Transcription of Soziale Betreuung richtig dokumentieren
1 PflegepraxisAnna Kathrin Holtwiesche Soziale Betreuung richtig dokumentierenDas Dokumentationsinstrument DI-ABBAQ ualit t sichern Wohlbefinden f rdernHoltwiesche Soziale Betreuung richtig dokumentierenAnna Kathrin HoltwiescheSoziale Betreuung richtig dokumentierenpflegepraxisDas Dokumentationsinstrument DI-ABBAAnna Kathrin Holtwiesche ist Sozialarbeiterin (B. A.) und seit mehreren Jahren in der Altenarbeit t tigMit DI-ABBA k nnen Sie genau das dokumentieren , was Sie sollen: Ihr Angebot und seine Wirkung auf das (Wohl-)Befinden eines Information der Deutschen NationalbibliothekDie Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet ber abruf 978-3-89993-960-6 (Print)ISBN 978-3-8426-8 925 -1 (PDF)ISBN 978-3-8426-8926-8 (EPUB) 2018 Schl tersche Verlagsgesellschaft mbH & Co.
2 KG, Hans-B ckler-Allee 7, 30173 HannoverAlle Rechte vorbehalten. Das Werk ist urheberrechtlich gesch tzt. Jede Verwertung au erhalb der gesetzlich geregelten F lle muss vom Verlag schriftlich genehmigt werden. Alle Angaben er-folgen ohne jegliche Verpf lichtung oder Garantie des Autoren und des Verlages. F r nderun-gen und Fehler, die trotz der sorgf ltigen berpr fung aller Angaben nicht v llig auszuschlie- en sind, kann keinerlei verantwortung oder haftung bernommen werden. Die im Folgenden verwendeten Personen- und Berufsbezeichnungen stehen immer gleichwertig f r beide Geschlechter, auch wenn sie nur in einer Form benannt sind. Ein Markenzeichen kann warenrechtlich gesch tzt sein, ohne dass dieses besonders gekennzeichnet : Groothuis, Lohfert, Consorten, HamburgUmschlaggestaltung: Kerker + Baum, B ro f r Gestaltung GbR, Hannover Titelbild: Kzenon : PER MEDIEN & MARKETING GmbH, BraunschweigDruck: Silber Druck oHG, Niestetalpflegebrief die schnelle Information zwischendurchAnmeldung zum Newsletter unter.
3 71 Einleitung .. Ziele der Sozialen Betreuung .. dokumentieren Sie einfach mit DI-ABBA .. 102 Unverzichtbar f r die Altenhilfe: Soziale Betreuung .. Wichtig f r Ihre Arbeit: 43b SGB XI .. Betreuungskraft: empathisch, kommunikativ und kreativ .. Empathie: Erkennen Sie Bed rfnisse und sch tzen Sie sie ein .. Kommunikationsf higkeit: Sagen und schreiben Sie, was Sie erleben .. Kreativit t: Setzen Sie immer wieder neue Impulse .. 233 Dokumentation die Grundlagen .. Anforderungen an die Dokumentation .. Dokumentation der Sozialen Betreuung .. Dokumentation der Betreuung von demenziell ver nderten Menschen.
4 Dokumentation mehr als ein Beweismittel .. Basis der Dokumentation: Pf legesysteme .. Aktivit ten (und Beziehungen) und existenzielle Erfahrungen des Lebens .. Das Strukturmodell mit der SIS .. Begutachtungsinstrument (NBI) .. Wer dokumentiert was? .. Dokumentation der Sozialen Betreuung Kriterien .. Erfassung von Lebensqualit t: DCM & .. Was ist eigentlich Wohlbefinden ? .. Warum ist die Biografie eines Menschen so wichtig? .. Methoden und Dokumentation .. 524 DI-ABBA leicht und bersichtlich dokumentieren .. Soziale Betreuung als Prozess .. 55 Inhalt DI-ABBA als Nachweis von Lebensqualit t und Angebots-planung.
5 DI-ABBA: analog und digital .. DI-ABBA die vier Bestandteile .. A wie Angebot .. B wie Beobachtung .. B wie Bewertung .. A wie Aktion .. Vorteile von DI-ABBA: Qualit t, Inhalte und DI-ABBA in der Praxis .. DI-ABBA und die allgemeinen Leistungen zur Betreuung .. DI-ABBA und die Betreuung von Menschen mit Demenz .. Berichteblatt Ressource f r Ihre Dokumen tation mit DI-ABBA .. 1005 Praxistipps f r den Umgang mit DI-ABBA .. Worauf Sie bei Angebot achten sollten .. Worauf Sie bei Beobachtung achten sollten .. Worauf Sie bei Bewertung achten sollten .. Worauf Sie bei Aktion achten sollten .. dokumentieren Sie mit fest vereinbarten Begriffen.
