phasen, beidenen Informationen gesammelt, bewertet und verdichtet werden. Im Design Thinking arbeitet man nicht linear ab und wenn man am letzten Schritt angekommen ist, ist man fertig. Design Thinking lebt vielmehr von mehreren Iterationsschleifen, bei denen Zwischenergebnisse pr sentiert, kommentiert und optimiert interdisziplin re TeamEin weiteres zentrales Element des Design Thinking ist der multidisziplin re, teambasierte Ansatz.
2 Design Thinking setzt nicht auf die Kreativit t und Fach-kompetenz einzelner Individuen, sondern auf eine kollaborative Innovations-kultur, bei der Teams gleichberechtigt an einem Problem arbeiten. Dabei ist es essentiell, dass die Teammitglieder durch ihre unterschiedlichen fachlichen, so-zialen und kulturellen Hintergr nde verschiedene Perspektiven und Expertisen in den Probleml sungsprozess einbringen. Der variable RaumDiese neue Form des Zusammenarbeitens erfordert auch einen geeigneten Raum. Einige Prozessphasen brauchen Platz und Inspiration, andere Material und Werkzeug zum Bauen von Prototypen und wieder andere Ruhe und Kon-zentration. Offene R ume mit flexibler Ausstattung sind die Voraussetzung f r dynamische L sungen findenBasierend auf einem neuen Problemverst ndnis geht es dann um das Finden von innovativen L sungen. Dabei geht es nicht nur um kreative Ideen, sondern vor allem um umsetzbare Konzepte und Gesch fts-modelle.
3 Und so ergibt sich das Verst ndnis von Innovation aus dem Dreiklang von menschlichen W nschen, technologischer Machbarkeit und wirtschaftlicher Tragf nschtheitMachbarkeitTragf higkeitKomplexe Probleme verstehenOb Digitalisierung im Unternehmen oder soziale Herausforderungen f r unsere Gesellschaft einfach zu l sen sind viele aktuelle und dr ng-ende Fragestellungen nicht. Das beginnt bereits beim Verstehen des Problems. Denn die Definition des eigentlichen Problems ffnet den Weg zur berzeugenden, nachhaltigen L sung. Entsprechend besch f-tigt sich Design Thinking zuerst ausf hrlich mit der Problemstellung. Der anwenderzentrierte Ansatz baut auf Methoden aus den Bereichen Design und Ethnographie auf und versucht ein Problem dort zu be-greifen, wo es sich auswirkt: beim Menschen und dessen latenten Bed Thinking45 Die HPI School of Design ThinkingDie School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut der Universi-t t Potsdam (HPI D-School) ist Europas erste Innovationsschule.
4 Nach dem Vorbild der in Stanford gegr ndet, bildet sie seit 2007 Studenten und Praktiker in Design Thinking aus, und entwickelt das Mindset systematisch die HPI D-School betritt, sieht schnell: Hier ist einiges anders als an klassischen Universit ten. Praktisch die gesamte Einrichtung ist beweglich. Vieles f hrt auf Rollen, alles kann hin und her geschoben werden. Das schafft Flexibilit t bei der Nutzung des Raums. Die Design Thinking Line Gemeinsam mit der HPI D-School haben wir die Design Thinking Line (DT-Line) speziell f r die Bed rfnisse der kreativen Teamarbeit entwi-ckelt. Das funktional und formal eigenst ndige Einrichtungsprogramm besteht aus vielseitig nutzbaren Stehtischen und verschiedenen Whiteboards. Alle Elemente sind leicht und stabil konzipiert, stehen auf Rollen und lassen sich dadurch f r verschiedene Arbeitsphasen individuell konfigurieren und nutzen.
5 So entsteht ein flexibles Setting f r Kollaboration, Brainstormings, Diskussionen und Pr DT-Line ist das f hrende M belprogramm f r die Ausstattung von Design Thinking -Spaces und Innovationsr umen. Gemeinsam mit un-seren Partnern und Kunden entwickeln wir die M bellinie kontinuierlich weiter. Damit ist die DT-Line berall dort richtig eingesetzt, wo kreative Teamarbeit zum Tagesgesch ft geh rt und Wert auf eine nachhaltige Einrichtung gelegt wird, die dem neuesten Stand entspricht. Photo by Kay Herschelmann67 Work SpacesDie Arbeit im Design Thinking -Modus umfasst unterschiedliche Aktivit ten mit spezifischen Anforderungen an den Raum: Arbeit im Team, Pr sentation von Zwischenergebnissen, Austausch mit anderen oder das Bauen von Pro-totypen sind nur einige Beispiele. Um dieser Vielfalt Rechnung zu tragen, sollten Design Thinking -Spaces verschiedene Einrichtungsszenarien SPACE Der Team Space bildet die Basis f r die eigentliche Teamarbeit.
