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1 OPTIONAL SUBLINE OPTIONAL SUBLINE kunststoffe und ihre : eine beispiellose Karriere3 Grobeinteilung der Kunststoffe4 Kunststoff ist unverzichtbar5 Kunststoffsorten am Fahrzeug6 Kurzzeichenbedeutung h ufig verwendeter Kunststoffe7 Wichtige Kunststoffsorten im Detail8 Warum kunststoffe lackiert werden10 Kunststoffteile in der Werkstatt12 Was kunststoffe von der Form trennt14 Ursachen f r Lackierfehler16 Farbtonsicherheit auch in der Kunststofflackierung18 Technische Merkbl tter und Lackiersysteme19 kunststoffe : eine beispiellose m sste unsere Zeit nebenBegriffen wie Maschinenzeitalter,Atomzeitalter oder Raumfahrtzeital-ter auch den Begriff Kunststoffzeit-alter erhalten.
2 Schlie lich w renohne die Erfindung der Kunststoffeeinige andere Errungenschaften erstviel sp ter oder gar nicht m erfand der englische WissenschaftlerAlexander Parkes ein hartes elfenbein-farbenes Material, das er Parkesin ersten Kunststoff bis zum Einsatz vonKunststoffen im Automobilbau war esallerdings noch ein langer Weg aberdas ist eine andere Geschichte. 27 Jahre bevor Gottlieb Daimler seinenStahlradwagen der ffentlichkeit vor-stellte und damit den Grundstein f r dieheutige Automobilindustrie legte, war dererste Kunststoff erfunden. Seit Jahrzehnten sind kunststoffe aus demmodernen Fahrzeugbau nicht mehr weg-zudenken. Kamen sie lange Zeit nur inInnenr umen oder bei den klassischenAu enanbauteilen wie Sto f ngern, Spoi-lern oder Spiegelgeh usen zum Einsatz,haben sie heute an vielen Stellen Karosse-riebleche verdr ngt.
3 T ren, Kotfl gel oderHauben werden immer h ufiger ausunterschiedlichsten Kunststoffen gefertigtund m ssen im Schadensfall Herausforderungen an die Autorepa-raturlackierer wachsen also, und weilKunststoff nicht gleich Kunststoff ist, be-steht die Notwendigkeit, umfassend berseinen Einsatz am Fahrzeug informiert zusein. Damit stellt sich die Frage: Was isteigentlich Kunststoff? Der Begriff Kunststoff begegnet uns tag-t glich in unterschiedlichen Varianten Plastik, Plaste, Gummi, Synthetik, aberauch PP/EPDM, Polyamid oder ABS. W hrend die ersten Begriffe eher Um-schreibungen f r Kunststoff darstellen,bezeichnen die anderen Werkstoffe mitunterschiedlichen Eigenschaften.
4 Geradediese unterschiedlichen Eigenschaften f hren schnell zu unliebsamen ber-raschungen in der hat schon Ende der 70er Jahreein straffes, aber komplettes Kunststoff-Lackierprogramm aufgelegt und bis heute in enger Zusammenarbeit mit der Auto-mobilindustrie optimiert und weiterent-wickelt. Reparaturbetrieben stehen somitausgereifte Produkte zur Verf gung, dieauf die Anforderungen der t glichen Praxis optimal abgestimmt sind. SpezielleTrainings und Workshops vermitteln wert-volles Fachwissen rund um den Umgangmit Kunststoffen am bestehen aus einzelnen Bausteinen, den Molek len. Wenn vieledieser kleinen Bausteine zu Ketten zusammengef gt werden, entstehen gr ere und sehr gro e Molek le.
5 Man spricht jetzt von Makromolek der , die aus linearen oder ver-zweigten Makromolek lf den bestehen,die ihrerseits aber nicht miteinander ver-bunden sind, hei en Thermoplaste ihrer zahlreichen positivenEigenschaften stellen Thermoplaste den berwiegenden Anteil im k nnen mehrfach ge-schmolzen und umgeformt r den Umweltschutz ist das von beson-derer Bedeutung. Werden die einzelnenSorten nicht miteinander vermischt, eignensich Thermoplaste hervorragend f rdie Wiederverwertung, denn theoretischkann man aus Altteilen Neuteile weiterer Vorteil: Risse und Br chek nnen geschwei t ist m glich, Makromolek le mehr oderweniger stark miteinander zu genommen spricht man von Ver-netzen.