6 Formulierungshilfen .. Treffen und deuten Sie Aussagen richtig .. 1126 DI-ABBA wissenschaftliche Basis .. Deming-Kreis und PDCA-Zyklus: Denken Sie in Prozessen .. PDCA und DI-ABBA .. Gewaltfreie Kommunikation: Kommunizieren Sie wertfrei .. Kybernetik: Was Sie ber das Beobachten wissen sollten .. Kybernetik erster Ordnung .. Kybernetik zweiter Ordnung der Beobachter als Teil des Systems .. Hermeneutik: Was Sie ber Interpretation und Deutung wis-sen sollten .. 128 Literatur .. 130 Register .. 132 7 VorwortDie Dokumentation in der Sozialen Betreuung ist keine leichte Aufgabe. Neben den Ma nahmen an sich geht es auch darum, deren Akzeptanz bei den Bewohnern zu protokollieren.
7 Dabei treffen Sie auf die Herausforde-rung, h ufig nur anhand von Mimik und Gestik einsch tzen zu k nnen, ob Ihr Angebot auch wirklich bei den Bewohnern Betreuungskraft sind Sie also besonders gefordert, denn die Dokumen-tation Ihrer Arbeit dient gleich mehreren Zwecken: Sie ist eine Absicherung, ein Nachweis f r Ihre T tigkeit. Sie ist eine wichtige Information f r das Sie unterst tzende Team (Betreuungs- und Pf legekr fte, Pf legedienst- und Bereichsleitungen, rzte und externe Kr fte wie z. B. Ergotherapeuten etc.). Sie ist eine wichtige Information f r Pr fgremien wie den MDK (Medizi-nischer Dienst der Krankenversicherung). Sie ist die Basis zur Verbesserung Ihrer Angebote in der Sozialen Aufgabe als Betreuungskraft ist es u.
8 A., mit Ihren Angeboten das Wohlbefinden der Ihnen anvertrauten Personen zu erhalten oder zu verbes-sern. Ihre Angebote sollten auch st ndig optimiert werden ob Ihnen das gelingt, l sst sich nur im Zusammenhang mit einer l ckenlosen, vergleich-baren Dokumentation erkennen. Nun betreuen Sie aber sehr unterschiedliche Personen mit verschiedenen Vorlieben, Bed rfnissen, seelischen, geistigen und k rperlichen F higkei-ten. Sie bewegen sich au erdem zwischen den geplanten Angeboten und den berraschend notwendig werdenden Alternativen, denn Sie m ssen best ndig die Tagesform der Ihnen anvertrauten Menschen ber cksichti-gen. Und all das vor dem Hintergrund, dass viele Ihrer Bewohner durch eine Demenz eingeschr nkt sind.
9 Vorwort 8 Menschen mit Demenz eine wachsende KlientelIn Deutschland leben derzeit rund 1,6 Millionen Menschen, die von Demenz betroffen sind. Jedes Jahr gibt es ca. 300 000 Neuerkrankte.* Von den Pflegeheimbewohnern sind rund zwei Drittel von einer Demenz-erkrankung betroffen. * Deutsche Alzheimer Gesellschaft ( ). Informationsblatt 1. Die H ufigkeit von Demenzer-krankungen. Im Internet: [Zugriff am ]Sie k nnen das Problem der Dokumentation unterschiedlich l sen: mit Formulierungshilfen, die Sie einfach abschreiben; oder in vier einfachen Schritten: mit DI-ABBA!Ich habe das Dokumentationsinstrument DI-ABBA entwickelt, weil ich in meiner Praxis in der zus tzlichen Betreuung sehr h ufig auf Dokumentatio-nen sto e, in denen sich Beobachtetes und Vermutungen ( Bewohnerin fuchtelte aggressiv mit den H nden ) miteinander vermischen.
10 Oder in denen einfach (nur) sachliche Informationen stehen ( Bewohner hat am Gespr chskreis teilgenommen ).Tats chlich gelingt es Ihnen mit DI-ABBA, sehr schnell und einfach genau das zu dokumentieren , was Sie dokumentieren sollen: das Angebot und seine Wirkung auf das (Wohl-)Befinden eines , M rz 2018 Anna Kathrin Holtwiesche 91 EI nlEItungWas auch immer Sie in der Sozialen Betreuung tun, Sie m ssen es aufschrei-ben. Genau daf r ist die Dokumentation da und damit tauchen zwei Fra-gen auf, die Sie beantworten m ssen: 1. Was genau soll ich dokumentieren ?2. Wie soll ich dokumentieren ?Sie kennen vielleicht sogar eine gute Hilfe, die Sie bei dieser Aufgabe unter-st tzt die Formulierungshilfe-B cher f r die Soziale Betreuung , die es in unterschiedlichen Variationen auf dem Buchmarkt gibt.