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012220-23716 April 2016 Fachinformation ( zusammenfassung der merkmale des Arzneimittels) Nplate 250/500 Mikrogramm Pulver und L sungsmittel zur Herstellung einer Injektionsl sung 1 1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELSN plate 250 Mikrogramm Pulver und L -sungsmittel zur Herstellung einer Injektions-l sungNplate 500 Mikrogramm Pulver und L -sungsmittel zur Herstellung einer Injektions-l sung 2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVEZUSAMMENSETZUNGN plate 250 Mikrogramm Pulver und L -sungsmittel zur Herstellung einer Injektions-l sungJede Durchstechflasche enth lt 250 g Romiplostim. Nach der Rekonstitution ent-halten 0,5 ml entnehmbares Volumen der Injektionsl sung 250 g Romiplostim (500 g/ml). Zus tzlich enth lt jede Durch-stechflasche eine berf llung, um sicher-zustellen, dass 250 g Romiplostim ent-nommen werden k 500 Mikrogramm Pulver und L -sungsmittel zur Herstellung einer Injektions-l sungJede Durchstechflasche enth lt 500 g Romiplostim.

012220-23716 Fachinformation (Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels) Nplate® 250/500 Mikrogramm Pulver und Lösungsmittel …

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1 012220-23716 April 2016 Fachinformation ( zusammenfassung der merkmale des Arzneimittels) Nplate 250/500 Mikrogramm Pulver und L sungsmittel zur Herstellung einer Injektionsl sung 1 1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELSN plate 250 Mikrogramm Pulver und L -sungsmittel zur Herstellung einer Injektions-l sungNplate 500 Mikrogramm Pulver und L -sungsmittel zur Herstellung einer Injektions-l sung 2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVEZUSAMMENSETZUNGN plate 250 Mikrogramm Pulver und L -sungsmittel zur Herstellung einer Injektions-l sungJede Durchstechflasche enth lt 250 g Romiplostim. Nach der Rekonstitution ent-halten 0,5 ml entnehmbares Volumen der Injektionsl sung 250 g Romiplostim (500 g/ml). Zus tzlich enth lt jede Durch-stechflasche eine berf llung, um sicher-zustellen, dass 250 g Romiplostim ent-nommen werden k 500 Mikrogramm Pulver und L -sungsmittel zur Herstellung einer Injektions-l sungJede Durchstechflasche enth lt 500 g Romiplostim.

2 Nach der Rekonstitution ent-h lt 1 ml entnehmbares Volumen der Injek-tionsl sung 500 g Romiplostim (500 g/ml). Zus tzlich enth lt jede Durchstechflasche eine berf llung, um sicherzustellen, dass 500 g Romiplostim entnommen werden k wird mittels rekombinanter DNA-Technologie in Escherichia coli (E. coli) ndige Auflistung der sonstigen Be-standteile, siehe Abschnitt 3. DARREICHUNGSFORMP ulver und L sungsmittel zur Herstellung einer Injektionsl sung (Pulver zur Herstellung einer Injektionszubereitung)Das Pulver ist wei .Das L sungsmittel ist eine klare, farblose Fl ssigkeit. 4. KLINISCHE ANGABEN AnwendungsgebieteNplate ist f r die Behandlung erwachsener Patienten mit chronischer immun-(idiopathi-scher)thrombozytopenisc her Purpura (ITP) indiziert, die gegen ber anderen Therapien refrakt r sind (z.)

3 B. Kortiko steroide, Immun-globuline; siehe Abschnitte und ). Dosierung und Art der AnwendungDie Behandlung sollte unter der Anleitung eines Arztes erfolgen, der in der Behandlung h matologischer Erkrankungen erfahren sollte einmal pro Woche als subku-tane Injektion angewendet Anfangsdosis von Romiplostim betr gt 1 g/kg bezogen auf das tats chliche K Tabelle zur DosisberechnungDosisanpassungenDas tats chliche K rpergewicht des Pa-tienten bei Therapiebeginn sollte verwendet werden, um die Dosis zu berechnen. Die einmal pro Woche anzuwendende Dosis von Romiplostim sollte so lange in Schritten von 1 g/kg erh ht werden, bis der Patient eine Thrombozytenzahl von 50 109/l er-reicht hat. Die Thrombozytenzahlen sollten so lange w chentlich bestimmt werden, bis eine stabile Thrombozytenzahl ( 50 109/l f r mindestens 4 Wochen ohne Dosisan-passung) erreicht wurde.

