Transcription of Leitfaden - FHNW
1 Leitfaden zur formalen Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten Susan G ldi Janine J ger Sabine K nzi Sebastian Linxen Basel, Brugg-Windisch, Olten August 2018. Leitfaden Inhalt 1 Einleitung ..1. 2 Sprache in wissenschaftlichen Arbeiten ..1. 3 Aufbau von wissenschaftlichen Arbeiten ..2. 4 Zitieren im Stil der American Psychological Association (APA) ..5. Grunds tze beim Zitieren ..6. Der Kurzbeleg ..6. Das w rtliche Zitat mit Kurzbeleg ..7. Das sinngem sse Zitat mit Kurzbeleg ..8. Literatur- oder Quellenverzeichnis (Vollbeleg) .. 10. Selbstst ndige Quellen .. 10.
2 Unselbstst ndige Quellen .. 11. Sonderf lle und Fussnoten .. 12. 5 Layout .. 13. 6 Abbildungen, Diagramme und Tabellen .. 14. Literaturverzeichnis .. 16. I. Leitfaden 1 Einleitung Wissenschaftliche Arbeiten bilden einen zentralen Bestandteil des Studiums an der Hochschule f r Wirt- schaft FHNW. Der vorliegende Leitfaden unterst tzt die Studierenden bei der Abfassung ihrer wissenschaft- lichen Arbeiten, wie z. B. Studien- oder Projektarbeit, Bachelor oder Master Thesis. Wichtig ist zudem die Ber cksichtigung der Wegleitungen der Studieng nge und Standorte. Sollten in den relevanten Wegleitun- gen anderslautende oder detailliertere Regelungen als im vorliegenden Leitfaden aufgestellt werden (z.)
3 B. bez glich Layout oder Abgabeformat), so sind die Vorgaben der Wegleitung einzuhalten. Die Qualit t wis- senschaftlicher Arbeiten ist stets eine Kombination inhaltlicher, methodischer und formaler Kriterien. Dieser Leitfaden vermittelt ausschliesslich die formalen Anforderungen an wissenschaftliche Arbeiten. Ein Ziel die- ser Vorgaben ist auch, das gemeinsame Erscheinungsbild der studentischen Arbeiten der Hochschule f r Wirtschaft FHNW unter Ber cksichtigung des Corporate Designs zu gew hrleisten. Siehe dazu auch die Vor- lagen unter Besonderes Gewicht wird auf das korrekte Zitieren im APA-Stil gelegt (APA, 2010).
4 Inhaltliche und methodi- sche Aspekte wissenschaftlichen Arbeitens wie z. B. Aufgabenstellung, Recherche, Quellenpr fung, empi- rische Methoden, Einzel- oder Kollektivarbeit sowie plagiat und Bewertungskriterien werden nur am Rande thematisiert. Diese Angaben finden sich in den Wegleitungen der einzelnen Standorte und Studieng nge. Der Besuch der Lehrveranstaltungen zum wissenschaftlichen Arbeiten wird ausdr cklich empfohlen. 2 Sprache in wissenschaftlichen Arbeiten Die Vermittlung einer guten Idee setzt stets einen angemessenen Sprachgebrauch voraus. Obwohl wissen- schaftliches Arbeiten grunds tzlich einen professionellen Umgang mit der Sprache einschliesst, existieren in der Wissenschaft kaum bindende Sprachkonventionen.
5 An der Hochschule f r Wirtschaft FHNW gelten fol- gende Minimalkriterien f r die sprachliche Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten. F r Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik in deutschsprachigen Arbeiten ist jeweils die ak- tuelle Duden-Ausgabe verbindlich. In Bezug auf den Schreibstil ist auf Klarheit und Sachlichkeit zu ach- ten. Anspruchsvolle Sachverhalte m ssen besonders klar und gut strukturiert erkl rt werden. Daher ist Ver- st ndlichkeit sehr wichtig. Als Orientierung empfehlen sich die Elemente des "Hamburger Verst ndlich- keitsmodells" von Langer, Schulz von Thun und Tausch (2011): Einfachheit 1.
