Transcription of Herzlich willkommen - muenchen.info
1 TamazightPunjabiWelcomeEnglischLatscho diwes sintiwale e romaleRomanesEweHindiKaribuniSuaheliBem- vindoPortugiesischPersisch (Dari, Farsi, Tojiki)AmharischS nnu d zuw HaussaTamilTigrinyaGriechischBienvenueFr anz sischBine ati venit Rum nischSima xer ameyKurdisch (Dimil ) ,Benvenuti!ItalienischSoo dhawaadaSomaliIsten hozta!UngarischWabokhianEdoHebr ischSerbischE KaaboYorubaMir se erdh tAlbanisch,AssyrischHerzlich willkommen ..Hun bixer hatinKurdisch (Kurmanc )Singhalesisch RussischHos geldinizT rkischThai,WitamyPolnischVietnamesischN daluIgboHartelijk welkom!Niederl ndischPaschtuChinesischTschechischDobro dosliBosnisch, Kroatisch Kurdisch (Soran ).. in 43 SprachenArabischHerzlich willkommen .. in 43 Sprachen Daheim in M nchenDaheim in M nchenWeltkarte nach PetersDamit Sie nachschauen k nnen, wo welche Sprachengesprochen werden, finden Sie umseitig die Welt-karte des Bremer Historikers Prof. Dr. Arno meisten Weltkarten bilden die L nder des Nor-dens berproportional gro und ins Zentrum ger cktab, w hrend die L nder des S dens zu klein und verzoomt dargestellt sind.
2 Die Weltkarte nach Peterszeichnet sich hingegen durch Fl chen-, Achsen- undLagetreue 978-3-937170-18-3 BienvenidoSpanischUigurischHWBroschuere_ Umschlag_Druck_2012 10:24 Seite 1 InhaltVorwort5 Christian UdeEinleitung7 Uschi Sorg43 Sprachen von A bis Y11 Albanisch11 Amharisch13 Arabisch15 Assyrisch (Neuostsyrisch)17 Bosnisch19 Chinesisch 21 Deutsch23 Edo (Bini)25 Englisch27 Ewe29 Franz sisch31 Griechisch33 Haussa35 Hebr isch37 Hindi39 Igbo (Ibo)41 Italienisch43 Kroatisch45 Kurdisch (Dimil , Kurmanc , Soran )47 Niederl ndisch (Holl ndisch, Fl misch)49 Paschtu (Pachto)51 Persisch (Dari, Farsi, Tojiki)53 Polnisch55 HWBroschuere_Innenteil_2012 16:28 Seite 3 Portugiesisch57 Punjabi (Panschabi)59 Romanes (Romani)61 Rum nisch (Aromunisch, Moldauisch)63 Russisch65 Serbisch67 Singhalesisch69 Somali71 Spanisch73 Suaheli (Suahili, Kiswahili)75 Tamazight (Amazigh)77 Tamil79 Thai81 Tigrinya83 Tschechisch85T rkisch87 Uigurisch89 Ungarisch (Magyarisch)91 Vietnamesisch93 Yoruba95 Der Mehrsprachigkeit eine Chance geben 97 Reyhan KulacWenn Buchstaben Muster bleiben101 Sabine HandschuckLiteratur107 InhaltHWBroschuere_Innenteil_2012 16:28 Seite 4 Vorwort5 Liebe M nchnerinnen, liebe M nchner,in M nchen leben 1,3 Millionen Menschen.
3 Mehr alsjede dritte M nchnerin und jeder dritte M nchner(rund 36%) hat einen Migrationshintergrund. Damitsind 36 % der M nchner Bev lkerung ent wederselbst oder mindestens ein Elternteil ist aus dem Ausland zugewandert. M nchens anhaltende Attrak -tivit t zeichnet sich auch dadurch aus, dass j hrlichTausende von Menschen zuwandern und jedes Jahrbei etwa Personen der Antrag auf Ertei lung derdeutschen Staatsangeh rigkeit positiv beschiedenwird. All diese Menschen haben M nchen als Wohn-ort gew hlt und hoffen darauf, sich hier daheim f hlen zu k nnen. Daheim sein in M nchen sollte mehr sein als nurdie Wahl eines Wohnortes. Den Lebensmittelpunktnach M nchen zu verlegen sollte bedeuten, seinenPlatz zu finden in einer Stadt, in der Menschen aus ber 180 Nationen gemeinsam leben, arbeiten, feiernund ihre Kinder gro ziehen. Es sollte sich das Gef hleinstellen, daheim zu sein, ausgel st auch durchein klares Bekenntnis der Stadt zu ihren Einwohnerin-nen und Einwohnern, unabh ngig davon, wo diesevorher gelebt haben.