4 Danach sollten die Thrombozytenzahlen monatlich berpr ft werden. Eine maximale einmal pro Woche anzuwendende Dosis von 10 g/kg darf nicht berschritten Sie die Dosis wie folgt an:Thrombozyten-zahl (x 109/l)Ma nahme< 50 Erh hung der einmal pro Woche anzuwendenden Dosis um 1 g/kg> 150 w hrend zwei aufeinan-der folgender WochenReduktion der einmal pro Woche anzuwendenden Dosis um 1 g/kg> 250 Aussetzen der Therapie, weiterhin w chentliche Bestimmung der Thrombo zytenzahl Sobald die Thrombozy-tenzahl auf < 150 109/l gefallen ist, Fortsetzung der Behandlung mit einer um 1 g/kg verminder-ten, einmal pro Woche anzuwendenden DosisWegen des interindividuell variablen An-sprechens der Thrombozyten ist es m g-lich, dass die Thrombozytenzahl nach Ver-ringerung der Dosis oder nach Absetzen der Behandlung bei manchen Patienten ab-rupt unter 50 109/l f llt.

5 Sofern es klinisch angemessen ist, kann in diesen F llen nach rztlichem Ermessen ein h herer Grenz-wert der Thrombozytenzahl f r die Dosis-reduktion (200 109/l) und das Aussetzen der Behandlung (400 109/l) in Betracht gezogen Verlust des Ansprechens oder das Ver-sagen, ein Ansprechen der Thrombozyten mit Romiplostim innerhalb des empfohle- nen Dosisbereiches aufrecht zu erhalten, sollte eine Suche nach den urs chlichen Faktoren nach sich ziehen (siehe Ab-schnitt , Verlust des Ansprechens auf Romiplostim).Absetzen der BehandlungDie Behandlung mit Romiplostim sollte ab-gebrochen werden, wenn die Thrombozy-tenzahl nach vierw chiger Behandlung mit Romiplostim mit der h chsten w chentli-chen Dosis von 10 g/kg nicht auf einen Wert steigt, der ausreichend hoch ist, um kli-nisch signifikante Blutungen zu Patienten sollten regelm ig klinisch untersucht werden und der behandelnde Arzt sollte ber die Weiterf hrung der Be-handlung individuell entscheiden.

6 Dies soll-te bei nicht-splenektomierten Patienten eine Einsch tzung hinsichtlich einer Splen-ektomie einschlie en. Bei Abbruch der Be-handlung ist ein erneutes Auftreten der Thrombozytopenie wahrscheinlich (siehe Abschnitt ). ltere Patienten ( 65 Jahre)Insgesamt wurden keine Unterschiede be-z glich der Sicherheit oder Wirksamkeit bei Patienten < 65 und 65 Jahren beobach-tet (siehe Abschnitt ). Obwohl auf Grund-lage dieser Daten keine Anpassung der Dosis f r ltere Patienten erforderlich ist, ist aufgrund der bisher geringen Fallzahl lte-rer Patienten innerhalb der klinischen Pr -fungen Vorsicht und JugendlicheDie Sicherheit und Wirksamkeit von Romi-plostim bei Kindern im Alter von unter 18 Jahren ist bisher noch nicht liegen keine Daten mit Leberfunktionsst rungRomiplostim sollte nicht bei Patienten mit m iger bis schwerer Leberfunktionsst -rung (Child-Pugh-Klassifikation 7) ange-wendet werden, es sei denn, der erwartete Nutzen bersteigt bei einer mit Thrombo-poetin(TPO)-Agonisten behandelten Throm-bozytopenie in Zusammenhang mit einer Leberinsuffizienz das bekannte Risiko einer Pfortaderthrombose bei diesen Patienten (siehe Abschnitt ).

