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Schießtechnik Luftgewehr stehend

Sch tz'nblattl der SG Emertsham, 2. Ausgabe Januar 2001, Auflage 50 St ck Seite 12 von Gabi Daschiel Technische Grundlagen - Schie technik Aufw rmtraining - Aufw rmgymnastik, Seilh pfen, Stret-ching und progressive Muskelentspannung u erer Anschlag -Fu - und Beinstellung -K rperhaltung -Arm- Schulterstellung -Kopfhaltung -Griffhaltung -linker Arm ( Bei Rechtssch tzen) Innerer Anschlag -Muskelgef hl -Muskelempfinden -an- und entspannte Muskulatur harmonisch verbinden Bewegungsablauf -Waffenf hrung mit Atmungssteuerung -Zielen -Abziehen -Nachzielen, Nachhalten Ab dieser Ausgabe werde ich versuchen die Schie technik etwas zu erl utern, hoffentlich verst ndlich. Dieses mal behandle ich den u eren Anschlag (Stehendanschlag), oder wie stelle ich mich richtig zum Luftgewehrschie en hin? Der Stehendanschlag - u e-re Anschlag 1.

- Gewehr wird am Oberarm- ansatz bzw. Schulterende eingesetzt, - Schaftkappe sitzt mit möglichst großer Fläche in der Schulter, - Rechte Schulter entspannt, nicht angehoben - Gerades Handgelenk der Abzugshand, Pistolengriff vom Gewehr nicht ver- spannt halten - Kopf gerade, leichtes Verkanten des Gewehrs

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  Gewehr

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1 Sch tz'nblattl der SG Emertsham, 2. Ausgabe Januar 2001, Auflage 50 St ck Seite 12 von Gabi Daschiel Technische Grundlagen - Schie technik Aufw rmtraining - Aufw rmgymnastik, Seilh pfen, Stret-ching und progressive Muskelentspannung u erer Anschlag -Fu - und Beinstellung -K rperhaltung -Arm- Schulterstellung -Kopfhaltung -Griffhaltung -linker Arm ( Bei Rechtssch tzen) Innerer Anschlag -Muskelgef hl -Muskelempfinden -an- und entspannte Muskulatur harmonisch verbinden Bewegungsablauf -Waffenf hrung mit Atmungssteuerung -Zielen -Abziehen -Nachzielen, Nachhalten Ab dieser Ausgabe werde ich versuchen die Schie technik etwas zu erl utern, hoffentlich verst ndlich. Dieses mal behandle ich den u eren Anschlag (Stehendanschlag), oder wie stelle ich mich richtig zum Luftgewehrschie en hin? Der Stehendanschlag - u e-re Anschlag 1.

2 Fu stellung: - 90 Grad im Winkel zum Ziel -Beine schulterbreit auseinander -Rechter Fu etwas zur ck- gestellt -Gewicht auf beide Fu fl chen gleich 2. Bein- H ftstellung: -H fte gerade zur Schussrichtung -Beine im Knie durchdr cken 3. St tzarm- und St tzhandstellung -Ellenbogen vom St tz- arm auf H ftknochen st tzen -St tzarm im Winkel -St tzarm und linkes Bein ann hernd eine Linie 4. Abzugsarm/-hand, Einsetzen von Ge-wehr, Schulter und Kopfhaltung - gewehr wird am Oberarm- ansatz bzw. Schulterende eingesetzt, -Schaftkappe sitzt mit m glichst gro er Fl che in der Schulter, -Rechte Schulter entspannt, nicht angehoben -Gerades Handgelenk der Abzugshand, Pistolengriff vom gewehr nicht ver- spannt halten -Kopf gerade, leichtes Verkanten des Gewehrs Fortsetzung im n chsten Sch tzenblattl mit einem neuen Thema Schie technik Luftgewehr stehend Ziel K rper-schwerpunkt Sch tz'nblattl der SG Emertsham, 2.