6 In dieser Home-base kommen die Teammitglieder zusammen, um Innovations-Fragestellungen zu kl ren, neue Erkenntnisse zu teilen und gemeinsam Ideen zu entwickeln. Durch die Offenheit und N he der Team Spaces zueinander wird der kreative Aus-tausch schon w hrend des Design Thinking -Prozesses gef SPACE Der Share Space dient zum gemeinsamen Lernen, Austausch ber Projektideen und Feedback. Hier kommen die Teams zusammen, um gemeinsam mehr ber In-novationsmethoden im Design Thinking zu lernen. Dieses neue Wissen kann direkt in den Projekten umgesetzt werden. Hier stellen sich die Teams auch gegenseitig ihre Ideen vor, um ber das Feedback ihre Ideen neu zu denken und zu SPACE Der Network Space hat eine einladende Lounge-Atmosph re. Versorgt mit Musik, B chern sowie Getr nken und Brainfood k nnen hier anregende Pausen genom-men werden, in denen auch der ungezwungene Austausch untereinander m glich ist.
7 Teams nutzen diesen Raum auch zum gemeinsamen Beginn der Teamarbeit sowie zur Reflexion ber die gemachten Erfahrungen (Check-In und Check-Out).MAKE SPACE Im Make Space finden Teams unterschiedliche Materialien vor, mit denen sie ihre Ideen anfassbar machen k nnen. Hier entstehen erste analoge Prototypen aus einfachsten Materialien wie Papier, Karton und Lego genauso wie gr ere Modelle aus Holz oder Schaumstoff bzw. verfeinerte Prototypen mit 3D-Druck und weiteren digitalen m 30 m 30 m 30 m 30 m 89 TEAM SPACE: Aus Eins mach ZweiNur wenige Sekunden und aus einem gro en Team Space sind zwei kleine gewor-den. So arbeitet das Team parallel in kleinen Gruppen und kann sp ter das Erarbei-tete und die M bel wieder zusammenf hren. Das Whiteboard in der Mitte wird von beiden Teams genutzt und dient als optischer und akustischer SPACE: Ideen anfassbar machenHocker an den Rand und schon kann geschnitten, geklebt, ges gt und gebaut werden.
8 Die Materialien sind griffbereit und bersichtlich im ToolRack in der Mitte zug nglich. Passgenaue CutMats sch tzen die Oberfl chen der Tische. PowerClips an den Tischunterseiten liefern den Strom f r die Arbeit mit Laptop, Klebepistole und anderem SPACE: Die Pr sentation Tische an die Seite und alle Sitzm glichkeiten in die Mitte. Und schon finden zus tzlich weitere G ste Platz. So lassen sich Zwischenergebnisse teilen und diskutieren oder die Endergebnisse eines Projekts vorstellen. Aber auch ein Testen mit Nutzern ist in diesem Setup leicht m glich. Ein Set viele SettingsKaum eine Organisation hat den Platz, um den Design Thinking -Teams f r die Bed rfnisse einzelner Arbeitsphasen fest m blierte R ume anzubieten. Oft steht nur eine Fl che zur Verf gung, die entsprechend der jeweiligen NETWORK SPACE: Get together!Couches und Cubes laden zum entspannten Sitzen ein. Whiteboards und Tische sind an den Rand der Fl che gerollt.
9 Ein Set-Up, das sich zum Ankommen und Kennenlernen eignet. Aber auch Pausen oder eine Teamreflexion k nnen in dieser Atmosph re gut SPACE: Ein gro er Team SpaceDer Prozess l uft, das Team (8 Teilnehmer und Coaches) arbeitet auf Hochtouren. Zwei Stehtische bieten viel Platz f r aktives Arbeiten. Alle k nnen sich anschauen und mitreden. Ideen finden auf den Whiteboards Platz. Material zum Prototyping ist griffbereit im t umgebaut werden muss. Genau hier zeigt sich die besondere Qualit t der DT-Line, die mit nur wenigen Elementen viele unterschiedliche Szenen m 35 m 35 m 35 m 35 m 1011 Agiles TeamAgile Arbeitsprozesse erfordern den h ufigen Wechsel zwischen Bildschirm-arbeit und Teambesprechungen. Ein individuell konfigurierbarer Raumteiler separiert zwei Zonen und bietet gleichzeitig Stauraum und eine kleine Sitzbank. Die Klapptische der RackPod-Serie erm glichen vielf ltige Formationen f r Arbeitsinseln.
10 Und als Zentrum f r die aktive Besprechung im Stehen dient ein Table T4. In diesem Setting stehen alle M bel auf Rollen und k nnen so flexibel positioniert ro und Team SpaceDer kompakte Table T4 S in Kombination mit den FlexBoards Pro hat nur wenig Fl chenbedarf. So kann auch in kleinen R umen oder im Einzelb ro ein Team Space f r bis zu sechs Personen realisiert werden. Flexibles Arbeiten im UnternehmenDesign Thinking beschreibt eine Arbeitskultur, die auch die generelle Art und Weise, wie wir morgen arbeiten werden, einschlie t. Daher ist die M blierungsphilosophie von Gemeinsamkeit und Mobilit t auch nicht nur auf einzelne R ume f r Design Thinking -Workshops beschr nkt. Die berg nge zu anderen Arbeitszonen sind flie end und k nnen sich im Team Nachdem im Design Thinking eine Probleml sung entwickelt wurde, muss diese auch umgesetzt und implementiert werden. Hierbei kommen Techniken des klas-sischen Projektmanagements oder auch agile Verfahren wie Scrum zum Einsatz.