4 Die Stadt M nchen setzte mitder einstimmigen Verabschiedung des InterkulturellenIntegrationskonzeptes im Februar 2008 und der damitverbundenen Selbstverpflichtung ein Zeichen, alsStadt daf r einen Beitrag zu Aktion Daheim in M nchen der Landeshaupt-stadt M nchen m chte willkommen hei en und eineAtmosph re des Sich-zu-Hause-F hlens schaffen. DieEntscheidung f r einen neuen Wohnort ist immer mitUnsicherheiten verbunden. Gilt dies schon f r einenHWBroschuere_Innenteil_2012 16:28 Seite 5 Vorwort6 Umzug innerhalb Deutschlands, dann doch erst recht,wenn dazu noch L ndergrenzen berschritten werden und dies oftmals nicht einmal freiwillig: So habenviele Betroffene ihre Heimat als Fl chtlinge verlassenm ssen. Ziel der Aktion Daheim in M nchen ist es,das Bewusstsein sowohl der Zugewanderten als auchder Einheimischen daf r herzustellen und zu sch rfen,Teil einer multikulturellen Stadtgesellschaft zu die Schwierigkeiten des Miteinanders werdendabei im Vordergrund stehen, sondern die Idee, dassalle gemeinsam die Einzigartigkeit und den Reichtumdieser Stadt ausmachen.
5 F r alle ist hier ein Platzvorhan den, an dem sie oder er mit ihren oder seinenSchw chen und St rken zu einem guten und gemein-schaftlichen Leben beitragen kann. Daheim in M nchen soll helfen, sich in unsererStadt heimisch zu f hlen. Es ist ein Baustein der Um-setzung des Interkulturellen Herzlich - willkommen -Plakat in 43 ausgew hl-ten Sprachen und dieses Begleitheft m chte dasWillkom mensein und die Vielfalt der in M nchenleben den Menschen und damit die F lle und denReichtum der Sprachenvielfalt in dieser Stadt ausdr UdeOberb rgermeister der Landeshauptstadt M nchenHWBroschuere_Innenteil_2012 16:28 Seite 6 Einleitung7In M nchen leben Menschen aus mehr als 180L k nnen nur erahnen, wie vielen Ethniensie angeh ren und wie viele Sprachen in M nchentats ch lich gesprochen einem der wichtigsten Ziele der Integrationspolitikder Landeshauptstadt M nchen geh rt die Anerken-nung von Vielfalt,was wir mit dem Herzlich -will-kommen-Plakat in 43 ausgew hlten Sprachenausdr cken m chten.
6 Oft wurden wir gefragt, umwelche Sprachen es sich dabei handelt und wo siegesprochen werden aus diesem Grund geben wirnun diese Begleitbrosch re zum Plakatheraus. Auf dem Plakat finden sich Sprachen wie Englisch,Chinesisch, Hindi, Spanisch, Russisch, Franz sischundArabisch, die zu den am weitesten verbreitetenSprachen geh ren (Crystal 2004, S. 287). Bei uns inM nchen sind Menschen aus der T rkei,aus Italien,Griechenlandund den L ndern des ehemaligenJugos lawienzahlenm ig am h ufigsten wird leicht bersehen, dass diese Nationalstaa-ten jedoch alles andere als ethnisch und sprachlichhomogen sind. So finden sich die in M nchen h ufiggesprochenen kurdischen Spra chenals Kurmanc inder T rkei, als Soran im Irak und in weiteren Formenin Syrien, im Iran, in Armenien, im Libanon sowie ineinigen ehemaligen Sowjetrepubliken. Auch die aufdem Plakat enthaltenen afrikanischenund asiati-schen Sprachendr cken die Vielfalt der in M nchengesprochenen Sprachen aus.