3 Ausgabe Januar 2001, Auflage 50 St ck Seite13 von Hans Daschiel Warum vor dem Schie en aufw rmen? Die Kids, die um halb sechs Uhr jeden Diens-tag da sind und die Jugendlichen im Gaukader wissen es. Damit nicht krampfhaft geschossen wird, m ssen vorher alle Muskelverspannungen raus und die Sehnen erw rmt werden. Hier einige Beispiele wie Du dich aufw rmen kannst ohne ins schwitzen zu kommen. Aufw rm bungen Wade Fu /Oberschenkel Oberschenkelinnenseite Oberschenkel-beuger Oberschenkel/Ges Ges /Oberschenkel (au en) H ftbeuger R cken Bauch/Brust/Hals - R cken/Schulter/Hals Ganzk rperstreckung Oberarm/Schulter Hals Oberarm/Schulter Schulter/Brust/Oberarm Rumpf (seitlich) Der innere Anschlag oder richtige Entspannung Kopf mit Eigengewicht auf den Schaft sinken lassen Schulter entspannen. Beim Ausatmen bewusst sinken lassen.

4 Spannungen im R cken hal-ten. Beine entspannen. Vor- und R ckpendeln, weich wer-den lassen. Das rechte Bein st tzt die tragende S ule. Verlage-rungen des rechten Fu es schaffen Balance. Der rechte Fu tr gt ca. 30%. Ferse und Zehen gleich be-lasten. Abzugshand greift kr ftig zu! Der rechte Arm bleibt entspannt. Der Abzugsfinger bleibt locker und beweg-lich. Linke Hand und Unterarm soweit wie m glich ent-spannen. Oberarm total locker. Nur die Knochen tra-gen das Gewicht der Waffe. Tief und gleichm ig ber den Bauch atmen. Luft jeweils v llig ausstr men lassen. Mit dem Ausatmen werden alle angesprochenen Muskelpartien der Reihe nach entspannt. Die S ule aus linker Faust, Unterarm, H fte und dem linken Bein tr gt das gewehr . Sp re, ob das Gewicht wirklich auf den Knochen lastet. Feine Ver-lagerungen des linken Fu es sorgen f r exakte Balan-ce.

5 Knie sanft durchdr cken. Bei weichen Knien im Stress bewusst bewegen. Dann anspannen und v llig entspannen. Der linke Fu tr gt % des K rpergewichts. Wieder je zur H lfte auf Zehen und Fersen verteilen. Sch tz'nblattl der SG Emertsham, 8. Ausgabe Januar 2002, Auflage 60 St ck Seite 11 Schiesstechnik Zielen Atmen Abziehen Nachhalten Nachdem der Haltepunkt (Nullpunkt / Blindanschlag) in Ordnung ist, beginnt der Aufbau des Zielbildes. Dabei ist es wichtig, dass man immer ein gleiches Zielbild hat. Darum, den Kopf immer gleich auf die Gewehrshaftbacke auflegen, das hei t, der Korntunnel befindet sich im Zentrum! Der Augenabstand zum Diopter sollte immer gleich sein und zu lange Zielzeiten sind zu vermeiden! Einen entscheidenden Einfluss auf das Zielbild, hat das Korn. Die Ringkorngr e sollte nach dem Haltebereich der Gewehrm ndung (wie ruhig kann ich halten) berechnet werden.

6 Gro e M ndungsbewegungen erfordern ein gr eres Korn! Dagegen lassen geringe M ndungsbewegungen ein kleineres Korn zu! Faustregel f r die Ringkorngr enbestimmung Ungef hr ein Drittel des schwarzen Scheibenspiegels ist als Kontrollwei im Zielbild zu sehen! Nicht zu vergessen, beide Augen wirken als Einheit! Decke das nicht zielende Auge mit einer schmalen Blende ab, so dass die volle Konzentration auf das Zielbild gew hrleistet ist. Verwende f r die Augenblende helles Material! Ein Zukneifen des nichtzielenden Auges f hrt zur Verspannung der Gesichtsmuskulatur. Der Mensch ist in der Lage, die Atmung bewusst zu steuern. Unterschieden wird nach zwei grunds tzlichen Atmungsarten: Die Brustatmung, dabei werden die Rippen angehoben und damit der Brustraum vergr ert. Die Bauchatmung, dabei wird die Bauchdecke angehoben und gesenkt.