6 Wenn nur eine geringe Anzahleinzelner Molek lketten mit benachbartenKetten verbunden ist, entstehen als Kunst-stoffe sind nicht mehr schmelzbarund nicht mehr l slich, jedoch immer nochquellbar. Sie besitzen kautschuk hnlicheEigenschaften. Im Fahrzeugbau findet man Elastomereals Dichtungen oder auch als zunehmender Quervernetzung wirdder Werkstoff h rter und spr der. Ausden zahlreichen Molek lketten entstehtein einziges Netzwerk. Diese stark ver-netzten kunststoffe werden als Duro-plasteoder Duromere sind weder schmelzbar noch l die Quellbarkeit, die bei denElastomeren noch auftritt, ist nicht r sind Duroplaste u erst wider-standsf hig gegen W rme.
7 Aus diesemGrund werden Geh useteile imMotorraum aus Duroplasten ist gibt viele Gr nde, kunststoffe imAutomobilbau zu nutzen. Besonderswichtig ist die Gewichtseinsparung,ohne dabei auf Fahrzeugsicherheit zuverzichten. Neben ihrer reinen Funk-tion unterst tzen sie aber auch inhohem Ma e die M glichkeiten derFormgebung und des den 80er Jahren hat sich der Anteilan Kunststoffen im Fahrzeugbau mehr als verdoppelt. Forscher und Entwicklergehen davon aus, dass bis zum Jahr 2010jedes sechste Kilogramm eines Fahrzeugesauf Kunststoff entf llt. Dabei steigt derAnteil der Kunststoffteile im Karosserie-bereich, bedingt durch neue Materialienund Verbundwerkstoffe, st ndig.
8 Bauteman fr her Spoiler, Grill, Sto f nger und Kotfl gel separat, so werden dieseTeile heute zu einem integrierten Front-Seitenteil nahezu unbegrenzten M glichkeitender Formgebung und Verarbeitung vonKunststoffen bieten nicht nur dem Designneue Ans tze, sondern erm glichen auchhohe Energieeinsparungen. So reduziertsich das Gewicht einer Autot r durch denEinsatz von Verbundwerkstoffen schnellum 10% im Vergleich zu einer traditionel-len aus Blech. Damit leisten Kunststoffeeinen wichtigen Beitrag zur Verbrauchsre-duzierung. Dabei gilt als Regel: 100 kgweniger Gewicht sparen 1 Liter Treibstoffauf 100 der Kunststoffeinsatz bietet nochweitere Vorteile.
9 Die Elastizit t der Materi-alien reduziert Bagatellsch den. Hinzu kommen mehr Ausstattungskomfort,eine geringere L rmabstrahlung und einel ngere Lebensdauer des Trend im Automobilbau geht auf-grund dieser positiven Eigenschaften der kunststoffe weiterhin zu modernenRahmenkonstruktionen, die sich ideal mit Karosserie-Kunststoffteilen kom-binieren der Nische zum Massenmarkt. Pimp my Car die Tuningszene setzt im Karosseriebereich immer st rker begann in den 90er Jahren mit Kunst-stoffanbauteilen, wie Spoilern, Lufthutzenoder Schweller. Der Trend ist trotz manchem Auf und Ab die gute Umformbarkeit und die vergleichsweise leichte Verarbeitungvon Kunststoffen sorgen f r immerextremere Karosserieumbauten, aber auchf r exotische Fahrzeugentwicklungen, die in Klein- und Kleinstserien n: typische Kunststoffteile am Fahrzeug, Radkappen, Sto stangen, Spiegelschalen,Schweller, : OPTIONAL anzutreffende Kunststoffteile,wie Motorhaube, Kotfl gel, T am reinen Kunststoffsorten ver-wendet man sehr h ufig so genannteBlends ( PP/EPDM).
10 Darunterversteht man die Kombination unter-schiedlicher kunststoffe . Bei Metal-len w rde man von Legierungen sprechen. Mit den Blends ist man in der Lage,mehrere gute Einzeleigenschaften in einem neuen Kunststoff zusammen-zuf gibt es im Sprachgebrauch dieHandelsbezeichnungen der einzelnenKunststoffhersteller, aus deren Namenman nicht immer direkt auf die Kunst-stoffsorte schlie en h ufig verwendeter BezeichnungKurzzeichenHandelsname(n)Fahr zeugteilePolypropylen/Ethylen-PP/EPDMS tamylan P, Sabic PP, Purell,Sto f nger, HeckspoilerPropylen-Dien-Mischpolymerisa tNovolen, Moplen, Kelburon,Hifax, Forprene Acrylnitril-Butadien-ABSB ayblend, Relac,Spiegelschalen, Radblenden, Styrol-MischpolymerisatMagnum, Lustran ABS Jetbag, Front- u.