7 Und auch Roma nes,die Sprache der Sinti und Roma, einer in Deutschlandseit ber 600 Jahren alteingesessenen nationalenMinderheit, ist Weltweit gibt es nach Sch tzung der UNO etwa 200 Nationen,640 Ethnien und 8 000 Sprachen (Gellner 1991).Das PlakatHWBroschuere_Innenteil_2012 16:28 Seite 7 Einleitung8 Bereits die bersetzung eines so einfachen Ausdrucks wie Herzlich willkommen in eine dieser Sprachenzeigt, welch anspruchsvolle T tigkeiten bersetzenund Dolmetschen sind. In vielen anderen Sprachenexistiert keine genaue Entsprechung des Begriffs beispielsweise hei t willkommen w rtlich bersetztin Persisch / Farsi, das im Iran gesprochen wird, SindSie gut angekommen? . Meist gehen die Meinungendar ber auseinander, wie Herzlich willkommen in der jeweiligen Sprache im jeweiligen Kontext ambesten ausgedr ckt werden kann. Dabei gilt es wie in jeder guten interkulturellen Arbeit sich zuverst n digen und zu ist die Idee zu unserem Plakat im Jahr2003 im Rahmen des Projektes Transfer interkul -turelle Kompetenz (TIK) ,an dem das Sozialreferatmit verschiedenen Arbeitsbereichen beteiligt beiterinnen und Mitarbeiter der FachabteilungSonderdienste des Allgemeinen Sozialdienstes schlu-gen vor, im Eingangsbereich ihres Amtsgeb udes einPlakat mit dem Schriftzug Herzlich willkommen invielen Sprachen auszuh ngen.
8 Sie baten ihre Klientin-nen und Klienten, die entsprechenden W rter in ihrerjeweiligen Sprache aufzuschreiben. Viele freuten sich,auf dem Plakat ihre Sprache wiederzufinden, oder dis-kutierten, wie Herzlich willkommen in der jeweiligenSprache noch besser ausgedr ckt werden k nnte. Umgesetzt wurde die Plakatidee im Rahmen unsererZusammenarbeit mit dem Dolmetscherservice desBayerischen Zentrums f r Transkulturelle Medizin( ). Dem Zentrum und seiner damali-gen Gesch ftsf hrerin Sylvia Baringer sowie den Dol-metscherinnen und Dolmetschern danken wir sehrherzlich f r ihr gro es Engagement. In vielen F llenwar das Verschriften nur handschriftlich m glich, daHWBroschuere_Innenteil_2012 16:28 Seite 89 EinleitungComputer der Vielfalt der Sprachen und Alphabete nicht in vollem Umfang gewachsen sind doch geradeauch die Vielfalt der Schriften macht f r uns denbesonde ren Reiz des Plakates aus. Dank an das Teamvon konzept 139,das die Plakatidee Schr der,die in M nchen Geschichte, Kultur des Nahen Ostens und Turkologie studiert,recher chierte im Rahmen ihres Praktikums die wich -tigsten Informa tionen zu den einzelnen Sprachen.
9 Daf r vielen Dank. Die Ordnung der Sprachen folgt dem Alphabet sok nnen Sie die auf dem Plakat abgedruckten Sprachen leichter wieder finden. Die Weltkarteauf den hinterenUmschlaginnenseiten soll Ihnen dabei helfen, die L n-der zu lokalisieren, in denen die Sprachen gesprochenwerden. Dabei haben wir uns f r die Weltkarte des Bremer Historikers Prof. Dr. Arno Petersentschieden,die eine von den blichen Weltkarten abweichendeDarstellung der L nder zeigt. Die meisten Weltkartenspiegeln immer noch koloniales Denken wider, indemsie die L nder des Nordens berpropor tio nal gro abbil den und ins Zentrum r cken, w h rend die L nderdes S dens zu klein und verzoomt dargestellt ber zeichnet sich die Weltkarte nach Peters durch Fl chen-, Achsen- und Lagetreue Firma Kartographie Hubervielen Dank f r die Bereitstellung sowie die Nutzungserlaubnis der Ausf hrliche Informationen ber die Weltkarte nach Petersfinden Sie auf den Internetseiten des EvangelischenMissions werks Deutschland unter / Publikationen / Missionshilfe Brosch reHWBroschuere_Innenteil_2012 16.
10 28 Seite 9 Einleitung10 Erg nzt werden die Informationen zu den einzelnenSprachen durch die Artikel Der Mehrsprachigkeiteine Chance geben von Reyhan Kulacund Wenn Buchstaben Muster bleiben von greift die Problematik desAnalphabetismus in Deutschlandauf und gibtHinwei se auf Organisationen (einschlie lich Kontakt-adressen), die sich in diesem Bereich engagieren. Herzlichen Dank allen, die zum Gelingen des Sprachenheftchens beigetragen haben! Bei der Neuauflage im Januar 2012 berieten uns Prof. Dr. Bardhyl Demirajvom Institut f r Verglei-chende und Indogermanische Sprachwissenschaft sowie Albanologie der Ludwig-Maximilians-Universit tM nchen zu Albanisch und Dr. Beate Reinhold,die als Lehrbeauftragte im Institut f r den Nahen undMittleren Osten sowie im Institut f r AngewandteSprachwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universit t M nchen t tig ist, zu Persisch .Wir w nschen Ihnen eine interessante Lekt re und freuen uns ber Ihre R ckmeldungen!