7 Wichtig f r einen Sch tzen ist ein gleichm iger Atmungsablauf. Ben tze in der Einrichtungsphase die Bauchatmung, dann sollte die Atmung immer flacher werden. Ziele im von Gabi Daschiel Abbildung rechts. So sieht das optimale Zielbild aus. Abbildung links. Soviel weisses sollte mindestens zu sehen sein. 2. Atmung 1. Das Zielen Sch tz'nblattl der SG Emertsham, 8. Ausgabe Januar 2002, Auflage 60 St ck Seite 13 Schiesstechnik ausgeatmeten Zustand! Reguliere die H henabstimmung zum Ziel niemals ber die Atmung! Nutze die Absetzphase und die Zeit bis zum n chsten Schuss zur Erholung. Atme mehrmals tief ein und sto e die Luft durch ein kr ftiges Ausatmen heraus nutze die Brustatmung und pumpe die Luft bis in de Lungenzipfel (Schl sselbeine heben sich). Atme anschlie end Deinen gewohnten, ruhigen Rhythmus in der Vorbereitung des Schusses und setze das Schie en fort.

8 Gleichm iges Anlegen des Abzugsfingers mit dem vorderen Teil vom ersten Fingerglied an die Abzugszunge. Abzugsfinger ber hrt nicht den Abzugsschutz oder Gewehrschaft. Einmal get tigter Vordruck (Druckpunkt) wird nicht mehr zur ckgenommen (kein Spielen am Abzug) Erste annehmbare Ruhephase entschlossen nutzen Nur Zeigefinger der Abzugshand bewegt sich beim Abziehen Abzugsfinger verbleibt noch dem Abziehen an der Abzugszunge Verbleibe nach dem Ausl sen des Schusses im Anschlag. Beobachte die Reaktion der Gewehrm ndung und verbinde dies mit dem Muskelgef hl. Kontrolliere wo Dein Schuss ist, schaue ihm nach . Fahre erst jetzt diene Scheibe ein, und berpr fe ob Schuss und vermuteter Treffer bereinstimmen. Durch das Nachhalten wird er Schie ablauf konsequent zu Ende gef hrt. Der optimale Schie ablauf von Gabi Daschiel 3.

9 Das Abziehen Die Atmung wird immer flacher bis der Nullpunkt erreicht ist. 4. Das Nachhalten Konzentration: - Selbststeuerung Anschlagseinnahme: - nach Technikschwerpunkten Kontrolle: - Blindanschlag - erstes Zielbild Zielen - Atmen - Abziehen: Feinstkorrekturen positive, aktive innere Spannung bewusster, individueller Fixpunkt f r die ideale Koordination: Zielen - Abziehen Nachhalten: - dem Schu nachschauen - Analyse Absetzen/Pause: - Scheibenwechsel, Erholung, Laden Sch tz'nblattl der SG Emertsham, 3. Ausgabe Februar 2001, Auflage 50 St ck Seite 16 von Gabi Daschiel Wenn man nach den Geheimnissen guter Sch tzen sucht, dann gilt die Nachfor-schung meist u eren Dingen . Anschlag, Ausr stung, Munition, das gewehr , viel-leicht sogar die Psyche (wer hat die besseren Nerven). Woran liegt es denn nun, dass die einfach mehr Treffen?

10 In der konsequenten Steuerung des Be-wegungsablauf. Das Richtige tun. Das Richtige bei jedem Schuss tun. Das Rich-tige bei jedem Schuss mit absoluter Pr -zision wiederholen. Ein Schl sselelement im Schussablauf ist die Nullpunkt-Kontrolle; Blindanschlag. Die berpr fung, wohin die Waffe tat-s chlich zeigt, wenn der innere Anschlag (siehe Seite 15) ausbalanciert ist. Wie das genau geht, steht in der bersicht rechts oben. Die meisten kennen diesen Ablauf. Er ist berdies nicht schwer zu erlernen. u erst schwierig ist es allerdings, sich konsequent an dieses Ritual zu halten. Im Training, weil man da meint, es gehe auch anders, einfacher. Im Wettbewerb, weil man da aufgeregt ist und lieber ber K(r)ampf den Erfolg erzwingen m chte. Es ist jedoch alles relativ leicht, wenn man sich an die Grundregeln der Technik h lt, auch in st rmischen Momenten.


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