6 Leitfaden Gliederung und Ordnung K rze und Pr gnanz Anregende Zus tze Studentische Arbeiten st tzen sich h ufig auf einen spezifischen Fachwortschatz und Abk rzungen. Die Auswahl der verwendeten Begriffe ist jedoch sorgf ltig auf die Leserschaft abzustimmen. Zu pr fen ist, ob ein Glossar (Verzeichnis mit Erkl rungen der Fachbegriffe) und ein Abk rzungsverzeichnis hilfreich w ren. Fremd- und Modew rter, phrasenhafte Umschreibungen und umgangssprachliche Wendungen ("Slang") oder F llw rter sind zu vermeiden (Kornmeier, 2013). Die studentischen Arbeiten sind in geschlechtergerechter Sprache zu verfassen.
7 L sungen und Anre- gungen bietet der FHNW- Leitfaden von Freiburghaus (2013). Die sogenannte Legaldefinition: "In diesem Text wird der Einfachheit halber nur die m nnliche Form verwendet. Die weibliche Form ist selbstver- st ndlich immer miteingeschlossen" gilt als veraltet, nicht angemessen und wird an der Hochschule f r Wirtschaft nicht akzeptiert. Die Arbeit kann vor Abgabe von Dritten redigiert formal und sprachlich gepr ft werden. Dieser letzte Arbeitsgang dient dazu, sprachliche Fehler (Grammatik, Rechtschreibung, Zeichensetzung) sowie Tipp- und Fl chtigkeitsfehler zu eliminieren.
8 3 Aufbau von wissenschaftlichen Arbeiten Die folgende Gliederung hat sich bew hrt und wird bei studentischen Arbeiten blicherweise angewandt. Mitunter kann sich aufgrund des Themas oder des Typs der Arbeit eine andere Struktur anbieten, die mit der Auftraggeberschaft sowie den betreuenden Dozierenden abzukl ren ist. Die mit * gekennzeichneten Teile m ssen in jedem Fall enthalten sein. Alternativbezeichnungen, wie z. B. Konklusion anstelle von Fazit, sind zul ssig. Titelseite*. Die Frontseite tr gt das Logo der Hochschule f r Wirtschaft FHNW (Kopfzeile links), den Titel der Arbeit (allenfalls Untertitel), die Bezeichnung der Arbeit (z.)
9 B. Bachelor Thesis), die allf llige Auftraggeberschaft, Autorin oder Autor und Dozentin oder Dozent, das Jahr sowie den Ort und das Datum der Fertigstellung (vgl. Abbildung 1). 2. Leitfaden Die Auswirkung von Deflation auf die Wirtschaftsentwicklung in Japan Bachelor Thesis 2015. Auftraggeberschaft: Kunz AG. Autorin: Maya Hinz Dozentin: Prof. Lili M ller Ort, Datum: Basel, Abbildung 1: Beispiel f r eine Titelseite Folgeseite*. Titel (und allenfalls Untertitel), genaue Adresse, Telefon und E-Mail der Autorin/des Autors, der Dozen- tin/des Dozenten und allenfalls der Auftraggeberschaft; Ort und Datum der Fertigstellung.
10 Ausserdem kann die Folgeseite einen Verweis auf eine allf llige Bildquelle auf dem Titelblatt enthalten. Ehrenw rtliche Erkl rung*. Studentischen Arbeiten ist folgende unterzeichnete ehrenw rtliche Erkl rung voranzustellen: Ich versichere, dass ich die vorliegende Arbeit selbstst ndig und ohne Benutzung anderer als der im Literaturverzeichnis angegebenen Quellen und Hilfsmittel angefertigt habe. Die w rtlich oder inhaltlich den im Literaturverzeichnis aufgef hrten Quellen und Hilfsmitteln entnommenen Stel- len sind in der Arbeit als Zitat bzw. Paraphrase kenntlich gemacht.