7 DosisberechnungAnfangsdosis oder nachfolgende einmal pro Woche anzuwen-dende Dosis:Gewicht* in kg Dosis in g/kg = Individuelle Patientendosis in gAnzuwendendes Volumen:Dosis in g 1 ml/500 g = zu injizierende Menge in mlBeispiel:Ein 75 kg schwerer Patient beginnt mit 1 g/kg Patientendosis =75 kg 1 g/kg = 75 gEntsprechende Menge zu injizierende Nplate-L sung = 75 g 1 ml/500 g = 0,15 ml* Bei der Berechnung der Romiplostim-Dosis sollte immer das tats chliche K rpergewicht bei Behandlungsbeginn zugrunde gelegt werden. Nachfolgende Dosisanpassungen basie-ren lediglich auf nderungen der Thrombozytenzahlen und werden in Schritten von 1 g/kg vorgenommen (siehe unten stehende Tabelle). 012220-23716 Fachinformation ( zusammenfassung der merkmale des Arzneimittels) Nplate 250/500 MikrogrammPulver und L sungsmittel zur Herstellung einer Injektionsl sung2 Wird die Anwendung von Romiplostim als notwendig erachtet, sollte die Thrombozy-tenzahl engmaschig berwacht werden, um das Risiko thromboembolischer Kom-plikationen zu mit Nierenfunktionsst rungBei diesen Patientengruppen wurden keine formalen klinischen Studien durchgef hrt.

8 Nplate sollte bei diesen Patienten mit Vor-sicht angewendet der AnwendungZur subkutanen der Rekonstitution des Pulvers wird die Nplate-Injektionsl sung subkutan an-gewendet. Das Injektionsvolumen kann sehr gering sein. Vorsicht ist w hrend der Vor-bereitung von Nplate bei der Berechnung der Dosis und der Rekonstitution mit dem korrekten Volumen an sterilem Wasser f r Injektionszwecke geboten. Besonders ist darauf zu achten, dass f r die subkutane Anwendung das entsprechende Volumen an Nplate aus der Durchstechflasche ent-nommen wird; es muss eine Spritze mit 0,01 ml-Skalierung verwendet , die f r mindestens 4 Wochen ohne Dosisanpassung eine stabile Throm-bozytenzahl von 50 109/l haben, k n-nen nach Ermessen des behandelnden Arztes die Nplate-Injektionsl sung selbst anwenden.

9 Patienten, die f r die Selbstin-jektion von Nplate geeignet sind, sollten be-z glich der Handhabung trainiert den ersten 4 Wochen der Selbstinjek-tion sollte der Patient erneut w hrend der Rekonstitution und Anwendung von Nplate beaufsichtigt werden. Nur Patienten, die ihre F higkeit zur Rekonstitution und Selbstin-jektion von Nplate gezeigt haben, d rfen damit zur Rekonstitution und Anwendung des Arzneimittels, siehe Abschnitt Gegenanzeigen berempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt genannten sonstigen Bestandteile oder gegen aus E. coli stammende Proteine. Besondere Warnhinweise und Vor-sichtsma nahmen f r die AnwendungErneutes Auftreten von Thrombozytopenie und Blutungen nach Ende der BehandlungNach Absetzen der Romiplostim-Behand-lung ist ein erneutes Auftreten einer Throm-bozytopenie wahrscheinlich.

10 Es besteht ein erh htes Blutungsrisiko, wenn die Behand-lung mit Romiplostim bei gleichzeitiger Be-handlung mit Antikoagulanzien oder Throm-bozytenaggregationshemmern abgesetzt wird. Patienten sollten nach Absetzen von Romiplostim hinsichtlich eines Abfalls ihrer Thrombozytenzahl engmaschig berwacht und zur Vermeidung von Blutungen medi-zinisch betreut werden. Es wird empfohlen, nach dem Abbruch der Behandlung mit Romiplostim die ITP-Behandlung gem der aktuellen Behandlungsrichtlinien wieder aufzunehmen. Zus tzliche medizinische Ma nahmen k nnen den Abbruch der Be-handlung mit Antikoagulanzien und/oder Thrombozytenaggregationshemmern, die Aufhebung der Antikoagulation oder Throm-bozytentransfusionen einschlie htes Retikulin im KnochenmarkEs wird angenommen, dass erh htes Reti-kulin im Knochenmark eine Folge der TPO-Rezeptor-Stimulation ist, die zu einer Ver-mehrung von Megakaryozyten im Knochen-mark f hrt, welche in der Folge Zyto kine freisetzen k nnen.


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